V-Mann Correlli tot aufgefunden

Bild V-Mann Correlli Foto: TAZ

 

Wie der Spiegel heute online berichtet, fand man seine Leiche Ende März in seiner Wohnung bei Schloß Holte-Stukenbrock in der Nähe von Bielefeld.
Thomas Richter lebte dort mit neuer Identität, da er im September 2012 als V-Mann enttarnt wurde.
Seine Liste ist lang,er war unter anderem Herausgeber des „Der weiße Wolf„ in dem er 2002 einen Dank Gruß an die NSU schrieb und dazu „Der Kampf geht weiter“
Zudem war Thomas Richter im Netzwerk von Blood & Honour dabei.
Interessanterweise war er Mitglied im EWK und KKK (European White Knights of the Ku Klux Klan), wie zwei Mitglieder des Ablegers des Geheimbundes aus der USA die bei der Bereitschaftspolizei in Böblingen angestellt waren.Dort arbeite auch die Polizistin M. Kiesewetter, die am 25.04.2007 erschossen wurde. Bis jetzt konnte man nicht 100% festgestellt werden das Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt als Täter in Betracht kommen.
Correlli alias Thomas Richter stand auch in der Adressliste die am 26.1.1998 in der Garage in Jena gefunden wurde,die Uwe Mundlos gehörte.
Der V-Mann soll an einer nicht erkannten Zuckerkrankheit gestorben sein. Für Fremdeinwirkung gibt es keine Anhaltspunkte…..

Der andere Zeuge am OLG in München

Bild Foto: Ostthüringische Zeitung

Rechts im Bild Thomas Jauch. Einer der ganz wenigen Bilder.

Mit Spannung wird die Aussage des Rechtsanwalt Thomas Jauch erwartet.

Denn dieser Zeuge wird wissen,wie man sich bei solchen Aussagen zu verhalten hat. Dem entsprechend bin ich auch gespannt wie der Vorsitzende des 6. Senat in München Manfred Götzl verhalten wird, denn wir haben es ja bei anderen Zeugen erlebt wie die das gewisse Katz und Maus Spiel drauf hatten.

Wer ist dieser Thomas Jauch?

Was man so ließt, hat dieser T.Jauch viel Größen des NSU Umfeldes juristischen Beistand geleistet.

Als Rechtsbeistand war er bei Andre Kapke und Ralf Wohlleben zuständig. Kapke war des öfteren Klient von Thomas Jauch, dieser hatte ihn in zwei Strafsachen zwischen den Jahren 1999 und 2000 vertreten.

Dann kamen zwei weitere Unterstützer hinzu, zum einem Sven Kai Rosemann, worauf laut LKA, zur Einschätzung gekommen ist, das Rosemann Unterstützer war, oder eine Bezugsquelle von Waffen war.Denn Rosemann hatte eine Ceska 83 besessen und andere Waffen, die dem Typ entsprachen,die im Brandschutt in der Frühlingsstraße bzw. im Wohnmobil gefunden wurden.

Und zum andren Andreas Rachhausen. Eine sehr interessante Figur der Frühen 90iger Jahre in Saalfeld / Rudolstadt. Andreas Rachhausen war GP Alex für das Landesamt für Verfassungsschutz in Thüringen,der frühere Leiter der Saalfelder Staatsschutzabteilung K33 meine am 11.6.2012 ( UA 5/1 Erfurt) über Rachhausen, Rachhausen war aus meiner Sicht einer der gefährlichsten Rechtsextremisten, er kam nach meinem Verständnis noch vor Tino Brandt, dem Chef des Thüringer Heimatschutzes”….

In der hiesigen Verhandlung vertrittThomas Jauch, Tino Brandt und Jürgen Länger.

Im Jahr 2000 und 2002 vertrat er die zwei B&H Mitglieder Thomas Starke und Jan Botho Werner. Diese zwei stehen auch in Verdacht die 3 Untergetauchten durch Sachleistungen unterstützt zu haben.Auch Mario Brehme hat diesen Rechtsanwalt aufgesucht als es darum ging,wegen der der Kündigung der Gaststätte Heilsberg. Diese wurde zu einem Treffpunkt im Ort Heilsberg selber durch den Thüringer Heimatschutzes. Am 11.10.1997 wurden bei einer Razzia unter anderem Waffen gefunden.

Interessant im Vorfeld dieser Razzia ist das der Onkel der erschossenen Polizisten M.Kiesewetter dort in Heilsberg Observationen gefahren. Ob er die genannte Razzia mitgemacht hat, kann er nicht mehr sagen.

Die wahrscheinlich interessanteste Frage wird sein, wenn Thomas Jauch zu der Frage Stellung beziehen muss, das er von drei Untergetauchten Beate Zschäpe,Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt 1998 aufgesucht wurde. Grund dieses Aufsuchens war, das er von Beate Zschäpe beauftragt worden sei, Akteneinsicht zubekommen in ihrem Strafverfahren.Wie es in dem Beweisantrag der Nebenklage zu entnehmen ist, hätte man trotz weiterer Gebührenzahlungen an Thomas Jauch, wäre dieser nicht mehr tätig geworden,das es den Schluss zulassen würde, das die drei sich nicht stellen wollten. (Quelle Nebenklage am 19.12.2013)

Als wichtiger Vertrauter von dem militanten Neonazi Thorsten Heise, zählt Thomas Jauch.

Nun werden wir uns überraschen lassen was an dem Mittwoch,19.3.2014 passiert.

Wir werden zu diesem Tag auch wieder ein Wortprotokoll mitschreiben.

Der Polizeibeamte Martin Arnold am Oberlandesgericht in München 16.01.2014

Mit Spannung wurde die Einlassung des einzig mutmaßlichen Überlebenden der NSU Morde Martin Arnold am Oberlandesgericht in München erwartet.

Im Vorfeld konnte man schon lesen, das sich Herr Arnold hinter einer Wand oder nit einer Art Maske seine Aussage tätigen möchte,um ihn zu schützen wie es hieß.

Wer ihn dann bei seiner Einlassung erlebt hat, war doch sehr  verwundert von seinem Auftreten.

Es kam ein Mann der klar und flüssig sprach, der sein erlebtes schildern konnte. Zum Anfang merkte man seine Nervosität an, in dem er schnell sprach doch sein Rechtsanwalt riet ihm, das er in Ruhe sprechen sollte.

Als der Vorsitzende Richter Manfred Götzel ihm 75.Prozesstag nach dem seinem erlebten fragte sagte er dieses aus.

  • Das er um 8.30 Uhr aufgestanden sei an diesem 25.04.2007

  • Das an diesem Tag mit dem Auto in die Arbeit gefahren sein, dies dauerte nur 4-5 Min sonst fuhr er immer mit Rad in die Arbeit.

  • Umziehen Schutzfeste angezogen Fahrzeug vorgefahren / jeder wusste mit wem er fährt.

  • Unterstützung für Heilbronn und er fuhr das erste Mal mit M. Kiesewetter die ihm alles zeigte, da sie schon öfters diesen Streifendienst machte.

  • Es ging um den Auftrag „sichere Innenstadt Heilbronn“ weil es zur damaliger Zeit Probleme mit Junkies in der Innenstadt von Heilbronn gab. Kontrollaufgaben bzw. Platzverweise austeilen.

Er sagte weiter aus das er in der Früh schon mal mit dem Polizeiauto auf der Theresienwiese war mit M. Kiesewetter, musste aber dann nochmal wegen einem Lehrgang zum Polizeirevier zurückfahren.

Dann kam die Fahrt nochmal zur Theresienwiese, erst konnte sich gar nichts erinnern weil das ein „großes schwarzes Loch“ sei aber im Laufe seiner Aussage kam das ihm 10 Minuten fehlten. Er kann sich daran erinnern das sie eine kleine Anhöhe auf die Theresienwiese hochfuhren mit dem Auto und dann erst wieder als sein Kollege ihm half und die Ersthelfer und hörte einen Hubschrauber.

Sein Kollege hatte vorher ausgesagt und bestätigte dies das Martin Arnold kurzzeitig seine Augen geöffnet hatte.

Als er dann aus dem Koma aufgewacht war, riss er sich alle Schläuche weg, weil er dachte seine Kollegen trainierten praxisnah an ihm. Da verlor viel Blut dabei. Nach einer Zeit dachte er, hätte einen Motorradunfall bis er darauf kam das er keinen Führerschein dafür besessen hatte.Es gab in seinem Zimmer keinen Spiegel selbst im WC nicht. Keiner erzählte ihm was passiert war. In der ersten Zeit waren seine einzigen Kontakte die Ärzte Krankenpfleger/innen und seine Eltern.

Er hatte ein Bauchgefühl das die Tat nicht aufgeklärt wird, hatte gehofft das ein Zufall zu Hilfe kommt.Er war selbst wie er sagte nie auf rechten Demos.

 Dann war eine 20 minütige Pause,während dieser die Bundesanwaltschaft in Person Frau Greger und Herr Dr. Diemer mit dem Zeugen redeten.

Nach der Pause sagt er das er 70% Behinderung hat, im September 2007 wieder im Dienst war.

Im Herbst 2008 hat er ein Studium angefangen für den gehobenen Dienst. Die Tat hat seine Familie sehr gespalten, es ist heute noch Gesprächsthema.

Er kannte M. Kiesewetter seit Februar 2007 im März , sie Ausbilderin und sie haben ein paar Worte gewechselt.Sie wäre ein natürliches aufgeschlossene natürliches lebensfrohes Mädchen gewesen, das auch in den gehobenen Dienst wollte. Am Samstag oder Sonntag hat sie ihn dann gefragt ob sie zusammen fahren wollen……

Für mich machte Martin Arnold keine verängstigen Eindruck, er ist lebensbejahend Mensch der froh war seine Sicht der Dinge  vor der Öffentlichkeit aussagen zu können.

Es passt ja auch, das er dann unter Hypnose ein Phantombild erstellen lies, die einen der Täter zeigte. Die Soko Parkplatz wollte dies sogar veröffentlichen, aber der leitende Staatsanwalt von Heilbronn stellte sich dies entschieden dagegen.

Warum fragt man sich heute noch. Denn dies hat heute mehr Gewicht als damals, denn es würde man dieses Bild zeigen dann gibt es keine Ähnlichkeit mit Uwe Böhnhardt oder Uwe Mundlos.

Ein großes Geheimnis wird wegen der 2 geraubten Polizeiwaffen gemacht. Diese wurden ja in dem Wohnmobil der 2 Uwes in Eisenach nach einem Bankraub gefunden. Diese beiden Waffen strotzen ja nur DNA von den beiden, wiederum die Waffen mit denen M.Kiesewetter und M.Arnold angeschossen wurden,weisen keine DNA von beiden auf. Diese letzten Waffen fand man in der ausgebrannten Wohnung in Zwickau. Auch der Spurenermittler der am Oberlandesgericht aussagte, meinte schon, man muss schon wissen,wie man den Sicherheitsverschluss am Holster für die Waffe entriegeln kann. Bei M. Kiesewetter wusste der Abnehmer genau wie man es machen muss, wiederum bei M.Arnold wurde es mit roher Gewalt abgenommen. Wie der Ermittler weiter aussagte müssen dort 50 kg Kraft aufgewendet worden sein um diese Waffe zu entnehmen. Des weiten ist interessant das man sich deshalb in Gefahr begibt sich selbst derart mit Blut vollzuschmieren das es jedem der im Umkreis steht, dies auffallen muss.

Die Täter hätten es auch leichter haben können an eine Waffe der Polizei  gelangen zu können.Für die Bundesanwaltschaft ist klar diese Waffen sind eine Art Trophäe. Sie hätten einfach eine Metallbox aus dem Kofferraum entwenden müssen, darin war eine Maschinenpistole samt Magazin aufbewahrt. Man hätte diese Metallbox einfach aus dem Kofferraum mitnehmen können, in ein Auto um zu einsteigen, um zu Hause diese Gefahrlos zu öffnen.

Und ich nehme stark an, wenn Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos die Täter gewesen sein sollten, werden sie dies gewusst haben, das es einen Maschinenpistole im Kofferraum gab, denn seit dem Amoklauf in Erfurt ist dies Standard in jedem Polizeiauto.

Es wurden ja auch noch von vielen Zeugen viel Phantombilder gemacht, darunter waren viele brauchbare dabei, nur wurden sie bis heute der Öffentlichkeit vorenthalten. Erst als die Heilbronner Stimme diese das erste Mal zeigte war das erstaunen groß das keine Ähnlichkeiten mit den Männer aus Zwickau hatten. Es ist eben bequem zu sagen man hat die 2 Waffen in Eisenach gefunden und die Tatwaffen in Zwickau dann müssen es die beiden Uwes gewesen sein.

Damit hat man alles was man will, denn Uwes werden nichts mehr dazu äußern können, und Frau Zschäpe schweigt dazu. Die Frage ist ob sie dazu etwas beitragen könnte.

Deshalb ist dies ein sehr interessanter Fall, der uns noch lange beschäftigen wird.