Terminhinweise für die Woche 28.04.2015 – 30.04.2015 (201. bis 202. Verhandlungstag)

Dienstag, 28.04.2015

09.30 Uhr       Andre K.
(Erkenntnisse zu André und Mike E. und zur „Weißen Bruderschaft
Erzgebirge“)

11.00 Uhr       Stephan L.
(Erkenntnisse zu „Blood and Honour“, zum sog. Feldhandbuch Hammer
und zum Angeklagten W.)

Mittwoch, 29.04.2015

09.30 Uhr       Urte O.
(Banküberfall Stralsund am 07.11.2006)

10.30 Uhr       Kay S.
(Erkenntnisse zu Uwe Bönhardt, Uwe Mundlos und zur Angeklagten Z.)

13.00 Uhr       Tom T.
(Erkenntnisse zur Kameradschaft Jena und zu Uwe Böhnhardt,
Uwe Mundlos sowie den Angeklagten Z., G. und W.)

Meine Gedanken zum 04.11.2011 in Eisenach und in Zwickau

Bereits zum dritten mal jährt sich der Selbstmord von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Doch war es Selbstmord?
Wie kam Frau Zschäpe zu ihrem Wissen das die zwei Uwes Selbstmord begehen, und somit wie die Generalbundesanwaltschaft in ihrer Anklageschrift ausführte „ der NSU habe somit aufgehört zu existieren „obwohl ein mutmaßliches Mitglied noch in der Bundesrepublik unterwegs war.
Wie kam es zu so einer Einschätzung der Generalbundesanwaltschaft? Wusste man das man kurz oder lang Frau Zschäpe bekommen würde, nach dem man diese 11 Jahre nicht habhaft werden konnte?

Ab wann wusste Frau Zschäpe von dem geplanten Selbstmord? War dies schon vor 12.05 Uhr?
Gab es einen Plan wenn etwas schief ginge,das welche Vorkehrungen getroffen werden um Spuren zu verwischen?
Alleine dieser Umstand gibt viele Rätsel auf ?
Ich kann mir gut vorstellen das Frau Zschäpe gewusst hat, nur mit anzünden der Wohnung reicht es nicht um alle Spuren zu eliminieren. Denn es muss auch ihr klar gewesen sein, wenn sie gewusst hat das in der Wohnung Waffen deponiert sind, diese nicht durch einen Brand verbrennen.
Des Uwes muss klar gewesen sein, das diese Waffen höchstens unbrauchbar gemacht werden können bei so einen Brand. Also wozu dieser Wohnungsbrand ? Denn in der Nachschau hatte dieser mehr Aufsehen erregt als wenn sie die Wohnung ohne großes Aufsehen verlassen hätte.

Wollte man das es zu so einem Abschluss kommt? Aber wer hat einen Nutzen davon ?
Im Brandschutt fand man unter anderem die kompletten Mietverträge der gemieteten Wohnungen in Chemnitz und Zwickau sowie der Wohnmobile sowie der angemieteten PKWs die bei der Untersuchung für was diese gebraucht wurden bisher nicht in Erscheinung getreten sind.
Zudem fand man einige DM Scheine die gestempelt waren,und seit 1999 vermutlich im Besitz der drei waren.Sowie die ganzen Presseartikel zu den Morden sowie Bombenanschlägen. Dazu eine Jogginghosen mit Blutanhaftungen der verstorbenen Polizistin M. Kiesewetter.

Wenn man rational denkt sind diese Beweise die man gefunden hat,so erdrückend aber wirft die Frage auf, warum lässt man einen Teil dieser Beweise nicht verschwinden. Man nimmt ungewöhnlicherweise die Bekennervideos die seit 2007 fertig gestellt sind mit, um sie dann in Leipzig zu verschicken. Diese Absender sind auch nicht mehr aktuell das einer der Bekennervideos zur PDS statt zu den Linken verschickt wurde. Wurden diese schon mal vorher geplant diese zu versenden?

Denn wenn Frau Zschäpe wirklich der Brandstifter gewesen sein soll, ist ihr mehr Schaden statt Nutzen entstanden. Wenn man sich vorstellt, sie erfährt von den angeblichen Selbstmord der beiden dann hat sie knapp grob 3 Stunden Zeit um die Wohnung zu verlassen ohne das es einem auffällt.
Sie hätte den Tresor mit dem Geld darin mitnehmen können,um dann die nächste Zeit erst mal untertauchen hätte können.

Stattdessen nimmt sich Frau Zschäpe laut Auswertung des BKA Zeit um ins Internet zugehen und zu surfen. Das ist alles Zeit die man für eine grünliche Spurenvernichtung gebrauchen hätte können. Oder hat sie nichts davon erfahren und erst später und wurde davon wirklich überrascht? Durch einen Anruf von einer schwedischen Handynummer die nie ermittelt werden konnte? Diese war in Eisenach sowie in der Frühlingsstraße eingeloggt.

Deshalb der vielleicht der schnelle Aufbruch, knapp 300 Euro aus dem Tresor nimmt dann das Haus anzündet und eine Reise quer durch die Republik anstrebt um ihr Ziel Jena, wo alles begann sich zu stellen.
Wenn sie ihre Großmutter noch einmal sehen wollen dann hätte sie es besser machen können ohne Brand ohne Zugfahren. Es sei denn sie wusste das man ihr auf den Fersen ist, und das man schon Uwe Mundlos als Leiche identifiziert hatte. Oder bekam sie einen Tipp über die Eltern der beiden Uwes am nächsten Tag?

Was sollte die Flucht quer durch halb Deutschland. In Hannover Holger G. treffen, in Halle den verstorbenen V-Mann Thomas Richter informieren ?

Vielleicht war Frau Zschäpe gar nicht der Brandverursacher sondern zwei andere die Arbeit erledigen mussten und dies dann nicht mit dem gewünschten Effekt? Es gab die Aussagen das Frau Zschäpe angeblicher weise ein rotes Handy dabei hatte und telefonierte. Mit wem, das ist die Frage, Zeitungen haben raus gefunden das dieses Telefon während des Brandes öfters vom Innenministerium Sachsen angerufen wurde.

War Frau Zschäpe vielleicht gar nicht zu Hause an diesen Tag,denn die einzige richtige Zeugin die Frau Zschäpe sah, denn sie gab ihr die Katzenkörbe konnte sie aber nur ansatzweise an sie erinnern. Das erste Mal richtig gesehen hatte sie Frau Zschäpe bei diesen zusammentreffen.

Was wollte eigentlich Frau Zschäpe mit dem Mitangeklagten Holger G. der mit einem Kind bei der Caravanverleih Knust dabei war?

Herr Knust wurden am OLG in München Lichtbilder gezeigt, er konnte Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos ausschließen das diese bei ihm ein Wohnmobil leihen wollte. Doch an Holger G. konnte er sich erinnern.

Die Spielsachen die man im ausgebrannten Wohnmobil gefunden hatte wurden wohl auf DNA geprüft aber bisher keinem bekannten Kind zugeordnet.
Die Frage nach dem Wohnmobil ist interessant, denn warum nahmen die zwei Uwes die Polizeiwaffen der ermordeten Polizistin Kiesewetter und dem schwerverletzten Kollegen Arnold mit?
Dazu das Geld vom letzten Bankraub in Arnstadt. Wollte man die Waffen gegen etwas anderes tauschen und ist man dann in eine Falle geraten? Es gab ja Zeugen die eine dritte Person am Wohnmobil gesehen haben sollten? Andre Kapke war ja laut Anklage auch unweit zu dieser Zeit in Eisenach gewesen sein. Zudem gibt es DNA Spuren an einem Socken Paar von Uwe Böhnhardt wo ein Weißrussischer Verbrecher darauf befand.

Es gibt mehrere Aussagen das die Insassen des Wohnmobil mit lange Haare gesehen haben, zudem das die Bankräuber einer groß und schlank war der andere kleiner und untersetzt.

Man weiß das beide Uwes groß und sportlich schlank waren. War das eine Sinnestäuschung ?
Warum hatten die zwei Uwes Angst vor zwei Polizisten die eigentlich keine Bedrohung für diese sein durften nach dieser Vorgeschichte.

Ich war bei der Befragung des Einsatzleiters Menzel im UA in Erfurt dabei. Man kann es einfach sagen dieser war die Axt im Wald um den Tatort zu verwischen. Er konnte nicht schlüssig erklären wo er genau die Waffe der M. Kiesewetter gefunden hatte, worauf er dann schlussfolgerte das es kein gewöhnlicher Bankraub war. Zudem war er schon auf der Rückfahrt der Meinung das einer der beiden Leichen Uwe Mundlos gewesen sein könnte, da er sich die Akte nach Gotha bringen lies.
Und dann kommt Kommissar Zufall nochmal zu Hilfe in dem ein Zeuge sich erinnert das in der Frühlingsstraße so ein Wohnmobil gestanden hat. Zudem gab es dann dort eine Explosion in einer der Wohnungen dort. Und so wird nach über 13 Jahren im Untergrund binnen eines Tages alles aufgeklärt.
Noch Fragen???

Demnächst möchte ich noch auf Temme Verfassungsschutz und der gleichen zu sprechen kommen.

Es sei nochmal eine Aussage meines geschätzten Kollegen und Freundes Jürgen Pohl ( http://juergenpohl.wordpress.com ) erinnert, der sich zum Mordfall Kiliç .
Diese Schwiegermutter gab an bevor sie erfahren hatte das ihr Schwiegersohn ermordet wurde schon bei der Polizei war.
Warum das so war kann ihr bis heute keiner sagen…

http://juergenpohl.wordpress.com/2013/08/07/nsu-ungeklart-und-unbeachtet-die-mordvernehmung-vor-dem-mord/



Matthias D.,der Mann 8 Jahre Jahre lang die Wohnungen des mutmaßlichen Trio angemietete hatte.

Matthias D.wurde gleich als erste Zeuge vernommen. Da aber die Bundesanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen ihn anhängig ist, konnte der Zeuge die Aussage verweigern.
Herr D, ist ja kein unbeschriebenes Blatt in der rechten Szene. Denn in seiner Heimat im Erzgebirge war er Anführer der Brigade Ost. Um einige weitere Mitglieder dieser Brigade Ost zu nennen waren Mandy Struck,der Mitangeklagte im NSU Prozess Andre Eminger mit seinem Zwillingsbruder M. dabei.

Danach kam der Kripobeamter V. Flemming, der Herrn D. als einziger Kripobeamte ein Verhör mit diesen machen konnte.
Wie Herr Flemming ausführte, hätte der Anwalt von Herrn D. am 5.11.2011 nachgefragt was in dem Haus Frühlingsstraße 26 passiert sei.
Herr D. kam dann am 06.11.2011 zu diesem Verhör mit seinem Anwalt. Herr Flemming ließ den Zeugen D. erst mal von sich aus erzählen.
Das schlimme an diesem Verhör war, das Herr Flemming im Grunde nichts über die Vorgeschichte der drei ( Böhnhardt Mundlos und Frau Zschäpe ) wusste.
Er wusste nur über den Raubüberfäll etwas,mehr nicht. Dies sollte sich rächen in dem Verhör.

2003 war Herr D. Kraftfahrer, und da er in Johanngeorgenstadt wohnte und ein Zimmer in Zwickau suchte wo er übernachten konnte, vermittelte sein Kumpel A.Eminger ihn zu einen alias Max Florian Burkhardt. Dies ist der Aliasname von Uwe Mundlos. Eminger sagte zu D., Burkhardt hätte einen Schufaeintrag und dieser könne die Wohnung in der Polenzstraße 3 in Zwickau nicht anmieten. Deshalb sollte Herr D. Wohnung anmieten, und bekam dafür deshalb ein Zimmer zum schlafen gestellt.
Er gab dann einen pauschalen Betrag für die Übernachtungen in einem Zimmer an diesen Max. Ab 2008 hätten die Liese ( alias Name Beate Zschäpe ) und der Gerry ( alias Name von Uwe Böhnhardt ) zu ihm gesagt, sie wollen in dieser Wohnung nicht mehr wohnen. Grund dafür wäre das Umfeld bez. die Mitbewohner gewesen.
Man hätte dann eine Wohnung in der Frühlingsstraße 26 gefunden,wo Herr D. das gleiche gemacht habe wie schon in der Polzenstraße 3. Sprich er bekam wieder einen Untermietvertrag und ein Zimmer zum schlafen gehabt.Hauptmieter blieb er trotzdem, da er nur zu den Nachtschichten in der Wohnung blieb zum schlafen, und wenn Herr D. frei hatte, fuhr er heim nach Johanngeorgenstadt.
Wie Herr D. weitere Angaben machte, beschränkte sich der Kontakt, zu den angeblichen Trio wie folgt, nur kurze Worte getauscht, belanglose Gespräche geführt, Kaffee getrunken und in der Freizeit hätte man nichts unternommen. Er habe kein Wohnmobil angemietet.
Dann wurden ihm Lichtbilder vorgelegt, das Fahndungsbild von 1998. Darauf erkannte er die Liese sofort wieder in dem er sagte „ das sei die Liese“ bei Gerry und Max war er sich nicht so sicher, sie könnten es ein. Für den Kriminalbeamten Flemming war es untypisch das der Zeuge D. sofort mit einem Anwalt kam, und er fand Herrn D. sehr naiv. Er hatte nicht den Eindruck das Herr D. ihm einen Bären aufbinden wollte.
Es wurden DNA und Fingerabdrücke genommen.
Einige Wochen vor der Explosion in der Frühlingsstraße hat er die Nebenkostenabrechnung vorbeigebracht.
Herr D. hatte ausgesagt das die drei kein Handy besaßen, und deshalb den Eindruck hatte er würde immer von einer Telefonzelle angerufen werden von dem besagten Max.
Der Vorsitzende Manfred Götzl macht dem Kripobeamten Flemming nun Vorhalte aus der Vernehmung.
Götzl kommt auf ein Bild von einem Gerry zu sprechen, das eine zeigte Tätowierung.
Danach kam ein Bild von Uwe Mundlos als toter. In diesem Protokoll steht das er Frau Zschäpe sofort erkannte, und den Gerry mit viel weniger Haare in Erinnerung habe. Leider sind in dieser Akte keine Bilder zugefügt worden.Es sollen aber laut Flemming um 8 Personenbilder gehandelt haben.
Weitere Aktenangaben waren, das der Gerry ihm ein Tattoo gezeigt hätte, das einen Stahlhelm mit Lorbeerkranz zeigte. Gerry hätte es mit den Bandscheiben gehabt, deshalb hätte er Übungen zu Hause gemacht.
Max wäre so Mitte 30 Jahre alt gewesen, größer als ich da ich 1,80 m groß bin.
Gerry wäre gleich groß wie der Max gewesen.
Liese wäre 1,70 m groß gewesen, wäre alles dort gewesen wo es hin hätte müssen, hätte bei ihm immer Brille getragen und hätte sich nicht geschminkt.
Nach einem Kind wurde der Zeuge D. gefragt, dieser sagte zu keinem Zeitpunkt, aber hätte unter dem Bett von der Liese Spielsachen gesehen.
Andre Eminger hätte bei D.angerufen und gesagt, die Wohnung ist hin, er hätte sich dann eine Zeitung gekauft und sah dann ein Bild darin.
D.lernte 2003 den Mitangeklagten Andre Eminger kennen, und dachte Gerry und Liese wären ein Paar,da sie zusammen wohnten.
Nochmal die Frage wegen dem Auszug aus der Wohnung Polenzstraße 3 meinte Herr D. „wegen dem Umfeld, in dem Harzt 4 Empfänger die dort wohnten deshalb der Auszug.“
Er zahlte für das Zimmer 50 bis 70 Euro im Monat. Dies gab er immer den Max.
Nochmal wegen der Nebenkosten meinte Herr D.“ Er konnte nur bei seinem Bankautomaten 500 Euro abheben,deshalb konnte er an diesem Tag nicht mehr Geld mitbringen. Er wollte dies dann das nächste Mal den Rest mitbringen.“ Dazu kam es ja nicht mehr, wegen dem 04.11.2011. Wieder war der Empfänger des Geldes der Max gewesen.Er war wegen der Nebenkostenabrechnung am Abend bei den dreien, und sagte dazu das diese Katzen schön länger hätten.
Der Max sagte zu ihm, sein Vater wäre ein Prof. in Jena und dieser unterstütze ihn deshalb wäre Geld kein Thema gewesen, er könne immer die Miete bezahlen.
Die Miete wurde auch immer überwiesen, denn er habe nie seit 2003 einen Mahnung oder so etwas bekommen.
Herr D. habe tagsüber geschlafen und Nachts gearbeitet, und das letzte Mal wäre er vor 6-9 Monaten in der Frühlingsstraße zum schlafen gewesen.
Er achtete nicht darauf ob sein Name auf dem Briefkasten war, nur an der Haustüre wusste er es. Der Max meinte nur darauf das er in Ruhe gelassen werden, möchte wegen den Schulden, und deshalb war dieser Name an der Türe.
Zuletzt sagte Herr D. noch das die Liese die Emingers kannte.

Danach kamen Fragen zu Herrn Flemming selber.

Er verneinte gewusst zu haben das Matthias D.in der rechtsextremen Szene war. Er, Flemming hätte den Namen Eminger das erste Mal gehört.
Er habe so korrekt wie möglich, das Protokoll Wort für Wort ins Protokoll geben lassen. Wie er jetzt einräumt hätte er das Verhör gewissenhafter führen müssen.
Die Fragen die sich aus diesem Verhör resultieren sind folgende, denn diese wurden nicht gestellt deshalb wiegen diese umso schwerer.

Wie zum Beispiel :

1.) Der Zeuge hat von 2003 bis 2011 bei den angeblich dreien gewohnt.Wie oft wohnte dieser Zeugen D.in den Wohnungen. Dies wurde nicht gefragt.
2.) In dieser Zeit ( sprich vielleicht 7 Uhr bis um 21 Uhr ) müssen die angeblichen drei Mitbewohner still gewesen sein, denn das der Zeuge nichts über den Tag verteilt oder hinweg hörte bzw. sah wenn er von der Nachtschicht kam.
3.) Ein Kripobeamte der bestimmt wusste, das es zwei tote Bankräuber gab, den Mundlos war schon an dem Samstag bekannt das er einer der Toten war, und das eine Frau flüchtig war, nach der Explosion in der Frühlingsstraße. Wenn man jetzt mal 1 und 1 zusammen zählt kommt man locker darauf das der zweite Tote im Wohnmobil Uwe Böhnhardt ist. Nach der offiziellen Angaben wurde dieser erst am Montag identifiziert. Wie kann man dann so unbedarft in ein solch wichtiges Verhör reingehen, wie dieser Herr Flemming, wenn andere Polizeibeamten wesentlich weiter waren! Wie z.B Herr Menzel von Gotha.

4.) Wieso kommt Herr D. sofort mit einem Anwalt zu seinem Verhör. Herr D. meinte nur dazu, „ Er habe Angst das alles auf ihn mit der Wohnung zurückfalle.“ Dann ist es sonderbar das er seit 6-9 Monaten nicht mehr darin wohnte. Was hatte er also zu befürchten außer das er der Hauptmieter war?
5.) Er lebte fast 8 Jahre mit dem mutmaßlichen NSU zusammen, und bekam nichts aber auch gar nichts mit.
6.) Erstaunlich welche Nebenkostenabrechnung welche Herr D. dem Max übergeben hat. Wenn 500 Euro von einem Automaten nicht ausgereicht habe. Entweder,man zahlte von sich aus eine höhere Nebenkostenabgabe,oder es haben dann keine 4 Personen in der Frühlingsstraße gewohnt. Es wurde letztes schon bewiesen das man nachweisen konnte das in einigen Wohnungen Frau Zschäpe das Gesicht der Wohnung war wie in der Polenzstraße, und die zwei Uwes zu Besuch kamen.

Herr RA. Stahl bemerkte zum Schluss das der GBA, in seiner Anklageschrift Frau Zschäpe als die Person die die Kasse verwaltet hätte geführt hätte. Dies hätte man nur an Hand der Urlaubsbekanntschaften belegen können. Bei dem Zeugen D. wäre der Ansprechpartner der Max gewesen alias Uwe Mundlos.

Dr. Diemer ( stellv. des Generalbundesanwalt ) sagte am Dienstag dem 8.7.2014,

“ Es gäbe nur die 4 Untersützer die hier Angeklagt sind, keine weiteren ! „

Der heutige Zeuge J. Helbig : Ja, Nein , Ja so habe ich es angegeben. Ein Auszug zum 112.Prozesstag.

Der heutige Zeuge J. Helbig : Ja, Nein , Ja so habe ich es angegeben.

Ein Auszug zum 112.Prozesstag.

Mit diesen Worten versuchte Rechtsanwalt Wolfgang Stahl den Zeugen Jürgen Helbig 38. Jahre alt aus Jena, die Einleitung seiner Befragung anzufangen.
In der Tat der Zeuge machte nicht den Eindruck, als möchte er etwas zur Aufklärung beitragen. Im Gegenteil, er flüchtete sich immer in Schweigen oder Antworten wie Ja, Nein und Ja so habe ich es angegeben. Später meinte der Zeuge Helbig er wäre von der Kulisse des Gerichtes überfordert gewesen, und wäre deshalb so einsilbig gewesen.
Denn bei den Verhören beim Bundeskriminalamt sowie bei der Bundesanwaltschaft war er nicht so einsilbig gewesen,denn wenn man die Akten liest, kann man sehen wie viel er zu Protokoll gegeben hatte.
Immer wieder musste der Senatsvorsitzende Manfred Götzl den Zeugen ermahnen mehr zusagen, er möchte nicht dauernd nachfragen müssen.
Aber der Reihe nach.Der Prozess fing heute fast pünktlich an, um 9.46 Uhr, so dass man gleich die Präsenz der jeweiligen Anwälte feststellen konnte.
Gegen 9.50 Uhr erschien der Zeugen Jürgen Helbig aus Jena 38 Jahre alt von Beruf Speditionsfahrer
Dieser soll sich im Umfeld der Angeklagten im Jahr 1998 bewegt haben.
Götzl fragt ihn zu erst, zu den Kontakten zu Uwe Böhnhardt Uwe Mundlos und Beate Zschäpe im Jahr 1998/1999 und er solle von sich aus erzählen.
Nach etwas längeren Schweigen kam dann eine Antwort, das er Ralf Wohlleben kennengelernt habe als er 13/14 Jahre alt war, dieser wohnte im gleichem Stadtteil wie er ( Lobeda Ost ) Man hat sich öfters getroffen auf einer Tischtennisplatte Nachmittags, und machte gemeinsame Unternehmungen.
Da hätte er auch Uwe Böhnhardt getroffen.
Götzl fragt, wann er Böhnhardt kennengelernt habe und welche Umstände gab etc.
Darauf erwidert Helbig, das Uwe Böhnhardt in der gleichen Klicke wie er war, dazu sein Vater und Böhnhardts Vater Arbeitskollegen seien. Der Kontakt war lose, er hätte ihn im Alter von 15-16 Jahren kennengelernt.
Und Uwe Mundlos und Beate Zschäpe hätte er nur vom sehen her kennengelernt. Götzl will wissen von welcher Zeit er da meinte. Helbig so um 1996/1997. Der Zeuge wird gefragt ob er Andre E. kennt, dies verneint er.
Dann ob er Holger G und Carsten S. kennt und wann er zu diesen Kontakt hatte, der Zeuge meint auch in der Zeit 1996/1997.
Sie sagten der Kontakt zu Uwe Böhnhardt war lose, können sie mir das genauer sagen antwortet darauf mit der Kontakt wäre nicht so oft gewesen, es wäre wegen der Klicke gewesen und sie wollten zusammen abhauen.
Götzl will sofort wissen warum er mit Böhnhardt abhauen wollte. Jeder von uns, hatte zu Hause Probleme, sind aber erwischt worden meinte der Zeuge. Er wäre so 16 Jahre gewesen und Böhnhardt wäre 15 Jahre gewesen.
Götzl frag nach wie es geendet ist, da sagt der Zeuge zum allgemeinen schmunzeln aller Beteiligten „ bei der Polizei „Man habe Autos entwendet, um in Gera, nein in Stadtroda hat man uns gestellt.
Und wie war es bei Uwe Böhnhardt will der Vorsitzende wisse, als Antwort kommt nur „das gleiche“
Hatte jeder ein Auto ist die nächste Frage, auf die der Zeuge mit Ja antwortet, kam es zu einer Verurteilung? Nein meinte der Zeuge knapp.
Das Verhältnis zu Uwe Böhnhardt möchte ich wissen sagt Götzl erfahren, kurz und knapp folgt die Antwort, sind Freude gewesen.
Und plötzlich ist dieser nicht mehr erreichbar, eine typische Götzl Frage die wie aus dem nichts kommt, und den Zeugen verwirrt. Dieser fragt dann nur, wie meinen Sie das bitte?
Götzl darauf, wie ich das meine? Die waren verschwunden nicht mehr erreichbar etc.
Herr Helbig kann den Ausführungen des Richters nicht folgen. Rechtsanwältin Anja Sturm beanstandet diese Frage, man solle erst klären ob die 3 erreichbar gewesen wären. Rechtsanwalt Olaf Klempke schließt sich der Beanstandung an. Helbig schweigt weiterhin. Darauf versucht Götzl ihm eine andere Frage zu stellen, in dem er die Ausführung macht, wie der Kontakt zu Böhnhardt aussah.
Dazu meinte Helbig, Böhnhardt nur aus der Klicke zu kennen, und die anderen beiden nur flüchtig.
Dann bleiben wir doch im Jahr 1996/1996 wie war das fragt Götzl nach. Zeuge Helbig meint darauf, man habe sich getroffen,sich was erzählt und das war es.Wie war es dann im Jahr 1998 dann? Die Antwort, da hat man sich gar nicht mehr gesehen.Hatten Sie Kontakt zu den dreien? Nur zu Uwe Böhnhardt telefonisch, haben uns gegenseitig angerufen meint der Zeuge.
Wie angerufen, will Götzl wissen,in einer Telefonzelle meint Herr Helbig .
Darauf wird Götzl deutlich, in dem er dem Zeugen sagt das es ein Gebot der Höflichkeit ist, ihm keine Brocken hinzuschmeißen wie „Telefonzelle“
Helbig schweigt dazu.
Darauf fragt in Götzl, welche Schwierigkeit er bei dieser Frage habe?
Dann sagt der Zeuge, es wurde durch Ralf Wohlleben gesagt welche Telefonzelle, und dann wurde ihm Sachen für die Flucht gebracht.
Genauer will es Götzl wissen, man wusste welche Telefonzelle es ist, dann die Zeit wann man da hin musste, dann die Aufträge angenommen und diese dann abgearbeitet.
Von wem wurde das gesagt dann, will Götzl wissen. Von Ralf Wohlleben und Carsten S.
Wie viele Telefonate gab es? Ich weiß es nicht mehr so genau, meint der Zeuge worauf Götzl meint er solle Größenordnungen setzen. Nein könne er nicht. Ob er es ausschließen könne das nur Uwe Böhnhardt telefoniert hätte? Er habe mit Uwe Böhnhardt geredet, auch mit Uwe Mundlos ja aber eine Frauenstimme nein.
Wann erste Kontakt war telefonisch? Das weiß ich nicht genau,ich denke nach dem Verschwinden war. Wann sind sie das? Anfang des Jahres, das stand überall in der Zeitung. Was stand in der Zeitung? Ich denke es war Januar 1998 und es stand was wegen der Flut darin.
Wer war der erste Kontakt,Uwe Mundlos oder Uwe Böhnhardt?
Das weiß ich nicht mehr genau.Worum ging im ersten Telefonat? Erst schweigt der Zeuge lange, und kommt dann mit der Antwort,ich kann mich daran nicht mehr erinnern.Wo war die erste Telefonzelle? Mir wurde gesagt in welche Telefonzelle es war.
Und welche war das? Das war in Lobeda Ost in der Karl Liebknecht Str. Von wem wurde das gesagt? Von Ralf Wohlleben oder Carsten S.
Wie wurde es ihnen erklärt das sie dort hingehen sollten? Man hat mich gefragt ob ich das machen will, dann habe ich das gemacht.
Was haben sie gewusst? Ich habe nicht viel gewusst, erst durch die Zeitung. Was bedeutet nicht viel ? Ich hatte recht wenig Kontakt zu denen.
Götzl wiederholt, was wussten sie nicht viel? Erst nichts, aber durch die Zeitungen wegen den Rohrbomben.
Der Zeuge Helbig sagte bisher in seiner Vernehmung immer den Namen Schulz, darauf wird er jetzt von Götzl befragt was er damit meine? Der Zeuge Helbig erwidert dann das er den Angeklagten Carsten S. meint, und entschuldigt sich.
Darauf fragt Götzl ob er mit Carsten s. darüber gesprochen habe? Nein als Antwort.
Zu welchen Zweck er das machte, keine Gedanken gemacht hätte? Ich habe es durch die Zeitung erfahren, darum nicht mehr nachgefragt hätte.
Wie ging es dann weiter, wie hat er die Aufträge abgearbeitet? Ich habe eine Tüte nach Zwickau zu einem Mc Donald’s gefahren.Wie ist es dazu gekommen,wie haben sie das erledigt etc.
Längeres Schweigen des Zeugen, dann sagt er, das er zu einer Telefonzelle von Ralf Wohlleben geschickt wurde, dann habe er eine Tüte bekommen und dann ist er gefahren.
Götzl will erfahren, mit wem er am Telefon Kontakt gehabt hätte,darauf kommt die Antwort es sein Uwe Böhnhardt gewesen.
Götzl: die Tüte kam von Ralf Wohlleben? Ja die kam von Ralf Wohlleben.
Wie war das auf dem Parkplatz in Zwickau bei Mc Donald’s? Bin zum Mc Donald’s gefahren da kam einer auf mich zu und habe die Tüte übergeben.Wer war das? Weiß ich nicht mehr kannte ich nicht. Namen Aussehen? Nein Nein! Wie groß war der Parkplatz bei Mc Donald´s in Zwickau? Der Parkplatz ist nicht sehr groß, habe gewartet und bin dann ausgestiegen. Beschreiben könnten? Groß wie ich und Kapuzenshirt.
Wusste dieser Ihren Namen? Ja er sprach mich mit Vornamen an. Mit Vornamen vorgestellt? Nein!
Können sie mir die Tüte beschreiben? Normale Tüte eben. Was war in der Tüte? CD und Anziehsachen. Haben sie reingesehen? Nein, nur was man vom tragen sah!
Haben sie mit Ralf Wohlleben und Uwe Böhnhardt gesprochen ob alles geklappt hat? Nein gar nicht.
Wie ging es dann weiter? Sollten Papiere von Beate Zschäpes Wohnung holen.
Wie war das? Bin mit Carsten S. zu der Wohnung gefahren,habe unten gewartet, Carsten S. hat es geholt.
Götzl fragt misstrauisch, ob alles reibungslos ging? Nein die Polizei kam und ich hab in meinem PKW gewartet,haben uns nur gesehen und sind dann weg.Carsten S. war schon weg haben uns dann in Winzerla getroffen. Es ging um persönliche Papiere, und Anziehsachen.
Was sollte damit passieren? Es sollte zu Beate Zschäpe gelangen.Wie kam es dazu das Carsten S. mitmachte?
Carsten S. hatte mich gefragt und ich habe mitgemacht.In welchen Zeitraum war das? Das muss so Mitte 1998 gewesen sein. Wie ging es dann weiter? Ich habe in die Felsenkellerstraße wo früher die Brauerei war, habe ich etwas abgegeben.
Bitte werden sie deutlicher sagt dann Götzl! Ich habe einen Beutel bekommen, und ich bin in den Felsenkellerstraße gefahren.Von wem haben sie den Beutel bekommen? Von Carsten S. Und Ralf Wohlleben. Genauer bitte? Ich weiß es nicht.Wem übergeben haben? Es war ein dunkler Hauseingang da hab ich nichts gesehen. Wie sah er aus? Kapuzenshirt und dunkle Sachen an. Woher wussten sie das es der richtige wahr? Weil es nur dieser es wusste wann wie wo.
Wie sind sie hingekommen? Mit meinem Privaten PKW, den Berg hochgegangen und den Beutel abgegeben.
Haben sie die Person gesehen? Nein es war abends und es war dunkel.
Wussten sie das es der richtige war, fragt Götzl noch einmal,z.b Stichwort etc. Das war eine Ruine da lebt keiner sonst drin.Mit Namen angesprochen? Nein der Beutel war zu.Wussten sie was in dem Beutel drin war? Nein! Von wem ging der Auftrag aus? Von der telefonzelle, Auftrag bekommen und fertig gemacht.
Die Telefonzelle war wieder in der Karl Liebknechtstraße gewesen!
Woher wussten sie das es Uwe Böhnhardt oder Uwe Mundlos war? Hatte gesagt hier ist Uwe. Ralf Wohlleben, Carsten S. hab ich es gesagt bekommen.In der Felsenkellerstraße war im letzten drittel des Jahres. Ich sagte dann keine weitere Aufträge nein, telefonischer Kontakt vielleicht.
Carsten S. Helbig hat er dann nicht mehr viel gesehen, 1-2 Mal bis Ende 1998
Wie war Uwe Böhnhardt persönlich? Wenn es um seine Interessen ging hat er diese durchgesetzt.Er hat immer ein Messer bei sich getragen. Zu welchen Zweck will Götzl wissen? Zu seiner Verteidigung nehme ich mal an. Springerstiefel und Bomberjacke.
Und Politisch? Er hatte die rechte Ideologie drin. Was genau? Kurze Haare, waren zusammen zu Demos, einmal in Dresden und einmal in Neuhaus.
Hatte was gegen Ausländer.
Auf die Frage von Götzl, was das Progromly sei, meinte Herr Helbig das es ein verändertes Monopoly sei.Ich habe Spiele zu Hause gelagert, nur zum Verkauf und dann rausgegeben.
Bekommen habe ich es von Ralf Wohlleben, und Carsten S. Bei ihm seien ca. 20 Spiele gewesen, min 100 Spiele gab es insgesamt. Das stand in der Zeitung. Wer diese Spiele kaufte? Bekanntenkreis rechte Szene.Holger G. hat auch immer mal welche abgeholt. Stückpreis 100 DM oder Euro?
Dann kommt die erste Pause, die das erste Mal relativ spät ist von 11.25 bis 11.45 Uhr.

Nach der Pause ging es um die Frage, um welchen Inhalt es bei dem Spiel geht? Der Zeuge Helbig meint, es geht darum Städte judenrein zubekommen und um KZ.
Wann haben sie das erste Mal dieses Spiel gesehen? Bei Uwe Böhnhardt 1997/1998 war noch nicht fertig.
Mal selber gespielt? Nein!
Ob er Andre Kapke kennt? Ja es war ein Bekannter,habe ihn durch Ralf Wohlleben kennengelernt im gleichen Jahr waren beste Freunde.
Und zu Uwe Böhnhardt? Freude, und zu Beate Zschäpe und Uwe Mundlos waren es Bekannte.
Haben sie Uwe Mundlos am Telefon erkannt? Ich bin davon ausgegangen das es Uwe Mundlos war.

Ob er von Staatlicher Seite angesprochen wurde? Einmal vom Verfassungsschutz, und die haben ihm Geld angeboten.Sollte Angaben zu Ralf Wohlleben machen zu 1998. Da habe ich bei einer Baufirma gearbeitet und die haben mich nach Dienstschluss gegefangen. 2 Mal Kontakt. Er hat es dann sofort Wohlleben erzählt, und er hat bei dem zweiten Treffen ein Tonbandgerät dabei gehabt und hat es aufgenommen.
Dann noch bei dem LKA Erfurt und dem MAD. Er war beim Bund vom 22.1.1999 bis zum 22.11.1999.
Zu dem LKA Erfurt, Vorhalte zu den Kuriertätigkeiten, wüssten das von Zwickau wüssten es von der Felsenkellerstraße und Frau Zschäpes Wohnung.
Waren 2 Beamte, und drohten ihm mit Gefängnis, die wollten wissen wo die drei sind. Wiederum der Verfassungsschutz wollte nicht wissen wo die drei waren.
Beim MAD ging es darum um die Kuriertätigkeiten und rechte Szene. Es wurde erwartet das er keine rechten Aktionen mache bei der Bundeswehr, um die Innere Sicherheit der Bundeswehr zu schützen.
Es ging um meine Person.Gefragt wurde ich ob ich den dreien wieder helfen würde, sagte er ja.
Dann wurde Ralf Wohllebens Auto geredet.
Danach kam ein interessanter Satz.
Das Gespräch beim LKA Erfurt wussten alles woher ich die Infomationen hatte, hatten mich beschattet, und hatten Bilder vom Mc Donald`s Parkplatz in Zwickau.
Das zweite Auto muss ein Opel Corsa gewesen sein.
Götzl will wissen, ob er sich erinnern kann das die 3 oder zwei von den dreien in der Schweiz aufgehalten hat.. Nein.

Dann folgt die Mittagspause bis 13.45 Uhr

Beim MAD hatte er angegeben das er die drei auf eine Stufe stellt wie Rechtsterroristen um den Staat zu ändern.
Zielsetzung wäre gewesen, der Bewaffnete Kampf,.
Wer war alles in der Klicke? Ralf Wohlleben, Holger G. , Andre Kapke, ich und Uwe Böhnhardt.
Danach sagt er aus das er durch das LKA Erfurt erfahren hatte das er mit einem Hubschrauber verfolgt wurde, als er nach Zwickau fuhr. Haben ihm Bilder vorgelegt, und gesagt sie hätten so schnell fahren können wie möglich, wir hätten sie trotzdem gehabt.
In den Akten sagte er aus , das der Empfänger am Parkplatz bei Mc Donald`s in Zwickau 185cm groß war.

Dann gibt es nochmal eine Pause bis 15.00 Uhr.
Danach darf Rechtsanwalt Wolfgang Stahl die Fragen stellen.
Wie das Verhör bei der bei der BAW am 14.3.12 wo auch der OSAW Weingarten zu gegen war, war heute sehr einsilbig was sie heute gesagt haben!
Zeuge Helbig sagt weiß nicht.Denn heute sagten sie Ja Nein habe es so angegeben.
Wie war das dann in Karlsruhe? Das verwundert dann schon.
Waren sie da nicht so aufgeregt? Zeuge Helbig da waren nicht so viele Leute. Dann kommt Rechtsanwalt Stahl auf die Aussage vor dem MAD zusprechen, wegen den Rechtsterroristen nach dem Untertauchen.
Dann sagt der Zeuge das er es für Uwe Böhnhardt das alles gemacht habe und dann erst für Frau Zschäpe und Herrn Mundlos.
Dann wird er gefragt ob er wisse wer die Bomben gebastelt hätte? Das hätte er aus der Presse und die sagten das Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt diese gefertigt hätten.
Was er von Frau Zschäpe wisse? Darauf kam die Antwort,Gar nichts!
Dann sagten sie wegen dem bewaffneten Kampf, weil Böhnhardt ein Waffennarr war.Erinnerung daran das den bewaffneten Kampf, ist das ihre Formulierung? Antwort, Weiß nicht.
Haben sie in seiner Gegenwart darüber gesprochen? Nein.
Gab es Kuriertätigkeiten zu Beate Zschäpe? Nein
Gab es Nachrichten zu Beate Zschäpe von Ralf Wohlleben, Carsten S.? Nein nur zu Uwe Böhnhardt. Gab es weitere Erkenntnisse zu Beate Zschäpe. Nein über sie wurde nicht gesprochen.
Dann Fragt der Verteidiger von Ralf Wohlleben Olaf Klemke. Nebenklägervertreter und dann Osaw Jochen Weingarten für die Bundesanwaltschaft.

Im großen und ganzen, ist gestern wie so oft mit den typischen Aussagen und sich nicht Erinnern wollen an einer Strafe vom Senat ein Zeuge davon gekommen.
Der Zeuge Helbig wusste mehr als er bei der Verhandlung zugegeben hatte. Er hatte deutlich mehr zu erzählen,als es ging um die Verhöre durch staatliche Dienste.
Die Frage bleibt trotzdem offen was wusste das LKA Erfurt, der die drei fassen wollte, und das Landesamt für Verfassungsschutz waren nicht bemüht die 3 aufzuspüren.

Der Prozesstag 110 bis 111

Der Jahrestag ist auch gleichzeitig der 110.Prozesstag im Verfahren gegen Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben, Holger G., Andre E. und Carsten S.

An diesem Jahrestag, war vieles anders als man gedacht hatten.
Als erster Zeuge an diesem Tag, war der der Kriminaloberkommissar K. aus Dortmund geladen.
Dieser sollte eine Zeugin zu ihren Beobachtungen befragen,die im Zuge des Mordes an den Kioskbesitzer Mehmet Kubasik gemacht hatte.
Dieser Mord war gleichzeitig das Ende dieser Mordserie die als Ceskamorde damals bezeichnet worden waren.
Diese Zeugin gab damals Telefonisch bei der Kriminalwache an, das sie zwei verdächtige Personen in der Mallinckrodtstraße gesehen hätte, unweit des Tatortes.
Diese Zeugin Z. war schon letztes Jahr zur Anhörung am Oberlandesgericht in München.
Ab 9.50 Uhr ging die Befragung los, in dem der Zeuge K.sagte, das man die Zeugin Z. gleich vernehmen wollte, des halb zur Arbeitsstelle gefahren ist, aber leider nicht angetroffen habe.
Sie arbeitete in einer Gaststätte oder einem Hotel wie sich der Zeugen K. zurückerinnern konnte, und wohnen würde die Zeugin Z. auch in der Mallinckrodtstraße und die Arbeitsstelle wäre nicht weit von ihrer Wohnung entfernt gewesen.
Man hätte die Zeugin erst am nächsten Tag befragen können.
Darauf fragt der Götzl den Zeugen K. nach den Kernaussagen des Protokolls,da die Zeugin Z. Personen gesehen hätte die rechtsradikale gewesen sein könnten?
Dieser erwidert ihm das die Zeugin Z. diese Aussage lingiert hätte, und gesagt,es wären zweit Junkies gewesen, das hätte man bei dem Telefonat falsch verstanden gehabt.
Sie hätte um 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr die Beobachtungen am 4.4.2006 gemacht, und am 7.4.2006 hätte man sie verhört.
Im Nachsatz meinte der Zeuge das es auch der 6.4.2006 gewesen sein wegen dem Verhör.
Götzl hält dem Zeugen K. einen Eintrag von einer Altakte Kubasik vor, die ein Herr M. geschrieben habe,das die Zeugin am 3.4.2006 verdächtige Personen in der Straße gesehen hätte, und die in der Zeit 0.30 Uhr und 0.50 Uhr gesehen hätte. Dies hätte Herr M. in einem Vermerk wieder gegeben.
Der Zeuge K. meinte darauf,das es sich um einen Zahlendreher handle, sprich die Zeit wäre um 12.30 Uhr und 12.50 Uhr gewesen.
Er selber habe dann die Uhrzeiten einfach übernommen in seinen Berichten, sprich 0.30 Uhr und 0.50 Uhr.
Dann will Götzl wissen,warum der Zeuge K. fragen sollte, wegen der Angabe das die verdächtigen Personen Rechtsradikale gewesen sein konnten?

In diesem Moment, um 10.14 Uhr meldet sich Herr Heer, Anwalt von Frau Zschäpe. Ich möchte betonen das dies bestimmt der Grund war, weil Richter Götzl diese Frage gestellt hatte,das sich Herr Heer meldetet um zu sagen das es seiner Mandantin nicht gut ginge.
Die Nachfrage von Götzl was Frau Zschäpe habe, erklärte Ra. Heer das er mit Frau Zschäpe reden müsse und darum eine Pause haben würde.
Götzl in seiner Art meint darauf, nun gut dann machen wir eine 10 Minütige Pause.
Diese wurde dann in Abständen dann bis um 12.30 Uhr ausgedehnt, bis dann die Durchsage kam das man jetzt die Mittagspause machen wollte, neuer Termin wäre dann 13.30 Uhr. Danach gab es lautes Beifall der Zuschauer, die ich nicht verstehen kann.
Die Sitzung beginnt um 13.40 Uhr, ohne die Angeklagte Beate Zschäpe eröffnet, und Götzl sagt, diese lasse sich nicht vorführen.
Ra.Heer ist etwa vor 4 Min zu Frau Zschäpe in den Vorführbereich gegangen, und ist zum Sitzungsbeginn nicht anwesend.
Daraufhin gibt es ein Wortgefecht zwischen Ra.Stahl und Götzl, weil Ra. Herr nicht anwesend ist, und ob man doch bitte mit ihm weitermachen soll.Ra Stahl kann Götzl in dem Punkt beschwichtigen und veranlasst Ra. Herr zu suchen und diesen zu unterrichten das die Verhandlung weiter geht.
Götzl gibt eine weiter 2 Minütige frei.
Als Ra.Heer, wieder da ist, beanstandet Ra. Stahl das ohne Frau Zschäpe das Verfahren weitergeführt wird.
Götzl meint dazu das müsse man jetzt klären.

Ra.Heer: Der Zustand unserer Mandantin ist unverändert, ihr ist übel, sie kann der Verhandlung nicht folgen.

Ra.Stahl: Ich beanstande dies wenn ohne Frau Zschäpe weiter verhandelt würde, es kann nur mit ihr weiter gehen, deshalb möchte ich einen Gerichtsbeschluss.

Götzl: Frau Zschäpe würde sich weigern weiter an der Hauptverhandlung zu erscheinen.

Ra.Heer: Frau Zschäpe sieht sich nicht in der Lage dazu.

Götzl: Aus welchen Grund?

Ra.Heer: Haben Sie mir nicht zugehört?

Ra.Stahl :Wir wollen keine detaillierte Erörterung des Gesundheitszustandes unsere Mandantin in der Hauptverhandlung, wir beanstanden das.

Götzl: Ob die die Frage so oder sie so berechtigt ist, oder nicht berechtigt wäre jetzt zu klären.

Ra.Stahl: Da sind Sie jetzt in einem Dilemma.

Götzl selbstbewusst: Das bin ich nicht.

Ra.Stahl: Sie müssen einige Dinge außerhalb klären, aber die Fortsetzung ohne die Angeklagte nur mit einem Gerichtsbeschluss.

BA Dr. Diemer: Die Angeklagte Zschäpe vorführen lassen wenn verhandlungsfähig ,sonst wäre dies nicht Revision sicher.

Ra.Stahl: Keine Feststellung über den Gesundheitszustand unserer Mandantin.

BA Dr. Diemer: Sie ist in Untersuchungshaft und kann herbeigeschafft werden.

Ra. Stahl: Erstmal Gesundheitszustand feststellen, eine Vorführung wäre eine Ermessenssache.

Götzl: Arzt am Oberlandesgericht München Dr. Grieser wurde beauftragt, und hatte Kontakt zu Frau Zschäpe.

Ra.Stahl: Sie erörtern hier Detailfragen ohne Anwesenheit von Frau Zschäpe, das geht so nicht, wir wollen einen Gerichtsbeschluss.

Götzl: Dann wäre es durch ein Freibeweisverfahren möglich, dann wäre zu überlegen Frau Zschäpe durch eine Vorführung dies macht.
Weitere Stellungnahmen…

Rain.Dierbach: Man könnte heute eine Untersuchung machen, und morgen wieder anfangen, da Frau Zschäpe bislang keine absichtliche Verfahrensverschleppung auffällig gewesen ist wäre dies doch ein guter Weg.

Götzl: Dr. Grieser hätte die Angeklagte liegend aufgefunden, danach aufgesetzt und nach der gefragt ärztlichen Schweigepflicht gefragt.

Ra.Stahl: Die Hauptverhandlung muss frei von diesen Details bleiben.

Götzl: Weitere Stellungnahmen?

Ba.Anette Greger: Diese Informationen kann man machen zur Verhandlungsfähig mehr auch nicht.

Götzl: Nur um die Vorführung geht es jetzt.

Ra.Stahl: Die Hauptverhandlung darf ohne unsere Mandantin nicht stattfinden, das tut sie de facto gerade.
So funktioniert es nicht Frau StAW Greger. (Diese lacht bei diesem Satz)
Nochmal wir fordern einen Gerichtsbeschluss.

Ba.Dr.Diemer: Eine infomative Erörterung, das kann gemacht werden.

Götzl: Nun gut, dann machen wir eine Pause von 15 Minuten.

Götzl: Beschluss nach geheimer Beratung:
Die Angeklagte ist nicht erschienen,diese weigere sich. Die Frage ob verhandlungsfähig, kann ohne sie nicht erörtert werden.
Frau Zschäpe lag auf der Bank, fragte den Arzt´wegen der ärztlichen Schweigepflicht. Der Arzt meinte daraufhin das er einige Angaben ans Gericht nötig sind. Deshalb hätte Frau Zschäpe die Untersuchung verweigert. Deshalb die Mittagspause.
Übelkeit wäre der Auslöser gewesen wegen einer Nachricht vor der Hauptverhandlung kein Erbrechen etc.
In der JVA Stadelheim hätte Frau Zschäpe Ibuprofen und Paracetamol Aspirin ca. 10 mal im Monat bekommen.Keine Magen-Darm Erkrankung keine Kreislaufuntersuchung.
Dr. Grieser meint nicht verhandlungsfähig ein paar mehr Pausen, dann ok.

Stellungnahmen dazu?

Ra.Heer: Wir möchten eine Kopie des schreiben Pause wegen einer Unterredung mit unserer Mandantin.

Ba.Dr.Diemer: Zschäpe vorführen lassen, und weitermachen.

Ra.Stahl: Dr. Diemer geht davon aus, das dass Protokoll von Dr. Grieser stimmt, wir glauben das nicht, wir prüfen das, sonst ist die Vorführung rechtswidrig.

Götzl: Dann machen wir eine Pause bis 15.20 Uhr.

Ra.Heer: Befangenheitsantrag gegen den Sachverständigen Dr. Grieser am Oberlandesgericht München.

Götzl: Noch eine Ergänzung zu den den Ausführungen vorhin es wurde das Medikament MCP eingenommen.

Ra.Heer: In der JVA wurde schon die MCP Tablette eingenommen, man hätte warten müssen bis die Tablette wirkt deshalb Mittagspause vorziehen.
Die Kopfschmerztablette nicht mehr als 10 Stk. Täglich.
Es gab keine Untersuchung, der Arzt hätte alle medizinischen Möglichkeiten ausschöpfen müssen, wenn er die Verhandlungsfähig beurteilen soll.

Rain.Sturm: Ich bezeuge ebenfalls den Sachverhalts meines Kollegen Heer, und Frau Zschäpe geht es jetzt noch schlechter.

Danach sagt Ra. Heer, das er diesen Antrag nur erstmal auf seinen Laptop geschrieben habe. Götzl macht dann eine Pause das jeder diesen in schriftlicher Form vorliegt.

Nach dieser Pause verkündet das es morgen weiter geht.

Gestern sollten Ra. Jauch, J.Wohlleben, Jan Böhnhart geladen sein, aber nach einer knappen halben Stunde warten kam Götzl ohne Robe in den Saal 101 und sagte:
“Die heutige Verhandlung ist abgesetzt wegen Erkrankung der Angeklagten Zschäpe. Ansonsten findet die Hauptverhandlung heute nicht statt. Der morgige Termin ist nicht abgesetzt, aber ich würde Sie bitten dass Sie Kontakt zu Ihrer Kanzlei halten und mögliche Entwicklungen beobachten”.

Bis jetzt ist unklar ob die Verhandlung morgen weitergeführt werden kann.
Was die Nachricht gewesen sein könnte, die Frau Zschäpe belastetet hat kann man nur spekulieren. Da man keine Beweise dafür hat, möchte ich mich nicht daran beteiligen.
Wenn es etwas neues gibt, werde ich in kürze was dazu schreiben.

München, den 8.5.2014

 

xxxxx Updatexxxxx 8.5.2014

So leer war es selten bei diesem Prozess. Ich war bis um 8.50 Uhr der einzigste Zuschauer auf der Empore und Frank Jansen der einzigste     Journalist.

Als es dann losging gegen 9.50 Uhr, waren grade mal so 10 Pressevertreter da, und 12 Zuschauer.

Frau Zschäpe war auch erschienen,und Rechtsanwalt Wolfgang Heer wollte schon vor der Präsenzfeststellung eine Erklärung abgeben. Der Vorsitzende Götzl gibt ihm zu verstehen das er gerne Präsenzfeststellung überprüfen möchte, und dann ihm das Wort erteilen wird.

Herr Heer erklärt folgenden Sachverhalt:

Frau Zschäpe leide an Übelkeit, Magenschmerzen und starken Kopfschmerzen. In der JVA Stadelheim habe man ihr gesagt das sie vor Gericht das sie erscheinen soll komme was wolle“. Aber untersucht wurde sie nicht.

Frau Zschäpe sieht sich nicht in der Lage der Verhandlung zu folgen. Götzl beraumt dann eine Unterbrechung bis 11.00 Uhr. Dies wird dann um 11 Uhr aufgehoben, und bis um 12 Uhr weil es noch keine Ergbnisse gibt.

Um 12.12 Uhr gibt der Vorsitzende bekannt das man die Verhandlung nicht fortsetzen wird, weil Frau Zschäpe verhandlungsunfähig sei, die hätte der Gerischtsarzt Dr. Höfele in einer Stellungnahme erklärt.

Damit ist die Sitzung geschlossen und wird am 19.5.2014 um 9.30 fortgesetzt.

Ladungsliste vom 08.04.2014 bis zum 10.04.2014

Ladungsliste vom 08.04.2014 bis zum 10.04.2014

103.Prozesstag 08.04.2014

9.30 Uhr:
Anja Springthorpe / geborene Hartig
Anlass ist der Angeklagte Andre E

104.Prozesstag 09.04.2014

9.30 Uhr:
KOK. Gerstenberg
Anlass ist Vernehmungen des Zeugen Zeugen Faiz Hamadi Shahab
von 2006 wegen dem Kassler Mordfall Yozgat vom 06.04.2006

13.00 Uhr
Frank-Ulrich Fehling Frank-Ulrich Fehling
Anlass um dem Verfassungsschutzmitarbeiter Andreas Temme im Kassler Mordfall Yozgat vom 06.04.2006

105.Prozesstag 10.04.2014

09.30 Uhr
Mandy Struck Ex Freundin von Max Florian Bu. in Chemnitz

Zwei Wortprotokolle sind hier schon zu lesen...

https://querlaeufer.wordpress.com/2014/03/03/89-prozesstag-wortprotokoll-mit-mandy-s-1-teil/
https://querlaeufer.wordpress.com/2014/03/16/90-prozesstagwortprotokoll-mandy-s-teil-2-am-27-02-2014/

94.Prozesstag Enrico Th. Zeugenbeistand Ja oder Nein ?????

 

Nach der Verlesung der Präsenz, ist es 9.48 als Zeuge Enrico Th. in den Gerichtssaal gerufen wird.
Enrico Th. 38 Jahre,von Beruf Lokführer.
Götzl beehrt den Zeugen nach §55 StPO, das es um Lieferung und Beschaffung einer Ceska 83 im Jahr 1999/ 2000 geht.

Götzl: Herr Th. der §55 würde dann nur greifen, wenn sie an der Lieferung beteiligt gewesen sind, und das Sie davon ausgegangen sind, das diese Waffe als Tötungsdelikt verwendet wurde.

Während dieser Belehrung greift Ra.Wolfgang Heer von der Verteidigung Beate Zschäpe zum Mikrofon.

Ra. Heer: Auf den letzten Teil der Belehrung kommt es nicht an, Verfolgungsgefahr drohe auch dann, wenn keine Tatbeteiligung bestehe.

Ra. Klemke: Ich schließe mich den Ausführungen des Kollegen Heers an.

Götzl leicht irritiert von diesen zwei Wortmeldungen.

Götzl:Dann müssen wir im Hinblick auf mögliche Straftaten sehen, ob diese verjährt sind. Da gebe es dann kein Auskunftsverweigerungsrecht mehr. Wenn es aber um Waffendelikte aus diesem Zeitraum geht, wären diese verjährt, aber da es um Beihilfe geht, wird es virulent.

Ra.Klemke: Es sei die Frage, ob dies der Zeuge einschätzen könne.

Götzl: Das denke ich schon, das es dies kann. Herr Th. gehen Sie nochmal bitte raus, wir rufen Sie dann wieder rein.

Enrico Th. verlässt den Gerichtssaal. Daraufhin merkt man schon gewisse Unruhe bei der Bundesstaatsanwaltschaft, und nachdem der Zeuge Th. den Sitzungssaal verlassen hat meldet sich Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten zu Wort.

Osta. Weingarten : Die Bundesanwaltschaft verbiete sich jegliche Stellungnahme gegen den Vorsitzenden, denn seine Belehrung sei korrekt gewesen.
Ich beanstande aber die Worterteilung an Rechtsanwalt Heer, denn Rechtsanwalt Heer könne beanstanden ja, aber erst nach Abschluss einer Belehrung und nicht in Anwesenheit des Zeugen Th. Dies würde zu Verwirrungen dem Zeugen führen.

Ra.Heer : Der Herr Vorsitzende hätte ja den Zeugen nach draußen bitten können.

Götzl : Bitte holen Sie den Zeugen Th. rein.

Ein Gerichtsbeamter holt den Zeugen Th. wieder um 10.00 Uhr in den Sitzungssaal.

Götzl : Ich belehrte Sie erneut….

Enrico Th. : Ich habe es verstanden.

Götzl : Herr Th., was wissen Sie über diese Thematik.

Darauf ergreift Ra. Heer wieder das Wort.

Ra Heer : Der Zeuge müsse gefragt werden ob er sich dazu äußern wolle.

Götzl : Ein umfassendes Zeugnisverweigerungsrecht bestehe meines Erachtens nicht.

Enrico Th : Das finde ich schon das ich dies bei dieser Sache ein Zeugnisverweigerungsrecht habe, denn ich fühle mich nicht als Zeuge sondern als Beschuldigter. Mir ist die Türe eingetreten worden, bin von Beamten befragt worden, wegen meinen Navis und meinen Kontoabhebungen.

Götzl : Gegen Sie Herr Th. gibt es kein Ermittlungsverfahren.

Enrico Th : Ich sehe mich als Beschuldigter.

Daraufhin interveniert Ra Wolfgang Stahl ebenfalls Anwalt von Frau Zschäpe.

Ra Stahl : Das ein Zeugenbeistand gut wäre.

Dann reicht es Götzl und schickt Th. abermals nach draußen.

Götzl im scharfen Ton : Es ist nicht gut, wenn es hier darum geht, den Zeugen verunsichert wird.

Dann gibt es eine Diskussion um eine eventuelle Beiordnung eines Zeugenbeistandes.

Ra. Stahl : Ich will nicht den Eindruck erwecken, das die Verteidigung Frau Zschäpes den Zeugen zu verunsichern möchte. Aber es kann doch sein, das der Zeuge über Dinge zu erzählen die er nicht beurteilen kann. Grade deshalb müsse doch ein Beistand erwogen werden zu bestellen.

Osta.Weingarten: Grade diesen Eindruck der Verteidigung habe sich diese selber zuzuschreiben. Die Belehrung sei korrekt gewesen, außerdem sei der zeuge Th. von 1997 bis 2000 im Gefängnis gewesen.
Zur Frage nach einem Beistand ist zu sagen, das der Zeuge Th. habe im Ermittlungsverfahren nicht den Eindruck gemacht, als würden Umstände gegen ihn vorliegen, es sei keine Aussagetüchtigkeit gegeben.Es komme nicht darauf an, wie sich der Zeuge fühlt, sonder auf die Einschätzung des Vorsitzenden Richters.

Götzl : Weiter Wortmeldungen?

Nebenkläger Ra.Bliwier : Ich schließe mich den Worten des Osta.Weingarten an, das einzige Zeil der Verteidigung wäre, den Zeugen zu verunsichern. Die Verteidigung könnte sich Gedanken machen, ob das nicht eine Falschaussage wäre.

Ra.Klemke : Ich denke schon, das auch die Verteidigung das Recht dazu hat, anzuregen, das der Senat dem Zeugen einen Beistand beiordnet.
Auch wenn diese kein Antragsrecht besäße.Zudem sei die Verweigerung einer Aussage keine Falschaussage.

Götzl : Ich denke die Frage ob der Zeuge an der Beschaffung einer Caska beteiligt war, werde dieser doch selber beurteilen können.

Ra. Stahl : Es ist nicht das erste Mal, das hier in der Verhandlung auf die Idee kommt, es sei doch alles anders als es in den Akten steht. Es kann doch sein das der Zeuge irgendwelche Anhaltspunkte sehe, das er meint ihm stünde ein Auskunftsverweigerungsrecht zu. Warum genau deshalb nicht vorher mit einem Zeugenbeistand besprechen werden soll.

Ra. Heer : Entscheiden ist es doch, ob einer wahrheitsgemäßen Beantwortung das Risiko durch Strafverfolgung erwächst, nur darauf käme es darauf an.

Jetzt ergreift Andre E. Verteidiger Ra.Hedrich das Wort.

Ra. Hedrich : Seit geraumer Zeit würden hier Juristen über eine Frage diskutieren, Zeugenbeistand,
und dies könne der Zeuge sicherlich nicht für sich alleine entscheiden.

Nebenklage Rain Dierbach : Der Zeuge sei nicht naiv unerfahren, dieser hätte Erfahrung in Ermittlungsverfahren und Strafverfahren, zudem war er schon in Haft. Herr Th. habe die Entscheidung so getroffen alleine zu kommen, und meines Erachtens habe dieser nie darum gebeten .
Darauf hin zieht sich der Senat zur Beratung zurück.

Nach der Beratung ergreift Ra.Stahl das Wort.

Ra. Stahl : Wir haben in den Akten einen Antrag auf eine Kostenübernahme für einen Zeugenbeistand gefunden, dieser ist per Verfügung abgelehnt worden.

Nach einer Diskussion über die Kostenübernahme eines Zeugenbeistandes bittet Götzl Zeugen Th. wieder in den Sitzungssaal.

Götzl :Wie sehen Sie Ihre Rolle ?

Enrico Th : Ich sehe mich als Beschuldigter, mir ist die Türe eingetreten worden, ich bin nach Karlsruhe vorgeladen worden und bin angeschrien worden. Ich bin nicht als Zeuge behandelt worden. Ich bin auch hier beschuldigt worden. Sie selbst haben ja hier Polizisten befragt, die bei meiner Durchsuchung dabei waren, diese hätten einiges überprüft, zum Beispiel wann er in etwa Geld abgehoben hätte.

Götzl : Kennen Sie diesen Paragrafen?

Enrico Th: Ich kenne diesen Paragrafen nicht, ich will auch zu dieser Sache nichts sagen. Ich habe keinen Anwalt, das koste nur Geld, und ich habe genug bezahlt die letzten Jahre.

Götzl : Sie haben gesagt das hier Beamte gehört wurden, haben Sie das aus der Berichterstattung.

Enrico Th : Ja das habe ich. Habe mir keine Gedanken gemacht.

Götzl : Abermals wird der Zeuge nach draußen verwiesen.

BAW Dr.Diemer : Nach Auffassung der BAW lägen die Voraussetzungen nicht zwingen vor, man würde sich aber, wenn es der Wahrheitsfindung dient, sich nicht verschließen.

Nebenkläger Ra.Reinecke : Man könne doch den Zeugen wenigstens dazu befragen, aus welcher Prozessberichterstattung er dies habe!

Ra.Stahl : Es sei doch Sinn und Zweck eines Zeugenbestandes, das der Zeuge in die Lage versetzt werden kann, sämtliche Aspekte zu erörtern , man soll jetzt hier keine Teilvernehmung beginnen.
Nebenkläger Rain.Basay : Es geht ja schließlich darum, das der Zeuge Th. bekannt gewesen sei mit Uwe Böhnhardt, dazu könne man ihn ja befragen.

Götzl lässt den Zeugen Th. ind den Saal holen.

Götzl : Können Sie einen Beistand vorschlagen.

Enrico Th. : Ja, ich habe nachgeschaut, und eine Visitenkarte von Christian Strünkel aus Jena gefunden.

Nebenkläger Ra.Bliwier : Haben Sie Kontakte zur Verteidigung Nicole Schneiders und Olaf Klemke gab?

Enrico Th. : Das kann ich verneinen. Er sein nicht angeschrieben oder angerufen worden.Die Visitenkarte habe er von Jürgen Lä. bekommen.

Nebenkläger Ra.Bliwier : Wann hat Jürgen Lä. Ihnen diese Karte gegben.

Darauf Götzl : Das könne man dann auch nachfragen, und Herr Th. Sie werden am 28.4.2014 wieder kommen müssen.

Danach ist der Zeuge Enrico Th. für heute entlassen.

 

Interessantes und wissenswerte :

Enrico Th :http://www.bitterlemmer.net/wp/2014/02/11/nsu-ceska-zschaepe-enrico-t-luxik-jena-terrorismus/

90.Prozesstag,Wortprotokoll Mandy S. Teil 2 am 27.02.2014

Diesmal ist Olaf Klempke der Anwalt von dem Mitangeklagten Ralf Wohlleben und Bundesstaatsanwalt Dr. Diemer ist bei dieser Verhandlung nicht zu zugegeben.

Götzl: Ich möchte auf Ihre Vernehmung vom 14.03.2012 zusprechen kommen.

Man sieht eine Farbkopie eines Passantrages.

M.S: Ich hatte gedacht das es ein Reisepass gewesen sei, und kein Personalausweis.Die Vorlage zeigt Uwe Böhnhardt. Ich weiß das ich in meiner Mappe keinen anders drin hatte. Also den Uwe Mundlos. Das Protokoll vom 14.03.2012 hätte sie nie erhalten.

Götzl: Sagt Ihnen der Name Fiedler etwas?

MS: Ist einer von den Brüdern Armin heißt.

Götzl: Sie haben gestern von Fischer geredet, War das ein Versprecher gewesen?

MS: Ja.

Götzl: Ihre Unterschrift, und zeigt auf den Passantrag?

MS: Ja.Ich weiß ja das ich einen Pass abgeholt habe und dafür unterschrieben habe,aber das hab ich ja auch zugegeben.

Götzl: Das ist ein Passantrag gestern ging es um einen Personalausweis.

MS : Ich war nur einmal da und hab was abgeholt.Das ist jetzt ein Passantrag? Mit Fotos tu ich mich schwer,bin voll durcheinander. Ich hab bei der Vernehmung nicht mal meinen Ex (Max Bu) wiedererkannt.

Götzl: Laut Vernehmung haben gesagt“ Der sieht schon aus wie einer der drei.Den ich als den Bösen beschrieben habe“.

Weiter aus dem Vorhalt „Das ist der Antrag,den ich unterschrieben habe,ich war nur einmal da,das war dann ein Reisepass und nicht einen Personalausweis.

Götzl: Ab 97/98 wo haben sie da gelebt,und sich aufgehalten Frau S.?

MS: Ab 97 habe ich in der Bernhardstraße in Chemnitz gewohnt,danach ein halbes Jahr in Büchenbach, Johanngeorgenstadt, und dann in Schwarzenberg – Erla und jetzt in Schwarzenberg.

Götzl: Vor der Bernhardtstraße?

MS: Auch in Chemnitz in der Uhrlandstraße.

Götzl: Im Fritz-Heckert-Gebiet?

MS :Das war nicht meine Wohnung gewesen ist,ich habe ein halbes Jahr bei Enrico Bö gewohnt, war dort nicht gemeldet.

Dann im Fritz-Heckert-Gebiet und dann ca. 1 Jahr in der Uhrlandstraße und dann Bernhardstraße gewohnt. In Büchenbach beim Heiko Wa. gelebt, 02 bis 03. Dann bei meinen Eltern Johanngeorgenstadt ca. ein halbes Jahr, ab 03 hab ich dann versucht Arbeit zu finden,hatte noch eine Festanstellung in Büchenbach, dann in Erla Glück-auf-Siedlung 03/04 bis 07. Dann in Schwarzenberg Waldauerstraße an 07. Ich hab´s mit den Ummeldungen nicht so genau genommen. Der Mietvertrag war immer aktuell, aber die Ummeldung dauerte.

Götzl: Die Polizei hat die Meldeadressen zusammengestellt:

01.01.1998 bis 31.07.2002 Bernhardstraße 11 Chemnitz

31.07.2002 bis 10.03.2003 Büchenbach dann Johanngeorgenstadt

01.02.2004 bis 01.11.2007 Glück – Auf – Siedlung Schwarzenberg

MS: Unter Vorbehalt möchte ich sagen, das die Nebenwohnung Adresse in Johanngeorgenstadt ist die Adresse ihrer Eltern.

Götzl:zu der Hilbersdorfer Straße in Chemnitz habe die Polizei vermerkt, das Sie sich zum 31.07.1996 in Selb ordnungsgemäß mit der Wegzugsadresse Hilbersdorfer Straße abgemeldet hätte, dort aber nicht an.

Götzl: Mit welchen Lebenspartner haben Sie Frau S. zusammengelebt?

MS: Sie ist in der Hilbersdorfer Straße habe sie mit Kai S. zusammengelebt, Uhlandstraße wäre mit B. gewesen, mit Max B. in ihrer Wohnung in der Bernhardstraße in der auch ab und zu B. gewohnt.

Da sie wieder mit Kai S. zusammengekommen sei ,in Büchenbach hätte sie mir W. gewohnt, Erla mit dem Vater ihres Kindes Frank S.Da fällt mir ein das sie mit W. eine Wochenendbeziehung geführt hatte, aber weil er besser verdiente, und sie als Friseurin überall Arbeit findet bin ich nach Büchenbach gezogen.

Götzl: Mit welchen Leuten hatten Sie hauptsächlich Kontakt?

MS: In erster Linie kamen sie aus der Rechten Szene, Armin und Gunnar F.,Thomas Starke, Laschi,Thomas und Rike W., Daniel H., Andre E. diese wären in Chemnitz gewesen.

Dann waren welche aus Chemnitz die in Nürnberg waren, wie Matthias F., seine Freundin Tanja, Heiko W. klar,ein Mann Names Wi., und den Rest eben vom sehen.

Götzl: Mit wem hatten Sie in dieser Zeit viel Kontakt?

MS: Viel Kontakt hatte ich zu Michael W., in Chemnitz selber B. und E. und die anderen eben bei Konzerten und Demos.

Götzl: Warum sind Sie damals aus Büchenbach weggegangen?

MS: Ich habe mich damals überhaupt nicht wohlgefühlt in jeder Hinsicht. Arbeit Umfeld. Ich musste nur weg. Auf der Arbeit ging gar nichts mehr weil man mich spüren lies das ich aus dem Osten komme, mit meinem Lebensgefährte Heiko auch nicht klar gekommen. Seine dunkle Seiten hatte einen Art Altar aufgebaut, ich fand es gruselig und musste einfach nur weg.Man hatte ja da niemanden gehabt,keine Familie, Bauchschmerzen hatte, keiner zum trösten da, immer gearbeitet, immer als Friseurin.

Aktuell arbeite ich in Schwarzenberg seit 2004. Als ich danach wieder nach Hause gekommen bin, war alles komplett anders als in der rechten Szene. War mit meinen kleinen Bruder zu seinen Freunden zum Kaffeetrinken,Lagerfeuer,Motorradfahren, wurde gleich integriert, und plötzlich war alles anders.Heute hab ich gar keinen Kontakt zur rechten Szene mehr.

Götzl: Welche Aktionen /Tätigkeiten haben Sie in der rechten Szene unternommen?

MS: Ich habe ne Klebeaktion in Chemnitz mitgemacht,Demos erst in Chemnitz, dann in Büchenbach das wurde von den Nürnbergern organisiert in Johanngeorgenstadt hat alles nachgelassen, ca. 2 Demos noch. Dann habe ich Briefe an Gefangene geschrieben, ich kannte das nicht, Thomas Starke hatte das in einer Kneipe vorgestellt da gab es ein kleines Heftchen mit einer Liste der Inhaftierten. Auf jedem Los war ein Name, jeder konnte ein Los ziehen und das habe ich gemacht und angefangen zu schreiben.Das waren Gefangene aus der HNG (Hilfsorganisation

für nationale politische Gefangene und deren Angehörige) Ich habe damals Richard L. Sehr lange geschrieben und Thomas Gerlach gezogen.Thomas Gerlach wurde entlassen,Richard L. Sass länger,hat sich danach bei mir gemeldet.Richard L. war bei mir in Schwarzenberg, Thomas Gerlach in Erla.

Götzl: Wie war dann die Rolle Thomas Gerlach zu Ihnen?

MS: Sagen wir so, es hat sich was zwischen uns angebahnt, aber hat nicht funktioniert, weil er nur mit Politik beschäftigt war, und ich wollte ein ganz normales Leben führen.

Nach einer Pause will der Vorsitzender wissen wie die Brüder F. in der Szene waren?

MS: Die Brüder F. waren nicht sehr auffällig, sie waren angepasst.

Götzl: Aber sie brachten das Trio!

MS: Ich denke dass sie angestiftet wurden von anderen, aber habe keine genauen Angaben dazu machen. Thomas Starke hatte in Chemnitz das sagen, hatte ja Konzerte organisiert usw.

Götzl: Hat der Starke was vom Trio in der Wohnung gewusst?

MS: Von meiner Seite nicht,von Erinnerung her keine Rolle bei der Unterbringen der drei gespielt. La. hatte einen Szeneladen in Chemnitz, deshalb war er sehr bekannt. Er hatte CD´s die man nicht frei kaufen konnte. Thomas und Rike waren mit Max befreudet,waren ruhige leute mal was unternommen abends weggegangen, saßen viel zusammen. Eigentlich hatten sie keine Rolle in der Szene. Der Ba. Sei auch in der Szene gewesen,aber nicht in der von Chemnitz, er ist seinen eigenen Weg gegangen. Für die beiden wäre Ba. eine Art Vertrauensperson gewesen. Während meiner Zeit in Nürnberg war Ba. Einer meiner Hauptkontakte gewesen. Der He. Habe ich über Freunde von Bu. kennengelernt, der sei mit der Schwester von der Rieke zusammen ist.

Götzl: Sie haben gerade gesprochen als sie in Nürnberg waren, mit Ba., He., E. Kontakt hatten.

MS: Sei Andre E. bei mir nicht mehr geschlafen hatte hatte ich auch keinen Kontakt mehr zu ihm. Das müsste so um 1998 gewesen sein. Ich habe nicht mal gewusst das Andre verheiratet ist und zwei Kinder hat, das habe ich erst in „Johannstadt“ erfahren. Bestimmt wird man sich mal eine SMS geschrieben haben.Wenn man sich zufällig auf einem Konzert gesehen hatte, haben wir uns gefreut.Wir sind ja nicht im Streit auseinander gegangen,jeder ist seinen Weg gegangen.Matthias Di.hat mir die familiäre von Andre E.gesagt, Di sein bester Freund ist Frank Se.. Dieser sagte das Andre E. Kinder hätte LKW fährt, in Zwickau wohnt.

Götzl: Wir sprechen von Matthias Di.?

MS: Kenne ihn auch aus der der Schulzeit,anfangs auch mit Bomberjacke Springerstiefel rum gelaufen. Eher der Typ Einzelgänger gewesen, Kontakt hatte ich zu ihm wenn ich in Johanngeorgenstadt war, am Wochenende mal Dartspielen Kaffetrinken.

Götzl: Hatten Sie keine Treffen Matthias Di. Andre E. und Sie?

MS: Nee, ich hätte es ja einfach nur sagen müssen, aber neee gar nicht. Ich hatte auch mehr Kontakt zu Frank Se. War auch in der Arbeit sehr eingespannt, weil ich Salonleiterin werden wollte.

Götzl : Zu Matthias Fi.?

MS: War in Nürnberg leitete die „fränkische Aktionsfront“, war Herausgeber des Heft Landser, hat Schulungen organisiert auch Demos.In Nürnberg gab es viel Stress mit den Linken, diese hatten Adressen veröffentlicht.Ich weiß gar nicht ob Fi. Gearbeitet habe, ich glaube nicht. Ich habe ihn nur vom sehen her gekannt.Seine persönlichen Gedanken habe ich nicht geteilt.Ich war mal mit Heiko Wa. Bei denen habe das Baby von Matthias gesehen. Glaube die haben außerhalb von Nürnberg,könnt aber den Ort nicht mehr benennen. Er sei ein Organisationstalent gewesen, bei ihm auch eine Menge Hausdurchsuchungen gewesen, und die FAF ist auch verboten worden. Wi. sei NPD Mitglied glaube ich,ich weiß auch noch von einem Schlesiertreffen, wo sie auch Flugblätter verteilt hätten. Sonst habe der auch viel mit der FAF gearbeitet. Ich war auch mit ihm kurz liiert mit Wi.

Götzl: Warum nur kurz mit ihm? Gibt es da Gründe?

MS: Wi. Ist eine Person die zu Straftaten angestiftet habe, er hat eine große Klappe und nichts dahinter.Er hat Stress reingebracht, und Leute aufgehetzt. Mit sojemanden wollte ich nicht zusammen sein…

Götzl: Was meinen Sie mit Straftat?

MS: Mir hat Wi. eine Bombenbauanleitung aus dem Internet mitgegeben, und sagte ich soll das mal abheften, so was könne man immer mal gebrauchen.Meinte auch das sie sowieso zu wenig politisch arbeitet, und deshalb kam er auf die Idee das sie in Chemnitz eine „Sächsische Aktionsfront“machen sollte, neben der FAF.

Wi. hatte auch irgendwie Fi. meine ich, denn Wi sagte wenn Fi blöd kommt, dann kann ich ihn verpfeifen,das er nicht mehr in Freiheit ist.Ich habe denn Fi. Dies gesagt das es so eine Sache gibt.

Götzl: In welchen Zusammenhang sei das mit der Bombenbauanleitung gewesen?

MS: Es hat keinen gegeben, und ich habe es sofort weggeschmissen.

Götzl: Hat sich Wi. mit anderen von Bau von Bomben unterhalten?

MS: Nein überhaupt nicht, das war so um Jahr 2001. Ich habe Wi. auf einer für sie organisierte Geburtstagsparty kennengelernt, weil eine aus Chemnitz mit einem Nürnberger liiert gewesen sei.

Ich meine das war noch in der Chemnitzer Zeit gewesen.

Götzl: Inwieweit haben ihre Lebenspartner der rechten Szene angehört?

MS: Se. kenne sie aus der Skinhead – Szene, ein politisches Auftreten habe ich nicht erlebt, den Bö. Sei von der Chemnitzer Szene gewesen. Dann Heiko Wa. sei mit dem Fi. In der Nürnberger Szene gewesen, auch in der Black Metal Szene das habe sich vermischt. Habe ih auf Schulungen kennengelernt..Ich bin von Wa. regelrecht geflüchtet, habe dann keinem meine Adresse genannt. Wa. hat dann ständig bei meinen Eltern angerufen und Briefe geschickt. Dazu habe sie Kartons gehabt da seinen Gegenstände gewesen, das sie ihn nicht vergisst. Bei Wa ist das schon in die satanische Schiene gegangen.

Götzl: Und Frank S. ?

MS: Will meinen Vater meines Kindes nicht schlecht machen, müsste ich aber. Den habe ich nicht auf Demos gesehen, aber seine Einstellung war schon rechts, und er war gewalttätig, und er war sehr viel mit Matthias Di. zusammen gewesen.

Götzl: Bei dem Aufenthalt der drei Personen in Max Bu. Wohnung ob sie mit einer dieser Personen jetzt gesprochen hätte, oder mal zur Sprache gekommen wäre?

MS: Ich habe mit niemanden darüber geredet, ich habe das gleiche Konstrukt selber bei der Polizei und bei meinem Anwalt zusammengefügt. Ich weiß nicht woher Frau Zschäpe meine Adresse in Erla hatte. Ich habe überlegt wer alle von meiner Adresse wusste.

Di. werde ja beschuldigt, das er Wohnungen angemietet hat in Zwickau, dann müsste er ja auch Kontakt zu denen gehabt haben. Deshalb könne es sein das er meine Daten weitergegeben hat. Es kann auch Frank S. gewesen sein und Andre E. Ich kann ausschließen das die in Nürnberg und ich Chemnitz meine neue Adresse gehabt haben. Ich bin alles nochmal meinem Anwalt alles durchgegangen. Es standen so viele Anschuldigungen im Raum, aber ich kann aus reinem Gewissen sagen, ich habe mit den nur 1998 Kontakt gehabt.Mit mir hat keiner über Morde oder Banküberfälle redete, Ich habe natürlich gegen diese schweren Anschuldigungen angegangen des halb habe ich mitgearbeitet weil ich diese vom Tisch haben wollte.Ich habe gleich zugegeben was ich gemacht habe. Und dann ist ein Beweisstück nach und nach vorgelegt worden, und ich dachte „ ach du Scheiße“ da überlegt man dann mit wem man Kontakt hatte und wer das hätte weitergegeben hätte können.

Götzl: Sagt Ihnen was zum Stichpunkt „Tennis Club Großgründlach“?

MS: Mein Anwalt hat dort angerufen und die hätten keinen Mitgliedsausweise.Dann habe ich mir Gedanken gemacht warum man so einen Ausweis macht. Das sei wohl so wenn man von der Polizei angehalten wird, das man ein Dokument hat.

Götzl: Sagt Ihnen was zum Stichpunkt „Tennis Club Ehlershausen“ ?

MS: Das sagt mir alles nichts, auch die Impfpässe Katzenausweise und ein Blutbild für eine Katze nicht. Ich habe nie eine Katze gehabt.

Götzl : Und den Notizzettel wo die Bernhardstraße drauf steht?

MS: Ich habe diesen nicht weitergereicht, und der andere Zettel „Telefonnummer aktuell“ das ist nicht meine Schrift. Ich habe diese Nummer von 1999 bis nach meiner Vernehmung gehabt, erst danach habe ich mir eine neue geben lassen. Ich habe keine Erklärung dafür , es seien alles nur Spekulationen gewesen wer die Nummer weitergegeben hätte.

Götzl: Naja beim „Tennis Club Großgründlach“ geben es ja einen Bezug zu Nürnberg !

MS: Das habe man ihr auch gesagt, der Club würde in der Nähe von Fi. Wohnung liegen. Da habe ich nicht mehr gewusst, ich habe auch keine Überlegungen dazu angestellt. Ich habe keinen Zusammenhänge finden können.Ich selber habe die Namen von Leuten aufgeschrieben die jeweilige Adresse haben hätten können und bei der Glück-auf-Siedlung seinen nicht sehr viele Leute in Frage gekommen..

Götzl: Kommen Sie bitte vor Frau S. das wir uns Asservate ansehen können. Hier ist ein Mikrofon richten Sie sich das so ein das wir sie dann auch verstehen.

Es wird ein Mitgliedsausweis des Tennisclubs Großgründlach der Zeugin S. gezeigt, ein Bild ist auf diesem Bild zuerkennen, es ist Beate Zschäpe zu sehen. Man sieht die Adresse der Frau S. Glückaufsiedlung 10 in Erla. Dann zum zweiten Tennisclub Ehlershausen e.V mit einer Unterschrift von MS.

MS: Das sieht ihrer Unterschrift sehr ähnlich , aber das ist nicht meine. Und den Ort Ehlershausen kenn ich nicht.

Dann wird ein Impfpass für die Katze Heidi auf den Namen von MS und ihrer Adresse Heißenbergstraße 10 in Zwickau gezeigt, und einen Impfpass auf den Namen Lilly Besitzer ist eine MS in der Polenzstraße in Zwickau. Dann kommt ein Notizzettel mit der Bernhardstr.11 09126 Chemnitz. Dazu eine Rufnummer 0172 XXX.

MS: Das ist meine Schrift, das habe ich durch ausgeschrieben ja,ich weiß aber nicht wann. Ich habe solche weiße bunte Zettel in der Küche liegen, deshalb kann ich ihnen nicht sagen wann und wem ich es gegeben habe. Diese Telefonnummer habe ich von 1999 bis 2012 gehabt.

Dann ist Mittagspause bis 13.06

Götzl: Haben sie Bezüge nach Jena gehabt,sagt Ihnen der Name THS?

MS: Eben von Thomas Gerlach , und den Namen THS kenne sie aus den Medien. Thomas Gerlach habe „Nationale Sozialisten Altenburger Land“ gegründet. Aber damit habe ich nichts zu tun gehabt.

Götzl: Der Namen Ralf Wohlleben?

MS: Der Name Wohlleben sagt mir nichts, ich habe diesen mal auf einer Demo gesehen, als vom Gesicht her. Auf welcher Demo das war weiß ich nicht mehr.

Götzl: Haben Sie mal Frau Zschäpe auf einer Demo gesehen?

MS: Nein habe nicht Frau Zschäpe auf einer Demo oder Veranstaltung gesehen.

Götzl: Ob ihr mal ein Foto gezeigt worden ist?

MS: Ja man hatte mir mal ein Foto gezeigt, und darauf angesprochen worden ob ich im Januar 1998 auf einer Demo war. Ich habe mir das Bild nochmal im Internet angesehen behaupten das bin ich nicht. Das passt nicht, denn ich habe auf einer Demo eine Bomberjacke angehabt und die Haarlänge passe auch nicht. Denn 1998 habe ich mir die Haare schon wachsen lassen.

Götzl: Kennen sie den Namen Ru.?

MS: Das ist einer aus „Johannstadt“, ich war mit dem zusammen, aber aber hat nicht funktioniert.

Dann sagt Götzl, er hält aus den Verfahrensbericht vor den alle Verfahrensbeteiligten bekommen haben.Daraus aus einer TKÜ vom 14.12.2011, demzufolge haben Sie Frau S. in einem Gespräch mit Ihrer Mutter gesagt haben: „ Weil ja wirklich mir das zum Anklagepunkt gemacht wird, dass ich unmittelbar mit denen, die halt Helfer sind,in Kontakt war.Das stimmt ja auch. Ich kenne die ja, aber ich weiß von nichts. Und das musst du erstmal beweisen.“

MS: Die Tatbestände sind ja da, alles spricht ja dafür, das die drei Personen damals in der Wohnung gewesen sind. Um die geht es ja jetzt auch, das bestreite ich ja nicht.Ich will sagen, das ich die nicht auf der Straße wieder erkannt hätte, wie ich sie auf der Straße begegnetet wären.

Götzl: Kennen Sie Andre Kapke?

MS: Ich kenne Andre Kapke vom sehen her, ich habe ihn mal auf einer Demos gesehen da war so ein „Fest der Völker gewesen“

Götzl: Ich möchte wissen ob Sie der Frau die Haare geschnitten haben, als die Drei in der Wohnung gewesen sind?

MS: Das habe ich bei der Polizei selber angesprochen, ich selbst habe im Kopf gehabt das ich dieser Haare geschnitten habe und sogar blondiert habe.Ich weiß es nicht ob ich es gemacht hab oder rede ich mir dies nur ein.

Ich weiß das ich in dem Heft Landser einen Artikel geschrieben habe. Titel Einheit der Rechten.

Da damals sehr viel Streit in der Szene war habe ich gedacht, ich müsse dazu etwas schreiben.

Ich habe das dann mit Richard L. Gemacht. Der Artikel wurde dann nicht so wie er abgedruckt wurde, denn ich habe da viele Leute und Gruppen angegriffen, und sie habe viele Teile von einem Infoblatt der NPD übernommen. Dies war sehr gut.

Götzl: Wie haben Sie das gemacht wären L: im Gefängnis saß?

MS: Ich habe es ins Gefängnis geschickt, und er hat seine Version raus geschickt, und das sei dann hin und her geschickt worden. Am Ende musste der Rechtsanwalt und Herausgeber dies noch absegnen .

Götzl: Ich möchte zu einer Vernehmung am 19.6.2003 beim Amtsgericht in Aue befragen.

MS: Das war für mich eine rein provozierende Angelegenheit damals.Bei meinen Eltern ist angerufen wurden, dass eine Fahndungsmeldung gegen mich raus sei, und ich sollte zur Polizei nach Johanngeorgenstadt kommen.Als ich dann bei der Polizei war haben sie mir dann einen Bogen des Verfassungsschutzes ausfüllen sollen. Ich habe nein dazu gesagt.Dann meinten die bei der Polizei, ich müsse dann bei nur bei Gericht aussagen. Es sei dann eine Vorladung vor dem Amtsgericht Aue erfolgt, wo mir exakt der gleiche Fragebogen vorgelegt wurde. Ich kann mich nur noch an eine Frage erinnern, ob sie auf der Flucht sei. Worum es insgesamt ging bei dem Fragebogen kann ich nicht mehr sagen.

Götzl: Dann lese ich das Protokoll der Vernehmung vor, ob sie sich dann erinnern könne. Sie Frau S. wurden gefragt ob sie sich erinnern kann, dass sie am 23.1.2000 zu den drei gesuchten Personen befragt wurde? Des weiteren ob Kai Se. Und Uwe Böhnhardt ihr bei ihren Umzug geholfen hätten?

MS : Ich habe das Blatt nur abgehakt.,ich habe es nicht übel aufwändig in Erinnerung.

Götzl: Das Protokoll gehe über vier Seiten, sie sind von einem Richter am Amtsgericht Herrmann vernommen worden, dazu noch eine dazu eine Belehrung nach 55§. Ihre Antworten stehen hier Frau S., das die Kriminalbeamten bei ihnen gewesen sind,und zu drei gesuchten Personen befragt wurden.Dann wurden sie zu dem Umzügen befragt,und Sie hätten gesagt das Sie diesen alleine bewältigt hätten. Dann wurde ihnen Bilder vorgelegt,und Sie hätten Daniel HE. Erkannt

MS: Ich kann mich nicht an die Fragen erinnern, ja und das stimme auch so.

Götzl: Sie haben angegeben das Sie die drei Personen nicht kenne,das keine Verbindung stehen würde.

MS: Was möchten Sie jetzt wissen?

Götzl: Ich glaube, die Frage sei schon klar, auch wenn sie vielleicht nicht angenehm gewesen sind.

MS: Ich habe damals die Vernehmung nicht ernst genommen, ich habe komplett auf stur geschaltet und hab irgendwas geantwortet.Mir ist gesagt worden, das dies ein Fragebogen des Verfassungsschutzes sei, und ich bin zweimal angeworben worden von diesen. Dies muss so im Jahr 2000 gewesen sein, ich habe gesagt das ich das nicht mache.

Götzl: bei dieser Vernehmung aber sei der Verfassungsschutz nicht gewesen, der sie damals befragt hatte, sondern der Amtsrichter Herrmann , das passe also jetzt nicht in ihre Antwort.

MS: Ich habe ja die Fragen bei der Polizei gelesen und die wären die gleichen gewesen.

Götz: Sie haben auf eine Frage, ob sie mit den Gesuchten befreundet gewesen wäre, und Ihre Antwort, Sie können dazu keine Angaben machen, denn die genauen Vorwürfe kenne sie nicht, und die Beamten hätten gesagt,diese würden wegen einer Strafsache gesucht. Da stehe nichts vom Verfassungsschutz.

MS: Ich bin im Salon auch nicht direkt auf die Personen angesprochen worden.

Götzl: Sie wurden gefragt ob sich die Personen in ihrer Wohnung aufgehalten haben.Und Sie haben gesagt das sie die Personen nicht gekannt hat.

MS: Die Beamten hatten mir nicht gesagt worum es geht. Es sei der Daniel He. Verdächtigt worden.

Götzl: Und wer ist gesucht worden?

MS: Das wisse sie nicht.

Dann macht Götzl eine Pause.

Götzl: Ich lese jetzt Ihnen den Ablauf vor, da findet sich ein Schreiben des LKA Thüringen an die Staatsanwaltschaft, in dem es heißt, das bei der Fahndung nach Zschäpe Mundlos Böhnhardt gab es eine Kontaktperson MS ermittelt werden, und von den Zielfahndern befragt worden ist.

MS: Ich bin nicht nach einzelnen Personen befragt worden, sondern habe Leute vor ihrem Haus benennen sollen vor ihrem damaligen Wohnhaus auf den Bildern.

Götzl: Dies ist ergebnislos verlaufen. Dann gibt es ein Schreiben an die Polizeidirektion Abteilung Staatsschutz, das die Kontaktperson MS. Zu dem Aufenthalt der gesuchten befragt wurde. Es sei ein Fragenkatalog dabei, die sie sich gerne ansehen können Frau S.

MS geht nach vorne zum Richtertisch, und ein Dokument wird in Augenschein genommen, auf dem ein Bild von Böhnhardt Zschäpe und Mundlos zusehen sind.

Götzl: Da sind Bilder von Böhnhardt Zschäpe und Mundlos zusehen, und Sie sagen mir Sie wüssten nicht um wen es gegangen ist. Da habe ich so meinen Schwierigkeiten Frau S.

MS: Ich habe es nicht gewusst um wen es damals geht. Ich kann mich nur an eine sehr dicke Mappe einen Haufen Bilder erinnern, von meinem Wohnhaus, und die Geschichte von He.

Götzl: Ich möchte wieder zu dem richterlichen Vernehmungsprotokoll kommen, und fragt um welche gesuchten Personen es denn jetzt gegangen sei.

MS: Keine Ahnung.

Götzl: Frau S., sie äußern sich wie in einem luftleeren Raum über irgendwelchen Personen woe Sie nicht wissen wer die sein sollen.

MS: Ich bin der Meinung das mir diese Fotos nicht vorgelegt wurden.

Götzl: Ja wenn dies so sei, frage man sich doch als erstes zu dem was der Richter wissen wolle.

MS bespricht sich mit ihrem Rechtsanwalt. Danach antwortet MS: Ich weiß nicht mehr was damals bei Gericht vorgefallen ist.

Götzl: ich halte Ihnen das Protokoll von der Vernehmung bei der Polizeidirektion in Johanngeorgenstadt vom 21.05.2003 wo Sie angegeben haben, ich habe mich mit einem Anwalt besprochen, ich möchte hier nichts sagen, ich müsse nur vor Gericht aussagen. Das entsprechende Protokoll haben Sie Frau S. unterschreiben. Dann gab es den Antrag der Staatsanwaltschaft Gera zu dem Amtsgericht in Aue Sie zu vernehmen.Dann folge die Ladung, und dann ist man beim Vernehmungsprotokoll. Und nun sagen Sie mir Frau S. dass Sie nicht gewusst hätten worum es gegangen ist? Ich sehe die Gefahr das Sie Frau S. hier falsch aussagt , deshalb habe ich mir die Mühe gemacht das Ganze zu erläutern.

MS bespricht sich diesmal länger mit ihren Rechtsanwalt.

Götzl: Ich frage Sie nochmal, um welche gesuchten Personen ging es hier?

MS: Das kann ich nicht sagen, ich weiß es nicht.Es seien keine direkten Fragen dazu gekommen, ob ich sie untergebracht habe.Da habe ich ganz entspannt geantwortet. Ich habe bei Max Bu. gefragt, ob es um die drei ginge, und Max sagte nein, die wären längst nicht mehr in Chemnitz.

Götzl: In der ersten Frage sei ja schon die Rede von Uwe Böhnhardt….

MS: Ich wusste damals keine Nachnamen,ich wusste die Namen nicht.

Götzl: Ich halte Ihnen mal die Fragen aus der Vernehmung vor, bei denen in unterschiedlichen Zusammenhängen von den Geflüchteten die Rede ist, oder etwa ob diese falsche Pässe oder Dokumente bekommen hätten, und wenn von wem.

MS: Ich habe nur geantwortet ich weiß es nicht, es war komplett Protesthaltung meinerseits. Ich habe mich damals nicht wirklich mit einem Anwalt Verbindung gesetzt.

Götzl: Ob Sie das nur dem Polizisten gesagt hätte?

MS: Ja weil der so provozierend rüber gekommen ist.

Götzl: Ich mache Ihnen nochmal einen Vorhalt, aus der Vernehmung und ich frage Sie von wem Sie sind Sie ausgegangen wer gesucht wird?

MS: Ich habe nur die Bilder von meinem Wohnhaus und Daniel He gesehen.

Götzl: Und das Gespräch mit Max Bu.?

MS: Ich habe den Max gefragt, und der sagte mir das die drei Personen längst nicht mehr hier sind.

Götzl: Ob man die dann längst nicht mehr sucht deswegen?

MS: wenn sie im Ausland sind, wird mal wohl nicht mehr in Chemnitz suchen.

Götzl: Ob das die Polizei wissen hätte sollen?

MS: Da sie sich solche Gedanken nicht gemacht habe….

Götzl: Ach, Frau S.

MS: Ich will dazu auch nichts mehr dazu sagen.

Dann werden wieder Bilder gezeigt.

Das erste zeit Frau Zschäpe und Uwe Mundlos unter einer Decke auf einem einem Bett.

MS: Genau das ist das Bild das ihr Rechtsanwalt aus dem Internet hatte und dies bei der Vernehmung gesagt habe, das auf dem Bild ist der nette bei beiden zusehen ist.t

Götzl: Ich habe einen Vorhalt aus der polizeilichen Vernehmung von Ihnen, Da hatten Sie angegeben dass Sie in der gesamten Zeit als Sie in der Bernhardstraße gewohnt haben, enge Verbindungen zur Skinhead Szene gehabt.Auch die mit denen die 88 auf der Bomberjacke hatte.Sie sei über Se. Und „Enno“ Eingang in die Szene gefunden sein aber Männeranhang gewesen.Frauen hätten gar nichts zusagen gehabt, entweder angepasst oder seien ausgelacht worden. Zu Thomas Starke haben Sie gesagt, die hätten sich die 88er genannt, und Starke habe die Konzerte ja organisiert, und er hätte mich ja auch zur HNG gebracht.

MS: Ja das stimmt, und ich habe auch Briefmarken mitgeschickt in den Briefen, und hätte zu deren Familie Kontakt gehalten.

Götzl: Welches Wissen hatte Andre E. über die drei gehabt?Sie haben ja ausgesagt, das es sein könnte, das ich Andre E. was gesagt habe.Andre E. habe sich ja heimlich mit seiner damaligen Freundin, einer Anja aus Erlabrunn, heimlich bei mir getroffen, weil deren Eltern was gegen E. hatten weil er rechts war.

Götzl: Ich möchte Sie Fragen zu Blood & Honour und zu den Hammerskin.

MS: Es gab beide Gruppen gegeben, ich habe mitbekommen dass es Stress gab wegen Konzertorganisation und um Geld.Erzählt hätten das andere. Thomas Starke war bei Blood & Honour.und Thomas Gerlach bei den Hammerskins.

Götzl: Kennen Sie eine Wolgograder Allee 76?

MS: Nein das sagt mir nichts.

Götzl: Ich möchte zu der Wohnsituation zu sprechen kommen,in der Wohnung von Max Bu.. Wie die drei zueinander standen.Ob Sie Frau S. gesehen habe ob es eine Engere Beziehung zu der Frau zu einem der beiden Männer hatte.

MS: Ich habe versucht das herauszubekommen, aber ich weiß es nicht, ob die Frau tatsächlich mit einem der zwei Männer liiert gewesen sein.Geküsst habe sie keinen,es habe so gewirkt ob sie von den beiden Männern beschützt wird.Einen Streit habe ich nicht mitbekommen, sei ein friedlicher Umgang miteinander gewesen.

Dann soll Frau S. wieder vor zum Richtertisch um Wahllichtbildvorlagen zusehen.

Die erste erkennt Frau S. die Nummer 7 mit Uwe Böhnhardt und die nächste Wahllichtbildvorlage mit Nummer 2 Uwe Mundlos wieder. Diese Bilder kennt sie entweder aus dem TV oder aus dem Internet.

Götzl hält ihr eine Aussage aus dem Vermerk vor zu der zweiten Vorlage zu Nummer zwei sagte, das ich denke schon dass dies der aus der Wohnung ist, den ich mal in der Disko gesehen hat, aber ohne Glatze.Dann kommt die nächste Wahllichtbildvorlage, und sagt das die Nummer 3 der Gunnar Fi gewesen ist. Götzl liest aus der Vernehmung vor, die Frau S. am 30.12.2011 gemacht hat, das Sie gesagt habe, auf dem Bild wo Mundlos zusehen sei, sei der liebe der beiden Männer gewesen. Dazu könne Sie aussagen das der eine kindliche Stimme hatte.

Götzl: Ob Sie einen Zweitschlüssel zur Wohnung Max Bu. gehabt hätte.

MS: Ich bin der Meinung, ich habe keinen gehabt.

Götzl: Sie haben angegeben das es sein könnte, dass Sie der Frau die Haare blondiert hätten. Ob Sie aber die Haare geschnitten habe weiß Sie nicht mehr.

MS: Das habe ich eigentlich alleine erzählen wollen,der Kripobeamte hat das dann gefragt. Ist ja keine Straftat, hoffe ich.

Götzl: Nein darum geht es nicht Frau S.

MS: Ich habe jetzt schon so viel zugegeben, da kommt es darauf nicht mehr an.

Götzl: Dann geht es bei der Vernehmung um Thomas Gerlach, Sie hätten ausgesagt den hätte ich kaum zu Gesicht bekommen, weil dieser ständig unterwegs gewesen wäre. Er habe gesagter sei unterwegs, könne aber nicht darüber am Telefon reden, er werde ja hier und da gebraucht.Deshalb gab es auch viel Streit,sie habe sich gerade auf den Chefposten im Salon vorbereitet, und Gerlach,habe ihr Vorwürfe gemacht. Sie könne doch auch mehr machen für die Bewegung. Gerlach habe nie gearbeitet,er habe immer viel Geld von seiner Oma bekommen. Ausserdem hätte Thomas ihr vorgeworfen, das sie keine gute Nationalsozialistin wäre, weil sie sich nicht unterordnen könne.

MS: Ja das stimmt. Ich brauche keinen Führer der mir sagt wo es lang geht, das kann ich schon selber entscheiden.

Götzl: Gerlach habe meistens am Laptop gesessen, eben wie ein Schreibtischaktivist. Sie habe in Thüringen,einen Ka. Einen Stefan, eine Marie kennengelernt. Sie sei einmal auf ein Hammerskinkonzert mit Gerlach gewesen , da spielte eine italienischen Band. Wo das war weiß sie nicht mehr.

Bei den Hammerskins dürfe normal keiner wissen wer dabei ist. Bayern Thüringen Sachsen seien zusammengekommen. Gibt lange Probezeiten,die würden wie Sklaven sein. Bevor Thomas Gerlach in den Knast ging sei er Anwärter bei den Hammerskin gewesen.

MS: ja das stimmt.

Götzl: Wusste Gerlach ihre ganzen Adressen?

MS: Gerlach wäre einer von denen gewesen die alle ihre Adressen gehabt hätten. Gerlach habe sich auch mal sporadisch per SMS gemeldet und gefragt was ich mache.

Götzl: Sie hätte angegeben das Thomas Gerlach und Matthias Di. die alle Adressen gekannt haben. Aber keiner der beiden traue sie es zu das sie die Adressen weitergeben.Weiter, das sie sich Gedanken gemacht habe, über die Verbindungen wer sich kennt. 2003 z.b habe sie Fi. Mit seiner schwangeren Freundin auf dem Fest der Völker getroffen, da wäre auch Thomas Gerlach zugegen gewesen. Zwischen Fi. und Wi. habe es großen Stress gegeben. Dann folgt was Sie schon ausgesagt habe, das Wi. soviel über Fi. wisse, das er diesen in den Knast schicken könne.Dies sein so um 2001 gewesen, und sie wisse nicht ob dies auf FAF oder NPD bedingt war. Bei Combat 18 sei der Wi. dabei gewesen, das sei alles übelst geheim sie würden es aber auf den T Shirt tragen, genau wie die Hammerskis.

MS: Ja das stimmt alles.

Götzl: Ob Sie Kontakte nach Baden Württemberg habe?

MS: Nein nach Baden Württemberg habe ich überhaupt keinen Kontakt.

Götzl: Tino Brandt?

MS: Den Tino Brand kenne ich nur aus den Medien.

Götzl: In der Vernehmung ging es auch dass eine Person, Frau Zschäpe mit Matthias Di. in Johanngeorgenstadt gesehen hätte.

MS: Das habe mir der Herr Ru. Gesagt, ich selbst habe es gar nicht mit der alten zeit in Verbindung gebracht.Das habe ich aber der Kripo erzählt, und der Ru sei deshalb auch vorgeladen worden. Glaube ich.

Götzl: Ich halte Ihnen vor, das Her Ru erzählt habe, das es nur eine Vermutung sei,er meine er habe Matthias Di. und Frau Zschäpe 2004 gesehen zu haben.

Kennen Sie Frau S. Frau Susann E.?

MS: Nein kenne sie gar nicht.

Götzl: war es Thema zwischen ihr und Matthias Di. ob er die drei kennt?

MS: Nein das war nie ein Thema bei uns ob er Böhnhardt Mundlos Zschäpe kennt.

Es flogt eine Pause, und Götzl gibt das Fragerecht weiter, und zu erste kommt Oberstaatsanwältin Anette Greger dran.

Osta A. Greger: Kennen Sie einen Carsten Ri.?

MS: Nein den kenne ich nicht.

Osta. A. Greger: Ob Sie mit Matthias Di. über Andre E. mögliche Unterstützung der drei gesprochen habe?

MS: Nein das habe ich nicht, weil Sie Matthias Di. nie in Verbindung gebracht hätte zu den drei.

Osta. A. Greger: Ob Sie politische Gespräche mit den drei geredet hätte?

MS: Ich habe 1998 keine politischen Gespräche mit den dreien geführt, es hieß das sind Kameraden, und da bin ich davon Ausgegangen das sie die selber Einstellung wie die andren hatten.

Auch über Gewaltanwendung sei nicht gesprochen worden, auch nicht den Ausländer als Feindbild.Die Polizei sei Thema gewesen weil man ein Gerät hatte wo man die Polizei abhören konnte. Rohrbomben auch kein Thema gewesen.

Osta. A. Greger: Ob Sie sich mal mit Andre E. über dessen Ausländer oder Juden unterhalten habe?

MS: Man hatte schon eine Grundeinstellung so gewesen das man eine gewisse Antipathie gegen Ausländer vorhanden war. Als ich in Selb zur Lehre war, wurde ich selber körperlich angegriffen und angepöbelt. Und habe deshalb eine Aversion aufgebaut. Aber das man eine Diskussion gegen die Ausländer geführt hätte, das weiß ich jetzt nicht.

Osta. A.Greger: Halte Ihnen eine Aussage von Max Bu. vor, der Andre E. zufolge ihn besucht habe, als die drei bei ihm in der Wohnung gewohnt haben, es sei einmal um Ausweissachen gegangen. Für Andre E. sei das nicht in Frage gekommen.

MS: Ich kann es mit Sicherheit sagen, als ich in der Wohnung mit war das Andre E. nicht in der Wohnung gewesen sei.

Dann sind die Nebenklägervertreter an der Reihe. Diese schreibe ich dann komplett auf wenn Frau S. das nächste mal wieder erscheinen muss.

BildFoto: Markus Hannich

89.Prozesstag Wortprotokoll mit Mandy S. 1 Teil

Mandy S. kommt in mit ihren Ra Weißflock.

Mandy S. ist 38 Jahre alt, arbeitet als Friseurin in Schwarzenberg, und hat eine vier Jahre alte Tochter.

Der Vorsitzende am OLG in München Manfred Götzl, belehrt sie, da sie auch ein Aussageverweigerungsrecht nach §55 hat (Wie bei Max Florian Bu.), da ja noch ein Ermittlungsverfahren gegen sie am laufen anhängig ist.

MS: Ich möchte Aussagen.

Götzl: Ich möchte dass sie mir von sich aus erzählen, was ab 1998 passiert ist.Kontakte zu Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe,Unterkunft,Wohnung usw.

MS: Alles schon lange her, kann nicht alles wortwörtlich wiedergeben,kann nur aus Erinnerungsbildern her,hab mir Mühe gegeben. Aber kann nicht alles vollständig berichten.

1998 im Frühjahr hat jedenfalls jemand bei mir geklingelt und meinte 3 Leute hätten scheiße gebaut und brauchen einen Schlafplatz. Ich wollte sie nicht bei mir haben, deshalb dachte ich das Max Florian Bu. der bei mir immer schläft, das sie bei ihm in der Wohnung schlafen könnten Hab die drei zum ersten Mal dort bei ihm in der Wohnung gesehen.Da standen wir in Angesicht zu Angesicht als die dort gewohnt haben.Wir hatten sehr wenig Kontakt.

Götzl: Wer hat dort geklingelt?

MS: Armin Fischer

Götzl: War er alleine, oder in Begleitung?

MS: Ob er mit seinem Bruder kam oder nicht, kann ich nicht genau sagen, ich bin mir nicht sicher.

Götzl: Von wem hat der Fischer geredet?

MS: Von 3 Leuten,es ging um Schlafplätze, mehr müssten wir nicht wissen.

Götzl: Wieso haben sie diese 3 ohne weiteres in die Wohnung gelassen?

MS: Da ich selbst in der rechen Szene war, er war ein Kamerad und ich stand auch schon 2 mal auf der Straße und da wurde mir auch geholfen. Und das war einfach ein Gedanke der Kameradschaft.

Götzl: Woher wussten sie das es Kameraden der rechten Szene gewesen sind?

MS: Er hat gesagt das es Kameraden sind.

Götzl: Beschreiben sie mir die rechte Szene als die dabei waren?

MS: Waren auf Konzerte, war in der Skinhead-Szene, Bomberjacke Springerstiefel eben, bis man sich später mehr auf die Politik hat konzentriert hatte,dann eben auf Demos gegangen. Es war eine reine Spaß und Partyszene, so bin ich da reingekommen.

Götzl: Zeitliche Einordnung?

MS: 1994/1995 wie ich halt meine Lehre in Selb gemacht habe.

Götzl: Wie kamen sie in die Szene?

MS: Durch Kai S..

Habe in einer Kneipe einen Skin kennengelernt und bin mit ihm zusammengekommen. Hab mich dann komplett angepasst, Kopf rasiert, hab mir eine Bomberjacke gekauft, Springerstiefel, bin eben wie alle rumgelaufen wie alle anderen auch. War ja auch ein paar Jahre mit dem Skin zusammen.

Götzl: Haben sie Namen von damals?

MS: Übernachtet hat einer Spitzname Manu, und E. (Andre E der hier angeklagt ist) hat bei mir geschlafen, hm überlegt. Ich glaube 1999/2000 war ich das erste Mal auf ner Mai Demo. Bin mit den Chemnitzer mitgefahren.

Götzl: Wen meinen sie mit den Chemnitzer?

MS: Den Starke,Lasch,Fischer… ich hab´s nicht so mit den Namen.Später sicher, aber bin total nervös.

Götzl: Dann stellen wir das zurück.Wie kam dass sie, sagten politisch entwickelt haben.

MS: Das hat man halt mitgemacht, Szene mäßig das sich alles so entwickelt. Ich kann mich erinnern, das die Leute nur Bescheid von Konzerten gekriegt haben, oder wenn mal Demos waren. Ich kann mich an 1.Mai erinnern, Gedenkmärsche einige, direkt ne Demo die angemeldet war, z.b 1.Mai Demo und die in Dresden war ich auch mal dabei, ich glaub 2003 oder so.

Götzl: Waren sie 1997/1998 noch in der Skinhead-Szene?

MS: Ja das würde ich so einordnen.

Ich erinnere mich das er (Max Florian Bu) bei mir war,er sagt ja aus dass er bei nem Konzert war, aber ich kann mir das nicht vorstellen,weil ich stinksauer gewesen wäre wenn jemand in meiner Wohnung ist, ohne dass ich das weiß.

Kann mich an Ärger nicht erinnern. Und ich hab sie zum 1.Mal in seiner Wohnung gesehen,also sie waren schon dort. Die Wohnung in der Limbacherstraße Nummer weiß ich nicht mehr.Die andere Wohnung auch nicht, da ich nur weiß das ich ab da sehr viel gearbeitet habe.

Götzl: Wo war ihre Wohnung?

MS: In der Bernhardstraße 11

Götzl: Wann haben sie die 3 zum ersten Mal in der Wohnung gesehen?

MS: Das war nicht lang,1-2 Tage.War komisch, haben einen friedlichen netten Eindruck gemacht, haben sich bei Max bedankt das sie hier schlafen dürfen. Dachte einen von den dreien schon mal in Jena in gesehen zu haben.

Götzl: Welchen?

MS: Keinen Namen habe,einer sah halt nett aus und einer sah böse aus und den Netteren hatte ich schon mal gesehen.War auch nur ein Gefühl,ein 1.Eindruck, der hat nie geredet,nur geguckt,der war mir halt nicht so sympathisch.

Götzl: Beschreibung?

MS: Der andere hat auch nicht viel geredet,aber er hat schon mal gelächelt und nicht mit Blicken durchlöchert hatte einem. Da war noch ein Mädchen dabei, die war mir sehr sympathisch,aufgeschlossen.Sie sei schon auf der Dienststelle konfrontiert worden,aber ich konnte keine Namen nennen.

Götzl: War das Mädchen Frau Zschäpe?

MS: Ich habe sie nicht wiedererkannt Ich hab sie klein in Erinnerung,Lockenkopf,bissl piepsige Stimme.Niedlich auf ihre Art.Ich glaub sie war so groß wie ich 1,63 m dunkle Haare.

Götzl:Und die Männer?

MS: Größer als ich, schlank ob sie Haare auf dem Kopf hatten weiß ich nicht mehr. Der eine den ich als nett bezeichnet habe,der hatte für eine männliche Person eine piepsige Stimme.

Götzl: Kleidung der Männer?

MS: Nichts auffälliges.

Götzl: Wann sie in der Wohnung mit gewesen sei.

MS: Ja weil der Max Sachen holen wollte, ich sollte erst mal gar nicht mit, weil ich nicht wissen sollte wer da ist,aber ich habe gesagt ich weiß es eh, dann kann ich doch mit.

Götzl: Wie lange waren die dann in der Wohnung?

MS: Kann es nicht genau sagen weil ja der Max ausgezogen ist und ich ab da nicht mehr weiß. Ich gehe davon aus von 6-8 Wochen.

Götzl: Hat Max Florian Bu. durchgängig bei ihnen gewohnt?

MS: Ja

Götzl: Zum Zeitpunkt des Auszuges waren die 3 noch bei ihm?

MS: Ja

Götzl: Und danach?

MS: Keine Ahnung,keinen Kontakt mehr zu ihm hatte.

Götzl: Wann war Max Florian Bu in seiner Wohnung?

MS: Ab und zu mal um Sachen zu holen,er war ja der Hauptmieter.

Götzl: Wie oft haben sie die drei noch gesehen?

MS: Nach der Arbeit mal dort geklingelt,Kaffee getrunken und eine geraucht, musste dann nach Hause weil ich zur damaligen Zeit einen Hund hatte,ich habe gesagt es waren 5 mal, aber das hatte ich geschätzt.

Götzl: Wann genau?

MS: 1 mal beim Kennenlernen,1 mal als Frau Zschäpe üble Bauchkrämpfe hatte, AOK Karte gegeben hatte,damit sie zum Frauenarzt gehen konnte, 1 mal wegen der Passabholung in Chemnitz, 1 mal mit ihr (Beate Zschäpe) reden weil ich mit Max reden wollte, weil wir schon Stress hatten, 1 mal mit Frau Zschäpe geredet weil ich wollte das sie mit Max redet, da was klar stellen wollte.

Götzl: Jetzt machen sie doch scheinbar eine Zuordnung Frau St.? Sie sagen Frau Zschäpe? Warum sagen sie Frau Zschäpe?

MS: Weil man es mir so eingeredet hat, dass die Frau von heute die von damals ist.

Götzl: Ich habe ihnen das nicht eingeredet, wer denn dann?

MS: Von der Polizei die ist davon ausgegangen worden das die Frau es ist.Es ist die Frau die auch in der Presse stand.

Ich hab in Erinnerung noch, das sie so komische Würfel gebastelt haben für so ein Spiel.

Götzl: Zeitliche Einordnung?

MS:Schwierig..

1.)AOK Karte,2)Ausweis,Würfel mittendrin,3)wegen Max,4)weil ich mit dieser Frau reden wollte.

Götzl: Namen?

MS: Wird sicher so gewesen sein das sie sich mit Namen vorgestellt haben.Aber ich kann mich nicht sagen, sie hätten gesagt ich heiße Uwe ich heiß Uwe ich heiß Beate.

Götzl: Und an das erste Treffen?

MS: Kann mich nur erinnern, das wir reinkamen, uns angeschaut haben und ich dachte, der eine kommt mir bekannt vor, aber schwierig hab keine Bilder dazu.

Hab ihn nicht darauf angesprochen,war ne komische Situation.Wir waren ja mit den Chemnitzer öfter in Jena bei Partys wo wir eingeladen waren.

Dieser hatte ein braunes Hemd, schwarze Hose und eine Krawatte hatte,deshalb ist er mir aufgefallen.Wir waren in irgendeinem Club,haben irgendwo übernachtet und wild rumgefahren, ich weiß gar nicht wo und warum kam auch sein, das die Party ausgefallen ist.

Götzl: Haben sie nicht versucht mehr über die 3 zu erfahren?

MS: Ich gar nicht, weil man uns gesagt hat man brauche nicht mehr zu wissen.Es waren eh viele Gerüchte im Umlauf,das die 3 aus Jena sich in Chemnitz versteckt haben.Gerüchte das sie eine Hakenkreuzflagge über die Balkonbrüstung gehängt hatten, oder eine Puppe mit einem Judenstern an einer Autobahnbrücke gehängt hätten, oder eine Garage in die Luft gejagt hätten wegen Beweismaterial vernichten.

Götzl: Welche Szeneleute haben das gesagt?

MS: Keine Ahnung, wenn der Buschfunk funktionierte ….

Götzl: Wann?

MS: … wenn ich es nicht genau weiß, möchte ich es jetzt nicht einordnen, will keine Zahl sagen.. ( Blickt zu ihren Rechtsanwalt)

Götzl: Ihr Rechtsanwalt wird es nicht wissen,er war ja damals nicht dabei..

MS: Vor der Ausweisabholung.

Götzl: Welche Informationen hatte Max Florian Bu.?

MS: Zu der Zeit als wir zusammen waren sicher nicht mehr als ich.Danach weiß ich nicht, da wir nicht mehr zusammen waren, er wird sich öfters gesehen haben da sie ja bei ihm wohnten.

Götzl: Haben sie nicht über sie geredet?

MS: Nur Unterhalten haben das die Leute nett sind,und das wir keinen Fehler gemacht haben.Max war öfters da,auch alleine da ich ja arbeiten auch musste.

Götzl: Was haben sie da erfahren?

MS: Dass sie sich draußen frei bewegten, alleine einkaufen gehen, das sie weiter an ihren Würfeln feilen Stäbchen sägen…Alles was ich über das Spiel kenne weiß ich aus den Medien.Ich kenne es nur im Rohzustand, sie haben gesagt, das sie an einem Spiel basteln, aber da ich mich nicht für Spiele interessiere, hat mich das auch nicht interessiert.

Dass sie Termine ausgemacht haben zum telefonieren in Telefonzellen, das hat er mir gesagt.

Götzl: Worum ging es?

MS: Ich habe nur mitgekriegt, dass Termine ausgemacht haben,um zu telefonieren,ich kann nicht sagen ob es Freunde oder Verwarnte waren.

Es ist für mich sehr schwierig, weil ich ganz viel im Internet gelesen habe, und nicht weiß was war und was ich von dort habe.

Einmal wo ich vor Ort war, „Ich muss jetzt los,Telefonat“.Keine Ahnung.

Götzl: Wer?

MS: Einer von den 2 Männern.

Götzl: Worum ging es?

MS: Es sollen wohl Pässe besorgt werden,dass sie ins Ausland können.Das sie wohl einen an der Hand gehabt haben,aber das war wohl zu billig und ist davon ausgegangen das es ne Falle ist.

Pause bis 14.35

Götzl: Wir waren beim Telefonieren/ Pässe…

MS: Es wurden ja dann direkt bei der Stadt Chemnitz Pässe beantragt…

Götzl: Nochmal zurück zum Telefonieren, können sie das näher erklären?

MS: Kann ich nicht, war nur einmal dabei, haben Zeiten ausgemacht, weil ja Handys abgehört werden.Ich hab auch nicht nachgefragt, weil es mich nicht interessiert hat.

Götzl: Nur einmal erlebt?

MS: Ja

Götzl: Und die Pässe beantragt?

MS: Habe von der Beantragung nichts mitbekommen,wurde gefragt ob ich einen abholen kann, und das habe ich dann auch gemacht.

Götzl: Wer hat gefragt?

MS: Keine Ahnung, das kann nur der Max gewesen sein oder das Trio.Weil kein anderer Bescheid wusste.

Ich bin mit dem Steinmetzauto von Max hin.Dachte schon,was ist wenn was schief geht,und da wurde sich die Ausrede ausgedacht,dass mir jemand auf dem Parkplatz Geld angeboten hat und,dann bin ich rein, hab was unterschrieben und hatte einen Ausweis in der Hand.

Max Ausweis mit einem Foto von einem der beiden Uwes drin.Gunnar Fischer, kann ich mich nicht erinnern welches Foto drauf war.

Götzl: Wie geht das? Also die Ausweisabholung?

MS: War so aufgeregt, dass ich gar nicht genau weiß, nehme aber an das ich ne Vollmacht dabei hatte, hab was unterschrieben und bin raus und hab diesen in die Tasche gesteckt und bin mit Max zu denen in die Wohnung.

Götzl: Für wen war der Ausweis?

MS: Keine Ahnung.

Götzl: Wem übergeben?

MS: Das weiß ich auch nicht mehr.

Götzl: Dafür was bekommen?

MS: Nein, ich hätte ja nicht damit gerechnet dass das so funktioniert.Ausrede vorher ausgemacht, was macht man wenn die Polizei kommt. Die Idee kam nicht von mir, sondern von einem der 2 Männer.

Götzl: War Max Florian Bu dabei?

MS: Ja, der ist ja auch das Auto gefahren.

Götzl: Wenn es Schwierigkeiten gibt, hätten sie dann jemanden informieren sollen?

MS: Hab ich auch nachher gedacht, da haben wie sicher was ausgemacht.Die drei saßen ja in Max seiner Wohnung also muss man sich ja drüber unterhalten haben.

Ich weiß ja nicht,was passiert wäre wenn es schief gegangen wäre.

Götzl: Welche Art Ausweis war es?

MS: Personalausweis

Götzl: Und hat jemand dann was gesagt?

MS: Ich glaube weil man einen Personalausweis braucht um einen Reisepass zu bekommen.Sie wollten ja ins Ausland, sowie ich mich erinnern kann nach Amerika und dafür braucht man Pässe.

Götzl: Wurde darüber gesprochen? Sie sprechen in Passivform, es wirkt immer so als wollten sie nicht reden.

MS: Wenn ich´s aber nicht weiß…

Götzl: Sie wissen ja schon immer recht viel Frau S… aber ich muss immer nachfragen.

MS: Beantragung des Passes habe ich nicht mitbekommen und das war wohl so eine Art Test ob es funktioniert und kurz danach war ich ja nicht mehr mit Max zusammen, und da kann ich jetzt gar nichts sagen. Ich weiß es nicht.

Götzl: Auslandspläne? Amerika?

MS: Ich hab das in Erinnerung muss aber ja nicht stimmen.

Götzl: Mit wem haben sie denn gesprochen?

MS: Ich habe meist mit der Frau gesprochen, Männer waren immer mit im Raum.

Götzl: Wie groß war die Wohnung?

MS: Küche/Wohnzimmer in einem, Bad, links kleines Schlafzimmer, der eine hatte immer kritisch beobachtet, der andere ziemlich locker, der hat auch einen Spruch gemacht.

Götzl: Hat man ihnen Fotos gezeigt, jemanden wieder erkannt?

MS: Mir wurden zur Vernehmung die Fotos vorgelegt, und ich habe sie überhaupt nicht wiedererkannt.Erst als mir gesagt wurde worum es ging,hab die Personen nicht erkannt, die Namen nicht, hatte keine Ahnung. Durch die Presse erfuhr ich das auch Johannstädter auch mit drin hing.

Götzl: Stichwort Bauchkrämpfe?

MS: Erinnere mich, die Frau lag total verkrampft auf dem Sofa und hat geweint und hab gesagt: „dann geh doch zum Frauenarzt und lass dich anschauen“.Ich hab keine Erinnerung ob ich das vorgeschlagen habe. War ausgemacht das die AOK Karte in meinem Briefkasten liegt, wenn sie sie nicht mehr braucht.Und da lag sie auch nach ein paar Tagen. Ich weiß nicht mehr was dort raus gekommen ist, weil es kurz bevor der Max sich von mir getrennt hatte.

Götzl: Risiko gewesen?

MS: Ich geh nie zum Frauenarzt, deshalb keinen Kopf gemacht.

Götzl bohrt weiter nach…

MS: (aufgebracht) Ich belaste mich ja hier schon genug, es ist vorbei es macht ja keinen Sinn was zurückzuhalten, ich weiß es nicht mehr.

Dann gibt es eine 10 Min Pause da Frau S.weint.

MS: Ich denke mal sie wollen von mir hören ob ich weiß was das für ein Spiel das war.

Nein ich habe erst danach erfahren. Dass sie ein Spiel basteln was sie in der Szene weiterverkaufen wollen, das wusste ich. Mich hat´s nicht interessiert.

Götzl: Wovon haben die 3 denn gelebt?

MS: Das habe ich mich dann auch gefragt als ich beim Verhör saß. Aber dazwischen war das ausgeblendet, das Ganze hat keine Rolle in meinem Leben gespielt. So dass ich dachte, ich muss mir das nicht übelst einprägen. Kein Geld von mir und Max, dachte das die Telefonpartner sich darum kümmern sich.

Dann wollte ich mit Max reden, der hat sich verleugnen lassen und am nächsten Tag nach der Arbeit bin ich nochmal hin und hab gesagt sie soll mal mit ihm sprechen, damit er auf mich zukommt.

Sie hat gesagt das sie sich da nicht mit reinhängt und das ist ein Ding zwischen mir und Max.

Götzl: Letzter Kontakt zu den 3?

MS: Das könnte der letzte Kontakt gewesen sein.

Götzl: Einzelne nochmal gesehen später.

MS: Nach meiner Erinnerung nicht.

Das war bei der Vernehmung sehr kurios weil ich die Nummer erst seit 1999 habe

und kann ich sie ihnen nicht 1998 gegeben haben.Ich hab den Zettel gesehen das ist meine Schrift,aber ich habe ihnen aber nicht gegeben.

Götzl: Haben sie Adressen oder Telefonnummern weitergegeben?

MS: Adresse wussten sie, waren ja mit Armin da, haben ja die AOK Karte eingeworfen,Handy hatte ich noch nicht, Handys werden abgehört.Das war bekannt in der Szene wenn Konzerte kommuniziert werden sollte usw.

Das wussten wir dass Handys abgehört.werden und die Standorte festgestellt werden, da hat man gar nichts erzählt.

Er hat sich verleugnen lassen, weil er meinte, ich wäre fremdgegangen.

Zwei Tage später stand der Max bei mir in der Küche mit einer Waffe und meinte: Du weißt schon was mit Verrätern passiert?

Ich hab ihn der Küche verwiesen und ihn seitdem nicht mehr gesehen.

Irgendwann 2000 stand die Kripo Thüringen bei mir auf der Arbeit, da hab ich den Max angerufen, da hat er wohl schon in Dresden gewohnt. Der wollte nicht am Telefon reden, er kam dann nach Chemnitz haben einen Kaffee getrunken, und hab gefragt ob die noch da sind. Er , Nö die sind schon lange im Ausland.

Kripo Thüringen, es durfte keiner mehr telefonieren, auch keiner ran gehen, ich wurde auf Demo angesprochen wo ich ein Plakat hielt.

Eine Fotomappe wurde mir vorgelegt, ohne dem Trio. Nur meine Wohnung Kripo Live sucht Leute und Anwohner haben behauptet das die Leute bei mir wohnen würden.

Götzl: Welche Leute?

MS: Das wusste ich ja auch nicht, müsste lügen, musste einen Bekannten vor seine Türe locken, die haben sie dann die Kleidung runter gerissen weil sie seine Tätowierungen zu checken,weil sie ja Bilder dazu hatten. Nichts gefunden hatten was sie wollten, sind dann wieder weg.

Keine Ahnung ob das mich mal gefragt den 3 Personen gefragt hat.

Götzl: Und zu Andre E.?

MS: Andre E.ist mit mir in die Schule gegangen, hat bei mir in Chemnitz gewohnt, weil er eine Freundin in Chemnitz hatte. Dann hat sich das auseinander gelebt. Bis kurz vor der Trennung übernachtet.

Götzl: 1998 noch?

MS: Ja Ja, Irgendwann durfte er bei seiner Freundin übernachten, die hat noch zu Hause gelebt und ging es doch das er bei ihr schlafen durfte. Ihre Eltern hatten es dann doch erlaubt.

Seine Familie in Georgenstadt, so gut kenne ich die gar nicht. Hat einen Zwilligsbruder Mike, hat mehrere Geschwister. Er war ja einige Stufen unter mir,da war er ja auch eher uninteressant. War eine Weile weg, Lehre, war auch ein Glatzkopf, Bomberjacke Springerstiefel, er war auch eine Person die mich aufgenommen hatte, als ich zweimal auf der Straße stand.

Da haben mir er und sein Bruder geholfen.

Götzl: Wann war das?

MS: 1995 oder 1996, bin ich bei meinen Eltern raus geflogen.

Götzl: Andre E. beschreiben, Verhalten?

MS: Ganz normal,Was ihn charakterisiert hat, das er jedes Fettnäpfchen mitgenommen was man mitnehmen konnte.

Götzl: Haben sie Andre E. wegen den 3 was erzählt?

MS: Ich habe die Wohnung und das Trio vor Andre E. geheimgehalten.

Götzl: Was hatten die 3 in der Wohnung?

MS: Eingeprägt hat es sich bei mir ein Funkgerät womit sie die Polizei abhören konnten, eine Waffe hatte ich definitiv nicht gesehen.Ich fand es eher lustig, war ein guter Gegenzug weil ich wusste das wir abgehört wurden.Von mit hat Frau Zschäpe nur die AOK Karte.

Götzl: Kennen sie H.Gerlach,Ralf Wohlleben,C.Schulze?

MS:Neeee..

Erster Teil Ende um 16.05

Ich danke auch dem http://juergenpohl.wordpress.com/

85.Prozesstag Einvernahme BKA Herr T.

Nach Feststellung der Präsenz ging der 85.Prozesstag um 9.47 Uhr los, um gleich wieder

unterbrochen zu werden.

Ralf Wohllebens Anwalt Olaf Klemke bitte um eine Unterbrechung,da sein Mandat die

Ladungsliste für den heutigen Tag auch erst grade bekommen hatte und darauf nicht vorbereiten konnte.

Deshalb bittet er um eine Unterbrechung min.1 Stunde um Ralf Wohlleben darauf

unterrichten.

Diesen Antrag wird von Wolfgang Heer dem Rechtsanwalt von Frau Zschäpe unterstützt. Der

Vorsitzende Richter am OLG Götzl entspricht diesem Antrag, und unterbricht die Verhandlung bis

um 11.05 Uhr.

Nach der Pause kommt BKA Beamte Winfried T. 44 Jahre alt und war betraut mit der Sache

Wohnungen im Zeitraum ab dem 26.1.1998 bis 04.11.2011.

Götzl erklärt T. wie er seinen Vermerk erklären soll, erst mal von sich aus erzählen, und danach

würde er ihn Sachen dazu befragen.

Herr T. führt aus, das er ab dem Zeitpunkt 26.1.1998 bis 04.11.2011 sieben Wohnungen dem „Trio“

zuzuschreiben konnte. Es wurden 4 Wohnungen in Chemnitz und 3 Wohnungen in Zwickau

bewohnt.

Es konnten keinerlei Lücken zwischen den Wohnungen festgestellt werden,alle Wohnungen seien

überlappend gemietet oder zur Verfügung gestellt worden.

Gleich nach dem Untertauchen der drei ( Beate Zschäpe,Uwe Mundlos,Uwe Böhnhardt) hätten sie

bei dem von Ihnen Bekannten Thomas Starke vorgesprochen,nach einer kurzweilige

Unterbringung nachgefragt.

Starke konnte den dreien nur kurz bei sich in unterbringen, und vermittelte eine Wohnung bei

einem Bekannten in der Friedrich Viertel Straße 85 in Chemnitz. Diese Wohnung sei in einem

Plattenbaugebiet Fritz Heckert Gebiet im Süden von Chemnitz.

Die Personen sind in einer 3 Zimmer Wohnung für ungefähr drei Wochen untergekommen. Ein

gewisser Herr R. wäre der Bekannte gewesen, und Mieter der Wohnung war dieser selbst mit

wohnend.

Diese Wohneinheit wäre heute schon abgerissen,somit ist sie nicht existent. Mitte

Februar hätte der Aufenthalt geendet, da R. sie nicht mehr bei sich unterbringen konnte.

Danach sei wieder Thomas Starke als wichtige Person angesprochen worden, der sich ja schon um sie

gekümmert hatte. Die nächste Wohnung die beschafft werden konnte war in der Limbacher Str 96

in Chemnitz Altendorf. Die Wohnung sei von von Max Florian Bu. bewohnt und gemietet

gewesen.Durch die damalige Lebensgefährtin von Max Florian Bu. Mandy St. sei das

Ansinnen durch Thomas Starke gekommen. Da sich Herr Bu. in dieser Zeit eh sehr oft bei

seiner Freundin Mandy St. wohnte, gab es keine Probleme in dieser Hinsicht. Diese wohnte in

dieser Zeit in der Bernhardstraße in Chemnitz.

Nach der Aussage von Max Florian Bu. zu urteilen, trennten sich er und Mandy St. im

Sommer 1998. Danach habe er in seiner Wohnung aufgehalten, deshalb konnte er Aussagen und Aufenthalt der drei zu tätigen.

Diese drei wohnten bis Ende August bei ihm, und wären dann durch einen Mittelsmann (Carsten

Ri.) von Thomas Starke in Chemnitz in die Altchemnitzer Straße 12 gezogen. Diese 1,5

Zimmer große Wohnung sei schon laut Aussage von Carsten Ri. angemietet worden. Ri.

sei als Strohmann bei den Vermietern aus Bayern aufgetreten.

Rechtsanwalt Heer hat Bedenken bei den Ausführungen des BKA Beamten T. da diese noch nicht

eingeführt wurden. Götzl meint daraufhin,das irgendwelche Aussagen von Zeugen nicht durch T.

ersetzt werden.

Daraufhin sagt T. das seinem Vermerk eine Einvernahme zugrunde liegen, und es würde

Sachbeweise aus der Frühlingsstraße zugrunde liegen. Zudem Anschlussvernehmungen der

Vermietern.

Darauf fährt Herr T. fort, das diese Wohnung im Zeitraum Ende August bis Mitte April 1999 als bewohnt

festgestellt worden.Ende April sei der Vertrag ordnungsgemäß gekündigt worden. Die sollte schon

Ende März geplant gewesen sein, eine Kündigung läge beim Vermieter vor, aber der Mietzeitraum

würde nochmal auf Bitten um einen Monat verlängert. Warum sei nicht ersichtlich. Ein

Einschreibebeleg wäre im Brandschutt (Frühlingsstraße) gefunden worden, um eine Nachfrage

würde um eine Verlängerung gebeten worden.

Danach sei eine 2 Zimmer Wohnung in der Wolgograder Allee 76 wieder in der Fritz Heckert

Siedlung angemietet worden. Die Mietdauer war von Ende April bis Ende August 2000, die durch

Mietverträge der Wohnungsbaugesellschaft nachgewiesen werden konnte. Der Mieter der Wohnung sei

der hier Mitangeklagte Andre E. gewesen. Durch die Wasserkostenabrechnungen konnte

nachgewiesen werden das sich Personen in der Wohnung aufgehalten hätten.Nach einer

Befragung durch die Nachbarn konnte zu minderst Frau Zschäpe von einer Zeugin im Haus

erkannt worden sein.

Wiederrum zu Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt lägen keine Erkenntnisse vor, die einen

Aufenthalt in der Wohnung belegen würden.Laut Aussage von Herrn Bu., hätte das „Trio“ in

einer solchen Wohnung im Süden von Chemnitz gewohnt hätten. Dort gab es ein Waldstück und in

der Nähe einen Kaufland.

Andre E.Daten lägen dem Mietvertrag zugrunde, deshalb hätte diese Anmietung ohne diese Hilfe

von Andre E. nicht über die Bühne gehen können. Unter anderem lagen bei der Anmietung

Lohnnachweise des Andre E. vor. Es gab auch eine schriftliche Mitteilung des Mietverhältnisses Ende 2000.

Danach kam der nicht nur wieder ein Wohnungswechsel, sondern auch ein Ortswechsel habe sich

angeschlossen.

Man sei dann in die Heisenbergstraße 6 in Zwickau gezogen, mit dem Personalien von

Max Florian Bu.

Dies wäre das erste Mal gewesen das man sich selber um eine Wohnung bemüht hätte,

da sich Mundlos, einen einen Reisepass auf dem Namen Max Florian Bu besorgt hätte.

Darum kann man davon auszugehen, das sich Uwe Mundlos, diesen Pass genommen hat um sich

zu legitimieren.

Man fand noch Belege, für Wasserabrechnungen und vom einem Kabelanbieter.

Max Florian Bu. hätte angegeben das er diese Wohnung nicht angemietet hätte.Man bewohnte

diese Wohnung in der Heisenbergstr. 6 vom 1.Juli.2000 bis zum 31.Mai.2001.

Die vorletzte Wohnung in der Polenzstraße 2 in Zwickau mietete man schon ab dem 1.Mai 2001.

Diese 4 Zimmerwohnung war im Ortsteil Marienthal, diesmal war der Mieter ein gewisser

Matthias Di..

Nach der Aussage von Di. hätte sein Freund Andre E. gebeten diese Wohnung zu mieten da ein

Freund einen Schufa Eintrag hätte.

Di sei auch erst Hauptmieter gewesen, und Ende Mai oder Anfang Juni sei ein Untermietvertrag

mit

Max Florian Bu geschlossen worden, wo sich wahrscheinlich Uwe Mundlos dahinter versteckte.

Diese Wohnung bewohnte man bis zum 31.Mai 2008, und von Aussagen der Bewohner im Haus,

wäre Frau Zschäpe als „Gesicht dieser Wohnung“ bezeichnet worden. Aber Uwe Böhnhardt und

Uwe Mundlos seinen nicht direkt wieder erkannt worden.

Dann sei ab dem 1.März 2008 eine weitere Wohnung, vermutlich die letzte in Zwickau gemietet

worden, bis zum 4. November.

Diese Wohnung sei auch von Di angemietet worden, und gab dann einen Untermietvertrag auf dem Namen Max Florian Bu.

Es seien 2 Wohnungen zusammengelegt worden, daraufhin hatte man dann eine vier

Zimmerwohnung im 1.OG in der Frühlingsstraße 26 gehabt.

Nun zu Fragen die der Vorsitzende Richter Götzl an den BKA Beamten T.hat.

Götzl:Ob es bei der Wohnung Friedrich Viertel Str. 85 einen Mietvertrag vorgelegen hätte?

T: Da es nur eine Aussage von R. Gegeben hätte, sei nur eine Unterbringung aus Zeit gewesen.

Denn die Wohnungsnahme dokumentiere die Verfestigung der Gruppe. Die Wohnungen von R.

und Bu seien als vorübergehende Unterbringung anzusehen.

RA Heer: Das die Beweisführung der Senat vornehmen würde.

Götzl: Es gehe um Transparenz die im Vermerk von T.eingeflossen sind.

Ra.Heer: T.bewerte habe die Aufgabe Tatsachen zu bekunden.

Götzl: Da sei man einig, daher seine Frage nach den Unterlagen oder Zeugenaussagen.

T:Bei den ersten beiden Wohnungen gab es Zeugenaussagen, mit Beginn der Anmietung durch

Carsten Ri. hätten auch Unterlagen festgestellt werden können, da es um eine eigenständige

Wohnung des“Trios“ gab.

Es gab auch eine Aussage der ehemaligen Lebensgefährtin von Andre E, Anja Sp. und von einem

Hendrik La. die einen gemeinsamen Aufenthalt der Drei nahelegten.

Anja Sp. hätte Andre E. mal zu einer Wohnung begleitet, bei der es sich um diese Wohnung

gehandelt haben sollte.Deswegen sei der Aufenthalt anzunehmen. Carsten Ri. Sagte aus das sich

die Personen als Beate,Uwe Uwe vorgestellt hätten.

Götzl: Wie der Zuschnitt der Wohnung in der Altchemnitzerstr. gewesen sei.

T: Es hätte Carsten Ri. gesagt das die Wohnung auf Dauer zu klein gewesen sei, er selber habe

laut Skizzen und die Wohnung von außen ansehen können. Diese wäre nur 27 qm groß gewesen,

so das auf Dauer eine Unterbringung von drei Personen die Qualität zum Wohnen beeinträchtigt

hätte.Interessant sei das Carsten Ri. gesagt hätte, bei der Anmeldung hätte er sich um nichts

kümmern müssen,es sei schon alles vorbereitet gewesen.

Götzl: Ob Andre E. die Adresse seiner Eltern in Johanngeorgenstadt angegeben hätte, als er die

Wohnung in der Wolgograder Allee 76 angemietet hätte.

T.: Diesen Vorhalt bestätigt er, des weiteren auch,das diese Wohnung im 1.OG gewesen wäre und

42.qm groß gewesen sei.Des weiteren wäre die Wohnung in der Heißenbergstraße 6 in Zwickau

im Erdgeschoss links gewesen, 3 Zimmer plus einen Kellerraum und 66,5 qm groß.

Götzl: Um die Polenzstraße 2 in Zwickau.

T.: Diese Wohnung wäre Erdgeschoss unten rechts gewesen, und 77,3qm groß gewesen. Der

Mietvertrag wurde in der Frühlingsstraße gefunden.

Bei der Wohnung in der Frühlingsstraße 26 sei es 2011 zu einem Eigentümerwechsel gekommen.

Danach gibt der Vorsitzende das Fragerecht an den Senat weiter dieser hat keine weiteren

Fragen, dann zur Bundesanwaltschaft, dieser hat auch keine Fragen deshalb kommen die

Nebenklagevertreter zu Wort.

Ra.Reinecke: Das die Auswertung des Herrn T. die Grundlage hätten, das die Drei zusammen

gewohnt hätten.

T.: Das sein schon richtig, aber es sei natürlich ungemein schwer Leute zu finden, die die drei

Personen bei einer Wohnungsannahme bestätigen könnten. Das sei bei Beginn schwierig gewesen und zum

Schluss weitaus besser gewesen. Carsten Ri. hätte in der Altchemnitzer Straße gesagt, das alle

drei Personen sich dort aufgehalten hätten, aber dies ohne Lücken nachzuweisen sei eben

schwer.

Ra.Reinecke:Ob es mal entsprechende Hypothesen gegeben hätte, das es vielleicht weitere

Wohnungen angemietet wären?

T.:Diese Hypothesen gab es, ja aber auch der Gesamtschau der bisherigen Beweisstücke aus der

Frühlingsstraße hätte man keine andere Wohnung belastbar herausarbeiten können. Es gab eine

Öffentlichkeitsfahndung und einen Infobrief der in der Nachbarschaft vertrieben worden ist. Daraus

gab es keine Hinweise das sich andere Wohnungen aufgetan hätten.

Rain.Lunebach: Ob es auch um die Person die Beate Zschäpe in der Wolgograder Allee gesehen

hat auch um einen Mann gehandelt haben könnte?

T: Das könnte durchaus sein, es könne hier um einen „Büroversehen“ gehandelt haben.

Ra.Stahl: Sie sagten gerade auf die Frage des Kollegen Reinecke, das man davon ausgehe dass die Drei zusammen gewohnt hätten.

Nun stehe in seinem Vermerk zur Heisenbergstraße 6 das Aussagen Dritter bzw Sachbeweise zu

dieser Wohnung nicht vorlägen,die gemeinsamen Wohnungen davor und danach aber darauf

schließen ließen.

T.: Dies sei in der Gesamtschau und seine Bewertung.

Ra.Stahl: Die Wohnung in der Wolgograder Allee wäre davor gewesen, und finden sich auch keine

Anhaltspunkte für einen gemeinsame Nutzung dieser Wohnung aller drei.

T.:Wirkliche Aussagen von den Personen, die alle drei festgestellt hätten, habe es nicht gegeben.

Man habe aber eine Person die Beate Zschäpe gesehen hätte. In der Frühlingsstraße zum

Beispiel hätten viele Hinweise gegeben über frühere Wohnungen, so ist man davon ausgegangen ist,das die Drei ihr Leben gemeinsam gestaltet haben. Entsprechend auch der Wohnungsnahme, dies sei seine Bewertung.

Ra.Stahl: Dies könne man auch anders sehen, „Ganz herzlichen Dank, Herr T

Dann zur Heisenbergstraße……

T.: Es gebe keine Erkenntnisse hinsichtlich der Wolgograder Allee, so richtig gebe es da auch

nichts, aber als Beleg auch für die Heisenbergstraße an. Des weiteren meint er das es schwierig

sei und Ra Stahl könne ja auch seine Meinung darlegen.

Götzl: Sauer und weißt T. zurecht.

T.: (kleinlaut) dies sei nicht despektierlich gemeint.Bei den Wohnungen Friedrich-Viertel-Straße,

der Limbacher Straße und der Altchemnitzer Straße gebe es Aussagen die auf einem

gemeinsamen Aufenthalt der drei Personen sprechen, bei den andren angemieteten Wohungen

wäre dies schwierig.

Rain.Lunebach: Das aus einem Vermerk von einem Kollegen von T. geht hervor, dass in der

Wohnung Wolograder Allee möglicherweise Uwe Mundlos als Bewohner erkannt worden sei.

T.: Das sei dann auch so.

Ra.Langer: Ob mal das Wasser oder Energie gecheckt worden sei?

T.:Das hätte man soweit wie hochgerechnet, und die Wasserverbräuche ließen den Schluss, zu das

diese über den Durchschnitt für einen einzelnen Menschen liegen.

Dieses Hilfskriterium wurde benützt das man dazu neige, das ich mehr als ein oder zwei Personen

aufgehalten hätten.

Um 12.15 Uhr wird der BKA Beamte T. entlassen, und die Mittagspause wird eingelegt und die

Sitzung bis um 13.20 Uhr unterbrochen.

Nach der Mittagspause gibt Ra Stahl zu der Aussage des BKA Beamten T. eine Erklärung nach

257§StPO ab.

Ra.: Stahl:

der GBA stelle im Anklagesatz die Behauptung auf, Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe hätten über

Jahre in derselben Wohnung gemeinsam gelebt und knüpfe daran auch rechtliche

Schlussfolgerungen. Auf die Vernehmung von T. könne man diese Behauptung kaum stützen. Es

hätten keine Tatsachen präsentiert werden können, denen zufolge die Drei seit 1998 durchgängig

die Wohnungen gemeinsam bewohnt haben. Auf seine Fragen bezüglich Heisenbergstraße und

Wolgograder Allee habe der Zeuge antworten müssen, dass sich für diese Wohnungen gerade

keine Erkenntnisse konkretisieren ließen und dass es sich bei der Annahme, die Drei hätten immer

zusammen gewohnt, um eine These der Ermittler handelte, die es zu beweisen gegolten habe. Es

gebe durchgreifende Bedenken gegen diese Vermutung, etwa die Größe der Wohnung in der

Altchemnitzer Straße. Aber auch die Urlaubsbekanntschaften hätten ausgesagt, dass sie gedacht

hätten, dass Zschäpe alleine wohnt.

Als nächstes kommt der Zeuge Sch. Vom LKA Saarland der mit der Auswertung des “Pogromly”-

Spiels betraut war.

Diese Einvernahme macht mein Kollege http://juergenpohl.wordpress.com/