Off The RECORD / Die Mauer des Schweigens

Wer dieses grandiose Theaterstück von Christiane Mudra in München verpasst hat, der kann es nach hören im Deutschlandfunk.

http://breitband.deutschlandradiokultur.de/brb161217/
Jeder der sich für den NSU Komplex interessiert sollte dies sich anhören. Denn nichts schlimmer als sich die schonungslose Wahrheit anzuhören in diesem Zusammenhang.

Wer für die Hintergründe wissen will,ist dort genau richtig.

Terminhinweise für die Termine vom 31.05. – 02.06.2016 (284. – 286. Verhandlungstag

Dienstag, 31.05.2016

9.30 Uhr KHK Schröder, KK 11, Hürth
(Überfall Postfiliale Zwickau am 05.07.2001)

10.00 Uhr Kunibert W.
(Erkenntnisse zur Anmietung eines Wohnwagens in Ascheberg im März 2004/
Juli 2004)

10.30 Uhr KHK Ernst, KPB Paderborn
(Ermittlungen zu Aufenthalten von Mundlos/Böhnhardt auf einem Campingplatz
im Zeitraum 09.06.2004 – 20.07.2004)
11.00 Uhr KHK Mollnau, BKA Meckenheim
(Ermittlungen zu Fahrzeuganmietungen im Zeitraum 09.06.2004 – 20.07.2004)

Mittwoch, 01.06.2016 (Foto- und Filmaufnahmen im Sitzungssaal möglich)

9.30 Uhr KHK’in Gans, BKA Meckenheim
(Beschuldigtenvernehmung des Angeklagten Carsten S. vom 06.02.2012)

11.30 Uhr KHK Wendt, BKA Meckenheim
(Beschuldigtenvernehmung des Angeklagten S. vom 12.09.2012)

Donnerstag, 02.06.2016

9.30 Uhr KHK Kohler, BKA Wiesbaden
(Erkenntnisse zu Einnahmen und Ausgaben des Angeklagten W. im Zeitraum
vom 01.01.1999 – 31.12.2000)

10.30 Uhr KOK Koch, BKA Meckenheim
(Beschuldigtenvernehmungen des Angeklagten S. vom 15.02.2012 und
02.07.2013)

Beweisanträge Teil 2 / Zwischen Wut und Unverstädniss der Nebenklägeranwälte

Heute am 18.11.2014 wurde zu den Beweisanträge die ich letztes hier in meinem Blog thematisiert hatte.

Die Bundesanwaltschaft stellte sich zum wiederholten Mal gegen diese Anträge. Es wird langsam unerträglich, wie die Bundesanwaltschaft BKA ermittelt hat.

Bis auf das der Zielfahner Wunderlich geladen werden kann, wären die Beweisanträge wieder als nicht Verfahrensrelevat abgetan.

Bundesanwaltschaft zur der Neonaziszene in Dortmund, DER NSU WAR EINE IN SICH VON DER RECHTEN SZENE ABGESCHOTTETE GRUPPE.

Die Antworten der Nebenklägeranwälte waren darauf scharf, dies sich das nicht länger gefallen lassen werden.

O Töne :

Ra Bliwier: BAW ermittle offenbar selbst in Richtung Nazis Dortmund Sagen Sie also nicht, das hätte nichts mit dem Verfahren zu tun. Das war schon bei Temme so.

Ra Hoffmann: Dann war ich wohl in einem anderen Prozess.

Ra A. von der Behrens : zitieren Bekennervideo NSU ist ein Netzwerk von Kameraden.

Jetzt muss der Vorsitzende Richter Manfred Götzl darüber entscheiden…..

1. Teil, der V Mann Führer von Tino Brandt, Herr Wießner 157.Prozesstag

Bis auf Jochen Weingarten von Bundesanwaltschaft und Wolfgang Stahl von der Verteidigung von Beate Zschäpe sind alle komplett an diesen 11.11.2014 um 9.50 Uhr.
Der Vorsitzende Manfred Götzl ruft Herrn Wiesner seine Belehrungen in sein Gedächtnis.

Götzl : Ob er Informationen von Brandt bekommen hätte, wegen Kontakt zu Uwe Mundlos, Beate Zschäpe und Uwe Böhnhardt ?

Wießner : Er wurde erst wieder V Mann Führer bei Brandt im Juli 1998, und da hätte er bei jedem Treffen gefragt. Den Kontakt nach Jena hatte er zu Ralf Wohlleben und Andre Kapke gehabt. Aber er hätte nicht den Auftrag dazu bekommen.
Von Wohlleben habe er bei einer Party den Auftrag, eine anrufbare Telefonzelle in Coburg zu finden. Das muss so im Frühjahr 1999 gewesen sein. Erst am 5.2 dann am 22.2 und schließlich am 8.3.1999 klappte das Telefonat.

Götzl : Was berichtete Brandt wegen dem Telefonat ?

Wießner : Brandt führte aus , das man Vertrauensverluste zu Andre Kapke hatte, das man große Probleme finanzieller Art hatte, er wusste von einem Streit zwischen ihm und Sven Kai Rosemann, dies konnte nur ein Insider wissen. Später zeigten wir Brandt Bilder, und er sagte das es sich um Böhnhardt um den Anrufer gehandelt hätte. Wir hatten mehrere Aktionen in Chemnitz laufe (TLFV)Brandt meinte, die hätten ihr Aussehen so verändert, das man sie nicht mehr wieder erkennen würde.

Götzl : Ich möchte gerne zu Rechtsanwalt Eisenecker kommen.

Wießner : Brandt hatte den Kontakt zu Dr. Eisenecker hergestellt. Dieser brauchte eine Vollmacht von Beate Zschäpe. Man hatte dann gehofft das ein Flüchtling sich dort einfindet.

Auch das TLFV hatte Kontakt zu Böhnhardts Eltern, deshalb sei die Szene in Aufruhr gewesen. Darum dauerte es mit den Terminen mit der Telefonzelle. Aber das die Eltern mit der Staatsanwalt in Gera gesprochen hatten wusste er nicht.

Götzl : Vorhalt, Gegen 18.00 Uhr Anruf von Böhnhardt,ob er alleine in der Telefonzelle wäre, der Kapke soll davon nichts erfahren ob mir jemand gefolgt sei,und ob ich mein Handy zu Hause gelassen hätte.

Wießner : Kann ich mich nicht mehr erinnern, aber wenn das da so drin steht wird es wohl so gewesen sein.
Wiesner redet sehr undeutlich, nicht ins Mikrofon, er nuschelt viel.

Götzl : Hat er was zu Andre Kapke gesagt ?

Wießner : Ja das er eine halbe Einnahme ( 1000 DM )nicht bei ihnen angekommen sei.

Götzl : Da ist ein Schreibfehler, Resi statt Riese. Eberlein hätte das Geld auch nicht bekommen. Hat das Brandt so geschildert ?

Wießner : Ja

Götzl : Darauf wäre er ( Böhnhardt )dass sie die Ausweise selbst bezahlt
hätten, und ob ich an welche kommen würde. Er müsse sich umhören ( Brandt ) Macht nichts, da sie schon welche hätten.

Wießner : Kann dazu nichts ergänzen in nach hinein.

Götzl : Vorhalt,Spiel war für mich kein Thema. Ganz ehrlich. Konnte mir keine
Vorstellung machen, dass man damit viel Geld verdienen kann.
Dass der Dicke ( Andre Kapke ) noch nicht einmal die Spiele richtig abgerechnet
hätte, obwohl sie die selbst gemacht hätten.
Kommt da eine Erinnerung ?

Wießner : Nein

Götzl : Wegen Ausland ?

Wießner : Das können wir nur mit Heise machen, dieser hätte Kontakt ins Ausland.

Götzl : Wir hätten Kontakte nach Tennesee aber nicht persönlich, aber Dr. Nordbruch in Südafrika?

Wießner : Ja Dr. Nordbuch, aber zu den Details kann ich nichts sagen,ich muss das so nehmen wie Sie das sagen. Hab keine Erinnerung.

Götzl : Später durch Gesprächsprotokolle erwähnt hat ?

Wießner : Nie wieder erwähnt worden, hat nicht wieder Bezug darauf genommen auf dieses Gespräch. Er konnte einfach nicht nachfragen oder mit niemanden reden darüber auch nicht mit Carsten S. nicht.

Götzl : Vorhalt, Die wurden ja ständig vom Verfassungsschutz observiert, so ist bestimmt auf Carsten S. gekommen. Dieser muss ja das Vertrauen von Ralf Wohlleben gehabt haben.Bei einem Treffen mit Carsten S.hat er mitgeteilt, dass er den Kontakt halte. Wohlleben hätte ihm den Auftrag erteilt, weil er sich ständig beschattet und verwanzt fühlte.

Wießner : Ja, aber welche Maßnahmen dann unsere Behörden gemacht wurden, das kann ich Ihnen nicht mehr sagen.

Götzl : Vorhalt, von Chemnitz wurde eine Telefonzelle in Coburg angerufen, ohne dass die Quelle es gesagt hatte, welche Person.
Wissen sie näheres zu dieser Observation ?

Wießner : Nein.

Götzl : Vorhalt,Holger G. hat Infos Heise direkt aufgenommen als Zwischenstation. G. wohnte ja in Niedersachsen und Heise ja auch. G.konnte Wohlleben über das Ergebnis berichten.Brandt war ja nur der Tippgeber, er hat den Kontakt hergestellt. Brandt hatte Kontakt zu Heise und Wohlleben mit G. Der Rest ist von Wohlleben und G.gemacht worden. Das war 1999 Ende 1999.

Wießner : Die Quelle, hatte meines Wissens keine Kontakt mehr zu Heise, das hat alles G. gemacht. Wir konnten nicht mehr nachfragen lassen. Das alles steht in den Treffberichten.
Es muss ja zeitweise zu minderst bei der Anrufserie,war der Kontakt nach Sachsen unterbrochen.Deswegen gab es diese Hinweise, das es nach Sachsen zu diesem Zeitpunkt keinen Kontakt bestand. Also keiner wusste weshalb plötzlich keinen Kontakt abgebrochen war.

Viele Vorhalte durch Götzl….

Das in Beate Zschäpes Wohnung bereits am 26 eingebrochen wurde kommt da eine Erinnerung ?

Wießner : Ja und dass Carsten S. nochmal einstiegen ist.

Götzl : Vorhalt,am 15.05.1999 wurde bei S. eine Party gefeiert für Holger G. mit V Mann 2045 Wohlleben Andre Kapke. Dabei kam raus das Heise bereit gewesen sei, bei der Unterstützung für den Auslandsaufenthalt der Flüchtigen zu leisten.

Wießner : Ja.

Götzl : Vorhalt, Unterredung G. mit dem V Mann 2045 bei der Hochzeit von Thorsten Heise. Man habe noch nicht mit Heise über die Kontaktmöglichkeiten gesprochen da es heute sinnlos gewesen wäre weil Heise zu angetrunken gewesen wäre. Treffen morgen möglich.

Wießner : Ja das war die Mitteilung, und ich kann mich nur wiederholen. Das waren die Mitteilungen die entweder schriftlich oder stenografisch über geben wurden.

Götzl : Ist der Kommentar „ gut „ von Ihnen ?

Wießner : Ja.
Mittagspause.

Götzl : Kommen wir zu Riese VM 2100 war nicht Brandt ?

Wießner : Nein.

Götzl : Vorhalt, Thomas Starke bei einem Skinheadkonzert am 13.1.1999 von Riese finanzielle Spende für das Trio angeboten worden. Ist der Bericht von Ihnen?

Wießner : Vertretungsweise,man hat sich zur dieser Zeit an jeden Strohhalm geklammert der sich geboten hatte.

Götzl : Wer war die V Person ?

Wießner : Auch wenn dies nicht gedeckt durch die Aussagegenehmigung ist, aber ok. Marcel Degner aus Gera.

Götzl : Also letztlich doch Riese ?

Wießner : Ja.

Götzl : Ist das jetzt eine Info von Riese oder über Riese?

Wießner : In den Untersuchungsausschüssen haben wir uns schon darüber gestritten, weil wir uns gefragt haben,ob das jobben Banküberfälle gewesen sind? Die konnten ja keine normale Arbeitsverhältnisse eingehen weil sie keine Papiere hatten.

Götzl : Ist von Degner / Riese eine Info gegeben worden was man mit jobben gemeint haben könnte?

Wießner : Ich sage es nochmal, sie konnten nicht nachfragen ohne die Quelle zu gefährden, er wäre sonst ausgeschlossen worden.

Götzl : Was das ein Gespräch mit Blood & Honour Leuten aus Chemnitz ?

Wießner : Nein

Götzl : Vorhalt, am 1.2.2000 bzw. 29.1.2000 Schulung bei Eisenberg, wo zwei Blood & Honour Leute aus Chemnitz, kommt da eine Erinnerung ?

Wießner : Da muss der Kapke oder sein Bruder im Spiel gewesen sein, dieser hatte sich über das Trio unterhalten aber Wohlleben habe das Gespräch unterbunden.

Götzl : Christian Kapke,  Blood & Honour CD für die drei gewidmet hatte,einer der Chemnitzer habe gesagt das es den dreien gut gehe. Dieses Gespräch wurde dann Wohlleben unterbrochen sonst hätte es Zoff gegeben, weil dies gehe keinem was an.

Götzl : Gab es dann nur Telefonkontakt über Carsten S.?

Wießner : Keine Ahnung.

Götzl : Im Fall Drilling, Schreiben an das TLFV, die Namen sind geschwärzt. Würden Sie bitte nach vorne kommen?

Wießner : Blickt auf das schreiben und meint, da ging es um die Auswertung.

Götzl : Weiter, der Sprecher wurde im Nachgang als Graupner identifiziert.

Wießner : Mit dieser Information kann ich nichts anfangen,nein.

Götzl : Kommt eine Erinnerung, Gespräch Brandt Carsten S. bezüglich Überbringens eines Handys ?

Wießner : Ich weiß nur, das er ( Brandt ) ein Handy an Familie Böhnhardt überbringen sollte. Aber das ging nicht. Obwohl wir sehr großes Interesse daran hatten. Aber weil er nicht immer in Jena war, war dies schwierig.

Götzl : Vorhalt, das eventuell auch Familie Mundlos gewesen sein ? Vermerk zum 50 Geburtstag der Mutter Mundlos?

Wießner : Ich weiß es nicht, es kann auch Familie Mundlos gewesen sein.

Götzl : Vorhalt : Ca. ende August 2000 Carsten S. habe überraschend geäußert das er aussteigen möchte und zu seiner Schwester ziehen will.

Wießner : Ich nehme an das dies ein Zwischenbericht für das BfV war, den ich kenne diesen ganzen Bericht nicht. So ist mir der Ablauf von Carsten S.bekannt aber der Bericht nicht.

Götzl : Warum ein Bericht an den BfV?

Wießner : Wegen dem Verbot des THS 1996 – 1998, da wurde wegen den THS ermittelt.
Der THS würde von dem Szeneanwalt Jauch vertreten, dieser hatte damals schon mehrere Kameraden verteidigt. Jauch schlug dem THS vor, nur ein Verein sein zwei Sprecher, der Rest sollten als Nichtmitglieder dargestellt werden.

Götzl : Vorhalt, Inzwischen hätten die drei so viele Sachen / Aktionen gemacht das sie kein Geld mehr brauchen, was sie zum Selbstschutz aber nicht wissen sollen. Ist in dem Zusammenhang etwas zum Aufenthalt berichtet worden?

Wießner : Der Bericht war, das Beate Zschäpe nicht bereit gewesen sei ins Ausland zu gehen und da sie nichts zu erwarte habe, wolle sie sich lieber den Behörden stellen in Falle eines Umzuges. Nach Abreise der zwei ( Mundlos und Böhnhardt )
Zudem habe Holger G. gesagt das sie sich lieber erschießen als sich zu stellen.

RaS Schneiders : Sie sagten das es nie um Papiere ging. Das Telefonat Brandt zu Böhnhardt sprechen von Papieren. Diese sollten von Kapke beschafft werden, dieser hatte Geld bekommen, diese aber nicht beschafft wurden. Warum sie welche hatten sagten sie wussten sie nicht.

Wießner : Ja, keine Erinnerung.

RaS Schneiders : Wie wurden die Berichte gefertigt von Herrn Brandt?

Wießner : Treffberichte mal mündlich mal schriftlich einmal stenografisch, in der Szene nachzufragen war nicht möglich, jedenfalls nicht in dem Zusammenhang.

RaS Schneiders : Meldung an das BfV bzw Rückmeldung LfV Sachsen Wegen Graupner sagten Sie hätten sie keine Kenntnis. Einen Vorhalt daraus,ist das ihr Kürzel,könnte man dem Zeugen es Vorlegen.

Wießner : Ja das ist mein Kürzel.

RaS Schneiders : Das ist der Bericht der Ihnen von dem Vorsitzenden vorgelegt wurde. Erkennen sie es jetzt wieder ?

Wießner : Geht zu seinem Platz ohne das man die Antwort versteht. Dann sagt er, das sei 14 Jahre her, ich konnte mich nicht daran erinnern.

Ra Klempke : Wegen der Spende sagten sie das man ohne Nachfragen ausgekommen sei.

Wießner : Wie gesagt, Ich musste es so hinnehmen, ich konnte nicht sagen das er nachfragen sollte.

Ra Klempke : Haben sie mal bei Brandt nachgefragt ?

Wießner : Hätten wir bei ihm nachgefragt dann wäre sicher ein Vermerk gemacht worden. Wenn da keiner ist, ist da auch nichts gemacht worden. Persönlich kann ich mich daran nicht erinnern.

RaS Sturm : Nachfrage zu Frau Zschäpe ?

Wießner : Für uns war klar, die zwei gehen ins Ausland, dann stellt sich Zschäpe. Gegen sie lag kein Haftbefehl vor. Sie hätte jederzeit zurück gehen können.

RaS Sturm : Brandt hatte gute Kontakte zu Szeneanwälten, er galt bis dahin als loyaler teuer Kamerad, wie zeitlich gesehen?

Wießner : 1998 / 1999. Brandt hatte auch Kontakt über das Land hinaus. Auch zu Kapke und zu Wohlleben. Ich habe zigfach miterlebt wie er während dieser Treffens mit Wohlleben Kontakt hatte. Also ein Vertrauensverhältnis.

RaS Sturm : War das ihr Rückschluss ?

Wießner : Ja.

RaS Sturm : Hatten sie noch andere Quellen über Brandt ?

Wießner : Nein

RaS Sturm : Hatten sie in dem Bereich eine weitere Quelle?

Wießner : Aber nicht in dieser Stellung, wir mussten das so entgegen nehmen.Man musste seine Angaben auch so benutzen, Wir hatten den Eindruck das er ehrlich berichtet hat. Man musste davon aussehen das 80% richtig war.

RaS Sturm : Wie kommen sie auf 80 % ?

Wießner : Wir besprechen ja nur einen Teil, in 2 Jahren hochgestuft worden weil seine Berichte richtig waren.

RaS Sturm : Und die andren 20%

Wießner : Ich kann das nicht in Prozenten festlegen. Ich habe die Vermerke nicht gegen prüfen können.Es sind auch Sachen die er mir mitgeteilt hat, die auch stattgefunden haben. Das z.B mit Heise, nur kann ich nicht sagen 100%, das ist alles.

RaS Sturm : Vorhalt wegen dem Telefonmitschnitt und der Identifikation der Stimme von Böhnhardt.

Wießner : Das ist ihm vorgespielt worden, und er hat gesagt das wäre die Stimme von Böhnhardt. Entweder von unserem Haus oder aus Sachsen.

Der 156. Prozesstag , die Beweisanträge

Als gestern die Nebenklägeranwältin Antonia von der Behrens einen der drei Beweisanträge im OLG in München verlass, wurde es still.

Auf den Angeklagtenseite wurde viel geredet,teilweise verständnislos den Kopf geschüttet, die Bundesanwaltschaft gefiel dieser gar nicht.

Wie auch schon im Bundestag, bei den Reden zum 3 Jahrestag zur Selbstenttarnung des NSU, schlug dieser Antrag wie eine Bombe ein.

Waren in diesem NSU doch mehr Leute anhänig, als die uns bekannten Böhnhardt Mundlos und Zschäpe wie es die Bundesanwaltschaft in ihrer Anklageschrift niedergelegt hatte. Gab es vielleicht mehr Unterstützer oder gar Täter ?

Es drängt sich immer mehr dieser Verdacht auf, das der NSU aus mehreren Personen ausser den dreien bestand.

Man nehme den Anschlag auf das iranische Lebensmittelgeschäft in Köln. Der Vater der schwerverletzten Tochter gab damals ein Phantombild ab, darauf kann man keinen der beiden Uwes erkennen, sondern einen Neonazi der in Köln und Umgebung.

Vielleicht muss man die Aussage des Mitangeklagten Carsten S. der die Ceska den beiden Uwes in Chemniz überbrachte neu bewerten. Die beiden Uwes meinten zu ihm, das man hätte eine Taschenlampe in einem Lokal abgestellt.

Waren es beiden wirklich Uwes oder agierten diese in einem großen Neonazi Netzwerk, und abstellen einer Taschenlampen gehörte zu einer NSU- Abteilung Bayern / Franken.

Dann müsste man sich die Frage stellen was waren dann Böhnhardt Mundlos und Zschäpe wirklich? Die Mörder der 9 Imigranten und einer Polizeibeamtin, oder doch etwas anderes. Was war die Frühlingsstraße? War sie ein Lager für die Waffen und Informationszentrum für die Neonazis? Denn zahlreiches Material wie ausgespähte Läden die von Immigranten geführt wurden in ganz Deutschland fand man dort.

Zudem die ganzen zahlreichen Mietverträge der gemieteten Wohnmobile und privat Pkws. Zudem das Archiv der Zeitungsartikel. Schon früh konnte man nicht glauben das der Wasserverbrauch und Stromverbrauch so niedrig war für drei Personen.

Haben die Uwes  für die Logistik gesorgt für die Mörder, wenn sie dies nicht selber begangen haben. Was machte dann Frau Zschäpe wirklich ?

War sie eine Art Hausverwalterin, was wusste sie dann wirklich von den Taten?

Was mehr als schlimm ist, das man nicht weiß zu 100% weiß, das es Uwe Mudlos und Uwe Böhnhardt die Mörder waren! Was zum Schluss führt, das eventuelle Mörder immer noch frei herumlaufen würden. Eine Umstand den grade bei den Opferfamilien mehr als Unbehagen auslösen dürfte

Für die Bundesanwaltschaft ist klar, da der Beschleunigungsgrundsatz gilt, und man hat 2 tote Männer, eine Angeklagte die man zur Schau stellen kann, den Typ des Bösen verkörpern soll und ihre Helfer.

Um das wirklich aufzuklären sind jetzt neue Untersuchungsausschüsse anberaumt. In Baden Würtemberg Thüringen NRW und in Hessen. Von dort aus werden wichtige Signale nach München geschickt werden, den Prozess beeinflussen können, wenn dieser nicht vorbei ist.

Und wie sagte der Grünenpolitiker Cem Özdemir im Bundestag, „Ich möchte endlich wissen, wer die Mörder waren“

Meine Gedanken zum 04.11.2011 in Eisenach und in Zwickau

Bereits zum dritten mal jährt sich der Selbstmord von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Doch war es Selbstmord?
Wie kam Frau Zschäpe zu ihrem Wissen das die zwei Uwes Selbstmord begehen, und somit wie die Generalbundesanwaltschaft in ihrer Anklageschrift ausführte „ der NSU habe somit aufgehört zu existieren „obwohl ein mutmaßliches Mitglied noch in der Bundesrepublik unterwegs war.
Wie kam es zu so einer Einschätzung der Generalbundesanwaltschaft? Wusste man das man kurz oder lang Frau Zschäpe bekommen würde, nach dem man diese 11 Jahre nicht habhaft werden konnte?

Ab wann wusste Frau Zschäpe von dem geplanten Selbstmord? War dies schon vor 12.05 Uhr?
Gab es einen Plan wenn etwas schief ginge,das welche Vorkehrungen getroffen werden um Spuren zu verwischen?
Alleine dieser Umstand gibt viele Rätsel auf ?
Ich kann mir gut vorstellen das Frau Zschäpe gewusst hat, nur mit anzünden der Wohnung reicht es nicht um alle Spuren zu eliminieren. Denn es muss auch ihr klar gewesen sein, wenn sie gewusst hat das in der Wohnung Waffen deponiert sind, diese nicht durch einen Brand verbrennen.
Des Uwes muss klar gewesen sein, das diese Waffen höchstens unbrauchbar gemacht werden können bei so einen Brand. Also wozu dieser Wohnungsbrand ? Denn in der Nachschau hatte dieser mehr Aufsehen erregt als wenn sie die Wohnung ohne großes Aufsehen verlassen hätte.

Wollte man das es zu so einem Abschluss kommt? Aber wer hat einen Nutzen davon ?
Im Brandschutt fand man unter anderem die kompletten Mietverträge der gemieteten Wohnungen in Chemnitz und Zwickau sowie der Wohnmobile sowie der angemieteten PKWs die bei der Untersuchung für was diese gebraucht wurden bisher nicht in Erscheinung getreten sind.
Zudem fand man einige DM Scheine die gestempelt waren,und seit 1999 vermutlich im Besitz der drei waren.Sowie die ganzen Presseartikel zu den Morden sowie Bombenanschlägen. Dazu eine Jogginghosen mit Blutanhaftungen der verstorbenen Polizistin M. Kiesewetter.

Wenn man rational denkt sind diese Beweise die man gefunden hat,so erdrückend aber wirft die Frage auf, warum lässt man einen Teil dieser Beweise nicht verschwinden. Man nimmt ungewöhnlicherweise die Bekennervideos die seit 2007 fertig gestellt sind mit, um sie dann in Leipzig zu verschicken. Diese Absender sind auch nicht mehr aktuell das einer der Bekennervideos zur PDS statt zu den Linken verschickt wurde. Wurden diese schon mal vorher geplant diese zu versenden?

Denn wenn Frau Zschäpe wirklich der Brandstifter gewesen sein soll, ist ihr mehr Schaden statt Nutzen entstanden. Wenn man sich vorstellt, sie erfährt von den angeblichen Selbstmord der beiden dann hat sie knapp grob 3 Stunden Zeit um die Wohnung zu verlassen ohne das es einem auffällt.
Sie hätte den Tresor mit dem Geld darin mitnehmen können,um dann die nächste Zeit erst mal untertauchen hätte können.

Stattdessen nimmt sich Frau Zschäpe laut Auswertung des BKA Zeit um ins Internet zugehen und zu surfen. Das ist alles Zeit die man für eine grünliche Spurenvernichtung gebrauchen hätte können. Oder hat sie nichts davon erfahren und erst später und wurde davon wirklich überrascht? Durch einen Anruf von einer schwedischen Handynummer die nie ermittelt werden konnte? Diese war in Eisenach sowie in der Frühlingsstraße eingeloggt.

Deshalb der vielleicht der schnelle Aufbruch, knapp 300 Euro aus dem Tresor nimmt dann das Haus anzündet und eine Reise quer durch die Republik anstrebt um ihr Ziel Jena, wo alles begann sich zu stellen.
Wenn sie ihre Großmutter noch einmal sehen wollen dann hätte sie es besser machen können ohne Brand ohne Zugfahren. Es sei denn sie wusste das man ihr auf den Fersen ist, und das man schon Uwe Mundlos als Leiche identifiziert hatte. Oder bekam sie einen Tipp über die Eltern der beiden Uwes am nächsten Tag?

Was sollte die Flucht quer durch halb Deutschland. In Hannover Holger G. treffen, in Halle den verstorbenen V-Mann Thomas Richter informieren ?

Vielleicht war Frau Zschäpe gar nicht der Brandverursacher sondern zwei andere die Arbeit erledigen mussten und dies dann nicht mit dem gewünschten Effekt? Es gab die Aussagen das Frau Zschäpe angeblicher weise ein rotes Handy dabei hatte und telefonierte. Mit wem, das ist die Frage, Zeitungen haben raus gefunden das dieses Telefon während des Brandes öfters vom Innenministerium Sachsen angerufen wurde.

War Frau Zschäpe vielleicht gar nicht zu Hause an diesen Tag,denn die einzige richtige Zeugin die Frau Zschäpe sah, denn sie gab ihr die Katzenkörbe konnte sie aber nur ansatzweise an sie erinnern. Das erste Mal richtig gesehen hatte sie Frau Zschäpe bei diesen zusammentreffen.

Was wollte eigentlich Frau Zschäpe mit dem Mitangeklagten Holger G. der mit einem Kind bei der Caravanverleih Knust dabei war?

Herr Knust wurden am OLG in München Lichtbilder gezeigt, er konnte Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos ausschließen das diese bei ihm ein Wohnmobil leihen wollte. Doch an Holger G. konnte er sich erinnern.

Die Spielsachen die man im ausgebrannten Wohnmobil gefunden hatte wurden wohl auf DNA geprüft aber bisher keinem bekannten Kind zugeordnet.
Die Frage nach dem Wohnmobil ist interessant, denn warum nahmen die zwei Uwes die Polizeiwaffen der ermordeten Polizistin Kiesewetter und dem schwerverletzten Kollegen Arnold mit?
Dazu das Geld vom letzten Bankraub in Arnstadt. Wollte man die Waffen gegen etwas anderes tauschen und ist man dann in eine Falle geraten? Es gab ja Zeugen die eine dritte Person am Wohnmobil gesehen haben sollten? Andre Kapke war ja laut Anklage auch unweit zu dieser Zeit in Eisenach gewesen sein. Zudem gibt es DNA Spuren an einem Socken Paar von Uwe Böhnhardt wo ein Weißrussischer Verbrecher darauf befand.

Es gibt mehrere Aussagen das die Insassen des Wohnmobil mit lange Haare gesehen haben, zudem das die Bankräuber einer groß und schlank war der andere kleiner und untersetzt.

Man weiß das beide Uwes groß und sportlich schlank waren. War das eine Sinnestäuschung ?
Warum hatten die zwei Uwes Angst vor zwei Polizisten die eigentlich keine Bedrohung für diese sein durften nach dieser Vorgeschichte.

Ich war bei der Befragung des Einsatzleiters Menzel im UA in Erfurt dabei. Man kann es einfach sagen dieser war die Axt im Wald um den Tatort zu verwischen. Er konnte nicht schlüssig erklären wo er genau die Waffe der M. Kiesewetter gefunden hatte, worauf er dann schlussfolgerte das es kein gewöhnlicher Bankraub war. Zudem war er schon auf der Rückfahrt der Meinung das einer der beiden Leichen Uwe Mundlos gewesen sein könnte, da er sich die Akte nach Gotha bringen lies.
Und dann kommt Kommissar Zufall nochmal zu Hilfe in dem ein Zeuge sich erinnert das in der Frühlingsstraße so ein Wohnmobil gestanden hat. Zudem gab es dann dort eine Explosion in einer der Wohnungen dort. Und so wird nach über 13 Jahren im Untergrund binnen eines Tages alles aufgeklärt.
Noch Fragen???

Demnächst möchte ich noch auf Temme Verfassungsschutz und der gleichen zu sprechen kommen.

Es sei nochmal eine Aussage meines geschätzten Kollegen und Freundes Jürgen Pohl ( http://juergenpohl.wordpress.com ) erinnert, der sich zum Mordfall Kiliç .
Diese Schwiegermutter gab an bevor sie erfahren hatte das ihr Schwiegersohn ermordet wurde schon bei der Polizei war.
Warum das so war kann ihr bis heute keiner sagen…

http://juergenpohl.wordpress.com/2013/08/07/nsu-ungeklart-und-unbeachtet-die-mordvernehmung-vor-dem-mord/



Der 153 Prozesstag und 154 Prozesstag am OLG in München

Die drei Polizeibeamten, die Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben verhört hatten. Bei Gericht sagten sie auch das sie sich lang nicht mehr gesehen hatten. ( Foto : J.POhl)

Die drei Polizeibeamten, die Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben verhört hatten. Bei Gericht sagten sie auch das sie sich lang nicht mehr gesehen hatten. (Foto : J.POhl)

Es hätte nicht zwei total unterschiedliche Prozesstagen sein können.

Am Mittwoch waren drei Kriminalbeamte zu einer Zeugenaussage im OLG geladen, diese waren im Jahre 1996 zu Ermittungen und Zeugenaussagen gegen Beate Zschäpe und Ralf Wohleben eingesetzt.

Die erste Kriminalbeamtin, Susanne S. 44 Jahre und ist in Suhl tätig.

Wie sie dem Vorsitzenden gleich vor weg sagte wäre diese Aussage von Frau Zschäpe sehr sehr lange her, hat sich sehr bemüht sich an die Vernehmung zu erinnern, aber aus dem Kopf da kommt nichts mehr.

Es ging im Zuge eines Verfahrens einer terroristischen Vereinigung §129, sie möchte eine Aussage machen meine Frau Zschäpe.Sie war zu dieser Zeit mit Uwe Böhnhardt zusammen, den sie charakterlich kenne. Zu dem erhellte sie den Freundeskreis auf mit wem sie Kontakt hatte. Sie hatte (als SOKO) so 300 Verfahren zu bearbeiten im Jahr 1995/1996, deshalb nicht erinnern könne.

Es war nicht leicht diese Zeugenaussage vom 20.06.1996 zu bekommenbeim BKA. Die Ermittlungsaufträge hatte ihr Kollege A. und sie ab zuarbeiten. Sie haben selber mit geschrieben, deshalb konnte man auf eine Protokollanten verzichtet werden. Es würde nicht speziell Personen abgestellt für bestimmte Personen. Es sein dann um den Puppenfund auf der Autobahnbrücke gewesen, diese war als Jude verkleidet und  wo ein Verkehrsschild angebracht war “ Vorsicht Bombe“. Darauf war auf einem Pappkarton abgelegt worauf ein Fingerabdruck von Uwe Böhnhardt gefunden wurden.

Das war das erste große Verfahren bei der SOKO Rex 1995/1996. Sie war mit Aktenführung und Spurendokumentation betraut. Dies war sehr anstrengend wie die Zeugin aussagte, und die Akten wurden dann zur Staatsanwaltschaft Gera gebracht. Hatte nur das Verhör mit Beate Zschäpe gehabt, was sie sich aber als einziges gemerkt hat war,das Beate Zschäpe zur Aussage bereit war und das diese klipp und klar war und wusste was sie wollte. (Fragwürdig warum gerade das)

Frau Zschäpe hatte gegen Frau S. keine Aggressionen gehabt, die Gruppe habe rechts gelebt und so zum Ausdruck gebracht. Wie auch Beate Zschäpe.

Auch Uwe Böhnhardt, Beate Zschäpe und Holger Gerlach wurden als Beschuldigten verhört, bei Ralf Wohlleben weiß sie es nicht.

Sie war mehrfach mit Beate Zschäpe befasst, aber weiß nicht mehr mit welchen Sachen. Götzl liest ihr das Deckblatt vor indem der Geburtstag von Frau Zschäpe mit 02.01.1996 angegeben ist. Sie sagt darauf das ihr das jetzt bei dem durch lesen des Verhörs auch aufgefallen ist. Es wäre richtig der 02.01.1975 gewesen.

Zum Schluss meinte Frau S. , sie sei von der Berichterstattung und den Morden erschüttert, hätte viel nachgedacht und was daraus geworden ist. Sie hätte die Ladung am 20.10.2014 bekommen.

Frau S. wird um 11.22 Uhr entlassen.

Als nächstes wird Herr Horst B. 48 Jahre vom LKA Erfurt in der Andreasstraße aufgerufen.

Dieser habe keine Erinnerungen mehr an die Vernehmung der Frau Zschäpe nur noch den Sinn. Er war ja nur bei dem Verhör der Beisitzer. Die Gruppe hätten sich Alibis zugeschanz wie Herr B. aussagte, und man hätte sich die Vernehmung mit Beate Zschäpe sparen können denn sie hätte gelogen.

Dieser Fingerabdruck beschäftigte Herr B. ziemlich stark in seiner Einvernahme im OLG. Er sagte es wäre der Fingerabdruck von Böhnhardt gewesen, der diesen hinterlassen hätte. Und so ein Fingerabdruck hätte jeder. Dies ei einzigartig. In dem Fall hätte Uwe Böhnhardt diese Spur verursacht also könne er es nur gewesen sein. Wie auch sonst wäre dieser Fingerabdruck darauf gekommen. Er glaube nicht wie Böhnhardt meinte man wolle ihm was anhängen, denn das ging nicht weil Böhnhardt diesen einzigartigen Fingerabdruck hinterlassen habe.

Es war auch mit dem Anschlag auf den Polizeimeldemasten auf dem Culm der Polizei betraut. Er war grade 6 Monate bei der Polizei tätig, und nicht so erfahren und zu kurz im Polizeidienst.

Dann führte er wieder aus das die Gruppe ihn und seine Kollegen veralbern wollte. Kann sie gar nicht an Beate Zschäpe erinnern. Er ermittelt  wegen dem Polizeimeldemasten am Culm gegen Hobby Funker und CB Funker.

Der Zeuge wird um 11.50 entlassen und anschließend wird die Mittagspause bis um 13.02 Uhr eingelegt.

Dann kommt noch zum Abschluss der Vernehmung der Zeuge Herr Michael H. 48 Jahre aus der Polizei in Eisenach dort als Polizeibeamter tätig.

Er führte 1996 die Einvernahme von Ralf Wohlleben durch. Weiss auch nicht mehr viel, kam nach seiner Ausbildung zur SOKO Rex ( REX = Rechtsextremismus)

Weiß noch das es um eine Kriminelle Vereinigung ging.Das er vom BKA einen Tag vor der Aussage hier  vor dem OLG das Protokoll zugefaxt bekommen hat. Er habe dies dann auf der Fahrt nach München im ICE gelesen und hier im Zeugenschutzraum.

Alle drei Beamten trafen sich am Dienstag zum Abendessen.

Der Zeuge wurde um 14.14 Uhr entlassen.

Zum heutigen Prozesstag den 154 Tag am OLG in München sagte der Zeuge Rechtsanwalt G. Liebtrau aus.

Dieser Rechtsanwalt war Frau Zschäpes Anwalt nach dem sie ihre Flucht in Jena beendet hatte. Diese wollte eigentlich nochmal zu ihrer Oma, doch dieses Haus war mit Sicherheitskräften umstellt. Deshalb nahm Frau Zschäpe ein Beratungsgespräch bei Herrn Liebtrau in Anspruch.

Dieser bekam eine Aussagegenehmigung von Frau Zschäpe um zu versichern, das Frau Zschäpe ihm sagte sie hätte am 04.11.2011 bei Frau Erber geklingelt.

Nach seiner damaligen Sicht fand das Beratungsgespräch in dessen Anwaltskanzlei statt. Sie erzählte ihm das beim Verlassen des Hauses geklingelt hätte und da keiner aufmachte wäre keiner zu Hause gewesen wäre.. Das Gespräch war am 08.11.2011 um die Mittagszeit gewesen, denn es wäre so kurz gewesen da er noch einen Termin bei Gericht gehabt hätte.

Man wollte wissen wann Frau Zschäpe geklingelt hätte, da meinte der Zeuge aus der Erinnerung 3-4 Tage bevor sie Zwickau verlassen hatte.Es ging dann am dem Tag nicht weiter, erst bei der Haftvernehmung . Dort habe man schon viele Aussagen gehabt zu Protokoll gehabt, Frau Zschäpe machte ihren Anwalt darauf aufmerksam das die Aussage Frau Erber fehlte. Diese wurde dann am 11.11.2011 nachgeholt. Der Polizeibeamte schrieb auf der Rückseite den Vermerkt das Frau Zschäpe Frau Erber mit dem klingeln warnen wollte.

Ostanwalt Weingarten Bundesanwaltschaft möchte wissen, in welchen Zustand Frau Zschäpe bei dem Zeugen gekommen ist? Herr Stahl widerspricht dieser Frage, denn diese Frage sei nicht zulässig sie sei von der Schweigepflicht berührt und deshalb müsse der Zeuge nichts dazu sagen.

Ostanwaltin Greger Bundesanwaltschaft möchte wissen, ob Frau Zschäpe Angeben gemacht habe zu den zeitlichen Geschehnissen wegen dem klingeln in der Frühlingsstraße.

Der Zeuge Liebtrau sagt, es müsse so als Frau Zschäpe das Haus verlassen habe gewesen sein,es könne 10 Minuten gewesen sein oder eine Stunde vor dem Ereignis.

Ostanwaltin Greger Bundesanwaltschaft möchte wissen,wegen den Katzenkörben.

Daraufhin sagt der Zeuge berufe er sich auf die Schweigepflicht.

Ostanwaltin Greger Bundesanwaltschaft möchte wissen,wann seine Mandantin von den Brandereignis gesprochen habe.

Der Zeuge gibt an das man in einer Stunde eine Basis finden musste alles zu sagen, denn er musste ja weg.

Herr Stahl fragt den Zeugen, ob Frau Zschäpe konkrete Angaben gemacht hätte, warum sie geklingelt hätte ?

Herr Liebtrau, nicht genau, sie wollte das keiner mehr im Haus ist.

Dann erfolgt eine Pause.

Danach gibt es einen Streit um die Aussagepflicht des Zeugen (RA Stahl – RAin Lunebach )

Herr Heer habe die Punkte vorgelesen, wo der Zeuge von der Schweigepflicht entbunden wurde wo nicht. Trotzdem behaart RAin Lunebach auf die Frage, wann der Zeuge von der Schweigepflicht hier entbunden wurde, für diese Aussage.

Es muss ein Gerichtsbeschluss beantragt nachdem RA Heer nochmals die Aussagegenemigung des Zeugen Liebtrau vorliest.

Danach kommt die Mittagspause.

Nach der Pause wird die Beanstandung aufrechterhalten, und nach dem Gerichtsbeschluss wird der dem Antrag die Frage von Frau RAin Lunebach entsprochen und stattgegeben.

Daraufhin möchte Frau RAin Sturm eine Kopie der Begründung haben und eine 30 Minütige Unterbrechung um eine Gegendarstellung des Gerichtsbeschluss zu erwirken.

Danach wird eine Gegenerklärung von Frau Rain Surm vorgetragen, nach dem sich der Senat zur Beratung zurück zieht um dann zu verkünden ihr Antrag bleibt bestehen.

RA sagt aus das er die Schweigepflicht entbunden wurde, als die Terminladung kam. Das stand auch in der Zeitung.

Ob Kontakt zu den Verteidigern von Frau Zschäpe bestand ?

Wieder ein Einspruch von RA Stahl, es wären ähnliche Gründe wie vorher. Nach ein paar Erklärungen warum die Frage zulässig sei, sagt RA Stahl das er bemüht sei sachlich zu bleiben.

RA Scharmer möchte wissen welche Kleidung Frau Zschäpe trug als diese zu ihm in die Kanzlei kam?

Ra Liebtrau, das weiß ich nicht mehr sie kam in meine Kanzlei und hat sich vorgestellt.

Ob da noch ein Dritter im Raum war, meint der Zeuge RA das war unter 4 Augen.

Wann klingelte Frau Zschäpe? Uhrzeit ? war gegen Nachmittags und an der Wohnungstür.

Ob Frau Zschäpe nur an dieser Nachbarin geklingelt hätte, dies sein auch von der Schweigepflicht betroffen. Es wurde nur bei dieser geklingelt.

Frau Zschäpe wäre für ihn ein unbeschriebenes Blatt gewesen.Er hatte in der Zeitung nichts über den Brand etc gelesen gehabt.

Wann er diesen Gerichtstermin gehabt habe, sagte der Zeuge um 14.30 Uhr (1-2 Std) und ob dieser am 9.11 länger gewesen sein, das berühre wieder die Schweigepflicht.

Danach wird der Zeuge RA Liebtrau entlassen es ist 16.17.

Dann wird ein Brief verlesen, das der V Mann Carsten C. vom VS in Brandenburg im Ausschluss der Öffentlichkeit verhört werden soll. Denn dieser sei seit 2000 mit seiner Familie an einem geheimen Ort wohnhaft. Man könnte das Verhör ja in einem akustischen Raum machen, getrennt vom Sitzungssaal.

Dies wird allgemein widersprochen da gerade die Mimik Rückschlüsse ziehen würden. Dem schließt sich die GBA mit eigener Stellungnahme an, und RA Kuhn und Frau Zschäpes und Wohllebens Anwälte schließen sich dem Antrag der Nebenklägervertreter an.

Matthias D.,der Mann 8 Jahre Jahre lang die Wohnungen des mutmaßlichen Trio angemietete hatte.

Matthias D.wurde gleich als erste Zeuge vernommen. Da aber die Bundesanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen ihn anhängig ist, konnte der Zeuge die Aussage verweigern.
Herr D, ist ja kein unbeschriebenes Blatt in der rechten Szene. Denn in seiner Heimat im Erzgebirge war er Anführer der Brigade Ost. Um einige weitere Mitglieder dieser Brigade Ost zu nennen waren Mandy Struck,der Mitangeklagte im NSU Prozess Andre Eminger mit seinem Zwillingsbruder M. dabei.

Danach kam der Kripobeamter V. Flemming, der Herrn D. als einziger Kripobeamte ein Verhör mit diesen machen konnte.
Wie Herr Flemming ausführte, hätte der Anwalt von Herrn D. am 5.11.2011 nachgefragt was in dem Haus Frühlingsstraße 26 passiert sei.
Herr D. kam dann am 06.11.2011 zu diesem Verhör mit seinem Anwalt. Herr Flemming ließ den Zeugen D. erst mal von sich aus erzählen.
Das schlimme an diesem Verhör war, das Herr Flemming im Grunde nichts über die Vorgeschichte der drei ( Böhnhardt Mundlos und Frau Zschäpe ) wusste.
Er wusste nur über den Raubüberfäll etwas,mehr nicht. Dies sollte sich rächen in dem Verhör.

2003 war Herr D. Kraftfahrer, und da er in Johanngeorgenstadt wohnte und ein Zimmer in Zwickau suchte wo er übernachten konnte, vermittelte sein Kumpel A.Eminger ihn zu einen alias Max Florian Burkhardt. Dies ist der Aliasname von Uwe Mundlos. Eminger sagte zu D., Burkhardt hätte einen Schufaeintrag und dieser könne die Wohnung in der Polenzstraße 3 in Zwickau nicht anmieten. Deshalb sollte Herr D. Wohnung anmieten, und bekam dafür deshalb ein Zimmer zum schlafen gestellt.
Er gab dann einen pauschalen Betrag für die Übernachtungen in einem Zimmer an diesen Max. Ab 2008 hätten die Liese ( alias Name Beate Zschäpe ) und der Gerry ( alias Name von Uwe Böhnhardt ) zu ihm gesagt, sie wollen in dieser Wohnung nicht mehr wohnen. Grund dafür wäre das Umfeld bez. die Mitbewohner gewesen.
Man hätte dann eine Wohnung in der Frühlingsstraße 26 gefunden,wo Herr D. das gleiche gemacht habe wie schon in der Polzenstraße 3. Sprich er bekam wieder einen Untermietvertrag und ein Zimmer zum schlafen gehabt.Hauptmieter blieb er trotzdem, da er nur zu den Nachtschichten in der Wohnung blieb zum schlafen, und wenn Herr D. frei hatte, fuhr er heim nach Johanngeorgenstadt.
Wie Herr D. weitere Angaben machte, beschränkte sich der Kontakt, zu den angeblichen Trio wie folgt, nur kurze Worte getauscht, belanglose Gespräche geführt, Kaffee getrunken und in der Freizeit hätte man nichts unternommen. Er habe kein Wohnmobil angemietet.
Dann wurden ihm Lichtbilder vorgelegt, das Fahndungsbild von 1998. Darauf erkannte er die Liese sofort wieder in dem er sagte „ das sei die Liese“ bei Gerry und Max war er sich nicht so sicher, sie könnten es ein. Für den Kriminalbeamten Flemming war es untypisch das der Zeuge D. sofort mit einem Anwalt kam, und er fand Herrn D. sehr naiv. Er hatte nicht den Eindruck das Herr D. ihm einen Bären aufbinden wollte.
Es wurden DNA und Fingerabdrücke genommen.
Einige Wochen vor der Explosion in der Frühlingsstraße hat er die Nebenkostenabrechnung vorbeigebracht.
Herr D. hatte ausgesagt das die drei kein Handy besaßen, und deshalb den Eindruck hatte er würde immer von einer Telefonzelle angerufen werden von dem besagten Max.
Der Vorsitzende Manfred Götzl macht dem Kripobeamten Flemming nun Vorhalte aus der Vernehmung.
Götzl kommt auf ein Bild von einem Gerry zu sprechen, das eine zeigte Tätowierung.
Danach kam ein Bild von Uwe Mundlos als toter. In diesem Protokoll steht das er Frau Zschäpe sofort erkannte, und den Gerry mit viel weniger Haare in Erinnerung habe. Leider sind in dieser Akte keine Bilder zugefügt worden.Es sollen aber laut Flemming um 8 Personenbilder gehandelt haben.
Weitere Aktenangaben waren, das der Gerry ihm ein Tattoo gezeigt hätte, das einen Stahlhelm mit Lorbeerkranz zeigte. Gerry hätte es mit den Bandscheiben gehabt, deshalb hätte er Übungen zu Hause gemacht.
Max wäre so Mitte 30 Jahre alt gewesen, größer als ich da ich 1,80 m groß bin.
Gerry wäre gleich groß wie der Max gewesen.
Liese wäre 1,70 m groß gewesen, wäre alles dort gewesen wo es hin hätte müssen, hätte bei ihm immer Brille getragen und hätte sich nicht geschminkt.
Nach einem Kind wurde der Zeuge D. gefragt, dieser sagte zu keinem Zeitpunkt, aber hätte unter dem Bett von der Liese Spielsachen gesehen.
Andre Eminger hätte bei D.angerufen und gesagt, die Wohnung ist hin, er hätte sich dann eine Zeitung gekauft und sah dann ein Bild darin.
D.lernte 2003 den Mitangeklagten Andre Eminger kennen, und dachte Gerry und Liese wären ein Paar,da sie zusammen wohnten.
Nochmal die Frage wegen dem Auszug aus der Wohnung Polenzstraße 3 meinte Herr D. „wegen dem Umfeld, in dem Harzt 4 Empfänger die dort wohnten deshalb der Auszug.“
Er zahlte für das Zimmer 50 bis 70 Euro im Monat. Dies gab er immer den Max.
Nochmal wegen der Nebenkosten meinte Herr D.“ Er konnte nur bei seinem Bankautomaten 500 Euro abheben,deshalb konnte er an diesem Tag nicht mehr Geld mitbringen. Er wollte dies dann das nächste Mal den Rest mitbringen.“ Dazu kam es ja nicht mehr, wegen dem 04.11.2011. Wieder war der Empfänger des Geldes der Max gewesen.Er war wegen der Nebenkostenabrechnung am Abend bei den dreien, und sagte dazu das diese Katzen schön länger hätten.
Der Max sagte zu ihm, sein Vater wäre ein Prof. in Jena und dieser unterstütze ihn deshalb wäre Geld kein Thema gewesen, er könne immer die Miete bezahlen.
Die Miete wurde auch immer überwiesen, denn er habe nie seit 2003 einen Mahnung oder so etwas bekommen.
Herr D. habe tagsüber geschlafen und Nachts gearbeitet, und das letzte Mal wäre er vor 6-9 Monaten in der Frühlingsstraße zum schlafen gewesen.
Er achtete nicht darauf ob sein Name auf dem Briefkasten war, nur an der Haustüre wusste er es. Der Max meinte nur darauf das er in Ruhe gelassen werden, möchte wegen den Schulden, und deshalb war dieser Name an der Türe.
Zuletzt sagte Herr D. noch das die Liese die Emingers kannte.

Danach kamen Fragen zu Herrn Flemming selber.

Er verneinte gewusst zu haben das Matthias D.in der rechtsextremen Szene war. Er, Flemming hätte den Namen Eminger das erste Mal gehört.
Er habe so korrekt wie möglich, das Protokoll Wort für Wort ins Protokoll geben lassen. Wie er jetzt einräumt hätte er das Verhör gewissenhafter führen müssen.
Die Fragen die sich aus diesem Verhör resultieren sind folgende, denn diese wurden nicht gestellt deshalb wiegen diese umso schwerer.

Wie zum Beispiel :

1.) Der Zeuge hat von 2003 bis 2011 bei den angeblich dreien gewohnt.Wie oft wohnte dieser Zeugen D.in den Wohnungen. Dies wurde nicht gefragt.
2.) In dieser Zeit ( sprich vielleicht 7 Uhr bis um 21 Uhr ) müssen die angeblichen drei Mitbewohner still gewesen sein, denn das der Zeuge nichts über den Tag verteilt oder hinweg hörte bzw. sah wenn er von der Nachtschicht kam.
3.) Ein Kripobeamte der bestimmt wusste, das es zwei tote Bankräuber gab, den Mundlos war schon an dem Samstag bekannt das er einer der Toten war, und das eine Frau flüchtig war, nach der Explosion in der Frühlingsstraße. Wenn man jetzt mal 1 und 1 zusammen zählt kommt man locker darauf das der zweite Tote im Wohnmobil Uwe Böhnhardt ist. Nach der offiziellen Angaben wurde dieser erst am Montag identifiziert. Wie kann man dann so unbedarft in ein solch wichtiges Verhör reingehen, wie dieser Herr Flemming, wenn andere Polizeibeamten wesentlich weiter waren! Wie z.B Herr Menzel von Gotha.

4.) Wieso kommt Herr D. sofort mit einem Anwalt zu seinem Verhör. Herr D. meinte nur dazu, „ Er habe Angst das alles auf ihn mit der Wohnung zurückfalle.“ Dann ist es sonderbar das er seit 6-9 Monaten nicht mehr darin wohnte. Was hatte er also zu befürchten außer das er der Hauptmieter war?
5.) Er lebte fast 8 Jahre mit dem mutmaßlichen NSU zusammen, und bekam nichts aber auch gar nichts mit.
6.) Erstaunlich welche Nebenkostenabrechnung welche Herr D. dem Max übergeben hat. Wenn 500 Euro von einem Automaten nicht ausgereicht habe. Entweder,man zahlte von sich aus eine höhere Nebenkostenabgabe,oder es haben dann keine 4 Personen in der Frühlingsstraße gewohnt. Es wurde letztes schon bewiesen das man nachweisen konnte das in einigen Wohnungen Frau Zschäpe das Gesicht der Wohnung war wie in der Polenzstraße, und die zwei Uwes zu Besuch kamen.

Herr RA. Stahl bemerkte zum Schluss das der GBA, in seiner Anklageschrift Frau Zschäpe als die Person die die Kasse verwaltet hätte geführt hätte. Dies hätte man nur an Hand der Urlaubsbekanntschaften belegen können. Bei dem Zeugen D. wäre der Ansprechpartner der Max gewesen alias Uwe Mundlos.

Dr. Diemer ( stellv. des Generalbundesanwalt ) sagte am Dienstag dem 8.7.2014,

“ Es gäbe nur die 4 Untersützer die hier Angeklagt sind, keine weiteren ! „

Andreas Temme und der Mord des H. Yozgat

Zum bereits das dritte Mal wurde der ehemalige Verfassungsschutzbeamte Andreas Temme in München vernommen.

Am Vormittag des 29.1.2014 beantragte die Nebenklägeranwälte der Familie Yozgat ein TKÜ Protokoll als Beweisantrag bei zuziehen, dass diese am 27.1.2014 bei der Bundesanwaltschaft gefunden hatten.

Es wurde heftigst gestritten um dieses zweiseitige Protokoll, da die Bundesanwaltschaft ausführte „ alle Akten zu Andreas Temme würden bei ihnen in Karlsruhe zur Einsicht liegen“, des weiteren würden die Aktenordner nicht im Keller liegen, sondern im ersten Stock bei Beleuchtung und dieser Raum wäre auch beheizt so Bundesanwalt Diemer. Die Nebenklage sagte darauf, das sie keine Akten kopieren durfte, im höchst Falle handschriftliche Notizen machen dürfen. Diese wären aber dann nicht vor Gericht verwertbar. Die Nebenklägeranwältin von der Behrens stellte einen schriftlichen Antrag mit Begründung, dieser wurde bis heute nicht entsprochen.

Dieses schriftliche Protokoll vom 29.5.2006 besagt, dass es ein vertrauliches Gespräch mit Herr F. und Herrn Temme gegeben hat. Herr F. impft Herrn Temme ein, dass er zum Verlauf dieser Ermittlungen bei der Polizei nichts erwähnen darf. Zudem sagte er noch das es nicht um „ihn“ ginge sondern um „alle“!

Aber Reihe nach…. Am 6.4.2006 ereignete sich der Mord an H.Yozgat in Kassel. In der Hauptverhandlung in München konnte sich Andreas T. nicht an den Tattag erinnern. Er schwankte immer zwischen dem Mittwoch dem 5.4 und dem tatsächlichen Tattag dem 6.4.2006.

Mit Recht fragte der Vorsitzende Richter Götzel ( Leitender Richter des 6 Strafsenats in München) warum er dies nicht mehr wisse, den er hatte bevor er V-Männer betreute, unter anderem Menschen observiert.

Herr Temme sagte aus das er am 10.4.2006 als er zur Arbeit ging, um Stempelkarte zu kontrollieren ,kam er zum Schluss für sich er muss am Mittwoch in diesem Internetcafe gewesen sein.Denn der Rückschluss war, dass er am Mittwoch früher Schluss gemacht hätte und am Donnerstag länger an seinem Arbeitsplatz war. Das interessante dabei ist, das er am 10.4.2006 ein Gespräch zwischen einer Kollegin und Temme gab. Dieses Gespräch fand im LfV statt. Dort gab Herr Temme an, den Besitzer des Internetcafe nicht kennen und dieses Internetcafe auch nicht.

Danach wurde Herr Temme von dieser Kollegin Frau Ehrig beauftragt den Namen des Opfers zu ermitteln. Daraufhin bemerkte Herr Temme „ das der Mord keinen regionalen Bezug hätten, zudem sei die Waffe an mehren Taten in ganz Deutschland eingesetzt gewesen.“

(Quelle: Beweisantrag vom 6.12.2013)

Eine bemerkenswerte Aussage des Herrn Temme, kurz nach dem Mord an H.Yozgat , zudem erstaunlich das diese Aussage nicht zu den Akten gehören die dem 6. Senat im München vorliegt.

Eine bewusste Unterschlagung der Bundesanwaltschaft?!

Ein weiteres Indiz kommt dazu wenn man den Bericht des KHK Wetzel liest, der vom 22.4.2006 datiert ist. Dieser sagte aus, das Herr Temme. genau gewusst hat das er bevor die Polizei zu ihm kam am Tattag am Tatort war.( Mord Yozgat SA/Hauptakte Bd.2075,Bl 15)

Am 9.5.2006 gab es ein Telefonat zwischen dem Geheimschutzbeauftragen des LfV Herrn Hess der Herr Temme den Rat, er möge beim Verhör bei der Polizei immer nahe an der Wahrheit zu bleiben.

Das heißt im Klartext Temme soll so nahe am Tatgeschehen anlehnen, damit eine Aufdeckung erschwert wird.

Nicht genug dieser Tatsache,der Verschleierung in Fall Andreas Temme.

Jetzt kommt das das oben benannte TKÜ ( Telekommunikationüberwachung )Protokoll das am 80.Prozesstag eingeführt wurde.

Es ist ein vertrauliches Gespräch mit seinem Chef mit Temme.

Herr F. schwor Temme ein das dieser zu der Situation und Verlauf der Ermittlungen nichts sagen dürfe. Wie oben schon geschrieben es ginge nicht um ihn sondern um alle..

Es geht ja auch um die Kassler Problematik wo er ein bisschen mit drin steckst!

Dann wird Temme anerkennend mitgeteilt, das er: “wie du das bei dem I. gemacht hast und nicht so verhalten wie mir das gesagt wurde, so restriktiv wie bei der Polizei,also du hast denen alles dargestellt.

Ich darf, und will nicht alles wissen.Ich hoffe,das alles für dich gut ausgeht…