Fünfter Zeuge Peter Stunz Freiwillige Feuerwehr Stregda

Fünfter Zeuge Peter Stunz Freiwillige Feuerwehr Stregda

Nach der Einleitung durch die Vorsitzende D. Marx und der Belehrung geht die Befragung los.
Sie haben die Möglichkeit im Zusammenhang Ihre Eindrücke oder Ihre Erinnerung von damals zur Kenntnis zu bringen und wir würden dann im Anschluss Fragen an sie stellen oder wir fangen gleich mit Fragen an, wie Sie es halten wollen das ist Ihre Entscheidung.
Stunz: Ich denke fangen Sie gleich mit Fragen an.
Marx: Ja gut, es gibt ja Unterlagen, der Bericht zum Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Stregda, da hat der Kollege Quendt gesagt den hätte er am Abend nach diesem Einsatz und dort steht das Sie als Maschinist gewesen sind.
Stunz: Das ist so korrekt.
Marx: Bei diesem Einsatz wie haben Sie das erlebt Sie sind ausgerückt um 12.05 Uhr was ist als nächstes passiert Sie treffen dort ein in Stregda was haben Sie dort vorgefunden.
Stunz: Also wir haben ein brennendes Wohnmobil vorgefunden die Berufsfeuerwehr war bereits schon anwesend der Kamerad Quendt war in den Sinn der Gruppenführer und äh und war somit derjenige der den Kontakt zur Berufsfeuerwehr gesucht hat wie das so normal ist Eisatzleitung etc. Meine Aufgabe bestand darin das Fahrzeug auf weitere Einsatzbefehle zu warten. Für den Maschinisten besteht immer die Pflicht wenn er keine weiteren Aufgaben zugeteilt bekommt, auf einen Befehl zu warten. Wir haben wie gesagt dort ein brennendes Wohnmobil vorgefunden der Angriff Löschangriff wurde im Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Eisenach aus und wie ich das von meinem Standort mit sehen konnte ist das Feuer gelöscht worden. Irgendwann ist dann die Tür geöffnet worden und wie gesagt später sind die Kameraden wieder hochgekommen zu mir haben eben berichtet ich sag es mal im Umgangssprachlichen schagon da liegt einer drin. Das war der Ablauf des Geschehens wir haben dann noch gewartet bis dann der Befehl zum abrücken kam und wir entlassen wurden und sind wir zum Standort zurückgefahren und abgemeldet und nach Hause. Das ist im groben Rahmen der Ablauf gewesen.
Marx: Also als Maschinist standen Sie die ganze Zeit an Ihrem Fahrzeug.
Stunz: Ich stand die ganze Zeit an meinem Fahrzeug von einem Bewegungsradius von 10 Meter in etwa ich war zu Beginn einmal unten am Tanklöschfahrzeug und habe dort gefragt welche Maßnahmen ergreifen müssen wir wären für die Wasserversorgung zuständig gewesen wenn der Tank nicht ausgereicht hätte, und die restliche Zeit am Fahrzeug gestanden.
Marx: Dann war Ihre Blickperspektive ein Stückchen weit oberhalb
Stunz: Ja das entspricht in etwa Richtig.
Marx: Da konnten Sie die Lage beobachten. Bei der Einweisung was jetzt zu geschehen hat waren Sie nicht dabei? Das hat der Kollege Quendt alleine gemacht?
Stunz: Ja
Marx: Haben Ihnen dann die Kollegen berichtet irgendwelche Warnungen vor dem Einsatz hingewiesen wo sie besonders zu achten hätten?
Stunz: Nein.
Marx: Gab es Hinterher dann Gesprächsbedarf über das was da vorgefallen ist das ist ja nicht alltäglich die Tür öffnet und findet einen leblosen Körper drin.
Stunz: Gut man hat darüber gesprochen äh wie gesagt wie ich schon bemerkt habe da liegt einer drin aber in welchen Zusammenhang usw. und sofort und welche Dimensionen das hier angenommen hat das war uns zu diesen Zeitpunkt nicht klar. Wir sind ja ganz einfach gesagt zu einem Brand zu einem Wohnmobil gerufen worden und unter anderem Voraussetzungen sind wir gar nicht hin. Was dann aus dieser Geschichte erwachsen ist uns später bekannt geworden. Da gab es eine Rundfunkmitteilung bekommen über den Banküberfall Eisenach und vorher gab es keinerlei irgendetwas dazu.
Marx: Wir wissen entwischen ja aus Unterlagen ja und aus Aussagen hier Ausschuss hier eine erste Annährung der ersten Streifenpolizisten an das Fahrzeug Schüsse vernommen wurden, dann später stieg Rauch auf nach den bisherigen Angaben die gemacht wurden was heißt nur die Feuerwehr gerufen aber nicht irgendeinen Rettungswagen. Haben Sie das auch wahr genommen? Haben Sie ein Rettungsfahrzeug gehört oder gesehen?
Stunz : Das muss ich verneinen. Kann ich jetzt nicht einschätzen also der Blickradius ist bis zu den Parkenden Fahrzeug gegangen wo das zweite Feuerwehrfahrzeug stand auf der linken Seite stand was man sehen kann Was dahinter wahr muss ich passen.
Marx : Sie haben ja da von einer gewissen Entfernung aus beobachtet aus diesem Blickwinkel hin in etwa haben gesehen das Löscheinsatz beendet oder abgebrochen wurde wenn man das Bildchen ansieht das am Dach Flammen gezüngelt haben, das heißt es wurde nicht vollständig gelöscht was haben Sie beobachtet wer als erstes dort ja nach der geöffneten Tür, wer hat die Tür geöffnet, können Sie das sagen?
Stunz: Das kann ich mit den heutigen Erinnerungsvermögen kann ich das nicht mehr sagen ich weiß nur das meine zwei Kameraden in der nähe der Tür waren und das dann die Berufsfeuerwehr zu Gange waren aber wer die Türe geöffnet hat weis ich nicht aus diesen Aspekt heraus.
Marx : Und wer hat als erstes reingeschaut oder reingegangen können Sie sich daran erinnern war die Türe irgendwann mal auf und war dann klar da liegt einer drin da muss ja jemand reingeschaut haben oder reingegangen sein.
Stunz : Nein.
Marx: Wie viel Leute waren da insgesamt vor Ort als die Türe geöffnet wurde so ungefähr? Ich meine jetzt nicht irgendwelche Schaulustige so ungefähr?
Stunz : Mit Bestimmtheit kann ich es nicht sagen an der Tür meine zwei Leute und die Leute von der Berufsfeuerwehr.
Marx : Polizeibeamten?
Stunz: Polizeibeamte in Uniform
Marx: Zivilbeamte?
Stunz : Kann ich nicht einschätzen jedenfalls mehr als Polizisten.
Marx : Jedenfalls dann aber auch schon vorher der Löschvorgang und es ist uniformierte Polizei da dann kann davon ausgehen das die nichts zu suchen hat das man auch weggeschickt wird.Müssten die Zivilpersonen waren noch da unfair…
Stunz : Ich habe eine Zivilperson aus meinen Blickwinkel wahrgenommen das ist Person die sich dort mit der Weste mit der hellen Weste die rechte Person die hab ich wahrgenommen und die stand eine ganze Zeit auf der Höhe des Tankwagens.Alsorechts ist das einzige als Zivilperson aufgefallen ist
Marx: Ok dann gebe ich erst mal weiter an die Fragerunde weiter, Herr Keller haben Sie eine Frage? Nein, Frau Berninger?
Berninger: Herr Stunz auf dem Weg vom Gerätehaus zum Einsatzort haben Sie da Funk mitgehört jedenfalls bei diesem Einsatz. Rettenungsleitstelle.
Stunz: Der Funk ist in dem Moment eingeschaltet wo mir mit den Rettungsleitstelle Kontakt treten und bleibt während des Einsatzes eingeschaltet das ist richtig.
Berninger: Sie haben nicht mitbekommen, zum Weg hin über Funk irgendwelche Informationen hab.
Stunz: Nein nichts.
Berninger: Wohnmobil Fahrräder…
Stunz: Wir haben unseren Einsatzbefehl bekommen das Wohnmobil in der und der Straße und äh an was weiteres kann ich mich nicht erinnern.
Berninger: Und dann haben Sie vorhin gesagt, Kameraden haben Bereitschaft, sie haben das Feuer gelöscht wurde die Türe geöffnet das es die Türe ist die man hier sieht, habe ich schon geschlussfolgert aber was meinen Sie das Feuer wurde gelöscht wurde da gelöscht oder von einem anderem Standort gelöscht, von wo wurde ein Feuer gelöscht?
Stunz: Als das Feuer soweit ich mich erinnern kann wurde das Feuer von den Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr gelöscht. Zu Anfang gaben auch Bestrebungen von der Seite und dann ist aber ist dann sofort zur anderen Seite und dann kann ich heute nicht mehr mit Bestimmtheit sagen ob jetzt von Oben gelöscht wurde damals oder dann erst gelöscht wurde als die Türe geöffnet wurde das weiß ich nicht mehr das kann ich nicht mehr einschätzen. 12:16
Berninger: Und wenn von oben gelöscht wurde würden Sie dann auch sagen das dies Ihre zwei Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr waren.
Stunz: Ich denke das sind Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr gewesen.
Berninger: Haben Sie mitbekommen ob andere Türen an dem Wohnmobil geöffnet wurde. Also haben Sie die Beifahrerführe gesehen beispielweise.
Stunz : Nein.
Berninger: Die Motorhaube?
Stunz: Die Beifahrertüre oder Fahrertüre habe ich nicht gesehen, Motorhaube weiß ich nicht mehr mit Bestimmtheit. Ich weiß nur eins späteren Erzählungen heraus die Warnanlage des Fahrzeuges abgestellt wurde aber mit Bestimmtheit sagen ob dazu die Motorhaube geöffnet wurde.
Berninger: Während Sie gewartete haben,haben Sie den Funkverkehr mitgehört?
Stunz: Nein, wir haben den Funk am Fahrzeug das heißt hinten an dem geöffnete Lucke wo sich die Pumpe befindet haben wir nur Sprechfunk da sind Lautsprecher montiert.
Berninger: Haben irgendwelche Informationen mitbekommen.
Stunz: Nein.
König: Herr Stunz ich hätte da noch paar Fragen, haben Sie Presse wahrgenommen? Die vor Ort war?
Stunz: Ich habe irgendwann von der Presse wahrgenommen das müsste auch von meinem wenn es Presse war einen mit Fotoapparat das würde ich der Presse gleichsetzen. Da müsste ich bis dahin korrigieren ja es war jemand es war jemand mit einem Fotoapparat da.
König : Mit einem größeren?
Stunz: Ja.
König: Wissen Sie wann Sie den Menschen wahrgenommen haben, war das kurz nach Ihrem Eintreffen, oder während des Löschvorgangs?
Stunz: Kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, aber ich denke eher später.
König: Haben Sie Anwohner oder Passanten wahrgenommen?
Stunz: Anwohner wenn dann sicherlich hinter der Absperrung. Das war ja sicher später wenn ich mich entsinnen kann ist hinter unserem Löschfahrzeug von der Feuerwehr äh Polizei abgesperrt worden.
König: Als Sie ankamen gab es schon Absperrungen, gab es schon Absperrungen?
Stunz: Nein.Als wir angekommen sind denke ich gab es keine Absperrung von der Straße von der wir gekommen sind.
König: Sie konnten einfach ranfahren sozusagen stoppen aussteigen und Kontakt zur Berufsfeuerwehr?
Stunz: Ja so denke ich ist es gewesen.
König: Wissen Sie in etwa wann die Absperrungen gemacht wurden, und wer diese vorgenommen hat.
Stunz : Das kann ich nicht sagen, wenn es geschehen ist es hinter meinem Rücken geschehen.
König: Wie viel Meter ungefähr, vom Tatort sozusagen Wohnmobil wurden die Absperrungen gezogen.
Stunz: Wenn ich davon ausgehe und einschätze das das Fahrzeug in dem ich mich das Einsatzfahrzeug in dem ich mich befunden habe ca. 30m 35m 40m vom Wohnmobil entfernt war dann ist die Absperrung vielleicht nochmal so 10m 15m hinter dem Löschfahrzeug gewesen.
König: 15m ca.
Stunz: Denk ich ja.
König: Sie haben gesagt das Sie das Hupen wahrgenommen den Löschvorgang mit wahrgenommen gab es denn ich sage es mal so personelle Veränderungen sind Menschen hinzugekommen Polizisten hinzubekommen wo Sie das beobachten konnte.
Stunz: Das kann ich nicht sagen. Der einzige Herr der mir in Erinnerung ist vielleicht der Mann auf meiner Seite des Gesehenes.
König: Warum ist der Ihnen in Erinnerung geblieben?
Stunz: Naja weil es die einzige Person gewesen ist die auf der rechten Seite vor dem Tanklöschfahrzeug gestanden hat.
König: Ok. Sind Sie jemals von der Polizei befragt worden?
Stunz: Nein.
König: Wurden von Ihnen DNA Spuren genommen?
Stunz: Nein.
König. Als Sie sich mit ihren zwei Kameraden auf den Rückweg begeben haben die Situation für die Freiwillige Feuerwehr haben Sie sich unterhalten was da dort gesehen wurde über die Geschehnisse und was geschehen ist?
Stunz: Doch selbstverständlich unterhält man sich über den Einsatz und mit dem Gespräch ist es eigentlich ein ganz normaler Einsatz gewesen bis auf die Feststellung das wir da eine Leiche drin in diesen Wohnmobil und das ist wie gesagt ist rein ganz normaler Einsatz. Und jetzt in Folge mit der Geschichte mit der Polizei??.
König : Wann haben Sie denn erfahren das es im Vorfeld Schüsse gab?
Stunz: Das muss irgendwann gewesen sein in den Nachrichten oder im Radio Fernsehen das kann ich nicht mit Bestimmtheit nicht mehr sagen auch den Zeitpunkt wann die ersten Meldungen gekommen sind, Presse Rundfunk Fernsehen das kann, den Zeitpunkt kann ich nicht mehr sagen. Ich weis es nur das der Zusammenhang der gedankliche Zusammenhang hergestellt wurde als alles weitere mit den Mitteilungen Presse usw war.
König: Herr Lindenlaub der vor Ihnen da war hat das schon sehr kritisch gesehen das die Informationen über die Schüsse im Wohnmobil nicht gegen hat an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Wäre das aus Ihrer Sicht wäre das der normale Vorgang diese Informationen erhält wenn man Ort eintrifft.
Stunz : Wenn das bekannt ist wäre das sicherlich wäre dies sicherlich sehr sehr hilfreich gewesen. Das sehe ich genauso kritisch.
König : Von Wem hätte die Information kommen müssen, von der Berufsfeuerwehr von der Polizei oder von beiden.
Stunz: Es gibt ja,eine Abfolge von dem Dienstweg der Befehlsweitergabe aber für uns ist der Einsatzleiter bei der Berufsfeuerwehr maßgeblich, oder wäre maßgeblich dafür verantwortlich gewesen.
König: Danke schön.
Pelke : Nur noch zwei Fragen, nach Angaben von Herr Lindenlaub hat auch gesagt mit den örtlichen Wehrleiter ein Gespräch geführt wurde das es die Sache gefährlicher und problematischer als vor dem Zeitpunkt vor Ort gewusst haben. Ist das seinerzeit auch kritisch auch von Ihnen besprochen worden, und die zweite Frage wäre ist dann auch eine Beschwerde Richtung Berufsfeuerwehr gegeben worden.
Stunz: Ähm wir haben sicherlich kritisch diskutiert das ohne Frage ob jetzt eine Beschwerdeform von unserem Wehrleiter weitergegeben wurde an die BF weiß ich nicht.
Pelke: Danke schön
Henfling: Sie hatten ja schon den Dauerhupton erwähnt ertönte als sie erst ankamen oder passierte das erst während des Einsatzes Ihrer Unternehmung? Wissen Sie das noch?
Stunz: Das kann ich nicht sagen. Nicht mit Bestimmtheit.
Henfling: Haben Sie wahrgenommen, Sie konnten ja nicht sagen welche Tür da noch geöffnet wurde aber da am Fahrzeug ausser Ihren beiden Kollegen auf die Sie wahrscheinlich im Blick hatten. Dann mit größeren Werkzeug oder mit Werkzeug zu schaffen gemacht hat und das versucht hat um das abzustellen.
Stunz: Das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.
Henfling: Sie haben vorhin gesagt als Ihre Kameraden zurückkamen haben die gesagt so sinngemäß oder wortwörtlich meinen dass da einer drin liegt.
Stunz : Es war ein bisschen lapf formuliert das da ein Paar Turnschuhe und die haben sich Turnschuhe angesehen. Ob es so in etwa war das war der Wortlaut.
Henfling: Sie haben nicht von einer Leiche oder toten gesprochen, sondern sie haben gesagt da liegt einer drin.
Stunz. Ja genau
Henfling: Danke schön.
Marx : Da habe ich auch noch ne Frage ihr Kamerad Quendt hat im Einsatzbericht reingeschrieben des während des Einsatzes die Freiwillige Feuerwehr Stregda Äußerungen an dritte zum Einsatzablaufes nicht getätigt werden. Das ist auf der einen Seite Selbstverständlichkeit das man dies nicht macht und dann steht sie extra im Bericht auf. Er hat dann auf Nachfrage gesagt das wurde vom Wehrführer befohlen wurde das reinzuschreiben.Gab es vor Ort spezielle Ansagen Ihre besondere Diskretion oder daran erinnert worden nichts zu erzählen.
Stunz: Das habe ich schon so empfunden.
Marx: Und von wem?
Stunz: Der Geräder??? Ist in seiner Funktion beauftragt worden uns im Prinzip darüber zu informieren.
Marx: Aber jetzt im Nachgang nicht am Einsatz selber sondern am Abend…
Stunz: Äh das ist ja einige Tage später gewesen diese Zusammenkunft wenn ich recht in sinne.
Marx: Da hat der Wehrführer Sie darauf hingewiesen hier jetzt stillschweigen wahren sollte.
Stunz: Richtig so in etwa.
Marx: Gab es eine Begründung für.
Stunz : Nein. Ich habe wie Sie es schon gesagt haben, als Vorgänge während des Dienstes nicht redet. Man unterliegt ja da einer Schweigepflicht über bestimmte Sachen und ich habe es in die Richtung hineininterpretiert.
Marx: Aber man fragt sich doch für so einen Moment normalerweise warum kommt das jetzt hat das einen bestimmten Hintergrund gehabt ging es darum um den Ärger um die unterlassene wegen den Schusswaffen im Wohnmobil sind um das nicht weiter an die Öffentlichkeit trägt oder Erkenntnisse vor Ort die Beschreibung der Turnschuhe. Haben Sie da nicht nachgefragt oder was haben Sie da angenommen oder Motiv gewesen sein könnte.
Stunz: Das es generell um die gesamte Situation ging die eine gewisse Brisanz hatte.
König: Sie sagten das eine Zusammenkunft paar Tage später gegeben hätte, was heißt ein paar Tage später. Der 4.11.2011 ist ein Freitag war das Treffen Dienstag Donnerstag haben Sie regelmäßige Treffen.
Stunz: Wir haben regelmäßige Treffen, wir haben Dienstversammlungen in denen wir unsere Schulungen führen, wir haben praktische Ausbildung die wir als regelmäßig als Treffen haben. Das ist richtig aber das war eine außerplanmäßige zu dem wir gerufen wurden.
König: Wenn Sie sich nicht mehr genau erinnern welcher Tag das exakt war gefühlt, war es in der Woche danach..
Stunz: Ich würde es auf den Zeitraum eingrenzen eine Woche bis vierzehn Tage später. Genau kann ich es nicht sagen.
König: 04.11.passiert das Ganze zwischen Freitag 11.11 und Freitag dem 18.11.
Stunz: Das sind alles Daten die sich nicht einbrennt
König: Also für uns als Hintergrund spannend ist, wurde Ihnen diese Information rübergegeben bevor Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt handelt oder nach dem es schon öffentlich bekannt war das es sich um Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gehandlt hatte.
Stunz: Also das auf jeden Fall nach.
König: Danach?
Stunz: Ja
König: Wissen wer da Ihren Wehrführer sozusagen gebeten oder angewiesen hat mit Ihnen zu sprechen hat über die Schweigepflicht.
Stunz: Das weiß ich nicht mit Sicherheit aber er ist ja im Prinzip ja auch der Berufsfeuerwehr Amtsleiter unterstellt. Aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen das es von dort gekommen ist.
Henfling: Im Anschluss die Frage was Frau König gesagt hat Ihr Kollege Quendt hat hier gesagt den Bericht den ihr geschrieben hat zum Einsatz am 04.11. verfasst. Dort steht dieser Satz das nicht an dritte schon mit drinne, als sie sich getroffen haben sie diesen Bericht vorliegen und dieser nochmal geändert worden oder stand es da schon drinne wie sie ihn kennen.
Stunz: Also den Bericht den der Quendt verfasst hat den kenne ich nicht. Ich glaube mich zu erinnern nicht in irgendeiner Form bekommen habe.
Henfling: Wie läuft es normalerweise wenn Ihr Gruppenführer in Fall an dem Tag Herr Quendt soll einen Bericht schreiben gibt er diesen dann an den Wehrführer weiter?
Stunz: Das wäre der Dienstweg, Wehrführer ggf. zu seinem Vorgesetzten.
Henfling: Ist es üblich das man diesen nochmal ergänz? Oder das die anderen Kollegen nochmal rein schauen und sagen das würden wir anders oder werden da noch Ergänzungen gemacht, oder obligt das nur den Gruppenführer.
Stunz: Das kann ich nicht beantworten weil ich nie bei einer Stellungnahme eines solches Berichteten beteiligt war.
Henfling: Nochmal ganz zurück sind Sie als Sie ausgestiegen sind mit Ihren beiden Kollegen zur Berufsfeuerwehr zu dem Löschfahrzeug hier im Bild stand mit hinge gegangen sind sie die ganze Zeit an Ihrem Fahrzeug geblieben?
Stunz: Nein bin erst am Fahrzeug geblieben und so ist ja die Vorschrift um weitere Einsatzbefehle abzuwarten als dann keine Befehle kamen habe ich dann bin ich runter zu dem BF Tanker gegangen und hab nachgefragt ob schon welche Maßnahmen ergreifen soll und bin dann wieder zum Fahrzeug.
Henfling: Wie war die Antwort auf Ihre Frage?
Stunz: Sinngemäß nee macht mal nichts.
Henfling: Ok hatten Sie sonst standen ja sicherlich halbe dreiviertel Stunde ist das so korrekt
Stunz: Das ist mindestens gewesen.
Henfling: Hatten Sie aussser Kontakt Ihren beiden Kameraden Quendt und Lindenlau hatten Sie mit anderen Kontakt mit denen Sie gesprochen haben?
Stunz: Nicht das ich mich entsinnen kann.

Keine weiteren Fragen…

Vierter Zeuge : Thomas Lindenlaub Freiwillige Feuerwehr Stregda

Vierter Zeuge : Thomas Lindenlaub Freiwillige Feuerwehr Stregda / Eisenach

Marx : Guten Tag Herr Lindenlaub, herzlich Willkommen im Untersuchungsausschuss schön das Sie uns als Zeuge zu Verfügung stehen. Sie wissen ja worum es geht. Der Einsatz am 04.11.2011. Da waren Sie als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr zu gegen. Belehrung.
Ok Herr Lindenlaub, wenn Sie wollen können Sie uns von sich aus erzählen was Sie im Zusammenhang was sie an diesem Tag mit den Kameraden gemacht haben sagen.
Lindenlaub: Na gut, es war ne ganz normale Alarmierung Wohnmobilbrand Stregda die Straße weiß ich jetzt nicht aus dem Kopf. Da sind wir dann zum Brandt gefahren. Da wir wenig Personal waren haben wir die Berufsfeuerwehr unterstützt,und da habe ich in Bereitschaft gestanden an der Eingangstür des Wohnmobils. Und wollte löschen. Ja als die Türe aufging am Fahrzeug die Beine einer Person gesehen hatten hieß es von der Polizei dann Kriminalpolizei oder Streifenpolizisten weiß auch nicht mehr wer das war „ Halt aufhören“
Ja dann war fast für uns der Einsatz erledigt. Wir sind dann nur in Bereitschaft gestanden man sieht uns ja sehr gut Marcus und mich, und dann war Schluss.
Marx: Ist es zu keinem Wassereinsatz gekommen?
Lindenlaub: Wir haben einen kurzen Sprühstrahl an die Tür gegeben zum kühlen erst mal es ist ein Wohnmobil, man nimmt an Gasflaschen und was nicht alles im Wohnmobil haben kann.
Marx: Sie haben gegen die Tür…parktisch
Lindenlaub: Einen Sprühstrahl gegen die Tür
Marx: Um die Tür abzukühlen, welche Instruktionen hatten Sie denn genau, was sollten Sie machen. Sie sind dort angekommen mit den beiden Kollegen und was passierte dann möglichst in Zeiten erzählt 😉 .
Lindenlaub: Von wem ich direkt den Befehl bekommen habe weiß ich auch nicht mehr nur Brand und Löschen.
Marx: Ja die Berufsfeuerwehr war ja schon vor Ort…
Lindenlaub: Ja von der Berufsfeuerwehr kam der Befehl, wir hatten keinen extra Gruppenführer oder sowas wir waren keine eigenständige Einheit waren nur zur Unterstützung bereit.
Marx: Unterstützung heißt die Berufsfeuerwehr hat schon selber gelöscht?
Lindenlaub: Ähm ja die hatten schon das Dach gekühlt gehabt, das war ja schon im Vorderbereich das Feuer ja die waren schon am löschen und dann wir sollten dann hierfür die Tür unterstützen.
Marx: Jetzt haben wir schon vorher gehört von diesen wie heißt das Teil noch mal…
Lindenlaub: Schnellangriff
Marx: Schnellangriff eine Apparatur gibt es auf dem Wagen der da stand, müsste man dann übergeben bekommen haben …
Lindenlaub: Ja haben das vom Tanker direkt genommen.
Marx: Dann sind sie los, stoßen auf die Tür, war es da schon klar diese zu öffnen.
Lindenlaub: Klar wir wollten sie öffnen. Wir sollten ja von innen löschen.
Marx: Ach von Innen sollten sie löschen. Dafür konnten sie eigentlich öffnen, und wer hat denn nun die Türe geöffnet.
Lindenlaub: Das kann ich nicht mehr sagen, das ist zu lange her ob ich selber war oder von der Berufsfeuerwehr das weiß ich nicht mehr.
Marx: Das Fahrzeug wurde dann geöffnet und dann haben sie gesagt von der Polizei die Anweisung „Schluss jetzt nicht weiter“
Lindenlaub: Wir würden Spuren vernichten.
Marx: Sie sagten spuren vernichten, sie sagten Leichen.
Lindenlaub: Leichen, gut das war eine Mutmaßung von mir. Ich hatte eine Person gesehen.
Marx: Sie standen relativ nahe am Wohnmobil, was genau gesehen.
Lindenlaub: Ja nur hatte die Tür offen gesehen Turnschuh und so nah dann. Das war das Bild, da hat mir dann schon gereicht. Weil reingucken wollen, musste ich ja nicht.
Marx: Gut dann haben die quasi Polizei übernommen, haben sie das Fahrzeug betreten können Sie sich daran erinnern
Lindenlaub: Ein Schritt rein aber nicht wirklich rein weil es hat ja noch gebrannt. Höchstens auf die erste Stufe vielleicht. Mal reingelinst
Marx: Wenn man den Film weiter anschaut das haben wir am Vormittag gemacht da zügeln am Dach so Flämchen die durften dann nicht mehr gelöscht werden
Lindenlaub: Genau, ne die durften wir in dem Moment nicht löschen die hat dann später die Berufsfeuerwehr gelöscht.
Marx: Aha, wie ging es dann weiter. Ihr Einsatz war dann sozusagen beendet Sie standen da noch und…
Lindenlaub: Wir haben dann noch in Bereitschaft gestanden falls es sich weiter ausbreitet und dann war für uns der Einsatz beendet.
Marx : Jetzt hat uns Herr Quendt erzählt als ihr Leiter sozusagen der kleinen Gruppe das sie zurückgefahren sind und am selben Abend einen Bericht geschrieben und wir haben uns gewundert den Satz den er eingefügt hat, Am Ende des Einsatzes wurden keinen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stregda Äußerungen an dritte zum Einsatzverlauf getätigt. Es fand jedenfalls eine Kommunikation mit den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Polizei statt. Können Sie sich erklären warum er den Satz den Satz da aufgenommen hat, und was man damals gesprochen hat vor Ort, ist das üblich.
Lindenlaub: Ja gut, das ist normal wir dürfen nie an die Zeitung oder so weitergeben dafür gibt es Pressesprecher der das weiter gibt von der Einsatzleitung in dem Fall eher.
Marx: Jetzt hab es im Nachhinein ziemliches Wuhling als Person als Privatmann oder als Feuerwehrmensch da verfolgt haben. Ob man dann dahin schicken zum löschen weil da möglicherweise oder mit ziemlicher Sicherheit vorher Schüsse vernommen waren im Wohnmobil und später ja Leute???(nicht mit Sicherheit) gefunden wurden wenn sie auch schon tot waren, irgendwas Schusswaffen gebraucht worden waren Menschen in dem Wohnmobil zu finden waren, haben sie da Kenntnis erhalten. Da selber am Ort selber kommen außer selber gesehen haben?
Lindenlaub: Nee an dem Ort.
Marx: Nix, ok dann haben sie nur weiterverfolgt das das Fahrzeug abtransportiert wurde da waren Sie nicht mehr dabei da waren Kameraden der Berufsfeuerwehr dabei?
Lindenlaub: Ja, ja. Den Abtransport haben wir dann nur gehört.
Marx: Sie waren auch nicht beteiligt, nicht abzudecken die Plane hochgenommen? Das haben auch die anderen Kollegen gemacht.
Lindenlaub: Nein
Marx: Ja dann, ist Ihnen bekannt geworden ob jemals untersucht worden wie dieses Feuer ausgebrochen ist in diesen Wohnmobil, da gibt es normalerweise kriminaltechnische Untersuchung.
Lindenlaub: Ja, in dem Moment überhaupt nicht.
Marx: Dokumentieren Sie als Freiwillige Feuerwehr eigentlich ihren Einsatz oder muss das nur die Berufsfeuerwehr machen. Den Bericht den Herr Quendt geschrieben hat ist das einzige da an Schriftstück.
Lindenlaub: Nein, neee
Marx: Ok, dann gebe ich in die erste Runde, Herr Keller?
Keller CDU: Ich wollte nur fragen, Ihr Einsatz ist ganz normal ganz standartmäßig gab es keine Probleme keine Beeinträchtigung wurden Sie von irgendjemanden zurückgehalten….
Lindenlaub: Wir konnten ganz normal arbeiten wie immer mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr bis eben die Tür auf war und gesehen wurde da eine Person da ist da wurden wir ein bisschen gebremst von der Kriminalpolizei.
König: Herr Lindenlaub, sind Sie jemals von der Polizei vernommen wurden.
Lindenlaub: Ähm ja, ne deswegen nicht (großes Lachen im Saal)
König: Und mit anderen Einsätzen im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehr mal vernommen wurden von der Polizei.
Lindenlaub: Nein.
König: Ähm Sie sagten auch die Beine einer Person gesehen standen Sie in der Tür standen Sie im Wohnmobil oder wo standen Sie um die Beide der Person zu sehen?
Lindenlaub: Ich stand außerhalb ich steh noch wie auf dem Bild.
König: Also von links.
Lindenlaub: Ja, ich denke mal ich bin der linke orange angezogene.
König: Ähm mit einen Sprühstrahl an die Tür spüren zur Kühlung ist das normale vorgehen und dann folgt die Tür Öffnung
Lindenlaub: Ja
König: Konnten Sie die Türe einfach öffnen bzw. Kollegen der Berufsfeuerwehr oder musste da Brecheisen was weiß ich was zum Einsatz kommen?
Lindenlaub: Da kann ich mich absolut nicht mehr daran Erinnern das war dann so ein tohuwabohu dann die Hupe des Fahrzeugs los ging da war ein Höllenlärm kann ich mich absolut nicht mehr daran erinnern.
König: Die ging los.
Lindenlaub: Ja ist normal wenn sich zwei Kontakte berühren dann bekommt die Strom dann ging die los.
König: Naja ging die los. Oder war die schon als sie ankamen..
Lindenlaub: Ne die ging dann los irgendwann los mittendrin.
König: Mittendrin während des Löschvorgangs. Wissen Sie wer dann die Hupe abgestellt hat oder abgeklemmt hat?
Lindenlaub: Ja das war ein Kollege von der Berufsfeuerwehr wir hatten die Motorhaube aufgebrochen mit einer Halligan Tool das muss man sich wie ne große Axt vorstellen.
König: Also das heißt Motorhaube aufgebrochen heißt nicht über die Fahrertür.
Lindenlaub: Nicht über die Fahrertür.
König: Sondern von Vorne.
Lindenlaub: Genau von Vorne.
König: Ist das normale Vorgehen
Lindenlaub: MMHH, ja schon da es im Fahrzeug gebrannt hat würde ich auch nicht unbedingt reingehen um zu suchen wo ist der Hebel wo geht die Motorhaube auf.
König: Ok, wissen Sie wer außer der Berufsfeuerwehr vor Ort war als Sie eingetroffen sind.
Lindenlaub: Nein.
König: Haben Sie Polizisten wahr genommen.
Lindenlaub: Nein, ich habe mich voll auf das Feuer konzentriert ja, habe ich nicht geguckt irgendwelche Polizei im Umkreis ist.
König: Ist Ihnen mitgeteilt worden dass es Schüsse gegeben hat?
Lindenlaub: Nein.
König: Nicht.
Lindenlaub: Also vorher gar nicht, hinterher dann wurde gemutmaßt sag ich mal.
König: Hinterher heißt?
Lindenlaub: Direkt nach Abschluss.
König: Und vom wem wurde das gemutmaßt wissen sie das noch? Innerhalb der Kameraden…
Lindenlaub: Auf jeden Fall von der Feuerwehr
König: Normalerweise müssten Sie informiert werden das da Schüsse gefallen sind.
Lindenlaub: Mmhhh wäre schöner. Beim nächsten Mal.
König: Ich würde Ihnen gerne mal kurz, für die Ausschusskollegen es gibt ja einen Bericht ja der Thüringer Polizeidirektion Gotha bekommen an das Innenministerium vom 15.12.2011 und da wird unteranderem festgehalten durch die Einsatzleitung das ist um 12.07 Uhr ist der Zeitpunkt, „Durch die Einsatzleitung wurde unverzüglich das SEK Thüringen und der bereits entlassene Polizeihubschrauber über die Einsatzzentrale der Polizeidirektion Gotha angefordert mit dem Leiter der Polizeiinspektion Eisenach wurde angewiesen das sich keine Beamten dem Wohnmobil nähern. Das bedeutet eigentlich die Gefahreneinschätzung durch Polizei war eine sehr hohe wenn nicht mal die Polizeikollegen sich nähern dürfen“. Keinerlei Informationen?
Lindenlaub: Nein.
König: Dann danke erst mal.
Pelke: Nur nochmal ganz kurz, vom Ablauf weil sich das jetzt nach Ihren Informationen anders da stellt. Nur ganz kurz das ich alles richtig verstanden habe. Sie dort hingekommen als Freiwillige Feuerwehr, sie bekommen von der Berufsfeuerwehr gesagt was sie jetzt tun sollen dann übernehmen Sie defaktisch die Variante jetzt das Wasser auf das brennende Gefährt zu bringen. Korrekt?
Lindenlaub: Ja
Pelke: Sie haben das dann übernommen, und ähm dann haben Sie weil sich das anders darstellte auf diese Tür das Wasser gehalten und danach sagten Sie vorhin können sich nicht mehr erinnern Sie oder ein Kollege von der Berufsfeuerwehr dann erst die Türe geöffnet hat. Das Fester daneben können Sie sich entsinnen ob das schon kaputt gewesen ist schon zerstört war.
Lindenlaub: das Fenster muss noch ganz gewesen sein sonst hätten wir nicht überlegt die Türe zu öffnen. Da hätten wir erst mal durch das geöffnete Fenster gelöscht. Das Fenster war da noch ganz. So wie ich weiß.
Pelke: Und das die, Batterie nicht durch die Fahrertür abgeklemmt im Fahrerraum wurde sind Sie sich ganz sicher. Das von vorne über die Motorhaube geöffnet wurde.
Lindenlaub: Ja Ja. Da bin ich mir ganz sicher. Das hat sehr lang gedauert man hat es kaum ausgehalten bis man die Hupe gefunden hat nur die Kabel von der Hupe abgerupft nicht von der Batterie. Das erst mal Ruhe war.
Pelke: Und ähm abschließende Frage, nach dann für Sie klar war das Sie eigentlich in einer besonderen Gefahr ausgesetzt waren die man Sie nicht vor Ort informiert hat, hat das irgendwann mal sich mit Kollegen zum einen bei der Freiwilligen oder bei der Berufsfeuerwehr ausgewertet bzw. Haben Sie den Verantwortlichen mal gesagt das war nicht ganz besonderes ok wie ihr mit uns umgegangen seid.
Lindenlaub: Haben paar Tage später haben mit unseren Wehrführer mal getroffen der wollte gerne nochmal wissen was da wirklich los war, er hat ja bei uns den Hut auf sag ich mal und da hab ich ihm das erklärt faden es schon ein bisschen Schweinerei. Ja weil wir hatten, die hatten kaum was gesagt und dann einfach, das war schon ein kräftiger Schock.
Pelke: Wissen Sie ob der Wehrführer dann diese Kritik irgendwo an irgendwen weitergeleitet hat.
Lindenlaub: Das weiß ich nicht, aber das hat er garantiert der Berufsfeuerwehr Eisenach weitergeleitet. Soviel kann ich da einschätzen ja.
Henke: Ich hab auch noch paar Fragen dazu, als Sie da angekommen sind war die Türe geschlossen?
Lindenlaub: Von dem Wohnmobil war die Türe geschlossen.
Henke: Wer hat die Türe geöffnet?
Lindenlaub: ich weiß es nicht mehr.
Henke: Was passierte als die Türe offen war? Feuerwehrmann orientiert sich ja am Brandherd wo ist der Brand wo kann ich ansetzten wo kann ich den Sprühstoß ansetzen, was haben Sie da gemacht?
Lindenlaub: Die Turnschuhe mit den Beinen dran.
Henke: Ja gut man muss weiter reingehen um den Brandherd zu sehen.
Lindenlaub: Wir hätten weiter reingehen müssen, aber sind nicht weiter reingegangen weil wir die Beine gesehen haben und da wurden wir dann zurückgezogen von der Kriminalpolizei.
Henke: Also wurde das als probates Mittel als erster da reingegangen sind, wenn die Gefahr nicht so groß war, war das Feuer nicht so extrem war das man löschen konnte man musste damit rechnen das da bewaffnete …? sind.
Lindenlaub: Oder mit einer verletzten Person, damit haben wir erst mal gerechnet.
Henke: Das sich verletzte Täter sich wehren?
Lindenlaub: Wir konnten gar nicht weitermachen weil wir von der Kriminalpolizei ausgebremst.
Henke: Sie können nicht sagen wer die Türe geöffnet hat.
Lindenlaub: Nein.
Henfling: Ich hab schon ihrem Kollegen nachgefragt und ich würde es gerne auch nochmal gehört wir haben schon festgestellt das das Fahrzeug was auf dem Bild die Berufsfeuerwehr sie hatten ihr Fahrzeug ungefähr in der Foto bzw. Kameraperspektive geparkt.
Lindenlaub: Genau.
Henfling: Sie sind dann so hat es Ihr Kollege geschildert hinter dem Fahrzeug lang, ist das so?
Lindenlaub: Nein.
Henfling: Nach dem ausgestiegen sind
Lindenlaub: Wir sind Berg runter gelaufen am rechten Geländer und ganz vorne an der Ecke sagen wir da, stand der Tanker von der Berufsfeuerwehr Eisenach und da haben wir den Schnellangriff vorgenommen und sind dann wieder darüber gelaufen.
Henfling: Also ganz kurz mit dem Kollegen von der Berufsfeuerwehr gesprochen.
Lindenlaub: Ja
Henfling: Können Sie ungefähr sagen wie lange das war
Lindenlaub: 10 Sekunden.
Henfling: 10 Sekunden. Also einfach nur da gab es keine großartige Übergabe, und da sind Sie mit dem Schlauch mit dem Schnelldings ich wird es mir nicht merken wie sind sie da mit dem Schlauch zu der Türe hin können Sie das noch nachvollziehen. Sind Sie jetzt von vorne.
Lindenlaub: Von Vorne, von der Motorhaube Fahrertürseite.
Henfling: Sie waren vorne und Ihr Kollege der Herr Quendt hinter Ihnen wissen Sie das noch?
Lindenlaub: Nee das weiß ich nicht mehr wer vorne wer hinten Stand.
Henfling: Wenn ich das richtig sehe auf dem Bild ist das Fenster kaputt
Lindenlaub: da ist es noch ganz auf dem Bild.
Henfling: Sie haben ja die Tür gekühlt, ok alles gut. Ihr Kollege geschildert das die Türe geöffnet wurde und sie diesen Sprühstoss hineingegeben haben war ein Polizist oder zu minderst in zivil dort.
Lindenlaub: Ja Polizist war es.
Henfling: Ja und der ist dort reingegangen hat reingeschaut was hat der genau gemacht? Können Sie das in etwa beschreiben was er da gemacht hat?
Lindenlaub: Der hat nur so reingelunst und da war für uns schon zurücktreten ihr vernichtet Spuren.
Henfling: Hat der irgendwas gesagt als er heraus kam.
Lindenlaub: Nee, ich hatte nichts gehört.
Henfling: Sie haben aus Ihrer Perspektive da wie schon beschrieben die Schuhe mit den dazugehörigen Beinen gesehen ist es denn üblich in dieser Situation konnte man einschätzen ein Toter liegt oder hätte man auch sagen können ein Verletzter.
Lindenlaub: Wir gehen immer erst von Verletzten aus.
Henfling: Hätte man in diesem Fall, einen Rettungsdienst rufen sollen.
Lindenlaub: Ja ha.
Henfling: War ein Rettungsdienst vor Ort zu diesem Zeitpunkt.
Lindenlaub: Nein.
Henfling: Können Sie sich erklären warum das nicht passiert ist. Oder warum
Lindenlaub: Nein das kann ich mir nicht erklären den Grund.
Henfling: Was wäre üblich wenn Sie da einfach nur einen Mensch sehen ohne nachvollziehen in welchen Zustand dieser sich befindet würde man das machen.
Lindenlaub: Nickt mit dem Kopf.
Henfling: Ähm gut das war es erst mal.
König: Könnten Sie uns kurz zeigen von wo Sie aus gelöscht haben. Von rechts von der Motorhaube oder links von der Tür.
Lindenlaub: Links von der Türe. Aus der Position wie wir dort immer noch da so steht mit gewissem Sicherheitsabstand die Türe gekühlt.
König: Ich würde mal kurz ein Bild zeigen das ist aus der Akte Staatsanwaltschaft Meinigen 2014 da sieht man zur Beschreibung man sieht das Wohnmobil ne Skizze eine Einzeichnung wo sich die beiden Leichen gefunden haben. Kein Foto.
Lindenlaub: Die Beine lagen noch mehr Richtung Türe.
König: Weil ausgehend von der Position wenn man von links reinschaut wäre der Gang zwei Leichen lagen als solches wären nicht sichtbar. Sie haben beide Füße gesehen bis zum Knie gesehen oder den Fuss?
Lindenlaub: Die Oberschenkel aber da war dann Schluss, mehr konnte man nicht sehen dazu müsste man einen kleine Schritt ins Fahrzeug rein machen, was wir nicht durften.
König: Waren Sie denn schon häufiger bei Einsätzen wo es verletze und tote gegeben hat?
Lindenlaub: Glücklicherweise nicht.
König: Wissen Sie denn, wie der normal Ablauf ist wer stellt den fest das die tot sind.
Lindenlaub: Wir nicht.
König: Die Polizei?
Lindenlaub: Nein
König: Arzt Pathologe?
Lindenlaub: Der schon eher wahrscheinlich.
König: Sie haben nicht mitbekommen die heran telefoniert wurden.
Lindenlaub: Nee Neee
König: Ich würde Ihnen gerne selben Akte kurz Zitat vorlesen Seite 17 die Tür wurde mit Hilfe nahme von Werkzeugen aufgehebelt Ansprechpartner hierfür ist der Feuerwehrmann Herr Thomas Wolfram Berufsfeuerwehr. Die Tür war zuerst nicht zu öffnen dann ging die Tür mit viel Kraft auf so berichtet der Feuerwehrmann Nennstiel. Die Feuerwehr wurde angewiesen nur sehr vorsichtig in das innere in das Wohnmobils zu sprühen und nur dann wenn es unumgänglich ist. Haben Sie diese Anweisung mit bekommen.
Lindenlaub: Nein… Wir durften da gar nicht mehr löschen das hat dann nur noch die Berufsfeuerwehr getan.
König: Ok, Die Akte ist von Herr Lotz, das ist der Einsatzleiter bis zu dem Moment der Herr Menzel kommt und weiteres Zitat Herr Lotz forderte die Feuerwehr erneut auf nur vorsichtig zu löschen da möglicherweise Tote im inneren befinden und die dortige Spurenlage erhalten bleiben soll. In diesem Sinne löschte die Feuerwehr vorsichtig. Haben Sie das mitbekommen diese Anweisung nur vorsichtig zu löschen.
Lindenlaub: Nein.
König: Ist das nicht ein Wiederspruch sozusagen der Ansatz und das Ziel der Freiwilligen Feuerwehr auch der Berufsfeuerwehr ist Menschenleben zu retten. Und im Gegensatz die Kollegen Polizei sagt mal vorsichtig könnten Tote drin sein.
Lindenlaub: Tja wenn Sie es schon gewusst habe.
König: Das ist die große Frage, wir haben nämlich vor
Lindenlaub: Wir wussten es nicht, das ist meine Aussage dazu.
König: Ich kann es komplett vorlesen, die Feuerwehr fuhr gerade Sondersignal? in das Wohngebiet hinein als das Dachfenster nach innen stürzte. Dadurch schlugen Flammen nach oben aus dem Wohnmobil die Feuerwehr fuhr direkt neben das Wohnmobil der Unterzeichner forderte nach erneuten Aufruf vorsichtig zu löschen da möglicherweise tote im inneren befunden. Um die dortige Spurenlage zu erhalten bleiben sollen.
Berninger: Ich hätte zwei Fragen wegen den Schnellangriff wenn ich Sie richtig verstanden habe haben Sie nicht? den Schnellangriff auf dem Bild links sichtbar von dem anderem. Und von dem zweitem haben sie gesagt die Berufsfeuerwehr die Motorhaube mit den Halligan Tool geöffnet. Aber die Berufsfeuerwehr schreibt aber, desweiten öffnet ich die Fahrertür des Wohnmobils die verschlossen war mit der Axt um Zugang zum Motorraum zu bekommen um die Batterie abzuklemmen wegen der akustischen Geräusche.
Lindenlaub: mhh, von der Fahrertüre kann ich nichts gesehen haben weil ich ja hinter dem Fahrzeug stand, ne kann ich nicht sagen ob die Türe offen war. Nee nein eigentlich nicht.
Henfling: Von Ihnen wurde keine DNA und wurden auch nicht verhört.
Lindenlaub: Nein.

Marx: Keine weiteren Fragen an Herr Lindenlaub. Ende

Dritter Zeuge Quendt Marcus Freiwillige Feuerwehr Stregda im UA Erfurt 6/1

Zeuge Quendt Marcus Freiwillige Feuerwehr Eisenach
Frau Marx stellt auch Herr Quent die Frage ob er von selber erzählen will ich mit Fragen beginnen möchte.
Quendt: Es war Zufall das ich an diesem Tag zu Hause war mein Kind war krank. Ich wollte gerade zur Arbeit fahren als die Sirene ertönte, dann raus gerannt und angefragt was anliegt und da kam die Information Brand eines Fahrzeuges. Mit mir kamen 2 Kameraden der Herr Strunz und Herr Lindenlaub wir sind dann zum Einsatzort gefahren und haben schon von weiten ein Wohnmobil stand aus dem oben heraus Flammen züngelten. Ich hab mich dann bei Herr von der Berufsfeuerwehr gemeldet und gefragt was anliegt nimmt den Schnellangriffschlauch vor und geh zur Brandbekämpfung über. Das haben wir gemacht, ich war im Funktion des Gruppenführers tätig wir waren nur 3 Mann darum bin ich vorgegangen. Die Tür, es wurde ein Wasserstoß in das Fahrzeuginnere abgegeben und das war es. Dann standen wir quasi nur noch als in Bereitschaft da um gegebenenfalls weiter zu löschen. Das war es im Großen und Ganzen.

Marx: Also sie kommen vor Ort, die Berufsfeuerwehr ist schon da die hat sie vorgeschickt würde ich sagen…
Quendt: Normal kommt die Berufsfeuerwehr, und wenn die Kraft nicht ausreichen dann kommen wir.
Marx: Hat denn die Berufsfeuerwehr hat schon selber gelöscht.
Quendt: Keine Ahnung.
Marx : Wenn man ihren Bericht, der Bericht der Freiwilligen Feuerwehr Stregda Stadt Eisenach am 04.11.2011 der ist uns übersandt worden von der Stadtverwaltung Eisenach. Dieser Bericht wer hat den gefertigt oder geschrieben. Haben sie den gefertigt? Weil der nicht unterschrieben ist da liest sich es sich als wäre das so. Ach ja es wurde zu dieser Zeit wurden bereits seitens der Berufsfeuerwehr Maßnahmen zur Brandbekämpfung durchgeführt zeitgleich waren Beamte der Polizei vor Ort. Also bei ihren Schnellangriff. War das der erste Angriff oder war dies einer zusätzlich.
Quendt: Normalerweise ist es immer wenn es schnell gehen muss das erste Mal. Ob dann Löschmaßnahmen vorgenommen wurden das kann ich ihnen nicht mehr beantworten
Marx: Haben sie denn Mitteilungen bekommen was außerhalb des Brandes wichtig sein könnte vor Ort? Nichts?
Quendt: Wir sind wirklich aus dem Auto und ganz normale Brandbekämpfung es gab keine Informationen über irgendwelche Hintergründe, nein gar nichts.
Marx: Sie wissen sicherlich aus der Berichterstattung oder mit Gesprächen mit Kollegen und Kollegen und auch von der Berufsfeuerwehr das es ja nicht nur dort letztendlich zwei Leichen aufgefunden wurden auch von Schüssen die Rede waren oder von diesen Wohnmobil vernommen wurden andere hörten Knallgeräusche dazu wurde ihnen auch nichts gesagt worden?
Quendt: Auch wenn ich Teil von der Einsatzleitstelle??? Habe ich nichts davon mitgeteilt worden.
Marx: Dann waren sie zu dritt und haben den Wasserstoß ins Wageninnere durchgeführt dann war ihr Einsatz beendet dann haben sie noch geschaut was die anderen machen.
Quendt: Es gibt das eine Bild das wo von weit weg aufgenommen wurde wo zwei orangefarbene Feuerwehrleute das sind ich und mein Kamerad Lindenlaub. Wir standen da warteten auf weiteres dort.
Marx: Vielleicht können wir vielleicht nochmal den Film von dort nochmal sehen?
Film wird gezeigt…
Quendt: Ich bin der linke von beiden.
Marx: Ok, wir haben die Situation das diese Tür das ins Innere des Wohnmobils schon geöffnet wurde das waren die Kollegen der Berufsfeuerwehr..
Quendt: Ich habe da nicht aufgepasst.
Marx: Sie haben die Türe nicht angefasst, und die andere Türe ist ja offen, da steht in den anderen Berichten ein Hupsignal ertönt und man hat deswegen die Fahrertüre geöffnet hat um praktisch die Batterie abklemmen zu können um dieses Hupgeräusch
Quendt: Korrekt ja, dachte das wäre die Alarmanlage ausgelöst worden..
Marx: Das haben sie auch noch gehört?
Quendt: Das Hupen ja.
Marx: Dann steht in ihren Bericht das sie ja dann das sie dort gewartet haben und nach dem dann auch nichts mehr veranlasst wurde recht bald abgerückt sind.
Quendt: Das ist richtig.
Marx: Wann sind sie wieder wegefahren?
Quendt: Steht da nichts von Einsatzzeit? Ich weiß es nicht, eine halber bis dreiviertel Stunde.
Marx: Ach ja sie waren um 12.45 am Stützpunkt Stregda und haben ihren Einsatz beendet 5 Minuten nach Einsatzabbruch Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr hinterfragt ob die Einsatzstelle verlassen werden kann, das kann dann nicht mehr lange gewesen sein. Dann sind sie wieder zu ihrem Standort gefahren.
Quendt: Richtig .
Marx: Dann ist das Fahrzeug später Gegenstand vieler Diskussionen gibt und auch Nachfragen hier im Ausschuss verladen wurde auf einen Tieflader in eine Fahrzeughalle verbracht worden haben sie das vor Ort mitbekommen das diese Anweisung bestand?
Quendt: Als wir Standort verlassen haben, stand das Fahrzeug noch da. Ich bin dann nach Hause zog mich aus und selber dann in die Arbeit gefahren. Wie das Fahrzeug dann verladen wurde das weiß ich nicht nein. Das habe ich nicht mitbekommen.
Marx : Sie haben damals als auch Stress gab wem wer was nach außen erzählt auch ins Protokoll geschrieben während des Einsatzes wurde durch keinen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stregda Äußerungen an dritte zum Einsatzablauf getätigt es fand jedeglich eine Kommunikation zum Einsatzkräften zur Berufsfeuerwehr und der Polizei statt. Können sie sich an den Inhalt dieser Kommunikation noch erinnern bevor sie gelöscht haben quaktisch nur löschen und hinterher geredet. Da steht man ja und unterhält sich ja da war noch Zeit.
Quendt: Äm was genau mein Kollege Kamerad gesagt hat da ist ein Schuh zu sehen. Das war das einzige was wir noch geredet haben. Ich glaube ein Polizeibeamter sagte dass es da eine Leiche gäbe.
Marx: Eine?
Quendt: Ja.
Marx : Haben sie selbst von außen rein geschaut.
Quendt: Nein ich wollte es gar nicht sehen. Ich habe es mir nicht angesehen. Ich habe nur einen Schuh gesehen ja und das war, weiteres habe ich nicht gesehen. Ich habe wirklich nur den Schuh gesehen.
Kellner : Keine Fragen
König: Es gibt ja im Internet gibt es ja einige Bilder veröffentlicht von der Situation da ist einer was wir gerade sehen und dann gibt es eins wo wenige Sekunden Minuten später da sind sie zusehen neben mit Herr Menzel vermute ich zumindest ich würde ihnen das Bild mal kurz zeigen das sie vielleicht sagen ob sie das sind und wenn ja wer der Kollege neben ihnen ist?
Quendt: Ok..
Frau König geht zum Zeugen Quendt
König: Also er erkennt hat sich selber erkannt mit Gesicht zur Kamera und wenn ich ein Stückchen bisschen nach links der Bild Ausschnitt wenige Sekunden oder Minuten später schätze ich rein von der Rauchsituation sozusagen, wissen sie wer der Kollegen neben ihnen ist?
Quendt: Thomas Lindenlaub.
König: Ok, nun waren sie ja sehr dicht am Wohnmobil dran, sie haben einen Schuh gesehen oder ein Fuß gewesen sein an dem sich ein Schuh befand wissen sie das noch?
Quendt: Da der Schuh aufrechtstand muss da ein Fuß drin gewesen sein ja.
König : Also im Sinne kniete oder… Achso ok. Direkt also direkt hinter der Türe zu sehen der Schuh der Fuss äh.
Quendt: Nicht direkt an der Türe sonder…
König: Leicht rechts Leicht links von ihrer Persepektive aus
Quendt: Wenn man reinschaut gerade zu, da ist eine Treppenstufe dann geht der Gang in das Wohnmobil. ich weiß dann nicht wie das aufgebaut war aber wahrscheinlich muss er so gelegen haben. Weiß nicht mehr keine Ahnung. Das ist reine Mutmaßung.
König: Ok sie sagten sie sind informiert worden ein Schuss ähm ein Toter im Wohnmobil befindet oder war das ihr Rückschluss ein toter.
Quendt:Nein das sagte einer der ich weiß nicht mehr ob es zivile Beamte war…
König : Die in den gelben Westen?
Quendt: Kann ich ihnen wirklich nicht mehr sagen wer das war, es wurde gesagt da ist ein toter ja aber wer das jetzt mir gegenüber gesagt hat das weiß ich nicht mehr.
König: Wissen sie um welche Zeitpunkt das ihn gegenüber geäußert wurde?
Quendt: Nein
König: Nach der Löschung nach dem sie schon den Fußanblick hatten bevor das ganz begann?
Quendt: Nach dem die Türe geöffnet war und einer muss ja war ja drinne einer der Beamten muss drin gewesen sein und auf dem Weg wo er rauskam wurde das gesagt. Da sollten auch die Löschmaßnahmen eingestellt werden um weitere Sachen um weitere Spuren nicht zu zerstören.
König : Da gab es eine andere Anweisung die Löschmanßnahmen einzustellen wissen sie noch von wem diese gekommen ist ?
Quendt: Nein, es hat sich niemand vorgestellt und gesagt ich bin der soundso. Es wurde nur gesagt Löschwasser einstellen.
König : Wie ist denn der normale Ablauf wenn sie kommen zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr, bekommen sie da Lageeinblick von dem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr.
Quendt: Der sagt was los ist vor Ort und gibt uns dann wo wir uns schützen sollen und hinstellen sollen.
König: Das wäre wer an diesem Tag gewesen?
Quendt: Ich weiß nicht mehr wie dieser an diesem Tag geheißen hat?
König: Herr Nennstiel ?
Quendt: Zuckt mit den Schultern, wenn er das gewesen war dann wird er es gewesen sein.
König: Und sozusagen nicht erfolgt gab es irgendwelche Absprachen in dem Zeitraum von Ankunft bis Abfahrt von ihnen und ihren Kameraden?
Quendt: Das ist von der Berufsfeuerwehr angesprochen worden irgendwas zu machen nein gab es keine weiteren Unterhaltung.
König: Wissen sie wann sie diesen Bericht geschrieben haben weil es ist kein Datum erkennbar.
Quendt: Das habe ich am gleichen Tag verfasst, abends. Ja am gleichen Tag verfasst.
König: Ist es normal im Bericht drin steht während des Einsatzes wurden durch keinen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stregda Äußerungen an dritte zum Einsatzablauf getätigt ?
Quendt: Schweigen.
König : Wissen sie warum sie dieses reingeschrieben haben?
Quendt: Nein.
König: Und dann sagen sie, es fand jede glich eine Kommunikation mit den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Polizei statt.
Quendt: Dazu steh ich ja.
König: Berufsfeuerwehr war die Absprache was jetzt stattfindet und Polizei? Was war da Inhalt?
Quendt: Was ich sagte, Maßnahmen um keine weiteren Spuren zu verwischen oder zu beschädigen.
König : Wissen sie noch wer das gesagt hat?
Quendt: Nein, es hat sich niemand bei mir vorgestellt.
König : Ich würde gerne ihnen nochmal das Foto von gerade eben zeigen. Die Person rechts von ihnen beiden zu sehen ist mit ihnen gesprochen
Quendt: Weiß ich nicht mehr, wirklich ich weiß es nicht mehr.
König: Erinnern sie sich die Person die mit ihnen gesprochen hat Uniform trug
Quendt: Das ist eine Mutmaßung, ich würde sagen nein. Das ist eine Mutmaßung und keine 100% Aussage
König: Zu Erklärung für die anderen Ausschussmitglieder die Person rechts neben den zwei Freiwilligenfeuerwehrleute ist Herr Menzel. Deswegen, mutmaßlich Herr Menzel und deshalb die Frage möglicherweise er diverse Anweisungen gegeben hat. Ich würde abgeben.
Berninger(Linke):Herr Quendt, zu dem Bericht den sie geschrieben haben da ist mir nicht so ganz klar wie da die Reihenfolge ist. Sie haben als geschrieben der Einsatzbefehl die Kameraden Freiwilligenfeuerwehr Stregda von einem Beamten der Berufsfeuerwehr, dann haben sie geschrieben das sie mit dem Schnellangriff in Stellung gehen sollten und direkt danach schreiben sie zu dieser Zeit während schon Maßnahmen der Berufsfeuerwehr Brandbekämpfung durchgeführt. Da möchte ich gerne wissen welche das waren wenn sie sich erinnern können die die Kameraden der Berufsfeuerwehr gemacht haben, und als zweite Frage nach meiner Erfahrung ist auf nem … Schnellangriff ich hab da ein Foto da sieht man die uniformierten blau bekleideten der Berufsfeuerwehr mit nem Schnellangriff und sie können ja nicht gleichzeitig den Schnellangriff benützen und ihr Fahrzeug stand ja wo anderes.
Quendt: Das ist korrekt unser Fahrzeug kam gar nicht zum Einsatz da wurde kein Schlauch kein Schnellangriffsrohr herausgeholt.
Berninger: Das würde für mich, logisch bedeuten das zuerst die Berufsfeuerwehr den Schnellangriff benützt hat und gelöscht hat und dann sie übernommen hätten auf der anderen Seite des Wohnmobils und dann in Stellung gebracht worden. Können sie das nochmal konkretisieren, den Ablauf.
Quendt: Ich weiß noch, das ich zu dem Einsatzleiter gegangen bin hinten des Wohnmobils und habe es dann von einem ich weiß es wirklich nicht mehr so gut ob ich es übernommen habe wenn ja das er es mir in die Hand gedrückt hat von der Berufsfeuerwehr das wir dann da in Stellung gegangen sind.
Berninger: Was haben da die Kameraden der Berufsfeuerwehr an Brandbekämpfungsmaßnahmen gemacht? Sind die durchs Fenster haben ein Loch gemacht oder und dann erst die Türe geöffnet.
Quendt: Nein tut mir leid … weiß ich nicht (leise)
Pelke: Das wäre jetzt auch meine Frage gewesen nochmal das wir es verstehen sie sind dort hingekommen und haben gesagt bekommen was zu tun ist und haben das dann möglicherweise übernommen von den Kollegen der Berufsfeuerwehr ähm zu dem Zeitpunkt war dann die Berufsfeuerwehr nichts gemacht oder war in dem Moment nicht aktiv als sie gekommen sind.
Quendt: (sehr unsicher) Es kam nur ein Schnellangriffsrohr zum Einsatz. Ob noch mehrere Schläuche umherliegen kann ich gar nicht sagen das weiß ich nicht.
Pelke: Und dem Zeitpunkt als sie übernommen haben und wie sie das beschrieben haben diesen Wasserstrahl in das brennende Fahrzeug rein geleitet haben in Ergänzung nochmal da waren jetzt die Türen schon offen oder nicht ?
Quendt: Die Frage habe ich mir selber auch gestellt, ich weiß es nicht mehr wer die Türe geöffnet hat.
Pelke: Es könnte auch zu diesem Zeitpunkt wo sie tätig waren eine oder beide Türen geschlossen waren.
Quendt: ich sage das die Türen noch geschlossen waren als wir ankamen die Türen waren geschlossen.
Pelke: So aber genau gesehen sagten sie eben schon wer die Türe aufgemacht hat das haben sie nicht mehr in Erinnerung. Weil sie vorhin gesagt haben einer muss drin gewesen sein, haben sie den den jenigen gesehen oder vermuten sie einfach das da einer gewesen sein muss um öffnen der Türe zu bewegstelligen.
Quendt: Die Türe geht von außen auf
Pelke: Ja darum ja. Weil sie den Satz gesagt hatten

Erster Teil

Terminhinweise für die Woche 11.05.2015 – 13.05.2015 (203. bis 205. Verhandlungstag

Montag, 11.05.2015 (Foto- und Filmaufnahmen gestattet)

09.30 Uhr       Ramona W.

10.00 Uhr       Heike E.

10.30 Uhr       KHK Ernst, Kreispolizeibehörde Paderborn

(alle Zeugen: Überfall Edeka-Markt Chemnitz am 18.12.1998)

11.00 Uhr       Steffi S.

11.30 Uhr       Iris M.

13.00 Uhr       KOK Schröder, BKA Berlin

13.00 Uhr       KK’in Voggenreiter, BKA Meckenheim

(alle Zeugen: Überfall Postfiliale Chemnitz am 30.11.2000)

Dienstag, 12.05.2015

09.30 Uhr        Aleksander H.
(Umfeld Angeklagte)

13.00 Uhr         Inge R.

13.15 Uhr         Dorina L.

13.30 Uhr        Regina W.

13.45 Uhr        Walfried D.

14.00 Uhr        Elfriede K.

14.30 Uhr          KHK Markgraf, BKA Berlin

(alle Zeugen: Überfall Sparkasse Zwickau am 25.09.2002)

Mittwoch, 13.05.2015

09.30 Uhr           Katrin F.

10.00 Uhr           Anja M.

(beide Zeuginnen: Überfall Sparkasse Chemnitz am 23.09.2003)

11.00 Uhr           KOK’in Wagner, BKA Berlin
(Überfall Sparkasse Chemnitz am 23.09.2003)

13.00 Uhr           Edda S.
(Erkenntnisse zu Andreas G. und Christian K. – Zusammenhang mit
NPD-Schulungsveranstaltung)

Terminhinweise für die Woche 28.04.2015 – 30.04.2015 (201. bis 202. Verhandlungstag)

Dienstag, 28.04.2015

09.30 Uhr       Andre K.
(Erkenntnisse zu André und Mike E. und zur „Weißen Bruderschaft
Erzgebirge“)

11.00 Uhr       Stephan L.
(Erkenntnisse zu „Blood and Honour“, zum sog. Feldhandbuch Hammer
und zum Angeklagten W.)

Mittwoch, 29.04.2015

09.30 Uhr       Urte O.
(Banküberfall Stralsund am 07.11.2006)

10.30 Uhr       Kay S.
(Erkenntnisse zu Uwe Bönhardt, Uwe Mundlos und zur Angeklagten Z.)

13.00 Uhr       Tom T.
(Erkenntnisse zur Kameradschaft Jena und zu Uwe Böhnhardt,
Uwe Mundlos sowie den Angeklagten Z., G. und W.)

03.11.2014 Gasteig München Geheimsache NSU und zum 155.Prozesstag

Gestern Abend gab es eine Lesung bez. einen Vortrag über das  Buch Geheimsache NSU.

Die Polizeiwaffen die im Wohnmobil gefunden wurden.

Die Polizeiwaffen die im Wohnmobil gefunden wurden.

Die Phantombilder der Zeugen

Die Phantombilder der Zeugen

Gasteig

Wohnmobil auf der Rampe

Wohnmobil auf der Rampe

Den Vortag hielten die Autoren dieses Buches Andreas Förster, Thomas Moser und Rainer Nübel ab.

Für viele der teilnehmenden Zuschauer waren undenkbar als die Autoren erzählten, das hier in Bayern auch Fehler in Punkt der Aufklärung der Morde begangen wurden. Viele sind immer noch den festen Glauben das hierzulande alles mögliche getan wurde.

Da fällt mir ein Satz ein, den Josef Wilfling in der Hauptverhandlung am Olg ein über den Mordfall Habil Kılıç in München gesagt “ Haben sie schon mal Neonazis auf Fahrrädern gesehen ? “

Andreas Förster lass aus dem Buch dann über die Geschehnisse zum 04.11.11 vor, von diesen  komischen Umstände die dort passiert ist.

Man schob das Wohnmobil auf eine Rampe, das man keine ordentliche Spurlage unmöglich machte.

Das man in der Nasszelle, die Polizeiwaffe des Martin Arnold fand. Dann gab es einen Rucksack mit Bargeld aus früheren Banküberfällen aus Zwickau und Arnstadt. Dieser Rucksack war ohne Brandeinwirkung,was an den umliegenden Funde Beweisstücke aufwiesen.

Wochen später dann, fand man bei einer weiteren Kontrolle, die DVDs die Bekennervideos des NSU. Komisch das man diese nicht beim ersten Mal gefunden wurde. Genauso ein Aspekt mit einem kleinkalibrigen Geschoss. Dieses Geschossteile wurden erst im Dez. 11 auf dem Beifahrersitz gefunden, nachdem man dieses Wohnmobil zig mal abgesucht hatte. Erst das BKA fand diese Spur. Oder sollte das BKA finden ?

Danach kam Thomas Moser mit seinem Betrag, Bundestagsuntersuchungsausschuss.

Herr Moser las aus dem Buch vor, über die Aussage von dem Staatssekretär Klaus Dieter Fritsche.

Fritsche missfiel es deutlich das man Polizeibeamte Verfassungsschützer mit Kritik Hohn Spott ausgesetzt waren. Desweiteren sagte er aus, das nicht nur Grundrechte, sondern auch für die Untersuchungsausschüsse gibt der allgemeine Vorbehalt, verfassungsrechtlicher Grenzen. Darunter fallen auch Daten von Mitarbeitern von besonders sensibler Bereiche der Sicherheitsbehörden.

Aber auch die Funktionsfähigkeit und das Wohl des Staates und seiner Behörden ist in einem Kernbereich besonderes geschützt.

Dann fiel der Satz den damals schon viele Zuhörer und Politiker schockte, “ Es dürfen keine Staatsgeheimnisse bekannt werden, die ein Regierungshandeln unterminieren.“

Also im Klartext, das Handeln einer Regierung hat oberste Priorität.

Zu letzt kam Reiner Nübel zur Sprache, der über den Mordfall Kiesewetter sprach.

Das zum Beispiel nach dem Wattestäbchen Phantom das LKA sagte das von bis zu 6 Täter auszugehen sei. 2 Wochen nach dem der angebliche ( wie wir sie zu lesen und zu hören bekommen ) NSU aufgeflogen war die Bundesanwaltschaft auf nur zwei Täter ein schwor. Also Böhnhardt und Mundlos.

Weil man fand die Waffen der beiden Polizisten fand, das Wohnmobil wurde am Tattag in der Nähe des Tatortes durch eine Ringfahndung der Polizei notiert. Dann eine Jogginghosen die 4 Jahre lang ohne zu waschen mit einem Taschentuch ( DNA Böhnhardt ) gefunden wurde in der Frühlingsstraße. Diese hatte Anhaftungen von Blut von Michelle Kiesewetter. Warum man die nicht gewaschen hatte bleibt ein Rätsel.

Zu dem fand man die Waffen in der Frühlingsstraße, mit denen die beiden Polizeibeamten er.- bzw angeschossen wurden ohne die DNA von den beiden Uwes, aber andere DNA die man bis heute verschweigt wem diese gehören.

Dann unterschlägt man wichtige Zeugenaussagen, die Täter gesehen haben. Übereinstimmend geben die Zeugen osteuropäische Täter an. Diese Zeugen geben so präzise Beschreibungen ab, wie zum Beispiel eine Frau die einen Mann sieht 10 Sec lang wie ein Mann auf der Linken Seite Blutverschmiert in ein Auto springt. Dieser müsste mutmaßlich was mit dem Mord an M. Kiesewetter zu tun haben. Denn  wer die Waffe von M. Kiesewetter an sich genommen hat, muss sich zwangsläufig die linke Seite mit Blut beschmutzt haben.

Das gleiche ist mit einem anderen mutmaßlichen Täter von dem Polizisten Martin Arnold. Da sag ein Zeuge einen Mann mit der auf der rechten Seite blutverschmiert war.

Alle Zeugen wurde als unglaubwürdig abgetan, und die erstellten Phantombilder wurden unter Verschluss gehalten.

Man hatte allen Grund nach dem 04.11 dazu, denn kein Bild hat nur ansatzweise Ähnlichkeit mit Böhnhardt und Mundlos.

Eigenes Wissen es gab selbst ein Phantombild von Martin Arnold das nicht Ähnlichkeiten mit Böhnhardt und Mundlos hatte.

Dann kam Nübel auf einen Mann zusprechen der 40 Jahre für den Verfassungsschutz gearbeitet hat.

Diese wusste schon 2003 das es einen NSU gab und er hörte den Namen Mundlos. Man glaubt ihm bis heute nicht. Das ist extrem schlimm für diesen Mann. Er kann sich deshalb an den Namen erinnern weil NSU ja eine Automarke aus Nekarsum ist. Er steht so unter Druck das er sofort in München aussagen würde.

Man muss diese Aussage vor dem Gesichtspunkt sehen, das der V Mann Thomas Richter 2005 eine CD dem Verfassungsschutz hab, die den Namen NSU/NSDAP hatte.

Also kann dieser andere Mann nicht unglaubwürdig dargestellt werden.

Danach kamen allgemeine Zuschauer fragen wie ich oben angedeutet hatte.

Zum heutigen Gerichtstermin dem 155 Prozesstag wurde ja der frühere V Mann Piatto Carsten S erwartet.

Eine Durchsage wurde dann mitgeteilt, das Frau Zschäpe aus gesundheitlichen Gründen nicht im Saal sei. Ein Arzt sollte dann Stellung nehmen.

Nach einer Weile wurde der Tag gänzlich abgesagt. Da Frau Zschäpe ja immer bei Gericht erscheinen muss um den Prozess weiterzuführen zu können.

Was ich absolut nicht mehr lustig oder was auch immer das sein soll, ist der sogenannte Terrorismussexperte Holger Schmidt vom SWR.

Der musste nach dem Prozessende twittern,Böse Zungen sagen, Beate hat heute Morbus Eisenachii .“

Ich muss sagen das soll Journalismus sein, na dann danke. Es ist nicht das erste Mal das dieser Holger Schmidt sich so dermaßen unmöglich benimmt.

Meine Gedanken zum 04.11.2011 in Eisenach und in Zwickau

Bereits zum dritten mal jährt sich der Selbstmord von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Doch war es Selbstmord?
Wie kam Frau Zschäpe zu ihrem Wissen das die zwei Uwes Selbstmord begehen, und somit wie die Generalbundesanwaltschaft in ihrer Anklageschrift ausführte „ der NSU habe somit aufgehört zu existieren „obwohl ein mutmaßliches Mitglied noch in der Bundesrepublik unterwegs war.
Wie kam es zu so einer Einschätzung der Generalbundesanwaltschaft? Wusste man das man kurz oder lang Frau Zschäpe bekommen würde, nach dem man diese 11 Jahre nicht habhaft werden konnte?

Ab wann wusste Frau Zschäpe von dem geplanten Selbstmord? War dies schon vor 12.05 Uhr?
Gab es einen Plan wenn etwas schief ginge,das welche Vorkehrungen getroffen werden um Spuren zu verwischen?
Alleine dieser Umstand gibt viele Rätsel auf ?
Ich kann mir gut vorstellen das Frau Zschäpe gewusst hat, nur mit anzünden der Wohnung reicht es nicht um alle Spuren zu eliminieren. Denn es muss auch ihr klar gewesen sein, wenn sie gewusst hat das in der Wohnung Waffen deponiert sind, diese nicht durch einen Brand verbrennen.
Des Uwes muss klar gewesen sein, das diese Waffen höchstens unbrauchbar gemacht werden können bei so einen Brand. Also wozu dieser Wohnungsbrand ? Denn in der Nachschau hatte dieser mehr Aufsehen erregt als wenn sie die Wohnung ohne großes Aufsehen verlassen hätte.

Wollte man das es zu so einem Abschluss kommt? Aber wer hat einen Nutzen davon ?
Im Brandschutt fand man unter anderem die kompletten Mietverträge der gemieteten Wohnungen in Chemnitz und Zwickau sowie der Wohnmobile sowie der angemieteten PKWs die bei der Untersuchung für was diese gebraucht wurden bisher nicht in Erscheinung getreten sind.
Zudem fand man einige DM Scheine die gestempelt waren,und seit 1999 vermutlich im Besitz der drei waren.Sowie die ganzen Presseartikel zu den Morden sowie Bombenanschlägen. Dazu eine Jogginghosen mit Blutanhaftungen der verstorbenen Polizistin M. Kiesewetter.

Wenn man rational denkt sind diese Beweise die man gefunden hat,so erdrückend aber wirft die Frage auf, warum lässt man einen Teil dieser Beweise nicht verschwinden. Man nimmt ungewöhnlicherweise die Bekennervideos die seit 2007 fertig gestellt sind mit, um sie dann in Leipzig zu verschicken. Diese Absender sind auch nicht mehr aktuell das einer der Bekennervideos zur PDS statt zu den Linken verschickt wurde. Wurden diese schon mal vorher geplant diese zu versenden?

Denn wenn Frau Zschäpe wirklich der Brandstifter gewesen sein soll, ist ihr mehr Schaden statt Nutzen entstanden. Wenn man sich vorstellt, sie erfährt von den angeblichen Selbstmord der beiden dann hat sie knapp grob 3 Stunden Zeit um die Wohnung zu verlassen ohne das es einem auffällt.
Sie hätte den Tresor mit dem Geld darin mitnehmen können,um dann die nächste Zeit erst mal untertauchen hätte können.

Stattdessen nimmt sich Frau Zschäpe laut Auswertung des BKA Zeit um ins Internet zugehen und zu surfen. Das ist alles Zeit die man für eine grünliche Spurenvernichtung gebrauchen hätte können. Oder hat sie nichts davon erfahren und erst später und wurde davon wirklich überrascht? Durch einen Anruf von einer schwedischen Handynummer die nie ermittelt werden konnte? Diese war in Eisenach sowie in der Frühlingsstraße eingeloggt.

Deshalb der vielleicht der schnelle Aufbruch, knapp 300 Euro aus dem Tresor nimmt dann das Haus anzündet und eine Reise quer durch die Republik anstrebt um ihr Ziel Jena, wo alles begann sich zu stellen.
Wenn sie ihre Großmutter noch einmal sehen wollen dann hätte sie es besser machen können ohne Brand ohne Zugfahren. Es sei denn sie wusste das man ihr auf den Fersen ist, und das man schon Uwe Mundlos als Leiche identifiziert hatte. Oder bekam sie einen Tipp über die Eltern der beiden Uwes am nächsten Tag?

Was sollte die Flucht quer durch halb Deutschland. In Hannover Holger G. treffen, in Halle den verstorbenen V-Mann Thomas Richter informieren ?

Vielleicht war Frau Zschäpe gar nicht der Brandverursacher sondern zwei andere die Arbeit erledigen mussten und dies dann nicht mit dem gewünschten Effekt? Es gab die Aussagen das Frau Zschäpe angeblicher weise ein rotes Handy dabei hatte und telefonierte. Mit wem, das ist die Frage, Zeitungen haben raus gefunden das dieses Telefon während des Brandes öfters vom Innenministerium Sachsen angerufen wurde.

War Frau Zschäpe vielleicht gar nicht zu Hause an diesen Tag,denn die einzige richtige Zeugin die Frau Zschäpe sah, denn sie gab ihr die Katzenkörbe konnte sie aber nur ansatzweise an sie erinnern. Das erste Mal richtig gesehen hatte sie Frau Zschäpe bei diesen zusammentreffen.

Was wollte eigentlich Frau Zschäpe mit dem Mitangeklagten Holger G. der mit einem Kind bei der Caravanverleih Knust dabei war?

Herr Knust wurden am OLG in München Lichtbilder gezeigt, er konnte Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos ausschließen das diese bei ihm ein Wohnmobil leihen wollte. Doch an Holger G. konnte er sich erinnern.

Die Spielsachen die man im ausgebrannten Wohnmobil gefunden hatte wurden wohl auf DNA geprüft aber bisher keinem bekannten Kind zugeordnet.
Die Frage nach dem Wohnmobil ist interessant, denn warum nahmen die zwei Uwes die Polizeiwaffen der ermordeten Polizistin Kiesewetter und dem schwerverletzten Kollegen Arnold mit?
Dazu das Geld vom letzten Bankraub in Arnstadt. Wollte man die Waffen gegen etwas anderes tauschen und ist man dann in eine Falle geraten? Es gab ja Zeugen die eine dritte Person am Wohnmobil gesehen haben sollten? Andre Kapke war ja laut Anklage auch unweit zu dieser Zeit in Eisenach gewesen sein. Zudem gibt es DNA Spuren an einem Socken Paar von Uwe Böhnhardt wo ein Weißrussischer Verbrecher darauf befand.

Es gibt mehrere Aussagen das die Insassen des Wohnmobil mit lange Haare gesehen haben, zudem das die Bankräuber einer groß und schlank war der andere kleiner und untersetzt.

Man weiß das beide Uwes groß und sportlich schlank waren. War das eine Sinnestäuschung ?
Warum hatten die zwei Uwes Angst vor zwei Polizisten die eigentlich keine Bedrohung für diese sein durften nach dieser Vorgeschichte.

Ich war bei der Befragung des Einsatzleiters Menzel im UA in Erfurt dabei. Man kann es einfach sagen dieser war die Axt im Wald um den Tatort zu verwischen. Er konnte nicht schlüssig erklären wo er genau die Waffe der M. Kiesewetter gefunden hatte, worauf er dann schlussfolgerte das es kein gewöhnlicher Bankraub war. Zudem war er schon auf der Rückfahrt der Meinung das einer der beiden Leichen Uwe Mundlos gewesen sein könnte, da er sich die Akte nach Gotha bringen lies.
Und dann kommt Kommissar Zufall nochmal zu Hilfe in dem ein Zeuge sich erinnert das in der Frühlingsstraße so ein Wohnmobil gestanden hat. Zudem gab es dann dort eine Explosion in einer der Wohnungen dort. Und so wird nach über 13 Jahren im Untergrund binnen eines Tages alles aufgeklärt.
Noch Fragen???

Demnächst möchte ich noch auf Temme Verfassungsschutz und der gleichen zu sprechen kommen.

Es sei nochmal eine Aussage meines geschätzten Kollegen und Freundes Jürgen Pohl ( http://juergenpohl.wordpress.com ) erinnert, der sich zum Mordfall Kiliç .
Diese Schwiegermutter gab an bevor sie erfahren hatte das ihr Schwiegersohn ermordet wurde schon bei der Polizei war.
Warum das so war kann ihr bis heute keiner sagen…

http://juergenpohl.wordpress.com/2013/08/07/nsu-ungeklart-und-unbeachtet-die-mordvernehmung-vor-dem-mord/



An dem Tag als die Schuhe und die Uniform des Polizeidirektor aus Gotha Michael Menzel über die Wuppe ging. Zweiter Teil im UA 5/1 in Erfurt 31.03.2014

Nach der Mittagspause gibt die Vorsitzende D. Marx eine Erklärung ab.

BildQuelle : haskala.de

V.D.Marx SPD : Ähm wir machen erstmal mit den Fragen in öffentlicher Runde, wir haben uns kurz beraten in der Pause nochmal, und an sie Herr Wenzel zu ihrer Aussagegenehmigung ist nicht formal nicht beschränkt ist und wir eigentlich der Meinung das sie alles sagen dürfen zum Mal der Vorgang auf den sie angespielt haben schon etwas länger zurück liegt und auch nicht im Zusammenhang steht mit Aussagen vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss steht oder ähnlichen Gremium oder ähnlichen, wenn sie der Meinung sind das sie mit bestimmten Fragen aus ihrer Sicht das Aufklärungsziel des Münchner Prozesses gefährden würden,dann würden wir das insofern Ernst nehmen als wir tatsächlich für diese Fragen einen vertraulichen teil anschließen würden. Die Maßgabe dafür das wir uns nochmal verständigen was sie da sagen wirklich vertraulich zu behandeln ist das ist eine wichtige Devise unseres Untersuchungsausschusses möglichst viel öffentlich zu machen und zu behandeln unter der Kontrolle und der interessierten Medien und der Bürger und Bürgerinnen.

So jetzt geht es in die nächste Fragerunde und da gebe ich Frau Meister das Wort.

Frau Meister CDU : Ja Herr Menzel ich möchte nochmal zurückkommen zu den durchgeführten Zeugenbefragungen. Sie hatten ja vorhin gesagt, das im Umfeld des Wohnmobils keine Zeugenaussagen gab wonach es eine dritte Person gab. Jetzt haben aber Medien im Nachgang zum 4.11 berichtet das das es den noch Zeugen gab die Beispielweise das es eine dritte Person das Fahrerhaus verlassen hat. Haben sie aufgrund dessen Zeugenbefragungen durchgeführt bzw. oder ähm oder was halten sie von diesen Zeugenaussagen.

Michael Menzel : Richtig wie die zum Zeitpunkt vor Ort keine Zeugenaussagen vorgelegen haben, gleich wohl sind die SOKO Capron ähm umfangreiche Ermittlungen im Wahrnehmbar Bereich gelaufen ähm die Zeugenvernehmungen oder die Zeugenaussage die sie da ansprechen mit einer dritten Person aus dem Fahrerhaus raus ist schön objektiv kaum nachvollziehbar weil das Fahrerhaus geschlossen war das war zumindest als die Polizei vor Ort war und die Feuerwehr ist nach meinem Erkenntnisstand sind sehr umfangreiche Zeugenaussagen im Wahrnehmbar Bereich des Abstellbereiches des Wohnmobils als auch am Baumarkt in Stregda versucht worden zu ermitteln im Hinweis oder eine Tatsache das es hier 3 Täter nirgends …

Frau Meister CDU : Das heißt auch nach dem 4.11 durchgeführten Zeugenbefragung hat das nicht bestätigt.

Michael Menzel : Zum minderst nicht in der Gesamtheit nicht.

Frau Meister CDU : … Da gestellt worden bzw. Fragen an sie gerichtet worden ob man das anders machen können,.. diesen Zwischenbericht bzw. ihren Abschlussbericht den sie gegeben haben steht auch für sie den Ablauf fest, oder haben sie Dinge festgestellt Zweifel ?

Michael Menzel : Nein ich habe keine Zweifel, ich habe nur auf die Frage der Vorsitzende es gibt mehrere Modelle in die Beweis Indizien nicht ausreichen in den Raum der Spekulationen geht daran haben wir uns nicht zu beteiligen. Und was ich ähm mit der Ermittlungsgruppe Capron äh Kaprun bis zum ähm 11.11 bzw. 16.11 ermitteln konnte das ist das objektive Ergebnis was wir da festgestellt haben und daran halten wir auch 100% fest und nicht ansatzweise von meiner Seite Zweifel.

Frau Meister CDU : Danke Herr Menzel einstweilen.

Herr Keller CDU : Ich bleibe beim Wohnmobil Herr Menzel .Ich bleib beim Wohnmobil Herr Menzel äh und wann ist das Fahrzeug angemietet worden.

Michael Menzel : Weiß ich nicht, ich weiß nicht wann das Fahrzeug

Herr Keller CDU : Hatten sie hatten sie festgestellt wo angemietet wurde.

Michael Menzel : Für was spielt das eine Rolle, also wenn der Versuch hier unternommen wird in einzeln Ermittlungshandlungen zu befragen, da werde ich ganz einfach verweisen fragen sie bitte den der diese Ermittlungshandlungen gemacht hat. Ich bin der Leiter der Ermittlungen und ich kann nicht für jede Ermittlungshandlungen Detail genau wiedergeben wann ist das Fahrzeug angemietet worden wie viel Geld hat er bezahlt oder so was. Ich weiß das die Ermittlungen dahin geführt worden sind in Zwickau war schon am Freitag Nachmittag weil das Kennzeichen nun in Gänze vorlag und was der Halterfeststellung bei eine Autovermietung indiziert werden konnte. Dort zunächst in der Autovermietung die Nachfragen wer hat das Fahrzeug angemietet bzw. welche Personalien hinterlegt. Ich kann nicht jede Einzelheit genau nachvollziehen, wann ist das Fahrzeug angemietet worden und wie auch immer ich weiß bloß aus meinen Erinnerungen raus von Holger Gerlach oder sagen wir so den Papiere von Holger Gerlach angemietet worden ist.

Herr Keller CDU : Meine Frage geht nicht einzeln zu Handlungen ob in ihrer Zeit will es mal Konkretisieren bis zum 16.11 ob das stattgefunden hat das ein Fahrzeugvermietung die das Wohnmobil vermietet hat an die beiden ob dieser befragt wurde.

Michael Menzel : Ja, der ist mehrmals befragt worden unter anderem schon am 4.11 also an diesem Freitag schon ähm dort ist die Feststellung oder sollte die Feststellung machen wer hat das Fahrzeug angemietet das im Ansatz von den Kollegen in Sachsen um das zu beschleunigen. Gleich wohl haben wir uns am 5.11 also am Tag danach entschlossen selber mit Ermittlungsbeamten dorthin zu fahren um eine detaillierte Zeugenvernehmung zu machen, um Lichtbilder vorzulegen um einfach zu ermitteln wer hat dort diesen Fahrzeug gemietet.

Herr Keller CDU : Können es jetzt auch sagen was sie dort festgestellt haben bei der detaillierte Zeugenvernehmung.

Michael Menzel : So weit es mir in Erinnerung ist hat der Zeuge ausgesagt das eine männliche und eine weibliche Person und ein Kind dieses Fahrzeug dieses Fahrzeug angemietet haben ähm wobei die von mir gerade Personalie Holger Gerlach als Fahrzeuganmieter wohl aufgetreten ist wobei das Kind von der Personenbeschreibung also von der Frau weitere Ermittlungen geführt worden sind, oder geführt werden mussten ähm Beispiel das im Wohnmobil ich glaube Kinderschuhe gefunden worden sind und auch Kinderspielzeug und deshalb war die Frage wer waren die drei Personen dort. Nach der Sicht der Dinge sind zu den weiteren Personen Eminger Zschäpe und wie die alle heißen die entsprechenden Haftklärungsmaßnahmen erfolgt, also sprich wer war dort.

Herr Keller CDU : Welche Ermittlungen wurden weitergeführt um das Kind zu finden, welche Rolle hat das gespielt, denn Frau Zschäpe hat ja nun keins gehabt.

Michael Menzel : Die Ermittlung zu dem Kind öhm aus der Zeugenvernehmung des Zeugen des Vermieters des Wohnmobils eine Altessangabe wenn ich mich richtig erinnere im Vorschulalter angegeben ähm und die Frau Zschäpe richtig hatte kein Kind so das weitere Handlungen Prüfungshandlungen in Richtung Holger Gerlach gelaufen sind, das hängt damit zusammen das die Lebensgefährtin von Holger Gerlach ein Kind hat und aus der Personenbeschreibung von der Dame und dem Kind versucht worden ist handelt es sich um das Kind Kind war älter so das dass formal erst mal entkrampft hatte, kann ich mich erinnern das die Frau Eminger dieser Personenkreis in der Prüfung wer kann das sein. Was das Ergebnis ist weiß ich nicht weil unsere Ermittlungen bis zum 16.11 soweit ich mich erinnern nicht zur Indizierung dieses Kindes führte.

Herr Keller CDU : Sie wissen auch nicht, in ihrer Zeit haben sie nichts gemacht, an dieser Stelle sie haben Kinderspielzeug,Schuhe wäre es doch einfacher gewesen zu vergleichen.

Michael Menzel : Ja ist gemacht worden.

Herr Keller CDU : Ist gemacht worden

Michael Menzel : Ja ja ist gemacht worden,im Vorschulalter war das Kind, hat ja kleine Füße und ich kann es nicht mit letzter Gewissheit sagen deswegen im Protokoll steht garantiert drinne ich meine mich zu erinnern das ist über 2 Jahre her das es Schuhgröße 34 Pinkfarbene Gummilatschen oder so was , das ist für ein Vorschulalter Kind im Prinzip nicht zutreffend aber aber diese Spuren im Wohnmobil kann man das deutlich festmachen das sind sogenannte Trugspuren erhärtet worden.

Trugspuren also das man offensichtlich diese Gegenstände in dieses Fahrzeug mit eingebracht hat ohne das da drinne ein Kind gewohnt hat, aber was nicht die Frage erklärt hat welches Kind da bei dem Autovermieter war, soweit ich mich erinnern kann konnte man das nicht abschließen erklärt werden welches Kind war das.

Herr Keller CDU : Also das Kind..

V.D.Marx SPD : Die Zeit ist um

Herr Keller CDU : Nur ganz kurz noch

Frau König Die Linke : Nö.

V.D.Marx SPD : Frau König bitte.

Frau König Die Linke : Herr Menzel, Trugspuren wäre es nicht sinnvoller gewesen zwei also ein Schuhpaar im Wohnmobil zu haben.

Michael Menzel : Es waren zwei, also ein Schuhpaar

Frau König Die Linke : Können sie mir sagen, sie haben vorhin unterschiedliche Ausführungen gemacht wer nun angeordnet hat die Feuerwehrkarte zu nehmen und wer die Karte abgenommen hat. Sie haben einmal gesagt sie hätten das gemacht und einmal der Herr Lotz hätte es gemacht gewesen.

Michael Menzel : Also ich kann sagen aus meinen Erinnerungsvermögen rekonstruieren, ich bin hingekommen und ich glaube ich habe schon gesagt das ich nachgefragt gibt es da schon Aufnahmen und der Kollege von der Feuerwehr ja sie waren schon drin und hätten schon Aufnahmen gemacht was sie in einen Fotokamera hätten. Darauf habe ich gesagt können sie mir diesen Fotokamera geben und ähm und diese Kamera soweit es mein Erinnerungsvermögen habe ich diese genommen den Beamten es könnte Lotz gewesen sein mit der bitte den entsprechenden Speichermedium sicherzustellen und soweit ich mich erinnern kann kann ich nicht mehr einer ordnen zeitlich ist mir auch gesagt worden der Fotoapparat sprich die Hardware der Feuerwehr zurückgegeben worden. So ist mein Erinnerungsvermögen.

Frau König Die Linke : Also sie haben sozusagen sich das selber angeordnet, sie haben die Kamera der Feuerwehr Einsatzmenschen genommen Herrn Lotz übergeben und Herrn Lotz hat dann die Karte raus genommen und die Kamera sehr wahrscheinlich wieder zurückgegeben. So.

Michael Menzel : Na genauer, ich selber kann mir nichts selber anweisen, ich bin selber neben dem Feuerwehrmann gestanden, habe diese Kamera mitgeben lassen weil ich die Herausgabe gefordert habe und dann habe ich einen Polizeibeamten gegeben mit dem Auftrag doch bitte das Speichermedium sicherzustellen ob es sich dabei um den Kollegen Lotz gehandelt hat weiß ich nicht mit Sicherheit liegt aber nahe da dieser am Tatort war und von Anfang an mit in diese Fragen mit eingebunden war, aber es kann jemand anders sein.

Frau König Die Linke : Kennen sie oder haben sie schon öfters Einsätze mit Feuerwehrleuten ähm zusammen gehabt Herr Menzel?

Michael Menzel : Was ist öfters?

Frau König Die Linke : Gab es öfters Brände bzw. bei den sie eingesetzt waren oder wo die Feuerwehr eingesetzt waren.

Michael Menzel : Ja ich bin ähm als Kriminalist ausgebildet und habe bestimmt viele als Sachbearbeiter, natürlich nicht mehr als Leiter nicht mehr zu tun mit der Feuerwehr weil es immer in der ersten Phase zu tun.

Frau König Die Linke : Sagt ihnen die Feuerwehrdienstvorschrift 100 etwas.

Michael Menzel : Nee

Frau König Die Linke : In der heißt es unter 335 Dokumentation und Lagedarstellung. Die Lage und Einsatzverlauf wird der Leitstelle grundsätzlich im Rahmen der vorhanden Möglichkeiten dokumentiert. Dokumentation ist das erfassen sammeln ordnen und aufbewahren von Informationen

und Sachverhalten die für den Einsatz zum Zwecke des Nachweises des verantwortlichen Handelns der Information und der späteren Auswertung wesentlich sind. Ist eine gesetzliche Grundlage für das Handeln der Feuerwehr die ja auch ihr agieren vor Ort nachweisen müssen.

Michael Menzel : Ich habe ja nicht gesagt das es ungesetzlich ist. Ich habe bloß gefragt ob es Aufnahmen gibt, und da ich als Polizei das Leitende Organ bin und nicht die Feuerwehr ist die Frage der Banalität, ob Aufnahmen gemacht worden die Frage ist mit ja beantwortet und dann wird gesagte bitteschön die diese Aufnahmen zu uns.

Frau König Die Linke : Bitteschön Herausgabe wie auch immer finde ich viel mehr das sie das auch die Feuerwehr verpflichtet ist ihren ihre Tätigkeit festzuhalten und nachzuweisen das sie vor Ort die richtig gehandelt hat.

Michael Menzel : Da brauchen wir nicht zu streiten.

Frau König Die Linke : Ich streite nicht.

Michael Menzel : Wer die Bilder vor Ort haben darf oder nicht und wie ich das einordne da werden die Bilder zur Verfahrensakte hinzugeben die Feuerwehr hat dem nicht widersprochen und wenn sie widersprochen hätte man theoretisch den Weg der Staatsanwalt beschlagnahmen müssen wenn es zu einer Verweigerung gekommen wäre. Das steht ja nicht frei der Feuerwehr Dokumentationen wegzunehmen und die Frage war dem Delikt vor Ort drüber die ersten Informationen zu bekommen und die Feuerwehr waren die ersten Personen die in diesem Fahrzeug drin waren und haben dokumentiert da war nur für mich folgerichtig diese Fotos der Ermittlungsakte bei zuziehen.

Frau König Die Linke : Bleibt die offene Frage ob die Fotos irgendwann der Feuerwehr die Harte zurückgegeben wurde. Ähm Herr Menzel sie hatten vorhin gesagt das es ein Haftbefehl gegen Beate Zschäpe habe, der Herr Wunderlich hat zu uns gesagt das es keinen Haftbefehl gegen Beate Zschäpe gegeben habe, er hat uns gesagt als er nach Zwickau gefahren ist um vor Ort Ermittlungen zu tätigen wäre Beate Zschäpe über den Weg gelaufen er hätte sie nicht festhalten können. Gab es einen Haftbefehl gegen Beate Zschäpe wenn ja ab wann oder gab es keinen.

Michael Menzel : Ich bestreite das ich hier in der Sitzung gesagt habe das es einen Haftbefehl gegen Beate Zschäpe gegeben hat. Ich habe gesagt ähm das wir Fahndungsmaßnahmen eingeleitet haben gegen Beate Zschäpe das ist ein Unterschied zu einem Haftbefehl. Es hab von der Thüringer Seite aus in meiner Zeit aus Ermittlungen zumindest bis zum 11.11 kein Haftbefehl. Das aber nicht damit zu tun was der Kollege Wunderlich hier aussagt ob die festnehmen können oder nicht das ist wieder ein paar Schuhe aber es hab von unserer Seite kein Haftbefehl.

Frau König Die Linke : Die Fahndungsmaßnahmen gab es ab wann.

Michael Menzel : ( Lange überlegt) das ist aus der Akte garantiert zu entnehmen ich kann mich jetzt nicht im Detail nicht erinnern ich denke aber auch spätestens Sonntag ist diese Maßnahme veranlasst worden es kann natürlich auch sein das es schon am 5.11 war auch ich glaube aber die Ausschreibung im polizeilichen System ist am Sonntag erfolgt.

Frau König Die Linke : Aus welchen Grund, wenn es kein Haftbefehl gab aus welchen Grund Fahndung Zschäpe was wird da bezweckt.

Michael Menzel : Der Zweck war der ihr habhaft zu werden was sonst. Das hat mich rechtlichen Themen zusammen. Für einen Haftbefehl brauch ich zumindest Gründe um dringenden Verdacht in diesem Fall diese zu erhärten von mir aus Gründe für einen Haftbefehl abzuleiten. Wenn man die Situation anguckt wir hatten zu Zschäpe kein Material was in der Frage den Haftbefehl begründet. Und deswegen kann von Thüringer Seite aus weder am 4.11 5.11 6.11 Freitag Samstag oder Sonntag kein Haftbefehl in irgendeiner Form beantragt worden sein. Wir haben sie nicht mal in dieser Ermittlungen gehabt, sie war nicht bei den Überfällen beteiligt weder gab es Hinweise darauf das sie indem Wohnmobil war oder sonst was sondern im Gegenteil.

Frau König Die Linke : Aber wenn sie sagen Fahndung um ihr habhaft zu werden ist das in der Konsequenz man will sie festzunehmen aber man hat aber nichts.

Michael Menzel : Maßnahmen um ihr habhaft zu werden steht immer die Frage als was, als Zeugin oder als Beschuldigte geführt wird bei uns wär sie zu diesem Zeitpunkt vermutlich kann man nicht mal so Beschuldigte gewesen man hätte ja um ihr eine Mittäterschaft nachzuweisen vielleicht ähm Mittäterschaft begründete sich, wie zum Beispiel Teilung des Diebesgut gewesen. Alles das war nicht bekannt das Geld ob das geteilt worden ist aber aus dem Verfahren heraus aus Sachsen ist ja der Hinweis in Laufe des Wochenende verdichtet worden das es sich bei dieser Person die in der Frühlingstrasse 26 dort dieses Haus angezündet hat gegebenenfalls um Beate Zschäpe handelt. Vor dem Hintergrund und so waren die Absprachen mit der Staatsanwalt folgerichtig. Das die Staatsanwalt in Zwickau betreiben des Haftbefehls oder hat den Haftbefehl betrieben.

Frau König Die Linke : Rechtsgrundlage, brauchte es die für die Fahndungsnahme für Beate Zschäpe.

Michael Menzel : Ähm natürlich brauchst da eine Rechtsgrundlage meinen sie jetzt den Haftbefehl oder meinen sie die

Frau König Die Linke : Die Fahndungsmaßnahme was war die Rechtsgrundlage dafür.

Michael Menzel : Die Fahndungsmaßnahme leiten sich aus den DAG? ab hier bestand aus unserer Sicht durchaus die Gefahr wenn das auch ein Stückelweit hergeholt ist wenn sich ihre zwei Mitstreiter im Laufe der Jahre umbringen im Ermittlungsstand ist auch zu befürchten das sie Zschäpe gegebenenfalls umbringt. Und vor dem Hintergrund hat die Polizei unabhängig des Status der Person das dieses Ereignis abgewehrt wird und deshalb habe ich nach ihr Fahnen lassen.

Frau König Die Linke : Suizid Gefahr sozusagen, ich habe da einen Vorhalt Band .. PI Gotha und zwar steht da auf Seite .. Es handelt sich um dem 5.11.2011 10.25 KDD? Jena Stab Telefonisch Vater Mundlos eingetroffen usw. Das entscheidende ist dann angeordnete Maßnahme die aus der Information des Vaters Mundlos folgt nämlich, Fahndung der Person Zschäpe Prüfung ihrer Telefonanschlüsse Prüfung verdeckter Maßnahmen. Warum Prüfung verdeckter Maßnahmen , und was ist damit gemeint.

Michael Menzel : Also die wenn also in den Zusammenhangstellen die Frau Zschäpe hat am Samstag den Vater ja angerufen und vor dem Hintergrund der möglichen Beteiligung Tat in Zwickau habe ich den Auftrag zu geben Prüfung kann man auch selber tun sprich was können wir tun und wenn man mit Prüfung heißt es das sowohl,versucht werden muss mögliche Telefonnummern von Frau Zschäpe oder alias habhaft zu werden in Sachsen oder gegebenenfalls Kollegen in Sachsen den Vorschlag zu machen die Telefonnummern oder Festnetznummer nur von Herrn Mundlos äh äh aufzuschreiben was auch immer das ist die Prüfung ich bin da als Leiter darauf angewiesen und deshalb ist der Auftrag so global die Experten die ich in der Sonderkommission dann habe die mir sagen geht geht nicht oder aus den rechtlichen Voraussetzungen und mit der taktischen Maßnahme. Die taktische Maßnahme ist die Frau Zschäpe habhaft zu werden das ist normal das man prüft ob gegebenenfalls Telefonverbindungen dazu führen um den Aufenthaltsort von Frau Zschäpe kundig zu machen.

V.D.Marx SPD : Die Zeit war um,ich nehme das Fragerecht jetzt der SPD in Anspruch. Es tut uns Leid das es hier so springt, das ist wenn noch fragen offen geblieben sind das Fragerecht wechselt

Michael Menzel : Ich habe schon mal gesagt, ich tu mein bestes.

V.D.Marx SPD : Das ist schön, meine nächste Frage nochmal auf die Polizeiwaffen die Heckler & Koch Waffen im Wohnmobil und da waren ja zwei. Das eine war ja die wo ich ihnen auf dem Foto gezeigt hatte die Waffe die der Michelle Kiesewetter zugeordnet werden konnte die auf dem Tisch lag und dann ist ja eine zweite Polizeiwaffe im Wohnmobil gelegen und zwar die Polizeiwaffe des Kollegen von Frau Kiesewetter des Herrn Arnold und die lag ja nahe unbeschädigt und gut zu erkennen im Gegensatz aus meiner Laien Sicht in der Nasszelle und wann haben sie diese Waffe gesehen, denn man hätte diese doch relativ schnell indizieren können, weil die war nicht an geschmort und nicht mit verglühten Material.

Michael Menzel : Ja ich war nicht in der Nasszelle, das ist ganz einfach die Erklärung.

V.D.Marx SPD : Diese Waffe ist dann erst in der Lagerhalle festgestellt worden

Michael Menzel : Nochmal, der Sachverhalt vor Ort. Die gesamte Situation vor Ort zu minderst wenn sie die Bilder kennen können sie sich vorstellen meine Uniform ist an Tag über die Wippe gegangen einschließlich den Schuhen. Der Tatort ist auf der einen Seite zu begutachten in der Form welche Erstmaßnahmen leiten sich daraus ab weitere Fahndung und und und ist aber nach Möglichkeit so wenig wie möglich zu verändern und dieser Punkt nochmal die Verbringung des Wohnmobil und und und da kann man ja gerne über Grundsätze sprechen den Grundsatz kann man schon nachvollziehen gegen falls das Fahrzeug vor Ort lassen aber man muss den Einzelfall sehen angucken. Wenn man den Einzelfall sich anguckt genauso wie da auch verbietet sichs in der Nasszelle rumzukriechen oder sonst was genauso wie sich es verboten in dem Einzelfall 2 Stunden oder 4 Stunden am Freitag Nachmittag ein Zelt zu organisieren was 15 mal 10 Meter ist. Es ist einfach nicht drin. Und deswegen bin ich nicht in diesen Tatort hineingegangen und dich sag es nochmal ich hab es nicht als Polizeiwaffe indiziert das ist nicht richtig ich habe gesagt bei der Bewaffnung die im Wohnmobil lag insbesondere bei der Waffe die Aufmerksamkeit erregte die als einzelne Patrone aus dem Patronenlager rausgedrückt war fiel dieser Blick darauf. Auf alles andere wie in der Nasszelle hab ich nicht gesehen weil ich gar nicht drin war das war das Minimum oder anders rum das war der Punkt für mich erreichbar keine Spurenveränderung die Waffe hoch zunehmen oder sonst was und der Auftrag an die Ermittler ist dahin gegangen den Tatort als das Fahrzeug in der Halle war Schritt für Schritt zu erst mal ähm ähm ähm ja aufzuarbeiten und dann dann weiß ich nicht warum da müsste man die Kollegin fragen oder den Kollegen der die Waffe gesichert hat warum man mit dieser beschäftigt hat das weiß ich nicht aber das überlasse ich den Kollegen vor Ort ich beschreibe nur meine Zielvorstellung. Also ich kann ihnen nicht sagen warum die Waffe die Ermittler im Waschbecken gleich genommen haben oder in der Nasszelle gleich nicht gesehen weil ich sie nicht geöffnet habe.

V.D.Marx SPD : Also die lag nach den Bildern vom Fundort am Boden bzw. wo auch immer das Foto aufgenommen wurde das weiß ich im Moment nicht,das ist doch als Feuerwehr Laien wissen kommt jetzt bei mir zum tragen wenn ich jetzt einen Wohnwagen öffne oder das Wohnmobil nach der weitgehenden Löschung des Brandes der Verdacht es können sich Personen im Fahrzeug befinden da muss ich doch überall nachsehen da das heißt da muss man ja eine Türe geöffnet zu einem verschlossenen kleinen Raum den hypothetisch möglicherweise hätte da eine Person befinden können, zu minderst die Feuerwehr nach meinen Kenntnisstand öffnet eine solche Türe das heißt diese Nasszellentür muss dann schon in Eisenach in Stregda geöffnet worden sein.

Michael Menzel : Ich ähm muss das Rollenverhältnis betonen, ich bin hier Polizeiführer, bin da nicht Kriminaltechniker der durch die Räume kriecht oder sonste was, für mich war dieser Ansatz überhaupt nicht erstmalig für mich war der Ansatz erst mal die Situation wie sind sie ums Leben gekommen passt das in die Aussage in die Erstzeugen überein gibt es gegebenenfalls Personen die flüchtig sind, natürlich haben sie recht wurde das Fahrzeug untersucht, nur ist die Frage bloß ist muss das der Polizeiführer machen der äh äh de facto frisch zum Tatort kommt und da einfällt oder ist es die qualifizierte Tatortaufnahme Aufgabe der Kriminaltechnik des Landeskriminalamtes und das habe ich denen übergeben. Das habe ich gesagt bitte bevor wir da das Thema entscheiden sprich den Abtransport brauchts Sicherheitsmaßnahmen in Form so so so ansonsten hätte man äh ich habs ja schon vorhin mal gesagt das Wohnmobil ist schon mal knapp gucken sie doch mal 3 oder 4 Wochen aufgearbeitet worden solange hat man an dem Wohnmobil gearbeitet des ging hin bis ich angewiesen habe das Wohnmobil zu röntgen um gegebenenfalls um Einschüsse und Projektile zu finden und und und es sind knapp 4000 Asservarte gefunden worden oder sonst was diese Arbeit vor Ort da durchzuführen hätte bedeutet den Ort für die gesamte Zeit dafür absperrt gegebenenfalls Versorgungselemente bringt und und und deswegen der nächste Weg gewählt worden soweit wie möglich diese Aufnahme des Befundes da oben zu machen um dann so schonend wie möglich rüber. Darum denk ich mal ich weiß es nicht ganz genau aber die Tatortgruppe ist dann oben durch das Wohnmobil gegangen oder nicht, ich hatte den Tatort schon verlassen.

V.D.Marx SPD : Sie sollten ja nicht durchrobben, sie haben ja wie gesagt für mich den Röntgenblick auf diesen Tisch diese verschmorte Heckler & Koch als solche sozusagen wahrgenommen die offen auf dem Boden der Nasszelle die haben sie da nicht gesehen ist dann eventuell anderen Leuten überlassen und das ist lange Antwort kurzer Sinn.

Michael Menzel : Nein das ist verkehrt wie sie es darstellen, die Nasszelle befindet sich nicht vorne im Eingangsbereich, sondern die Nasszelle ist wenn ich mich erinnern kann ein Sückchen weiter hinten und wenn ich mich da hin begeben will muss ich durch das ganzen Wohnwagen durch

V.D.Marx SPD : Muss man über die Toten hin wegsteigen…

Michael Menzel : Nicht nur das ähm man muss die Tür öffnen können, wenn ich mich richtig erinnern kann haben die Leichen vor dem Öffnungsbereich der Türe, ich hätte gegebenenfalls eine Veränderung der Leichen bedurft es hat sich für mich vollkommen ausgeschlossen hier eine unqualifizierte Tatort Arbeit zu machen die man dringend die ich brauchte ausgereicht. Ich bitte nochmal drum ich habe keine Röntgenaugen das hat sich ergeben das habe ich schon vorhin erklärt aus der ausgetreten Patrone des Magzinboden, und das ist 9mm Para Bellum und verschießt in der Regel die Polizei,warum ich da an die Polizei gedacht habe weiß ich selber nicht wir haben die Walther äh Heckler & Koch 2000 im Außendienst gehabt.

V.D.Marx SPD : Also das würde auch dafür sprechen wenn sie sagen das sie Tür sozusagen hätte man die Leichen übersteigen müssen vielleicht sogar bewegen müssen das diese Tür eventuell erst in der Halle geöffnet worden ist.

Michael Menzel : Das weiß ich nicht.

V.D.Marx SPD : Die zweite Sache, der Rucksack sie haben ja vorhin gesagt hat hohe Priorität zur Personenidentifizierung gegeben, der Rucksack ist dann geöffnet worden da waren dann die Teile der Beute mit größerer Menge Geldscheine BahnCards verschiedene Unterlagen und dann gibt es da eine Merkwürdigkeit in den Ermittlungsunterlagen das die Bekenner Dvds werden erst später aufgefunden, das ist auch ein bisschen merkwürdig. Wenn ich jetzt suche nach Hinweisen auf eine Indizierung durchwühlt man ja gerne mal Taschen zu mal die sich nicht am Körper befinden die sich auch noch zu untersuchen waren, haben sie dafür eine Erklärung, ich frag einfach mal so. Wenn sie Nein sagen ist es gut, dann stell ich die nächste Frage.

Michael Menzel : Ich kenne den einzelnen Ablauf der Tasche nicht, in der Regel wird da hineingeschaut wenn da keine wegen der CDs drinne waren und keine Ausweispapiere kann man sich sehr gut vorstellen genau diesen Ablauf den sie gesagt haben beendet ist. Das heißt es gibt keine Identifikationsmerkmale und dann wird diese Fundsache dieses Asservat entsprechend aufgeschrieben aufgelistet und das ist natürlich klar das dieser Rucksack dann später natürlich kriminaltechnisch aufbereitet wird aber das findet in der Regel nicht mehr vor Ort statt eben dort irgendwo in einem abgeschlossen Raum statt. Das heißt das Asservat ist verpackt in ein Plastikbeutel und der ist beschrieben „Rucksack mit Inhalt“ gegebenenfalls oder auch so allgemein

nur dieser Beutel entsprechend kriminaltechnisch aufbereitet auf Inhalt. Ich selber weiß nicht wo der Beutel gesichert worden ist das geht aus den Unterlagen hervor und ich kann ihnen nichts dazu sagen warum das nicht am erst am 18.11 war.

V.D.Marx SPD : Wie lange waren sie selbst mit in der Halle in dass das Fahrzeug verbraucht worden ist, wenn ja wie lange.

Michael Menzel : Nein ich war an diesem Tag nicht in der Halle, ähm die Erinnerung sagt mir das ich so gegen 14.30 Uhr 15 Uhr vom Tatort weg bin Richtung Heimatdienststelle weil die Informationen die ich bis dahin gesammelt habe für mich geschätzten herleiten musste was tust du was machst du und deswegen war die Tatortarbeit war für das LKA und für meine Leute im Kriminaltechnischen Bereich vorgesehen und deshalb war ich nicht mehr vor Ort.

V.D.Marx SPD : Das Fragerecht geht an die FDP Herr Untermann.

Herr Untermann FDP : 2 Nachfragen hab ich noch, die Frau Meisner hatte vorhin nochmal die Anwesenheit des dritten angesprochen die sagten da noch nach einer weiteren Pause im Großen und Ganzen nicht, im Großen und Ganzen nicht dann ist im Großen und Ganzen bisschen was was kann ich darunter verstehen?

Michael Menzel : Mittlerweile habe ich ja gelernt, etwas sanfter zu formulieren es gibt kein Hinweis aus den Ermittlungen die die Anwesenheit eines dritten belegen Punkt belegen.

Herr Untermann FDP : Das ist eine klare Aussage. Und die zweite noch, kurz die Frage sie haben die so abgetan ist nicht so wichtig aber Tatfahrzeuge ( Fahrräder ) die Frage war immer mich als Kriminalist hätte mich das auch immer interessiert wenn sie auch nicht mehr entsinnen konnten wo die standen wo die lagen, das wäre für mich erst mal alles.

Michael Menzel : Ich muss (dir)? Wiedersprechen so habe ich nicht geantwortet. Ich habe geantwortet ich habe die Fahrräder nicht gesichert und ich kann nicht mit letzter Bestimmtheit nichts dazu sagen und soweit ich mich erinnere waren die Fahrzeuge in so einer Fahrradgarage oder wie man dazu sagen will, in diesen Fahrzeug abgestellt. Die Fahrräder waren nicht in den Innenraum zu sehen und diese Fahrradgarage die sich am Ende befindet da meine ich mich zu erinnern einer das da Fahrräder da drin stehen.

V.D.Marx SPD : Dann Herr Adams von den Grünen, keine Fragen dann Herr Keller CDU.

Herr Keller CDU : Wir sind nicht ganz fertig geworden, mich interessiert schon nochmal das Kind, ich hab ja gesagt das da Schuhe und Spielzeug gefunden wurde, und die Tochter von dem Gerlach mit seinen Papieren angeblich angemietet wurde, ein Kind hatte und das im Vorschulalter sein müsste nach dem aufgefunden Sachen diese festgestellt wurde. Eine Frage war ja ob das Kind identisch war mit den Sachen die man im Fahrzeug gefunden hat, von Herrn Gerlach.

Michael Menzel : Die Zuordnung wie sie mir soweit bis zum 16.11. bekannt sind ist das man von der Personenbeschreibung das Kind bei der Autoanmietung beschrieben hat, das es im Vorschulalter ist und die Lebensgefährtin von dem Herrn Gerlach die Schulze Be.. oder so hieß die ihr Kind defensiv älter ist. So das nicht zusammenpasst.

Herr Keller CDU : Ach so und dann war es das oder was hat man dann unternommen herauszufinden

wo das Kind sein könnte, das war ein Grundschulkind in dem Bereich lässt sich das doch ermitteln zumindest soweit eingrenzen da hat man doch die Sachen wo man dann auch konkret nachvollziehen könnte oder beweisen wo sie hingehören.

Michael Menzel : Die Spur ist allen Spuren gab parallel abgeglichen worden, sprich gab es weitere Kontaktpersonen die ein Kind haben gegebenenfalls mit dieser Personenbeschreibung mit dieser Altersstruktur unter anderen kann ich mich erinnern weil die Frau Eminger aber soweit wir das fortführen konnten war in den ersten Tagen nicht zweifelsfrei oder überhaupt nicht ermittelbar wer ist dieses Kind was dort mit wahr. Und diese Spuren in diesem Wohnmobil sind deswegen solche Trugspuren bewertet worden weil dieses paar Schuhe und dieses Spielzeug zwar in diesem Fahrzeug waren aber wenn ich mich richtig erinnere keine weiteren Gegenstände die auf eine Anwesenheit eines Kindes hätten gezeugt, es gab im Kühlschrank keine Essmittel die auf typisch Kind sind oder irgendwo Schokolade Gummibärchen schlag mich tot und andere Sachen so das die Möglichkeit wohl bestanden hat aber äh das Kind kann dort gewesen sein, das ist unstreitig aber es haben sich diese zwei Sachen so in Verbindung gesetzt das die ähm die Identität des Kindes nicht geklärt werden konnte.

Herr Keller CDU : Bis heute nicht.

Michael Menzel : Das weiß ich nicht, ich habe die Ermittlungen nicht weitergeführt.

Herr Keller CDU : Bis zu ihren Ausscheiden, bis zum 16.11.konnten sie nicht ermitteln welches Kind das wahr welches Kind ..

Michael Menzel : In meiner Erinnerung wurde es nicht indiziert worden.

Herr Keller CDU : Da komme ich nochmal ganz kurz auf das Wohnmobil Sicherstellung, sie haben grade gesagt sehr behütet sehr behütet vorgegangen das keine Spuren verwischt werden das sagt bei mir das es an Ort und Stelle bleiben wie man es vorgefunden hat. War doch richtig, und Abtransport

äh abtransportiert haben sie dieses Fahrzeug mit einem Abschleppwagen, welches Abschleppfahrzeug haben sie denn da gehabt, ist es mit dem Kran aufgeladen worden oder ist es mit einem Kran hochgezogen.

Michael Menzel : Weiß ich nicht mehr.

Herr Keller CDU : Ist ja sehr wichtig.

Michael Menzel : Ich bin der Meinung, ich war nicht mehr da als das Fahrzeug abgeschleppt wurde.

Herr Keller CDU : Es geht darum Spuren beschädigt werden oder die Orte nicht verändern, wo sich die Asservate befinden. Nach meinen Informationen oder unseren Informationen ist das so das man an einem Rampe hochgezogen Abschlepper ganz normal 20 Grad dann hoch und da bleibt ja nicht viel da liegen wo es wahr.

Michael Menzel : Da weiß ich wie es wahr, ich wahr bei den Abschleppen nicht dabei, die Sicherung des Fahrzeuges entsprechend veranlasst worden ist das heißt Öffnung die durch den Brand entstanden sind die Tür durch die Fenster verschlossen worden sind sind in der Frage mit Folien und ich weiß die Dokumentation in diesem Fahrzeug sehr ausführlich gemacht worden ist. Ob das jetzt die Verbringung ist ob man nen Hebe ähm Kran hat ob ne Rampe das kann ich nicht einschätzen weiß ich nicht.

Herr Keller CDU : Ich nur drauf gekommen weil sie Wert draufgelegt haben das nicht verändert werden sollte das sich dort nichts bewegt. Und wenn ich mir das Foto so ansehen vom Abschleppvorgang dann wird das auf ne ziemlich steile Rampe hochgezogen und da bleibt nicht mit Sicherheit kaum was an der Stelle wo es gelegen hat, deswegen frage ich nur weil sie soviel wert darauf gelegt hatten wie das sein sollte.

Michael Menzel : Ich kann es ihnen nicht beantworten.Aber ich weiß nicht ob ihr Schluss gerechtfertigt ist, wenn sie von steiler Rampe sprechen oder sonst irgendwas. Mir ist kein Fall bekannt wenn sie das anders rum bewerten wo die Spurensicherung da durch gelitten hat wo dieses Fahrzeug verbracht worden ist. Ist mir kein Fall bekannt.

Herr Keller CDU : Nein ich wollte es ja nur Fragen was sie das sehen, und auf dem Foto sieht man wie das hochgezogen wurde.

Michael Menzel : Ja ich kann es nur wiederholen.

Herr Keller CDU : Das war es.

V.D.Marx SPD : Frau König bitte.

Frau König Die Linke : War im Wohnmobil alles verbrannt.

Michael Menzel : Nein.

Frau König Die Linke : Bis zu welcher Höhe, verbrannt oder verrußt?

Michael Menzel : Die Frage ist nicht, beantwortbar weil sie allgemein gestellt ist und ich nicht auf Einzelne Teile bezieht. Es gab Teile relativ stark in Brandzerrung geraten bis zur völligen

Vernichtung zum Beispiel die Dachhaut und es gab Teile im Wohnwagen nach meiner erst oder in diesem kurz im Wohnwagen war überhaupt nicht angegriffen war. Darum ist diese Frage nicht allgemein zu beantworten.

Frau König Die Linke : Der Teil wo die Leichen lagen war verrußt oder verbrannt.

Michael Menzel : Auch das Bild muss man differenziert sehen in meiner Erinnerungsvermögen lag unmittelbar links neben den Leichnam im Eingangsbereich auf dem Fußboden eine Leiche die nach dem heutigen Kennzeichen stärkere Brand äh Einwirkungen aufgewiesen hat, insbesondere im Oberschenkelbereich Oberkörperbereich und wenn ich mich richtig erinnere war die zweite Person im hinteren Teil des Fahrzeuges befindlich wo es gar keine Brandverletzung zu sehen waren. Nach meinen Erinnerungen das da keine Brandverletzungen gab.

Frau König Die Linke : Wissen sie noch wer die zweite Person war.

Michael Menzel : Von der Akte nach und den ersten Eindruck war das sehr wage im Abgleich zu der hintersten Person die Indizierung die Schuhe maximale Hinweis bringen können diese Sportschuhe aber den Grad der Verletzung die wir vor Ort gesehen haben waren für mich nicht für die Indizierung in dem Augenblick auch nicht interessant weil ich eh nicht handeln konnte wusste nicht wer wer ist oder welche Person sein soll.

Frau König Die Linke : Nach später der Indizierung der beiden nicht entsprechend den Tatortfotos beigefügt worden wer wo liegt.

Michael Menzel : Natürlich ist das beigefügt worden

Frau König Die Linke : Wissen sie das noch wer welcher war welcher wo lag.

Michael Menzel : Da müssen wir die Fragestellung das nächste Mal präzisieren diese Aufgabe wurde von mir erteilt und die Aufgaben Wahrnehmung macht jemand anders. Es sei es wenn man genaue Auskunft haben will wer was gemacht haben will müssen sie den Fragen der das gemacht hat. Wenn sie Fragen was habe ich gemacht und wie angeordnet ist das Ergebnis, da habe ich angeordnet die Indizierung der Leichen in diesen Wohnmobil durchzuführen ist und habe das Ergebnis bekommen ich vor mir Links der Herr Böhnhardt und hinten der Herr Mundlos befindet.

Frau König Die Linke : Sind denn von den Kinderschuhen DNA Spuren genommen worden wissen sie das.

Michael Menzel : Weiß ich nicht, und zu diesen Zeitpunkt hatten wir diesen Fall denk mal an das BKA abgeben.

Frau König Die Linke : Zu diesen Zeitpunkt meinen sie jetzt 16.11. und folgende

Michael Menzel : Ja

Frau König Die Linke : In den Tagen vom 4.11 bis zum 16.11. sind keine DNA Spuren genommen worden, oder keine von den Kinderschuhen.

Michael Menzel : Es sind DNA Spuren genommen worden ob wir welche von den Kinderschuhspuren genommen worden sind, weiß ich nicht müssen sie denjenigen fragen der die Kinderschuhe behandelt hat.

Frau König Die Linke : War das das jemand aus der SOKO Caprun

Michael Menzel : Das können Mitglieder des kriminaltechnischen Bereich Caprun gewesen sein oder Mitarbeiter des Landeskriminalamtes Tatortgruppe.

Frau König Die Linke : Die Namen finden wir die müssten irgendwo in den Akten oder haben die grade im Kopf.

Michael Menzel : Nee, da gibt es in der Akte ein sogenanntes Tatortuntersuchungsprotokoll und ein Spurensicherungsbericht KP 11 E ? In dieser Akte sind alle Spuren aufgelistet der Ort ist aufgelistet

und der Sichernde Beamte ist aufgelistet.

Frau König Die Linke : Ich muss mal gucken ob das hier dabei ist, das heißt wenn müssten wir die Fragen die Erkenntnisse zu DNA Spuren von den Kinderschuhen gebracht haben. Ok. Ich würde gerne mal wissen wann wurde welche Waffe festgestellt, es gibt ja die Waffe Arnold und es die Waffe Kiesewetter und da gibt es weitere Waffen. Zu erst Arnold oder Kiesewetter Waffe festgestellt.

Michael Menzel : Also da kann ich auch nur aus meinen Erinnerungsvermögen ähm … mir ist an dem Freitag Nachmittag zu erst gesagt worden die Waffe der Polizeibeamtin Kiesewetter indiziert worden ist hier ist die die Information von einer Kriminalhauptkommissarin gekommen der KPI Gotha die wohl die Waffennummer in den ImPolcode? in den Bestand gegeben hatte und daraus in das polizeiliche Informationssystem eingegeben und daraus diesen Treffer bekommen hat. Mir ist zu erst gesagt worden Kiesewetter.

Frau König Die Linke : Und das am Freitag um welche Uhrzeit ungefähr

Michael Menzel : Am Freitag gegen 16.00 Uhr

Frau König Die Linke : Sie sagen das so mir ist das so gesagt worden Waffe Kiesewetter das klingt als im Nachgang nicht die Waffe Kiesewetter sondern die Waffe die von Arnold gewesen wäre.

Michael Menzel : Neee

Frau König Die Linke : Nicht, also zu erst die Waffe von der Frau Kiesewetter

Michael Menzel : Ja

Frau König Die Linke : Die wurde auch gegen 16.00 Uhr indiziert.

Michael Menzel : Die ist um 16.00 Uhr oder gegen 16.00 Uhr soweit mir bekannt ist von einer Kriminalhauptkommissarin von der KPI mit den Datenbestand eingegeben worden. Das kann durchaus sein das die Kriminaltechniker vor Ort diese Nummer abgelesen hat und diese Nummer ich sags mal auf dem Zettel geschrieben hat das einer Kollegin gegeben hat diese Kollegin setzt sich an den Computer tippt dort den ImPolbestand in der Fahndung ein und hat dann den Treffer bekommen Waffe Kiesewetter. Das Ergebnis bei der einen Waffe die auf dem Tisch liegt handelt es sich um die Waffe von Frau Kiesewetter ist mir übermittelt worden.

Frau König Die Linke : Das heißt, der Wohnwagen um da mal einen Ablauf hin zu bekommen sioe rufen um 13.22 Uhr lösen sie den Auftrag aus die Firma Taust Naust oder so ähnlich heißt die Taust Abschleppdienst das die kommt um den Wohnwagen auf zuladen. Das geschieht nicht nicht im selben Moment weil die Firma nicht vor Ort ist sondern das Wohnmobil als solches wird in Plaste eingepackt um möglich nichts verschiebt oder wie auch immer dann geben sie sich nach Gotha gegen 15.30 Uhr wenn ich das richtig im Kopf hab wird das Wohnmobil verbracht in eine Lagerhalle der Firma Taust, wann stellt die Kollegin die Nummer fest oder der Kollege wann wurde die Waffe gefunden wann wurde die Nummer abgeschrieben, das passt für mich nicht so ganz in diesen Zeitraum rein.

Michael Menzel : Kann ich die Frage nicht erorientieren. Wann was, weil ich es nicht gemacht habe.

Wenn man dazu eine Frage hat leitet sich daraus mehr Wert festzustellen dann muss man entweder in die Datenabfrage in die ImPol? gehen dort dürfte dokumentiert sein wann die Abfrage gemacht wurde, oder diese Kollegin die das gemacht hat in dieser Art und Weise und zu dem Inhalt was sagen kann befragen kann. Ich kann es ihnen nicht mit besten willen nicht beantworten weil ich es selber nicht gemacht habe.

Frau König Die Linke : Wissen sie noch welche Kollegin?

Michael Menzel : Ja.

Frau König Die Linke : Können sie den Namen sagen?

Michael Menzel : Den habe ich im Moment nicht parat. Aber fällt mir gleich wieder ein.

Frau König Die Linke : Ok. Dann frage ich sie gleich nochmal. Herr Menzel nochmal zu dem was ich da nicht verstehe werden nicht alle Waffen überprüft im Zeitraum bis um 16.00 Uhr als sie die Rückmeldung es ist die Waffe Kiesewetter es wird exakt eine Waffe Waffe überprüft.Und das erschließt sich mir nicht wie man aus dem Wohnwagen in den mehrere Waffen liegen eine Waffe mehr oder weniger zielgerichtet die Nummer notiert und die zur Abfrage weiter gibt. Und das in dem Ablauf ab 13.22 Uhr da wird der Abschleppdienst gerufen bis 15.00 Uhr wird der Wohnwagen in Plastikplanen verpackt ca. 15.30 Uhr erfolgt der Transport in die Lagerhalle zu Firma Tautz die Feuerwehr darf nicht in die Lagerhalle nicht mehr in das Wohnmobil rein mit einer Wärmebildkamera von außen die Nachsorge die Nachkontrolle ob alle Brand ähm herde weg sind. Ich frag mich wann wird der eine Polizeibeamter im Wohnmobil fündig oder nicht schreibt die Nummer auf legt die Waffe wieder hin und lässt das Wohnmobil abtransportieren.

Michael Menzel : Ich weiß jetzt nicht, Nennen sie Konkret ihre Frage.

Frau König Die Linke : Meine Frage ist wann waren Polizeibeamte im Wohnmobil um Nummern Indikationsnummern von den Waffen abzuschreiben.

Michael Menzel : Das kann ich ihnen nicht sagen da müssen sie die Beamten fragen die das vor Ort gemacht haben.

Frau König Die Linke : Wer hat den Auftrag gegeben oder erteilt.

Michael Menzel : Ich.

Frau König Die Linke : Zu welchen Zeitraum haben sie diesen Auftrag erteilt.

Michael Menzel : Wo ich vor Ort war, und habe gemeinsam das hatte ich vorhin gesagt entscheiden wenn man die Besonderheit des Tatortes sieht muss man dieses Wohnmobil möglich verbringen.

Wann es verbracht worden ist das ist eine ganz andere Frage , und soweit ich mich erinnern kann ist das Wohnmobil ist dann vor Ort verpackt worden und ob die Beamtin diese Waffenindizierung im Wohnmobil am Standort in Stregda gemacht hat oder ob sie gemacht hat wo sie wo das Wohnmobil untergestellt war entzieht sich meiner Kenntnis, das weiß ich nicht.Deswegen wie gesagt mir erreichte das Ergebnis nach 16.00 Uhr um diese drehe sehen sie mir nach das ist aus dem Kopf bringen muss das hat sich in den Einsatzakten als Protokoll befunden. Sie brauchen nur in die Unterlagen rein zugehen, da muss ich nochmal sagen da ist garantiert drinne Vermerk mit Protokolle

mit nem Vermerk wann diese Waffe identifiziert worden ist.Wenn das nicht in den Unterlagen ist dann kann ich nur erklären das in den Unterlagen sein muss weil ich mir nicht vorstellen kann das in der Sonderkommission von mir dieser Eintrag vermerkt worden ist. Ich bin mir sicher das ein Protokoll beschrieben worden ist mit dem Fahndungstreffer auf die Waffe Kiesewetter.

V.D.Marx SPD : Die Zeit ist um, Frau Pelke bitte.

Abgeordnete Pelke SPD: Ich hab wenn dann nur noch eine Nachfrage, sie und Herr Wunderlich haben gesagt wenn ich mich recht erinnere das Kollegen von Baden Württemberg vor Ort waren. Ist das richtig. Können sie mir sagen wann die gekommen sind ob die nach ihnen ob die nach dem Fund Waffe von der Frau Kiesewetter angefordert wurden wenn ja von wem.

Michael Menzel : Ähm, nach dem ich die Information erhalten hatte, da im Wohnmobil eine Waffe im Wohnmobil liegt die offensichtlich die Fahndungseintrag hergibt das es die Waffe Kiesewetter. Vielleicht mal als Nachtrag von der Frau König die richtige Überprüfung erreicht man damit wenn man zum BKA geht und überprüft, nur die Annahme alleine das die Fahndung einen Treffer hat also sprich sagen wir mal so hätte 2 Waffen gegeben oder so was ne ist ja absurd sondern der Typ stimme mit der Waffe mit der Polizeibewaffnung Baden Württemberg die Nummer stimmte überein und ich habe am Freitag nach dieser Information ich kann es nicht ganz genau beschreiben ich würde sagen 16.30 Uhr 17.00 Uhr Kontakt mit der Polizei Baden Württemberg aufgenommen oder konkret gesagt mit dem damaligen Leiter SOKO Parkplatz der Kollege Högel und ähm das eine Polizeibeamtin da kann man mehr auf die Stelle schlagen wir haben uns gut unterhalten welche gemeinsamen Möglichkeiten es gibt diese Erkenntnisse aus Baden Württemberg die mir vorliegenden Erkenntnisse zusammenzuführen. Und aus diesem Hintergrund habe ich den Kollege Högel eine Mannschaft eingeladen am Samstag früh bei Zeiten aus Baden Württemberg hoch zukommen so das wir mit diesem Ermittlungskomplex Waffe Tötungsdelikt Kiesewetter von Anfang an zusammen arbeiten.

Abgeordnete Pelke SPD: Danke schön.

V.D.Marx SPD : Frage mal ergänzend, eine Frage weiter sie hatten ja vorhin vor der Pause, bestimmte Bedenken geäußert, das sie nicht alles sagen können evtl. wollten weil sie auch keine Lust hätten ich weiß sie haben sich anders ausgedrückt sinngemäß sozusagen angreifbar zu machen wegen dem Dienstherren gibt es jetzt aus ihrer Sicht irgendetwas was sie uns gerne noch gesagt hätten im Moment aber öffentlich nicht sagen sagen wollen lieber nicht öffentlichen Sitzung sagen wollen würden.

Michael Menzel : Ich sage ihnen gerne alles ich hatte lediglich das Problem aufmerksam gemacht auf die Frage stelle von Herrn Adam das genau zu diese Problematik, das repetieren der Patrone nicht vor dem Gericht in München gefragt worden, und bei der der Entlassung der Generalbundesanwaltschaft an einen Stellen wieder als Zeuge auftreten zu müssen vor diesen Hintergrund hab eich meine Bedenken geäußert das jetzt hier als wissend der SOKO Capron zu offerieren in die Sachleiterungbefugnis bei dem GBA ist. Ich halte das dies für einen wesentlichen Punkt.

V.D.Marx SPD : Aber das OLG München schicken wir regelmäßig unsere Protokolle deswegen wenn sie diese Mitteilung an das OLG München übermitteln können ist das eine gute Gelegenheit gleich hier zu sagen.

Michael Menzel : Ich habe meine ganzen Unterlagen SOKO Kapron noch nicht komplett zusammen gepackt und hab sie den GBA geschickt und ich habe meine Erkenntnisse übermittelt.

Wie er sie in dem Verfahren verwendet verstehen sie mich da richtig das Verfahren läuft immer noch und ich weiß nicht dazu ausführen macht oder Zeugen befragen lässt auch aus der Nebenklägerschaft und vor dem Punkt scheints mir ein Anliegen zu sein einfach zu sagen mir wäre das schon wichtig das dieser Prozess gegebenenfalls nicht an diesen Manko leidet.

V.D.Marx SPD : Herr Grünwald … TIM????

Herr Grünwald … TIM?? : Auch in dem Ausschuss Zeugen die nötige Sicherheit zu geben ich hatte vorhin angegeben das insbesondere zu der Fragestellung Abgeordnete König Rücksprache mit dem Generalbundesanwalt geführt wird und diese Rücksprache wurde mit der Frau Dr. Belay? Vom Generalbundesanwalt vorhin geführt, erstens hinsichtlich der Fragestellung zu der Auffindesituation

und der Umstände des Repetiergewehr. Zweitens zu dem der Zeuge Menzel unbegrenzten Aussagegenehmigung also hinsichtlich eines nicht aufgenommenen GBA Vorbehaltes. Die Frau Dr. Belay hat die Generalbundesanwalt erklärt das der Zeuge Menzel die Aussagegenehmigung so wie sie ihm vorgelegt wahrnehmen kann das er Aussagen tätigen kann ohne das der GBA ein Vorbehalt gelten macht und besonders auch zur Fragestellung so beantworten kann wie seine Erinnerung wiedergeben kann. Es besteht seitens des GBA keine Beschränkungen.

V.D.Marx SPD : Na dann

Michael Menzel : Ich warte auf die Frage, die Frage mit diesen repetieren. Also am Tatort hatte ich keine Erinnerung oder keine Wahrnehmung da es eine zweite Hülse gab so weit ich mich erinnere habe ich nur eine Hülse gesehen und deswegen auch die Gedanken nicht gehegt was für einen Anlass gegebenenfalls hier sogenannte Situationfehler vorgelegen haben. Bei der kriminalistischen Untersuchung dieses Fahrzeuges hat man natürlich die zweit Hülse gefunden und vor dem Hintergrund der Bewaffnung Pump Gun war natürlich die Frage sofort mehr als Brand aktuell gibt es denn es logische Erklärung für diese zweite ausgeworfene Hülse oder gibt es die nicht. Und vor diesen Hintergrund habe ich angewiesen das man hierzu Prüfungshandlungen vornimmt die in der Gestalt aussehen in die Funktionsweise dieser Waffe ein Bild macht um gegebenenfalls sozusagen einen kriminalistischen Versuch. Das hat das Ergebnis hierzu geführt das die KI Gotha Waffensachbearbeiter sich ein Gewehr besorgt hat das so auch Baugleich war hatte de Facto hatte die Munition eingeladen und repetierte und abgeschossen oder betätigte den Abzug und dabei ist festzustellen das der Verschluss dieses Gewehres auf 90 Prozent öffnet und nur wenn Patrone in einem ganz kleinen Kralle noch fest hängt. Wenn das Gewehr auf dem Boden gestaucht wird da hat es mehr Energie konnte man sehen das die Hülse nach außen fällt. Also sprich das die seitlich rausgeworfen wird, dazu gibt es entsprechend in den Ermittlungsakten Protokolle mit Videoaufnahmen die diese Funktionsweisen darlegen dieses Ergebnis hatte ich bereits sehr Zeitnah das ich für mich diese Spur de Facto nicht dritter Täter und als Folge die Benutzung der Waffe bei Herr Böhnhardt wiedergegeben hat.

V.D.Marx SPD : Haben sie eine Nachfrage Herr Adams zu ihrer Frage.

Herr Adams Grüne : Ich möchte nochmal nachfragen,sie haben eben erklärt durch das betiteln des Abzuges, anders als sich der Laie vorstellt wird auch das auswerfen der Hülse zu 90 % so nenne ich es mal durchgeführt. Kleine Vorrichtung die Hülse in der Waffe fest ist bis sie durch geladen wird. So das Durchladen aber auch ersetzt werden wenn ein stauchen am Boden so das die Hülse raus fliegt hab ich das richtig verstanden.

Michael Menzel : Ja genauso, wenn man das Gewehr bedient öffnet der Verschluss so das die Hülse vollkommen sichtbar ist und nur an der Ausziehkralle im Prinzip noch hängt, und der Kraftaufwand oder die Funktionsweise ist in der Waffe ist deswegen gemacht das der Kraftaufwand des repetieren oder zurückziehen des Handgriffs so gering wie möglich und wenn man diese Waffe de Facto auf den auf einen Gegenstand aufschlägt ist durch die genetischeenergie die auf das Griffstück wirkt das ausfallen des Patronenlager mitgegeben.

Herr Adams Grüne : Nachfrage nochmal, das heißt nochmal das die frische Patronen technisch als Laie die sich im Lauf sozusagen Abschuss bereit befindet oder ist das nicht damit verbunden .

Michael Menzel : Da möchte ich ihnen ein Beispiel ich erinnere mich nicht mehr ganz genau man sucht nach schlüssigen Erklärungen, ist dieser Verschluss zu, brauchts de Facto einen sehr masiven Rückziehen des Griffstückes weil das wär ja nicht erklärbar wenn ohne weiteres so großflächige Verletzung des Kopfes das der jenige noch schaffen kann oder gibt es eine andere Lösung. Und diese andere Lösung war wie beschrieben das die Hülse frei liegt und das der Kraftaufwand und dieses Handstück zu bedienen dadurch erreicht werden kann wenn die Waffe auf staucht und das war ein Punkt ob dann zur Nachfüllung? kommt weiß ich nicht. Es ist zu vermuten das der Verschlussstück etwas nach vorne schnellt. Ob das dann automatisch dann die neue Patrone einlädt ist zu vermuten aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen