Fünfter Zeuge Peter Stunz Freiwillige Feuerwehr Stregda

Fünfter Zeuge Peter Stunz Freiwillige Feuerwehr Stregda

Nach der Einleitung durch die Vorsitzende D. Marx und der Belehrung geht die Befragung los.
Sie haben die Möglichkeit im Zusammenhang Ihre Eindrücke oder Ihre Erinnerung von damals zur Kenntnis zu bringen und wir würden dann im Anschluss Fragen an sie stellen oder wir fangen gleich mit Fragen an, wie Sie es halten wollen das ist Ihre Entscheidung.
Stunz: Ich denke fangen Sie gleich mit Fragen an.
Marx: Ja gut, es gibt ja Unterlagen, der Bericht zum Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Stregda, da hat der Kollege Quendt gesagt den hätte er am Abend nach diesem Einsatz und dort steht das Sie als Maschinist gewesen sind.
Stunz: Das ist so korrekt.
Marx: Bei diesem Einsatz wie haben Sie das erlebt Sie sind ausgerückt um 12.05 Uhr was ist als nächstes passiert Sie treffen dort ein in Stregda was haben Sie dort vorgefunden.
Stunz: Also wir haben ein brennendes Wohnmobil vorgefunden die Berufsfeuerwehr war bereits schon anwesend der Kamerad Quendt war in den Sinn der Gruppenführer und äh und war somit derjenige der den Kontakt zur Berufsfeuerwehr gesucht hat wie das so normal ist Eisatzleitung etc. Meine Aufgabe bestand darin das Fahrzeug auf weitere Einsatzbefehle zu warten. Für den Maschinisten besteht immer die Pflicht wenn er keine weiteren Aufgaben zugeteilt bekommt, auf einen Befehl zu warten. Wir haben wie gesagt dort ein brennendes Wohnmobil vorgefunden der Angriff Löschangriff wurde im Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Eisenach aus und wie ich das von meinem Standort mit sehen konnte ist das Feuer gelöscht worden. Irgendwann ist dann die Tür geöffnet worden und wie gesagt später sind die Kameraden wieder hochgekommen zu mir haben eben berichtet ich sag es mal im Umgangssprachlichen schagon da liegt einer drin. Das war der Ablauf des Geschehens wir haben dann noch gewartet bis dann der Befehl zum abrücken kam und wir entlassen wurden und sind wir zum Standort zurückgefahren und abgemeldet und nach Hause. Das ist im groben Rahmen der Ablauf gewesen.
Marx: Also als Maschinist standen Sie die ganze Zeit an Ihrem Fahrzeug.
Stunz: Ich stand die ganze Zeit an meinem Fahrzeug von einem Bewegungsradius von 10 Meter in etwa ich war zu Beginn einmal unten am Tanklöschfahrzeug und habe dort gefragt welche Maßnahmen ergreifen müssen wir wären für die Wasserversorgung zuständig gewesen wenn der Tank nicht ausgereicht hätte, und die restliche Zeit am Fahrzeug gestanden.
Marx: Dann war Ihre Blickperspektive ein Stückchen weit oberhalb
Stunz: Ja das entspricht in etwa Richtig.
Marx: Da konnten Sie die Lage beobachten. Bei der Einweisung was jetzt zu geschehen hat waren Sie nicht dabei? Das hat der Kollege Quendt alleine gemacht?
Stunz: Ja
Marx: Haben Ihnen dann die Kollegen berichtet irgendwelche Warnungen vor dem Einsatz hingewiesen wo sie besonders zu achten hätten?
Stunz: Nein.
Marx: Gab es Hinterher dann Gesprächsbedarf über das was da vorgefallen ist das ist ja nicht alltäglich die Tür öffnet und findet einen leblosen Körper drin.
Stunz: Gut man hat darüber gesprochen äh wie gesagt wie ich schon bemerkt habe da liegt einer drin aber in welchen Zusammenhang usw. und sofort und welche Dimensionen das hier angenommen hat das war uns zu diesen Zeitpunkt nicht klar. Wir sind ja ganz einfach gesagt zu einem Brand zu einem Wohnmobil gerufen worden und unter anderem Voraussetzungen sind wir gar nicht hin. Was dann aus dieser Geschichte erwachsen ist uns später bekannt geworden. Da gab es eine Rundfunkmitteilung bekommen über den Banküberfall Eisenach und vorher gab es keinerlei irgendetwas dazu.
Marx: Wir wissen entwischen ja aus Unterlagen ja und aus Aussagen hier Ausschuss hier eine erste Annährung der ersten Streifenpolizisten an das Fahrzeug Schüsse vernommen wurden, dann später stieg Rauch auf nach den bisherigen Angaben die gemacht wurden was heißt nur die Feuerwehr gerufen aber nicht irgendeinen Rettungswagen. Haben Sie das auch wahr genommen? Haben Sie ein Rettungsfahrzeug gehört oder gesehen?
Stunz : Das muss ich verneinen. Kann ich jetzt nicht einschätzen also der Blickradius ist bis zu den Parkenden Fahrzeug gegangen wo das zweite Feuerwehrfahrzeug stand auf der linken Seite stand was man sehen kann Was dahinter wahr muss ich passen.
Marx : Sie haben ja da von einer gewissen Entfernung aus beobachtet aus diesem Blickwinkel hin in etwa haben gesehen das Löscheinsatz beendet oder abgebrochen wurde wenn man das Bildchen ansieht das am Dach Flammen gezüngelt haben, das heißt es wurde nicht vollständig gelöscht was haben Sie beobachtet wer als erstes dort ja nach der geöffneten Tür, wer hat die Tür geöffnet, können Sie das sagen?
Stunz: Das kann ich mit den heutigen Erinnerungsvermögen kann ich das nicht mehr sagen ich weiß nur das meine zwei Kameraden in der nähe der Tür waren und das dann die Berufsfeuerwehr zu Gange waren aber wer die Türe geöffnet hat weis ich nicht aus diesen Aspekt heraus.
Marx : Und wer hat als erstes reingeschaut oder reingegangen können Sie sich daran erinnern war die Türe irgendwann mal auf und war dann klar da liegt einer drin da muss ja jemand reingeschaut haben oder reingegangen sein.
Stunz : Nein.
Marx: Wie viel Leute waren da insgesamt vor Ort als die Türe geöffnet wurde so ungefähr? Ich meine jetzt nicht irgendwelche Schaulustige so ungefähr?
Stunz : Mit Bestimmtheit kann ich es nicht sagen an der Tür meine zwei Leute und die Leute von der Berufsfeuerwehr.
Marx : Polizeibeamten?
Stunz: Polizeibeamte in Uniform
Marx: Zivilbeamte?
Stunz : Kann ich nicht einschätzen jedenfalls mehr als Polizisten.
Marx : Jedenfalls dann aber auch schon vorher der Löschvorgang und es ist uniformierte Polizei da dann kann davon ausgehen das die nichts zu suchen hat das man auch weggeschickt wird.Müssten die Zivilpersonen waren noch da unfair…
Stunz : Ich habe eine Zivilperson aus meinen Blickwinkel wahrgenommen das ist Person die sich dort mit der Weste mit der hellen Weste die rechte Person die hab ich wahrgenommen und die stand eine ganze Zeit auf der Höhe des Tankwagens.Alsorechts ist das einzige als Zivilperson aufgefallen ist
Marx: Ok dann gebe ich erst mal weiter an die Fragerunde weiter, Herr Keller haben Sie eine Frage? Nein, Frau Berninger?
Berninger: Herr Stunz auf dem Weg vom Gerätehaus zum Einsatzort haben Sie da Funk mitgehört jedenfalls bei diesem Einsatz. Rettenungsleitstelle.
Stunz: Der Funk ist in dem Moment eingeschaltet wo mir mit den Rettungsleitstelle Kontakt treten und bleibt während des Einsatzes eingeschaltet das ist richtig.
Berninger: Sie haben nicht mitbekommen, zum Weg hin über Funk irgendwelche Informationen hab.
Stunz: Nein nichts.
Berninger: Wohnmobil Fahrräder…
Stunz: Wir haben unseren Einsatzbefehl bekommen das Wohnmobil in der und der Straße und äh an was weiteres kann ich mich nicht erinnern.
Berninger: Und dann haben Sie vorhin gesagt, Kameraden haben Bereitschaft, sie haben das Feuer gelöscht wurde die Türe geöffnet das es die Türe ist die man hier sieht, habe ich schon geschlussfolgert aber was meinen Sie das Feuer wurde gelöscht wurde da gelöscht oder von einem anderem Standort gelöscht, von wo wurde ein Feuer gelöscht?
Stunz: Als das Feuer soweit ich mich erinnern kann wurde das Feuer von den Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr gelöscht. Zu Anfang gaben auch Bestrebungen von der Seite und dann ist aber ist dann sofort zur anderen Seite und dann kann ich heute nicht mehr mit Bestimmtheit sagen ob jetzt von Oben gelöscht wurde damals oder dann erst gelöscht wurde als die Türe geöffnet wurde das weiß ich nicht mehr das kann ich nicht mehr einschätzen. 12:16
Berninger: Und wenn von oben gelöscht wurde würden Sie dann auch sagen das dies Ihre zwei Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr waren.
Stunz: Ich denke das sind Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr gewesen.
Berninger: Haben Sie mitbekommen ob andere Türen an dem Wohnmobil geöffnet wurde. Also haben Sie die Beifahrerführe gesehen beispielweise.
Stunz : Nein.
Berninger: Die Motorhaube?
Stunz: Die Beifahrertüre oder Fahrertüre habe ich nicht gesehen, Motorhaube weiß ich nicht mehr mit Bestimmtheit. Ich weiß nur eins späteren Erzählungen heraus die Warnanlage des Fahrzeuges abgestellt wurde aber mit Bestimmtheit sagen ob dazu die Motorhaube geöffnet wurde.
Berninger: Während Sie gewartete haben,haben Sie den Funkverkehr mitgehört?
Stunz: Nein, wir haben den Funk am Fahrzeug das heißt hinten an dem geöffnete Lucke wo sich die Pumpe befindet haben wir nur Sprechfunk da sind Lautsprecher montiert.
Berninger: Haben irgendwelche Informationen mitbekommen.
Stunz: Nein.
König: Herr Stunz ich hätte da noch paar Fragen, haben Sie Presse wahrgenommen? Die vor Ort war?
Stunz: Ich habe irgendwann von der Presse wahrgenommen das müsste auch von meinem wenn es Presse war einen mit Fotoapparat das würde ich der Presse gleichsetzen. Da müsste ich bis dahin korrigieren ja es war jemand es war jemand mit einem Fotoapparat da.
König : Mit einem größeren?
Stunz: Ja.
König: Wissen Sie wann Sie den Menschen wahrgenommen haben, war das kurz nach Ihrem Eintreffen, oder während des Löschvorgangs?
Stunz: Kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, aber ich denke eher später.
König: Haben Sie Anwohner oder Passanten wahrgenommen?
Stunz: Anwohner wenn dann sicherlich hinter der Absperrung. Das war ja sicher später wenn ich mich entsinnen kann ist hinter unserem Löschfahrzeug von der Feuerwehr äh Polizei abgesperrt worden.
König: Als Sie ankamen gab es schon Absperrungen, gab es schon Absperrungen?
Stunz: Nein.Als wir angekommen sind denke ich gab es keine Absperrung von der Straße von der wir gekommen sind.
König: Sie konnten einfach ranfahren sozusagen stoppen aussteigen und Kontakt zur Berufsfeuerwehr?
Stunz: Ja so denke ich ist es gewesen.
König: Wissen Sie in etwa wann die Absperrungen gemacht wurden, und wer diese vorgenommen hat.
Stunz : Das kann ich nicht sagen, wenn es geschehen ist es hinter meinem Rücken geschehen.
König: Wie viel Meter ungefähr, vom Tatort sozusagen Wohnmobil wurden die Absperrungen gezogen.
Stunz: Wenn ich davon ausgehe und einschätze das das Fahrzeug in dem ich mich das Einsatzfahrzeug in dem ich mich befunden habe ca. 30m 35m 40m vom Wohnmobil entfernt war dann ist die Absperrung vielleicht nochmal so 10m 15m hinter dem Löschfahrzeug gewesen.
König: 15m ca.
Stunz: Denk ich ja.
König: Sie haben gesagt das Sie das Hupen wahrgenommen den Löschvorgang mit wahrgenommen gab es denn ich sage es mal so personelle Veränderungen sind Menschen hinzugekommen Polizisten hinzubekommen wo Sie das beobachten konnte.
Stunz: Das kann ich nicht sagen. Der einzige Herr der mir in Erinnerung ist vielleicht der Mann auf meiner Seite des Gesehenes.
König: Warum ist der Ihnen in Erinnerung geblieben?
Stunz: Naja weil es die einzige Person gewesen ist die auf der rechten Seite vor dem Tanklöschfahrzeug gestanden hat.
König: Ok. Sind Sie jemals von der Polizei befragt worden?
Stunz: Nein.
König: Wurden von Ihnen DNA Spuren genommen?
Stunz: Nein.
König. Als Sie sich mit ihren zwei Kameraden auf den Rückweg begeben haben die Situation für die Freiwillige Feuerwehr haben Sie sich unterhalten was da dort gesehen wurde über die Geschehnisse und was geschehen ist?
Stunz: Doch selbstverständlich unterhält man sich über den Einsatz und mit dem Gespräch ist es eigentlich ein ganz normaler Einsatz gewesen bis auf die Feststellung das wir da eine Leiche drin in diesen Wohnmobil und das ist wie gesagt ist rein ganz normaler Einsatz. Und jetzt in Folge mit der Geschichte mit der Polizei??.
König : Wann haben Sie denn erfahren das es im Vorfeld Schüsse gab?
Stunz: Das muss irgendwann gewesen sein in den Nachrichten oder im Radio Fernsehen das kann ich nicht mit Bestimmtheit nicht mehr sagen auch den Zeitpunkt wann die ersten Meldungen gekommen sind, Presse Rundfunk Fernsehen das kann, den Zeitpunkt kann ich nicht mehr sagen. Ich weis es nur das der Zusammenhang der gedankliche Zusammenhang hergestellt wurde als alles weitere mit den Mitteilungen Presse usw war.
König: Herr Lindenlaub der vor Ihnen da war hat das schon sehr kritisch gesehen das die Informationen über die Schüsse im Wohnmobil nicht gegen hat an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Wäre das aus Ihrer Sicht wäre das der normale Vorgang diese Informationen erhält wenn man Ort eintrifft.
Stunz : Wenn das bekannt ist wäre das sicherlich wäre dies sicherlich sehr sehr hilfreich gewesen. Das sehe ich genauso kritisch.
König : Von Wem hätte die Information kommen müssen, von der Berufsfeuerwehr von der Polizei oder von beiden.
Stunz: Es gibt ja,eine Abfolge von dem Dienstweg der Befehlsweitergabe aber für uns ist der Einsatzleiter bei der Berufsfeuerwehr maßgeblich, oder wäre maßgeblich dafür verantwortlich gewesen.
König: Danke schön.
Pelke : Nur noch zwei Fragen, nach Angaben von Herr Lindenlaub hat auch gesagt mit den örtlichen Wehrleiter ein Gespräch geführt wurde das es die Sache gefährlicher und problematischer als vor dem Zeitpunkt vor Ort gewusst haben. Ist das seinerzeit auch kritisch auch von Ihnen besprochen worden, und die zweite Frage wäre ist dann auch eine Beschwerde Richtung Berufsfeuerwehr gegeben worden.
Stunz: Ähm wir haben sicherlich kritisch diskutiert das ohne Frage ob jetzt eine Beschwerdeform von unserem Wehrleiter weitergegeben wurde an die BF weiß ich nicht.
Pelke: Danke schön
Henfling: Sie hatten ja schon den Dauerhupton erwähnt ertönte als sie erst ankamen oder passierte das erst während des Einsatzes Ihrer Unternehmung? Wissen Sie das noch?
Stunz: Das kann ich nicht sagen. Nicht mit Bestimmtheit.
Henfling: Haben Sie wahrgenommen, Sie konnten ja nicht sagen welche Tür da noch geöffnet wurde aber da am Fahrzeug ausser Ihren beiden Kollegen auf die Sie wahrscheinlich im Blick hatten. Dann mit größeren Werkzeug oder mit Werkzeug zu schaffen gemacht hat und das versucht hat um das abzustellen.
Stunz: Das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.
Henfling: Sie haben vorhin gesagt als Ihre Kameraden zurückkamen haben die gesagt so sinngemäß oder wortwörtlich meinen dass da einer drin liegt.
Stunz : Es war ein bisschen lapf formuliert das da ein Paar Turnschuhe und die haben sich Turnschuhe angesehen. Ob es so in etwa war das war der Wortlaut.
Henfling: Sie haben nicht von einer Leiche oder toten gesprochen, sondern sie haben gesagt da liegt einer drin.
Stunz. Ja genau
Henfling: Danke schön.
Marx : Da habe ich auch noch ne Frage ihr Kamerad Quendt hat im Einsatzbericht reingeschrieben des während des Einsatzes die Freiwillige Feuerwehr Stregda Äußerungen an dritte zum Einsatzablaufes nicht getätigt werden. Das ist auf der einen Seite Selbstverständlichkeit das man dies nicht macht und dann steht sie extra im Bericht auf. Er hat dann auf Nachfrage gesagt das wurde vom Wehrführer befohlen wurde das reinzuschreiben.Gab es vor Ort spezielle Ansagen Ihre besondere Diskretion oder daran erinnert worden nichts zu erzählen.
Stunz: Das habe ich schon so empfunden.
Marx: Und von wem?
Stunz: Der Geräder??? Ist in seiner Funktion beauftragt worden uns im Prinzip darüber zu informieren.
Marx: Aber jetzt im Nachgang nicht am Einsatz selber sondern am Abend…
Stunz: Äh das ist ja einige Tage später gewesen diese Zusammenkunft wenn ich recht in sinne.
Marx: Da hat der Wehrführer Sie darauf hingewiesen hier jetzt stillschweigen wahren sollte.
Stunz: Richtig so in etwa.
Marx: Gab es eine Begründung für.
Stunz : Nein. Ich habe wie Sie es schon gesagt haben, als Vorgänge während des Dienstes nicht redet. Man unterliegt ja da einer Schweigepflicht über bestimmte Sachen und ich habe es in die Richtung hineininterpretiert.
Marx: Aber man fragt sich doch für so einen Moment normalerweise warum kommt das jetzt hat das einen bestimmten Hintergrund gehabt ging es darum um den Ärger um die unterlassene wegen den Schusswaffen im Wohnmobil sind um das nicht weiter an die Öffentlichkeit trägt oder Erkenntnisse vor Ort die Beschreibung der Turnschuhe. Haben Sie da nicht nachgefragt oder was haben Sie da angenommen oder Motiv gewesen sein könnte.
Stunz: Das es generell um die gesamte Situation ging die eine gewisse Brisanz hatte.
König: Sie sagten das eine Zusammenkunft paar Tage später gegeben hätte, was heißt ein paar Tage später. Der 4.11.2011 ist ein Freitag war das Treffen Dienstag Donnerstag haben Sie regelmäßige Treffen.
Stunz: Wir haben regelmäßige Treffen, wir haben Dienstversammlungen in denen wir unsere Schulungen führen, wir haben praktische Ausbildung die wir als regelmäßig als Treffen haben. Das ist richtig aber das war eine außerplanmäßige zu dem wir gerufen wurden.
König: Wenn Sie sich nicht mehr genau erinnern welcher Tag das exakt war gefühlt, war es in der Woche danach..
Stunz: Ich würde es auf den Zeitraum eingrenzen eine Woche bis vierzehn Tage später. Genau kann ich es nicht sagen.
König: 04.11.passiert das Ganze zwischen Freitag 11.11 und Freitag dem 18.11.
Stunz: Das sind alles Daten die sich nicht einbrennt
König: Also für uns als Hintergrund spannend ist, wurde Ihnen diese Information rübergegeben bevor Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt handelt oder nach dem es schon öffentlich bekannt war das es sich um Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gehandlt hatte.
Stunz: Also das auf jeden Fall nach.
König: Danach?
Stunz: Ja
König: Wissen wer da Ihren Wehrführer sozusagen gebeten oder angewiesen hat mit Ihnen zu sprechen hat über die Schweigepflicht.
Stunz: Das weiß ich nicht mit Sicherheit aber er ist ja im Prinzip ja auch der Berufsfeuerwehr Amtsleiter unterstellt. Aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen das es von dort gekommen ist.
Henfling: Im Anschluss die Frage was Frau König gesagt hat Ihr Kollege Quendt hat hier gesagt den Bericht den ihr geschrieben hat zum Einsatz am 04.11. verfasst. Dort steht dieser Satz das nicht an dritte schon mit drinne, als sie sich getroffen haben sie diesen Bericht vorliegen und dieser nochmal geändert worden oder stand es da schon drinne wie sie ihn kennen.
Stunz: Also den Bericht den der Quendt verfasst hat den kenne ich nicht. Ich glaube mich zu erinnern nicht in irgendeiner Form bekommen habe.
Henfling: Wie läuft es normalerweise wenn Ihr Gruppenführer in Fall an dem Tag Herr Quendt soll einen Bericht schreiben gibt er diesen dann an den Wehrführer weiter?
Stunz: Das wäre der Dienstweg, Wehrführer ggf. zu seinem Vorgesetzten.
Henfling: Ist es üblich das man diesen nochmal ergänz? Oder das die anderen Kollegen nochmal rein schauen und sagen das würden wir anders oder werden da noch Ergänzungen gemacht, oder obligt das nur den Gruppenführer.
Stunz: Das kann ich nicht beantworten weil ich nie bei einer Stellungnahme eines solches Berichteten beteiligt war.
Henfling: Nochmal ganz zurück sind Sie als Sie ausgestiegen sind mit Ihren beiden Kollegen zur Berufsfeuerwehr zu dem Löschfahrzeug hier im Bild stand mit hinge gegangen sind sie die ganze Zeit an Ihrem Fahrzeug geblieben?
Stunz: Nein bin erst am Fahrzeug geblieben und so ist ja die Vorschrift um weitere Einsatzbefehle abzuwarten als dann keine Befehle kamen habe ich dann bin ich runter zu dem BF Tanker gegangen und hab nachgefragt ob schon welche Maßnahmen ergreifen soll und bin dann wieder zum Fahrzeug.
Henfling: Wie war die Antwort auf Ihre Frage?
Stunz: Sinngemäß nee macht mal nichts.
Henfling: Ok hatten Sie sonst standen ja sicherlich halbe dreiviertel Stunde ist das so korrekt
Stunz: Das ist mindestens gewesen.
Henfling: Hatten Sie aussser Kontakt Ihren beiden Kameraden Quendt und Lindenlau hatten Sie mit anderen Kontakt mit denen Sie gesprochen haben?
Stunz: Nicht das ich mich entsinnen kann.

Keine weiteren Fragen…

Vierter Zeuge : Thomas Lindenlaub Freiwillige Feuerwehr Stregda

Vierter Zeuge : Thomas Lindenlaub Freiwillige Feuerwehr Stregda / Eisenach

Marx : Guten Tag Herr Lindenlaub, herzlich Willkommen im Untersuchungsausschuss schön das Sie uns als Zeuge zu Verfügung stehen. Sie wissen ja worum es geht. Der Einsatz am 04.11.2011. Da waren Sie als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr zu gegen. Belehrung.
Ok Herr Lindenlaub, wenn Sie wollen können Sie uns von sich aus erzählen was Sie im Zusammenhang was sie an diesem Tag mit den Kameraden gemacht haben sagen.
Lindenlaub: Na gut, es war ne ganz normale Alarmierung Wohnmobilbrand Stregda die Straße weiß ich jetzt nicht aus dem Kopf. Da sind wir dann zum Brandt gefahren. Da wir wenig Personal waren haben wir die Berufsfeuerwehr unterstützt,und da habe ich in Bereitschaft gestanden an der Eingangstür des Wohnmobils. Und wollte löschen. Ja als die Türe aufging am Fahrzeug die Beine einer Person gesehen hatten hieß es von der Polizei dann Kriminalpolizei oder Streifenpolizisten weiß auch nicht mehr wer das war „ Halt aufhören“
Ja dann war fast für uns der Einsatz erledigt. Wir sind dann nur in Bereitschaft gestanden man sieht uns ja sehr gut Marcus und mich, und dann war Schluss.
Marx: Ist es zu keinem Wassereinsatz gekommen?
Lindenlaub: Wir haben einen kurzen Sprühstrahl an die Tür gegeben zum kühlen erst mal es ist ein Wohnmobil, man nimmt an Gasflaschen und was nicht alles im Wohnmobil haben kann.
Marx: Sie haben gegen die Tür…parktisch
Lindenlaub: Einen Sprühstrahl gegen die Tür
Marx: Um die Tür abzukühlen, welche Instruktionen hatten Sie denn genau, was sollten Sie machen. Sie sind dort angekommen mit den beiden Kollegen und was passierte dann möglichst in Zeiten erzählt 😉 .
Lindenlaub: Von wem ich direkt den Befehl bekommen habe weiß ich auch nicht mehr nur Brand und Löschen.
Marx: Ja die Berufsfeuerwehr war ja schon vor Ort…
Lindenlaub: Ja von der Berufsfeuerwehr kam der Befehl, wir hatten keinen extra Gruppenführer oder sowas wir waren keine eigenständige Einheit waren nur zur Unterstützung bereit.
Marx: Unterstützung heißt die Berufsfeuerwehr hat schon selber gelöscht?
Lindenlaub: Ähm ja die hatten schon das Dach gekühlt gehabt, das war ja schon im Vorderbereich das Feuer ja die waren schon am löschen und dann wir sollten dann hierfür die Tür unterstützen.
Marx: Jetzt haben wir schon vorher gehört von diesen wie heißt das Teil noch mal…
Lindenlaub: Schnellangriff
Marx: Schnellangriff eine Apparatur gibt es auf dem Wagen der da stand, müsste man dann übergeben bekommen haben …
Lindenlaub: Ja haben das vom Tanker direkt genommen.
Marx: Dann sind sie los, stoßen auf die Tür, war es da schon klar diese zu öffnen.
Lindenlaub: Klar wir wollten sie öffnen. Wir sollten ja von innen löschen.
Marx: Ach von Innen sollten sie löschen. Dafür konnten sie eigentlich öffnen, und wer hat denn nun die Türe geöffnet.
Lindenlaub: Das kann ich nicht mehr sagen, das ist zu lange her ob ich selber war oder von der Berufsfeuerwehr das weiß ich nicht mehr.
Marx: Das Fahrzeug wurde dann geöffnet und dann haben sie gesagt von der Polizei die Anweisung „Schluss jetzt nicht weiter“
Lindenlaub: Wir würden Spuren vernichten.
Marx: Sie sagten spuren vernichten, sie sagten Leichen.
Lindenlaub: Leichen, gut das war eine Mutmaßung von mir. Ich hatte eine Person gesehen.
Marx: Sie standen relativ nahe am Wohnmobil, was genau gesehen.
Lindenlaub: Ja nur hatte die Tür offen gesehen Turnschuh und so nah dann. Das war das Bild, da hat mir dann schon gereicht. Weil reingucken wollen, musste ich ja nicht.
Marx: Gut dann haben die quasi Polizei übernommen, haben sie das Fahrzeug betreten können Sie sich daran erinnern
Lindenlaub: Ein Schritt rein aber nicht wirklich rein weil es hat ja noch gebrannt. Höchstens auf die erste Stufe vielleicht. Mal reingelinst
Marx: Wenn man den Film weiter anschaut das haben wir am Vormittag gemacht da zügeln am Dach so Flämchen die durften dann nicht mehr gelöscht werden
Lindenlaub: Genau, ne die durften wir in dem Moment nicht löschen die hat dann später die Berufsfeuerwehr gelöscht.
Marx: Aha, wie ging es dann weiter. Ihr Einsatz war dann sozusagen beendet Sie standen da noch und…
Lindenlaub: Wir haben dann noch in Bereitschaft gestanden falls es sich weiter ausbreitet und dann war für uns der Einsatz beendet.
Marx : Jetzt hat uns Herr Quendt erzählt als ihr Leiter sozusagen der kleinen Gruppe das sie zurückgefahren sind und am selben Abend einen Bericht geschrieben und wir haben uns gewundert den Satz den er eingefügt hat, Am Ende des Einsatzes wurden keinen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stregda Äußerungen an dritte zum Einsatzverlauf getätigt. Es fand jedenfalls eine Kommunikation mit den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Polizei statt. Können Sie sich erklären warum er den Satz den Satz da aufgenommen hat, und was man damals gesprochen hat vor Ort, ist das üblich.
Lindenlaub: Ja gut, das ist normal wir dürfen nie an die Zeitung oder so weitergeben dafür gibt es Pressesprecher der das weiter gibt von der Einsatzleitung in dem Fall eher.
Marx: Jetzt hab es im Nachhinein ziemliches Wuhling als Person als Privatmann oder als Feuerwehrmensch da verfolgt haben. Ob man dann dahin schicken zum löschen weil da möglicherweise oder mit ziemlicher Sicherheit vorher Schüsse vernommen waren im Wohnmobil und später ja Leute???(nicht mit Sicherheit) gefunden wurden wenn sie auch schon tot waren, irgendwas Schusswaffen gebraucht worden waren Menschen in dem Wohnmobil zu finden waren, haben sie da Kenntnis erhalten. Da selber am Ort selber kommen außer selber gesehen haben?
Lindenlaub: Nee an dem Ort.
Marx: Nix, ok dann haben sie nur weiterverfolgt das das Fahrzeug abtransportiert wurde da waren Sie nicht mehr dabei da waren Kameraden der Berufsfeuerwehr dabei?
Lindenlaub: Ja, ja. Den Abtransport haben wir dann nur gehört.
Marx: Sie waren auch nicht beteiligt, nicht abzudecken die Plane hochgenommen? Das haben auch die anderen Kollegen gemacht.
Lindenlaub: Nein
Marx: Ja dann, ist Ihnen bekannt geworden ob jemals untersucht worden wie dieses Feuer ausgebrochen ist in diesen Wohnmobil, da gibt es normalerweise kriminaltechnische Untersuchung.
Lindenlaub: Ja, in dem Moment überhaupt nicht.
Marx: Dokumentieren Sie als Freiwillige Feuerwehr eigentlich ihren Einsatz oder muss das nur die Berufsfeuerwehr machen. Den Bericht den Herr Quendt geschrieben hat ist das einzige da an Schriftstück.
Lindenlaub: Nein, neee
Marx: Ok, dann gebe ich in die erste Runde, Herr Keller?
Keller CDU: Ich wollte nur fragen, Ihr Einsatz ist ganz normal ganz standartmäßig gab es keine Probleme keine Beeinträchtigung wurden Sie von irgendjemanden zurückgehalten….
Lindenlaub: Wir konnten ganz normal arbeiten wie immer mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr bis eben die Tür auf war und gesehen wurde da eine Person da ist da wurden wir ein bisschen gebremst von der Kriminalpolizei.
König: Herr Lindenlaub, sind Sie jemals von der Polizei vernommen wurden.
Lindenlaub: Ähm ja, ne deswegen nicht (großes Lachen im Saal)
König: Und mit anderen Einsätzen im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehr mal vernommen wurden von der Polizei.
Lindenlaub: Nein.
König: Ähm Sie sagten auch die Beine einer Person gesehen standen Sie in der Tür standen Sie im Wohnmobil oder wo standen Sie um die Beide der Person zu sehen?
Lindenlaub: Ich stand außerhalb ich steh noch wie auf dem Bild.
König: Also von links.
Lindenlaub: Ja, ich denke mal ich bin der linke orange angezogene.
König: Ähm mit einen Sprühstrahl an die Tür spüren zur Kühlung ist das normale vorgehen und dann folgt die Tür Öffnung
Lindenlaub: Ja
König: Konnten Sie die Türe einfach öffnen bzw. Kollegen der Berufsfeuerwehr oder musste da Brecheisen was weiß ich was zum Einsatz kommen?
Lindenlaub: Da kann ich mich absolut nicht mehr daran Erinnern das war dann so ein tohuwabohu dann die Hupe des Fahrzeugs los ging da war ein Höllenlärm kann ich mich absolut nicht mehr daran erinnern.
König: Die ging los.
Lindenlaub: Ja ist normal wenn sich zwei Kontakte berühren dann bekommt die Strom dann ging die los.
König: Naja ging die los. Oder war die schon als sie ankamen..
Lindenlaub: Ne die ging dann los irgendwann los mittendrin.
König: Mittendrin während des Löschvorgangs. Wissen Sie wer dann die Hupe abgestellt hat oder abgeklemmt hat?
Lindenlaub: Ja das war ein Kollege von der Berufsfeuerwehr wir hatten die Motorhaube aufgebrochen mit einer Halligan Tool das muss man sich wie ne große Axt vorstellen.
König: Also das heißt Motorhaube aufgebrochen heißt nicht über die Fahrertür.
Lindenlaub: Nicht über die Fahrertür.
König: Sondern von Vorne.
Lindenlaub: Genau von Vorne.
König: Ist das normale Vorgehen
Lindenlaub: MMHH, ja schon da es im Fahrzeug gebrannt hat würde ich auch nicht unbedingt reingehen um zu suchen wo ist der Hebel wo geht die Motorhaube auf.
König: Ok, wissen Sie wer außer der Berufsfeuerwehr vor Ort war als Sie eingetroffen sind.
Lindenlaub: Nein.
König: Haben Sie Polizisten wahr genommen.
Lindenlaub: Nein, ich habe mich voll auf das Feuer konzentriert ja, habe ich nicht geguckt irgendwelche Polizei im Umkreis ist.
König: Ist Ihnen mitgeteilt worden dass es Schüsse gegeben hat?
Lindenlaub: Nein.
König: Nicht.
Lindenlaub: Also vorher gar nicht, hinterher dann wurde gemutmaßt sag ich mal.
König: Hinterher heißt?
Lindenlaub: Direkt nach Abschluss.
König: Und vom wem wurde das gemutmaßt wissen sie das noch? Innerhalb der Kameraden…
Lindenlaub: Auf jeden Fall von der Feuerwehr
König: Normalerweise müssten Sie informiert werden das da Schüsse gefallen sind.
Lindenlaub: Mmhhh wäre schöner. Beim nächsten Mal.
König: Ich würde Ihnen gerne mal kurz, für die Ausschusskollegen es gibt ja einen Bericht ja der Thüringer Polizeidirektion Gotha bekommen an das Innenministerium vom 15.12.2011 und da wird unteranderem festgehalten durch die Einsatzleitung das ist um 12.07 Uhr ist der Zeitpunkt, „Durch die Einsatzleitung wurde unverzüglich das SEK Thüringen und der bereits entlassene Polizeihubschrauber über die Einsatzzentrale der Polizeidirektion Gotha angefordert mit dem Leiter der Polizeiinspektion Eisenach wurde angewiesen das sich keine Beamten dem Wohnmobil nähern. Das bedeutet eigentlich die Gefahreneinschätzung durch Polizei war eine sehr hohe wenn nicht mal die Polizeikollegen sich nähern dürfen“. Keinerlei Informationen?
Lindenlaub: Nein.
König: Dann danke erst mal.
Pelke: Nur nochmal ganz kurz, vom Ablauf weil sich das jetzt nach Ihren Informationen anders da stellt. Nur ganz kurz das ich alles richtig verstanden habe. Sie dort hingekommen als Freiwillige Feuerwehr, sie bekommen von der Berufsfeuerwehr gesagt was sie jetzt tun sollen dann übernehmen Sie defaktisch die Variante jetzt das Wasser auf das brennende Gefährt zu bringen. Korrekt?
Lindenlaub: Ja
Pelke: Sie haben das dann übernommen, und ähm dann haben Sie weil sich das anders darstellte auf diese Tür das Wasser gehalten und danach sagten Sie vorhin können sich nicht mehr erinnern Sie oder ein Kollege von der Berufsfeuerwehr dann erst die Türe geöffnet hat. Das Fester daneben können Sie sich entsinnen ob das schon kaputt gewesen ist schon zerstört war.
Lindenlaub: das Fenster muss noch ganz gewesen sein sonst hätten wir nicht überlegt die Türe zu öffnen. Da hätten wir erst mal durch das geöffnete Fenster gelöscht. Das Fenster war da noch ganz. So wie ich weiß.
Pelke: Und das die, Batterie nicht durch die Fahrertür abgeklemmt im Fahrerraum wurde sind Sie sich ganz sicher. Das von vorne über die Motorhaube geöffnet wurde.
Lindenlaub: Ja Ja. Da bin ich mir ganz sicher. Das hat sehr lang gedauert man hat es kaum ausgehalten bis man die Hupe gefunden hat nur die Kabel von der Hupe abgerupft nicht von der Batterie. Das erst mal Ruhe war.
Pelke: Und ähm abschließende Frage, nach dann für Sie klar war das Sie eigentlich in einer besonderen Gefahr ausgesetzt waren die man Sie nicht vor Ort informiert hat, hat das irgendwann mal sich mit Kollegen zum einen bei der Freiwilligen oder bei der Berufsfeuerwehr ausgewertet bzw. Haben Sie den Verantwortlichen mal gesagt das war nicht ganz besonderes ok wie ihr mit uns umgegangen seid.
Lindenlaub: Haben paar Tage später haben mit unseren Wehrführer mal getroffen der wollte gerne nochmal wissen was da wirklich los war, er hat ja bei uns den Hut auf sag ich mal und da hab ich ihm das erklärt faden es schon ein bisschen Schweinerei. Ja weil wir hatten, die hatten kaum was gesagt und dann einfach, das war schon ein kräftiger Schock.
Pelke: Wissen Sie ob der Wehrführer dann diese Kritik irgendwo an irgendwen weitergeleitet hat.
Lindenlaub: Das weiß ich nicht, aber das hat er garantiert der Berufsfeuerwehr Eisenach weitergeleitet. Soviel kann ich da einschätzen ja.
Henke: Ich hab auch noch paar Fragen dazu, als Sie da angekommen sind war die Türe geschlossen?
Lindenlaub: Von dem Wohnmobil war die Türe geschlossen.
Henke: Wer hat die Türe geöffnet?
Lindenlaub: ich weiß es nicht mehr.
Henke: Was passierte als die Türe offen war? Feuerwehrmann orientiert sich ja am Brandherd wo ist der Brand wo kann ich ansetzten wo kann ich den Sprühstoß ansetzen, was haben Sie da gemacht?
Lindenlaub: Die Turnschuhe mit den Beinen dran.
Henke: Ja gut man muss weiter reingehen um den Brandherd zu sehen.
Lindenlaub: Wir hätten weiter reingehen müssen, aber sind nicht weiter reingegangen weil wir die Beine gesehen haben und da wurden wir dann zurückgezogen von der Kriminalpolizei.
Henke: Also wurde das als probates Mittel als erster da reingegangen sind, wenn die Gefahr nicht so groß war, war das Feuer nicht so extrem war das man löschen konnte man musste damit rechnen das da bewaffnete …? sind.
Lindenlaub: Oder mit einer verletzten Person, damit haben wir erst mal gerechnet.
Henke: Das sich verletzte Täter sich wehren?
Lindenlaub: Wir konnten gar nicht weitermachen weil wir von der Kriminalpolizei ausgebremst.
Henke: Sie können nicht sagen wer die Türe geöffnet hat.
Lindenlaub: Nein.
Henfling: Ich hab schon ihrem Kollegen nachgefragt und ich würde es gerne auch nochmal gehört wir haben schon festgestellt das das Fahrzeug was auf dem Bild die Berufsfeuerwehr sie hatten ihr Fahrzeug ungefähr in der Foto bzw. Kameraperspektive geparkt.
Lindenlaub: Genau.
Henfling: Sie sind dann so hat es Ihr Kollege geschildert hinter dem Fahrzeug lang, ist das so?
Lindenlaub: Nein.
Henfling: Nach dem ausgestiegen sind
Lindenlaub: Wir sind Berg runter gelaufen am rechten Geländer und ganz vorne an der Ecke sagen wir da, stand der Tanker von der Berufsfeuerwehr Eisenach und da haben wir den Schnellangriff vorgenommen und sind dann wieder darüber gelaufen.
Henfling: Also ganz kurz mit dem Kollegen von der Berufsfeuerwehr gesprochen.
Lindenlaub: Ja
Henfling: Können Sie ungefähr sagen wie lange das war
Lindenlaub: 10 Sekunden.
Henfling: 10 Sekunden. Also einfach nur da gab es keine großartige Übergabe, und da sind Sie mit dem Schlauch mit dem Schnelldings ich wird es mir nicht merken wie sind sie da mit dem Schlauch zu der Türe hin können Sie das noch nachvollziehen. Sind Sie jetzt von vorne.
Lindenlaub: Von Vorne, von der Motorhaube Fahrertürseite.
Henfling: Sie waren vorne und Ihr Kollege der Herr Quendt hinter Ihnen wissen Sie das noch?
Lindenlaub: Nee das weiß ich nicht mehr wer vorne wer hinten Stand.
Henfling: Wenn ich das richtig sehe auf dem Bild ist das Fenster kaputt
Lindenlaub: da ist es noch ganz auf dem Bild.
Henfling: Sie haben ja die Tür gekühlt, ok alles gut. Ihr Kollege geschildert das die Türe geöffnet wurde und sie diesen Sprühstoss hineingegeben haben war ein Polizist oder zu minderst in zivil dort.
Lindenlaub: Ja Polizist war es.
Henfling: Ja und der ist dort reingegangen hat reingeschaut was hat der genau gemacht? Können Sie das in etwa beschreiben was er da gemacht hat?
Lindenlaub: Der hat nur so reingelunst und da war für uns schon zurücktreten ihr vernichtet Spuren.
Henfling: Hat der irgendwas gesagt als er heraus kam.
Lindenlaub: Nee, ich hatte nichts gehört.
Henfling: Sie haben aus Ihrer Perspektive da wie schon beschrieben die Schuhe mit den dazugehörigen Beinen gesehen ist es denn üblich in dieser Situation konnte man einschätzen ein Toter liegt oder hätte man auch sagen können ein Verletzter.
Lindenlaub: Wir gehen immer erst von Verletzten aus.
Henfling: Hätte man in diesem Fall, einen Rettungsdienst rufen sollen.
Lindenlaub: Ja ha.
Henfling: War ein Rettungsdienst vor Ort zu diesem Zeitpunkt.
Lindenlaub: Nein.
Henfling: Können Sie sich erklären warum das nicht passiert ist. Oder warum
Lindenlaub: Nein das kann ich mir nicht erklären den Grund.
Henfling: Was wäre üblich wenn Sie da einfach nur einen Mensch sehen ohne nachvollziehen in welchen Zustand dieser sich befindet würde man das machen.
Lindenlaub: Nickt mit dem Kopf.
Henfling: Ähm gut das war es erst mal.
König: Könnten Sie uns kurz zeigen von wo Sie aus gelöscht haben. Von rechts von der Motorhaube oder links von der Tür.
Lindenlaub: Links von der Türe. Aus der Position wie wir dort immer noch da so steht mit gewissem Sicherheitsabstand die Türe gekühlt.
König: Ich würde mal kurz ein Bild zeigen das ist aus der Akte Staatsanwaltschaft Meinigen 2014 da sieht man zur Beschreibung man sieht das Wohnmobil ne Skizze eine Einzeichnung wo sich die beiden Leichen gefunden haben. Kein Foto.
Lindenlaub: Die Beine lagen noch mehr Richtung Türe.
König: Weil ausgehend von der Position wenn man von links reinschaut wäre der Gang zwei Leichen lagen als solches wären nicht sichtbar. Sie haben beide Füße gesehen bis zum Knie gesehen oder den Fuss?
Lindenlaub: Die Oberschenkel aber da war dann Schluss, mehr konnte man nicht sehen dazu müsste man einen kleine Schritt ins Fahrzeug rein machen, was wir nicht durften.
König: Waren Sie denn schon häufiger bei Einsätzen wo es verletze und tote gegeben hat?
Lindenlaub: Glücklicherweise nicht.
König: Wissen Sie denn, wie der normal Ablauf ist wer stellt den fest das die tot sind.
Lindenlaub: Wir nicht.
König: Die Polizei?
Lindenlaub: Nein
König: Arzt Pathologe?
Lindenlaub: Der schon eher wahrscheinlich.
König: Sie haben nicht mitbekommen die heran telefoniert wurden.
Lindenlaub: Nee Neee
König: Ich würde Ihnen gerne selben Akte kurz Zitat vorlesen Seite 17 die Tür wurde mit Hilfe nahme von Werkzeugen aufgehebelt Ansprechpartner hierfür ist der Feuerwehrmann Herr Thomas Wolfram Berufsfeuerwehr. Die Tür war zuerst nicht zu öffnen dann ging die Tür mit viel Kraft auf so berichtet der Feuerwehrmann Nennstiel. Die Feuerwehr wurde angewiesen nur sehr vorsichtig in das innere in das Wohnmobils zu sprühen und nur dann wenn es unumgänglich ist. Haben Sie diese Anweisung mit bekommen.
Lindenlaub: Nein… Wir durften da gar nicht mehr löschen das hat dann nur noch die Berufsfeuerwehr getan.
König: Ok, Die Akte ist von Herr Lotz, das ist der Einsatzleiter bis zu dem Moment der Herr Menzel kommt und weiteres Zitat Herr Lotz forderte die Feuerwehr erneut auf nur vorsichtig zu löschen da möglicherweise Tote im inneren befinden und die dortige Spurenlage erhalten bleiben soll. In diesem Sinne löschte die Feuerwehr vorsichtig. Haben Sie das mitbekommen diese Anweisung nur vorsichtig zu löschen.
Lindenlaub: Nein.
König: Ist das nicht ein Wiederspruch sozusagen der Ansatz und das Ziel der Freiwilligen Feuerwehr auch der Berufsfeuerwehr ist Menschenleben zu retten. Und im Gegensatz die Kollegen Polizei sagt mal vorsichtig könnten Tote drin sein.
Lindenlaub: Tja wenn Sie es schon gewusst habe.
König: Das ist die große Frage, wir haben nämlich vor
Lindenlaub: Wir wussten es nicht, das ist meine Aussage dazu.
König: Ich kann es komplett vorlesen, die Feuerwehr fuhr gerade Sondersignal? in das Wohngebiet hinein als das Dachfenster nach innen stürzte. Dadurch schlugen Flammen nach oben aus dem Wohnmobil die Feuerwehr fuhr direkt neben das Wohnmobil der Unterzeichner forderte nach erneuten Aufruf vorsichtig zu löschen da möglicherweise tote im inneren befunden. Um die dortige Spurenlage zu erhalten bleiben sollen.
Berninger: Ich hätte zwei Fragen wegen den Schnellangriff wenn ich Sie richtig verstanden habe haben Sie nicht? den Schnellangriff auf dem Bild links sichtbar von dem anderem. Und von dem zweitem haben sie gesagt die Berufsfeuerwehr die Motorhaube mit den Halligan Tool geöffnet. Aber die Berufsfeuerwehr schreibt aber, desweiten öffnet ich die Fahrertür des Wohnmobils die verschlossen war mit der Axt um Zugang zum Motorraum zu bekommen um die Batterie abzuklemmen wegen der akustischen Geräusche.
Lindenlaub: mhh, von der Fahrertüre kann ich nichts gesehen haben weil ich ja hinter dem Fahrzeug stand, ne kann ich nicht sagen ob die Türe offen war. Nee nein eigentlich nicht.
Henfling: Von Ihnen wurde keine DNA und wurden auch nicht verhört.
Lindenlaub: Nein.

Marx: Keine weiteren Fragen an Herr Lindenlaub. Ende

Zweiter Teil der Aussage Freiwillige Feuerwehr Stregda Herr Quendt

Pelke: Ja darum ja. Weil Sie den Satz gesagt hatten, ein Mann muss drin gewesen sein…
Quendt: Nein nein nein, ein Polizeibeamter einer der zivilen Beamter. Ein Zivilbeamter weiß ich der muss es ja gesehen haben der wer da rauskam das da eine Leiche ist.
Pelke: Also Sie wissen ein Zivilbeamter drinne gewesen ist.
Quendt: Ja das weiß ich.
Pelke: Dann auch möglicherweise Aussagen getätigt hat „eine Leiche gesehen. „
Quendt: Ja.
Pelke: Außerdem was sie von innen gesehen haben, diesen Ruß gesehen haben sie nicht auch nicht mehr….
Quendt: Nach dem Abzug nein…
Pelke: Nach dem dann der Einsatz dann abgeschlossen war Wann oder überhaupt wurden Sie im Abgang informiert über die Gefährlichkeit und die ganzen Ausmaße des Einsatzes.
Quendt: Ich habe im Laufe des Tages langsam ans Licht kam was da geschehen ist da hat man erst mal registriert was hätte sein können. Ansonsten wurde nicht wurde nicht gesagt das die vor 10 Uhr ne Bank überfallen haben das die bewaffnet sein könnten, nein darüber wurde nicht gesprochen.
Pelke: Ist im nach hinein, im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehr oder möglicherweise in einem Gespräch mit der Berufsfeuerwehr nochmal ausgewertet worden bezüglich des Einsatzes. Gab es dann mal kritische Bemerkungen gegen die Einsatzführung / Leitung angeht die an verantwortliche Stellen weitergeben worden sind. Von Ihrer Seite.
Quendt: Im Gespräch oder mit der Familie gab es das schon, aber nicht irgendwelche Kritik an andre Stellen nein.
Pelke: Diese Gesprächsbarrieren im letzten Absatz ihres Berichtes da ist auch schon vorab gefragt worden, Sie haben mit Vertreten der Berufsfeuerwehr gesprochen und mit der Polizei, sie haben schon gesagt mit welchen wenigen Aussagen hin und her ging mit der Berufsfeuerwehr während des Einsatzes und was die Polizei sagte haben sie auch schon gesagt. Ich will trotzdem nochmal fragen, wenn es nicht üblich ein bischen kenn ich auch die Informationen der Freiwilligen Feuerwehr nicht üblich ist zu formulieren während des Einsatzes keine Äußerung an dritte gemacht worden sind und das Sie nicht mit Presse gesprochen haben oder mit Passanten oder mit irgendwem. Wenn das nicht üblich ist sind sie von jemandem während des Tages oder danach aufmerksam gemacht worden oder nochmal befragt worden irgendwelche Gespräche geführt worden sind.
Quendt: Das war so es kommt nicht so oft vor das wir im Einsatz waren ich hatte ja abends den Bericht dem Wehrführer weitergeleitet. Und da hatten wir das so drinne stehen.
Pelke: Auf seine bitte hin. Oder auf sein Hinweis.
Quendt: Ja.
Pelke: Ihr Wehrführer von der Freiwilligen Feuerwehr hat gesagt das wäre sinnvoll da reinzuschreiben.
Quendt: Scheib das so rein.
Pelke: Aber begründet warum Sie das…
Quendt: Nein hat er nicht.
Pelke: Danke erst mal.
Marx: Der Name ihres Wehrführers
Quendt: Uwe Hirschelmann
Henke: Nur zur Abfrage, Sie können nicht ausschließen das jemand anders im Wagen war, als ihre Person.
Quendt: Ich weiß nicht ich hab es nicht gesehen.
Henke: Es ist ja anzunehmen das ein Feuerwehrmann die Türe aufgemacht hat bevor die Polizei das macht wenn es gebrannt hat. Der Feuerwehrmann geht mit dem Löschwasser rein und der Polizist mit der Pistole rein.
Quendt: Ähm, meiner Kenntnis nach war kein Feuerwehrmann, ich nicht und die Kameraden auch nicht in diesen Wohnmobil.
Henfling: Ohne sie Quälen zu wollen für meine Klarheit das Fahrzeug das sich hinter dem Wohnwagen befindet ist das Fahrzeug der Berufsfeuerwehr.
Quendt: Richtig.
Henfling: Sie sind also um die Ecke von Vorne.
Quendt: Da wo die Aufnahme gemacht wurde da steht unser Fahrzeug.
Henfling: Genau,das ist die Seitenstraße die da so rum geht die auch auf dem andrem Foto gesehen haben. Sie sind ausgestiegen mit den beiden Kameraden und sind dann wie auf das Wohnmobil zugelaufen oder haben Sie schon oder wurden oder kamen schon ein Kollege von der Berufsfeuerwehr zu Ihnen oder sind sie dann gleich Richtung Wohnmobil und haben dort gleich den Kollegen da angesprochen.
Quendt: Ich bin, der Einsatzleiter stand dort..
Henfling: Hinter dem Berufsfeuerwehr Löschfahrzeug
Quendt: Ja am Heck des Feuerwehrfahrzeugs
Henfling: Sie sind so zusagen sind von dort an der anderen Seite des Wohnmobils zu sehen zu dem Kollegen hingegangen.
Quendt: Richtig.
Henfling: Können Sie ungefähr sagen, wie lange Sie sich mit dem ausgetauscht haben.
Quendt: Ne Minute
Henfling: Das war relativ zügig
Quendt: Klar es ging relativ zügig es ging ja eventuell Feuerlöschen und Menschenleben retten
Henfling: Als Sie abgesessen sind hatten Sie zwar Einblick auf die geöffnete Tür aber sie können sich nicht mehr daran erinnern ob sie da schon offen oder geschlossen war.
Quendt: ich kann es nicht sicher sagen, ich geh davon aus das Sie zu war und nicht offen war.
Henfling: Also als Sie ausgestiegen waren gehen sie davon aus die Türe verschlossen war.
Quendt: Richtig
Henfling: Als sie dort hinten standen hatten Sie keinen Einblick auf diese Seite
Quendt: Das ist richtig
Henfling: Als sie gekommen sind, wissen sie wer da noch stand können Sie nicht mehr sagen stand dort niemand.
Quendt: Ach selbst das kann ich ihnen nicht sagen.
Henfling: Ok. Und Sie sind sozusagen mit dem ich sag mal so mit dem Schlauch mit dem Berufsfeuerwehrauto. Da steht dicht drauf relativ der rote PKW.
Quendt: Ja richtig.
Henfling: Den Schlauch um den PKW rund rum oder sind Sie da zwischendurch, wissen Sie auch nicht mehr.Ok ist ja nicht schlimm. Und wie kann ich mir das vorstellen Sie haben ja dann in ihrer Anwesenheit ist die Tür nicht geöffnet worden. Das glaube ich…
Quendt: Wahrscheinlich muss es so gewesen sein, dass in meiner Anwesenheit die Türe geöffnet wurde. Ich stand die ganze Zeit an der Stelle wo ich da stehe. Ich stand weiter links wie hier zu sehen.
Henfling: Also mehr Richtung zu dem roten PKW hin. Ok und da haben Sie nicht unbedingt die Einsicht zu Türe…
Quendt: Das ist richtig.
Henfling: Haben sie sich mit jemanden unterhalten.. Kann ja…
Quendt: Nein.
Henfling:Ok, wie stell ich mir das vor, Sie haben den Schlauch in der Hand und haben den Befehl Wasser marsch und in das Fahrzeug rein. Stehen Sie dann frontal vor der Tür und löschen da rein
Quendt: Das hat der Kamerad gemacht ich hab kein Wasser abgegeben.
Henfling: Also Sie waren der zweite am Schlauch oder wie ist das, naja Entschuldigung
Quendt: Ne ne das schon ok ich weiß gar nicht ob ich den Schlauch angefasst habe oder nur wirklich er sowohl Wasser als auch den Schlauch gehalten hat.
Henfling: Ok also waren sie hinter Ihrem Kollegen.
Quendt: Auf jeden Fall.
Henfling: Ok und jetzt bin ich über den Satz gestolpert, durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stregda erfolgte keine aktive Brandbekämpfung. Können Sie mir den Satz mal erklären. Weil wenn ich meine laienhafte Herangehensweise wenn Sie einen Schlauch in der Hand haben und in das Fahrzeug löschen dann ist das für mich eine aktive Brandbekämpfung.
Quendt: Ja das kann man so sagen das stimmt so.
Henfling: Warum haben sie dann, können Sie sich daran erinnern diesen Satz da so aufgenommen zu haben.
Quendt: Weil es hier quasi nur ein Wasserstoß war mehr nicht. Aktiv Interpret man Aktiv wäre auf und was geht solange Wasser rein bis das Feuer oder alles geflutet oder aus ist.
Henfling: Das heißt für mich hört sich das so an wie nach einer blinden Löschung an Tür auch wupp rein.
Quendt: So geht man da so vor.
Henfling: Sie haben da nicht nochmal geguckt brennt da noch was Sie haben dann einfach bis sie das einsehen konnten das hat ihr Kollege gemacht Sie konnten da jetzt nicht einsehen…
Quendt: Man geht da in gebückte Stellung Richtung Tür macht die Tür auf und gibt einen Wasserstoß ab. Es auch eine Rauchgasdurchzündung gibt und die ganze Türe uns entgegen schlägt. Das war schon korrektes Vorgehen für die ganze Sache.
Henfling: Ok Ok alles gut ich wollte nicht unterstellen das Sie sich nur korrekt verhalten haben. Ich will es mal als Laie besser verstehen können. Ok Danke.
König: Gab es denn aus Ihrer Sicht Merkwürdigkeiten beim Einsatz.
Quendt: Was mir so merkwürdig vorgekommen ist die Anzahl der zivilen Leute die da hin und her gelaufen sind die sich dann als zivil Beamte rausgestellt haben das wäre das einzige was ich sagen würde. Aber mehr nein.
König: Anzahl der zivilen, wie viel haben sie in Erinnerung?
Quendt: Ich habe sie nicht gezählt…
König: 15, 50 so grob geschätzt…
Quendt: Ich würde zwischen 5 und 10 sagen
König: Haben die Einsatzleitung übernommen oder haben sind Sie in Autorität Funktion aufgetreten erinnern sie sich da.
Quendt: Nein, ich habe vermutet das es zivile Beamte sein sollen, es hat sich keiner vorgestellt und hat zivile Polizeibeamte
König: Und das es Polizisten waren ist eine Annahme.
Quendt: Es waren zwei Polizisten in Uniform da.
König: Zwei Polizisten in Uniform da als Sie eintrafen und der Rest zivil.
Quendt: Ja
König: 5 bis 10
Quendt: Ja
König: Sind denn die in der Zeit als sie da waren weitere Polizisten oder Rettungskräfte Gerichtsmedizin was auch immer eingetroffen.
Quendt: Nicht das ich wüsste, hab ich ehrlich nicht Obacht gegeben.
König: Haben Sie mitbekommen, dass es Absperrmaßnahmen gegeben hat.
Quendt: Nein.
König: Passanten oder Anwohner die sich im Umfeld des Wohnwagens bewegt haben. Haben Sie das registriert.
Quendt: Nein da hab ich keinen gesehen.
König: Rein von der Situation her wir konnten ja hier Bildmaterial des Herr Wichmann sehen war das eine angespannte Situation oder war das unter Kontrolle Situation wie war das von Ihrer Wahrnehmung her.
Quendt: Da kann man viel hineininterpretieren aber angespannt habe ich aber die zivilen Beamten sind direkt bei uns rumrumgelaufen aber sonst nein.
König: Die sind um das Wohnmobil drum rum gelaufen von Anbeginn.
Quendt: Nein das weiß ich nicht, das ist inzwischen viereinhalb Jahre dazwischen. Das muss ich ganz klar sagen.
König: Vollkommen ok. Kann ja sein das es doch noch eine Erinnerung gibt deshalb fragen…
Quendt: Ich hab deshalb nie gedacht das ich das ich mir alles so einprägen muss das war für mich ein normaler Autobrand ja aber nein.
König: Sie haben uns ja vorhin gesagt sozusagen den Fuß gesehen haben und das ihnen mitgeteilt wurde ein toter standen Sie direkt vor der Türe leicht rechts leicht links um nur um die Perspektive in der man den Fuß erblicken konnte.
Quendt: Ich habe mich wirklich so hingestellt das ich nicht viel sehen konnte. Ich habe kurz diesen Fuß gesehen und dann habe ich mich wie ich da stehe leicht links gestellt um nicht mehr zu sehen.
König: Um sozusagen von dem Standpunkt aus konnte man den Fuß sehen
Quendt: Ob es der Standpunkt war kann ich Ihnen nicht sagen aber…
König: Aber Blickwinkel zu minderst schräg.
Quendt: Ich habe ihn zumindest den Blickwinkel so gemacht das ich nicht seh.
König: Sie sagen ein Toter wurde Ihnen mitgeteilt, in ihrem Bericht schreiben sie „im Zuge des Einsatzverlaufes wurden im inneren des Wohnmobils zwei tote Personen gefunden“ Ab wann wussten sie von zwei.
Quendt: Das war aus der Presse, ich habe den Bericht nicht unmittelbar danach geschrieben erst abends.
König: Ist auch Möglichkeit dass Sie Information über Presse bzw. über Ihren Gruppenführer bekommen haben.
Quendt: Woher die Information stammte weiß ich nicht mehr, tut mir leid.
Berninger: Ich habe nochmal eine Frage zum Blickwinkel, können Sie uns sagen war Türe schon geöffnet als Sie aus ihrem Fahrzeug gestiegen sind oder nicht. Ich würde gerne mit einem Foto zu Ihnen kommen. Aus dem Internet, wenn ich das richtig sehe …..
Quendt: Zeigt wo das Feuerwehrfahrzeug war wo er war etc… Sehr leise mit der Sprache. Was ich noch gesehen habe auch Kamera Aufnahmen gemacht das ist mir noch in Bewusst sein. Ja da wurden Kameraaufnahmen gemacht.
Berninger : Frau Vorsitzende vielleicht erkläre ich es kurz, das Foto was ich zu den Unterlagen gebe zeigt zwei Einsatzfahrzeuge sind die der Freiwilligen Feuerwehr Stregda sind nicht sichtbar….
Marx: Sind also zwei Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr
Berninger: Genau, aber ich hätte noch zwei drei Fragen im Kopf an Sie ob Sie an irgendwelche Unterlagen blicken konnten um sich auf heute auf hier vorzubereiten und die zweite Frage an dem Tag vernommen worden sind von der Polizei oder später.
Quendt: Also ich habe auf heute keine Unterlagen bekommen oder welche Akten gelesen, oder ich hab auch nicht im Internet recherchiert oder etwas nachgelesen habe. Ich bin unbefangen in die Sache reingegangen und ich wurde von niemanden vernommen.
König: Wurde von Ihnen DNA Spuren genommen.
Quendt: Nein
König: Ok Gespräche oder Nachfragen?? mit Kollegen gab es die.
Quendt: Nein wir sind zur Feuerdienstwache gefahren da wurde mal drüber gesprochen und nicht mit einem Berufsfeuerwehrmann.
König: Danke schön
Pelke: Nur eine Nachfrage, ich weiß nicht ob es so üblich so wahr. Wenn ein Unfall passiert und ein Auto brennt dann geht man meistens aus wenn da drin wäre muss er gerettet werden. Ist es dann üblich ruft man die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Weil sie gesagt haben Sie haben keinen Rettungsdienst zur Kenntnis genommen. Deshalb meine Frage an sie aus ihrer Kompetenz eigentlich kommt doch immer ASB Rotes Kreuz kommen müssen.
Quendt: Der hätte schon durch den erst Anruf bei der Berufsfeuerwehr angegeben werden müssen. Man weiß ja nicht ob jemand drinne ist. Pauschal den Rettungsdienst zu rufen ich weiß nicht ob das …. ich hätte als erstes den Krankenwagen gerufen. Dann zum löschen übergegangen und geguckt ob jemand drin ist und dann nicht sofort.
Pelke: Danke schön.
Henfling: Sie haben gesagt das der Beamte nach dem Löschvorgang unmittelbar in den Wohnwagen rein ist.
Quendt: Ja
Henfling: Wie lange war er drinne, können Sie das abschätzen. War das ein Moment.
Quendt: Er hat reingeschaut.
Henfling:Hat er reingeschaut oder ist er reingegangen?
Quendt: Er ist reingegangen, nein nein er hat sich rein gebeugt und hat reingeschaut und dann ist er reingegangen.
Henfling: Sie stellen fest er kommt wieder raus sagt hier liegt ein toter oder eine Leiche, hätte man da freiwillig einen nicht Rettungsdienst rufen müssen.
Quendt: Wenn das die Polizei feststellt ruf ich dann keinen Rettungsdienst.
Henfling: Nein, wie ist das dann im Auto ausgebrannten und da ist ein Mensch drinne.
Quendt: Ganz klar, Polizei alarmieren oder …
Henfling: Würden Sie dann ein Rettungsdienst mitkommen oder sowas.
Quendt: Wir geben es nur der Leitstelle Person verletzt oder tot und dann entscheidet die Leitstelle was gemacht wird.
Henfling: Konnten Sie einsehen wie man den Tod festgestellt hat
Quendt: Nein. Konnte ich nicht, der war ja rein gebeugt das war nur ein kurze Augenblick
Henfling: Ok danke
Quendt: Was er da gesehen hat weiß ich nicht
König: Wir haben von Herr Klaus von der Berufsfeuerwehr vorhin erfahren die Information über die Schüsse ihm später bekannt wurde. Im Protokoll der Berufsfeuerwehr steht das schon als Notiz mit drinne das die informiert wurden als sie ankamen das es zu vor Schüsse gegeben habe. Hätte rein vor mal die Berufsfeuerwehr Sie als Freiwillige Feuerwehr informieren müssen dass es Schüsse gegeben hat.
Quendt: Ich glaube das war eine Ausnahmesituation ich denk mal, der Menschenverstand sagt Mensch ähm da ist was passiert. Wurden keine Information gegeben. Normal sagt man, du pass auf da sind Schüsse gefallen seid vorsichtig, aber es sind keine Informationen an und gegangen.
König: Aber hätte normal erfolgen müssen zur Eigensicherung.
Quendt: Klar….

Damit ist die Befragung zu Ende

Dritter Zeuge Quendt Marcus Freiwillige Feuerwehr Stregda im UA Erfurt 6/1

Zeuge Quendt Marcus Freiwillige Feuerwehr Eisenach
Frau Marx stellt auch Herr Quent die Frage ob er von selber erzählen will ich mit Fragen beginnen möchte.
Quendt: Es war Zufall das ich an diesem Tag zu Hause war mein Kind war krank. Ich wollte gerade zur Arbeit fahren als die Sirene ertönte, dann raus gerannt und angefragt was anliegt und da kam die Information Brand eines Fahrzeuges. Mit mir kamen 2 Kameraden der Herr Strunz und Herr Lindenlaub wir sind dann zum Einsatzort gefahren und haben schon von weiten ein Wohnmobil stand aus dem oben heraus Flammen züngelten. Ich hab mich dann bei Herr von der Berufsfeuerwehr gemeldet und gefragt was anliegt nimmt den Schnellangriffschlauch vor und geh zur Brandbekämpfung über. Das haben wir gemacht, ich war im Funktion des Gruppenführers tätig wir waren nur 3 Mann darum bin ich vorgegangen. Die Tür, es wurde ein Wasserstoß in das Fahrzeuginnere abgegeben und das war es. Dann standen wir quasi nur noch als in Bereitschaft da um gegebenenfalls weiter zu löschen. Das war es im Großen und Ganzen.

Marx: Also sie kommen vor Ort, die Berufsfeuerwehr ist schon da die hat sie vorgeschickt würde ich sagen…
Quendt: Normal kommt die Berufsfeuerwehr, und wenn die Kraft nicht ausreichen dann kommen wir.
Marx: Hat denn die Berufsfeuerwehr hat schon selber gelöscht.
Quendt: Keine Ahnung.
Marx : Wenn man ihren Bericht, der Bericht der Freiwilligen Feuerwehr Stregda Stadt Eisenach am 04.11.2011 der ist uns übersandt worden von der Stadtverwaltung Eisenach. Dieser Bericht wer hat den gefertigt oder geschrieben. Haben sie den gefertigt? Weil der nicht unterschrieben ist da liest sich es sich als wäre das so. Ach ja es wurde zu dieser Zeit wurden bereits seitens der Berufsfeuerwehr Maßnahmen zur Brandbekämpfung durchgeführt zeitgleich waren Beamte der Polizei vor Ort. Also bei ihren Schnellangriff. War das der erste Angriff oder war dies einer zusätzlich.
Quendt: Normalerweise ist es immer wenn es schnell gehen muss das erste Mal. Ob dann Löschmaßnahmen vorgenommen wurden das kann ich ihnen nicht mehr beantworten
Marx: Haben sie denn Mitteilungen bekommen was außerhalb des Brandes wichtig sein könnte vor Ort? Nichts?
Quendt: Wir sind wirklich aus dem Auto und ganz normale Brandbekämpfung es gab keine Informationen über irgendwelche Hintergründe, nein gar nichts.
Marx: Sie wissen sicherlich aus der Berichterstattung oder mit Gesprächen mit Kollegen und Kollegen und auch von der Berufsfeuerwehr das es ja nicht nur dort letztendlich zwei Leichen aufgefunden wurden auch von Schüssen die Rede waren oder von diesen Wohnmobil vernommen wurden andere hörten Knallgeräusche dazu wurde ihnen auch nichts gesagt worden?
Quendt: Auch wenn ich Teil von der Einsatzleitstelle??? Habe ich nichts davon mitgeteilt worden.
Marx: Dann waren sie zu dritt und haben den Wasserstoß ins Wageninnere durchgeführt dann war ihr Einsatz beendet dann haben sie noch geschaut was die anderen machen.
Quendt: Es gibt das eine Bild das wo von weit weg aufgenommen wurde wo zwei orangefarbene Feuerwehrleute das sind ich und mein Kamerad Lindenlaub. Wir standen da warteten auf weiteres dort.
Marx: Vielleicht können wir vielleicht nochmal den Film von dort nochmal sehen?
Film wird gezeigt…
Quendt: Ich bin der linke von beiden.
Marx: Ok, wir haben die Situation das diese Tür das ins Innere des Wohnmobils schon geöffnet wurde das waren die Kollegen der Berufsfeuerwehr..
Quendt: Ich habe da nicht aufgepasst.
Marx: Sie haben die Türe nicht angefasst, und die andere Türe ist ja offen, da steht in den anderen Berichten ein Hupsignal ertönt und man hat deswegen die Fahrertüre geöffnet hat um praktisch die Batterie abklemmen zu können um dieses Hupgeräusch
Quendt: Korrekt ja, dachte das wäre die Alarmanlage ausgelöst worden..
Marx: Das haben sie auch noch gehört?
Quendt: Das Hupen ja.
Marx: Dann steht in ihren Bericht das sie ja dann das sie dort gewartet haben und nach dem dann auch nichts mehr veranlasst wurde recht bald abgerückt sind.
Quendt: Das ist richtig.
Marx: Wann sind sie wieder wegefahren?
Quendt: Steht da nichts von Einsatzzeit? Ich weiß es nicht, eine halber bis dreiviertel Stunde.
Marx: Ach ja sie waren um 12.45 am Stützpunkt Stregda und haben ihren Einsatz beendet 5 Minuten nach Einsatzabbruch Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr hinterfragt ob die Einsatzstelle verlassen werden kann, das kann dann nicht mehr lange gewesen sein. Dann sind sie wieder zu ihrem Standort gefahren.
Quendt: Richtig .
Marx: Dann ist das Fahrzeug später Gegenstand vieler Diskussionen gibt und auch Nachfragen hier im Ausschuss verladen wurde auf einen Tieflader in eine Fahrzeughalle verbracht worden haben sie das vor Ort mitbekommen das diese Anweisung bestand?
Quendt: Als wir Standort verlassen haben, stand das Fahrzeug noch da. Ich bin dann nach Hause zog mich aus und selber dann in die Arbeit gefahren. Wie das Fahrzeug dann verladen wurde das weiß ich nicht nein. Das habe ich nicht mitbekommen.
Marx : Sie haben damals als auch Stress gab wem wer was nach außen erzählt auch ins Protokoll geschrieben während des Einsatzes wurde durch keinen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stregda Äußerungen an dritte zum Einsatzablauf getätigt es fand jedeglich eine Kommunikation zum Einsatzkräften zur Berufsfeuerwehr und der Polizei statt. Können sie sich an den Inhalt dieser Kommunikation noch erinnern bevor sie gelöscht haben quaktisch nur löschen und hinterher geredet. Da steht man ja und unterhält sich ja da war noch Zeit.
Quendt: Äm was genau mein Kollege Kamerad gesagt hat da ist ein Schuh zu sehen. Das war das einzige was wir noch geredet haben. Ich glaube ein Polizeibeamter sagte dass es da eine Leiche gäbe.
Marx: Eine?
Quendt: Ja.
Marx : Haben sie selbst von außen rein geschaut.
Quendt: Nein ich wollte es gar nicht sehen. Ich habe es mir nicht angesehen. Ich habe nur einen Schuh gesehen ja und das war, weiteres habe ich nicht gesehen. Ich habe wirklich nur den Schuh gesehen.
Kellner : Keine Fragen
König: Es gibt ja im Internet gibt es ja einige Bilder veröffentlicht von der Situation da ist einer was wir gerade sehen und dann gibt es eins wo wenige Sekunden Minuten später da sind sie zusehen neben mit Herr Menzel vermute ich zumindest ich würde ihnen das Bild mal kurz zeigen das sie vielleicht sagen ob sie das sind und wenn ja wer der Kollege neben ihnen ist?
Quendt: Ok..
Frau König geht zum Zeugen Quendt
König: Also er erkennt hat sich selber erkannt mit Gesicht zur Kamera und wenn ich ein Stückchen bisschen nach links der Bild Ausschnitt wenige Sekunden oder Minuten später schätze ich rein von der Rauchsituation sozusagen, wissen sie wer der Kollegen neben ihnen ist?
Quendt: Thomas Lindenlaub.
König: Ok, nun waren sie ja sehr dicht am Wohnmobil dran, sie haben einen Schuh gesehen oder ein Fuß gewesen sein an dem sich ein Schuh befand wissen sie das noch?
Quendt: Da der Schuh aufrechtstand muss da ein Fuß drin gewesen sein ja.
König : Also im Sinne kniete oder… Achso ok. Direkt also direkt hinter der Türe zu sehen der Schuh der Fuss äh.
Quendt: Nicht direkt an der Türe sonder…
König: Leicht rechts Leicht links von ihrer Persepektive aus
Quendt: Wenn man reinschaut gerade zu, da ist eine Treppenstufe dann geht der Gang in das Wohnmobil. ich weiß dann nicht wie das aufgebaut war aber wahrscheinlich muss er so gelegen haben. Weiß nicht mehr keine Ahnung. Das ist reine Mutmaßung.
König: Ok sie sagten sie sind informiert worden ein Schuss ähm ein Toter im Wohnmobil befindet oder war das ihr Rückschluss ein toter.
Quendt:Nein das sagte einer der ich weiß nicht mehr ob es zivile Beamte war…
König : Die in den gelben Westen?
Quendt: Kann ich ihnen wirklich nicht mehr sagen wer das war, es wurde gesagt da ist ein toter ja aber wer das jetzt mir gegenüber gesagt hat das weiß ich nicht mehr.
König: Wissen sie um welche Zeitpunkt das ihn gegenüber geäußert wurde?
Quendt: Nein
König: Nach der Löschung nach dem sie schon den Fußanblick hatten bevor das ganz begann?
Quendt: Nach dem die Türe geöffnet war und einer muss ja war ja drinne einer der Beamten muss drin gewesen sein und auf dem Weg wo er rauskam wurde das gesagt. Da sollten auch die Löschmaßnahmen eingestellt werden um weitere Sachen um weitere Spuren nicht zu zerstören.
König : Da gab es eine andere Anweisung die Löschmanßnahmen einzustellen wissen sie noch von wem diese gekommen ist ?
Quendt: Nein, es hat sich niemand vorgestellt und gesagt ich bin der soundso. Es wurde nur gesagt Löschwasser einstellen.
König : Wie ist denn der normale Ablauf wenn sie kommen zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr, bekommen sie da Lageeinblick von dem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr.
Quendt: Der sagt was los ist vor Ort und gibt uns dann wo wir uns schützen sollen und hinstellen sollen.
König: Das wäre wer an diesem Tag gewesen?
Quendt: Ich weiß nicht mehr wie dieser an diesem Tag geheißen hat?
König: Herr Nennstiel ?
Quendt: Zuckt mit den Schultern, wenn er das gewesen war dann wird er es gewesen sein.
König: Und sozusagen nicht erfolgt gab es irgendwelche Absprachen in dem Zeitraum von Ankunft bis Abfahrt von ihnen und ihren Kameraden?
Quendt: Das ist von der Berufsfeuerwehr angesprochen worden irgendwas zu machen nein gab es keine weiteren Unterhaltung.
König: Wissen sie wann sie diesen Bericht geschrieben haben weil es ist kein Datum erkennbar.
Quendt: Das habe ich am gleichen Tag verfasst, abends. Ja am gleichen Tag verfasst.
König: Ist es normal im Bericht drin steht während des Einsatzes wurden durch keinen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stregda Äußerungen an dritte zum Einsatzablauf getätigt ?
Quendt: Schweigen.
König : Wissen sie warum sie dieses reingeschrieben haben?
Quendt: Nein.
König: Und dann sagen sie, es fand jede glich eine Kommunikation mit den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Polizei statt.
Quendt: Dazu steh ich ja.
König: Berufsfeuerwehr war die Absprache was jetzt stattfindet und Polizei? Was war da Inhalt?
Quendt: Was ich sagte, Maßnahmen um keine weiteren Spuren zu verwischen oder zu beschädigen.
König : Wissen sie noch wer das gesagt hat?
Quendt: Nein, es hat sich niemand bei mir vorgestellt.
König : Ich würde gerne ihnen nochmal das Foto von gerade eben zeigen. Die Person rechts von ihnen beiden zu sehen ist mit ihnen gesprochen
Quendt: Weiß ich nicht mehr, wirklich ich weiß es nicht mehr.
König: Erinnern sie sich die Person die mit ihnen gesprochen hat Uniform trug
Quendt: Das ist eine Mutmaßung, ich würde sagen nein. Das ist eine Mutmaßung und keine 100% Aussage
König: Zu Erklärung für die anderen Ausschussmitglieder die Person rechts neben den zwei Freiwilligenfeuerwehrleute ist Herr Menzel. Deswegen, mutmaßlich Herr Menzel und deshalb die Frage möglicherweise er diverse Anweisungen gegeben hat. Ich würde abgeben.
Berninger(Linke):Herr Quendt, zu dem Bericht den sie geschrieben haben da ist mir nicht so ganz klar wie da die Reihenfolge ist. Sie haben als geschrieben der Einsatzbefehl die Kameraden Freiwilligenfeuerwehr Stregda von einem Beamten der Berufsfeuerwehr, dann haben sie geschrieben das sie mit dem Schnellangriff in Stellung gehen sollten und direkt danach schreiben sie zu dieser Zeit während schon Maßnahmen der Berufsfeuerwehr Brandbekämpfung durchgeführt. Da möchte ich gerne wissen welche das waren wenn sie sich erinnern können die die Kameraden der Berufsfeuerwehr gemacht haben, und als zweite Frage nach meiner Erfahrung ist auf nem … Schnellangriff ich hab da ein Foto da sieht man die uniformierten blau bekleideten der Berufsfeuerwehr mit nem Schnellangriff und sie können ja nicht gleichzeitig den Schnellangriff benützen und ihr Fahrzeug stand ja wo anderes.
Quendt: Das ist korrekt unser Fahrzeug kam gar nicht zum Einsatz da wurde kein Schlauch kein Schnellangriffsrohr herausgeholt.
Berninger: Das würde für mich, logisch bedeuten das zuerst die Berufsfeuerwehr den Schnellangriff benützt hat und gelöscht hat und dann sie übernommen hätten auf der anderen Seite des Wohnmobils und dann in Stellung gebracht worden. Können sie das nochmal konkretisieren, den Ablauf.
Quendt: Ich weiß noch, das ich zu dem Einsatzleiter gegangen bin hinten des Wohnmobils und habe es dann von einem ich weiß es wirklich nicht mehr so gut ob ich es übernommen habe wenn ja das er es mir in die Hand gedrückt hat von der Berufsfeuerwehr das wir dann da in Stellung gegangen sind.
Berninger: Was haben da die Kameraden der Berufsfeuerwehr an Brandbekämpfungsmaßnahmen gemacht? Sind die durchs Fenster haben ein Loch gemacht oder und dann erst die Türe geöffnet.
Quendt: Nein tut mir leid … weiß ich nicht (leise)
Pelke: Das wäre jetzt auch meine Frage gewesen nochmal das wir es verstehen sie sind dort hingekommen und haben gesagt bekommen was zu tun ist und haben das dann möglicherweise übernommen von den Kollegen der Berufsfeuerwehr ähm zu dem Zeitpunkt war dann die Berufsfeuerwehr nichts gemacht oder war in dem Moment nicht aktiv als sie gekommen sind.
Quendt: (sehr unsicher) Es kam nur ein Schnellangriffsrohr zum Einsatz. Ob noch mehrere Schläuche umherliegen kann ich gar nicht sagen das weiß ich nicht.
Pelke: Und dem Zeitpunkt als sie übernommen haben und wie sie das beschrieben haben diesen Wasserstrahl in das brennende Fahrzeug rein geleitet haben in Ergänzung nochmal da waren jetzt die Türen schon offen oder nicht ?
Quendt: Die Frage habe ich mir selber auch gestellt, ich weiß es nicht mehr wer die Türe geöffnet hat.
Pelke: Es könnte auch zu diesem Zeitpunkt wo sie tätig waren eine oder beide Türen geschlossen waren.
Quendt: ich sage das die Türen noch geschlossen waren als wir ankamen die Türen waren geschlossen.
Pelke: So aber genau gesehen sagten sie eben schon wer die Türe aufgemacht hat das haben sie nicht mehr in Erinnerung. Weil sie vorhin gesagt haben einer muss drin gewesen sein, haben sie den den jenigen gesehen oder vermuten sie einfach das da einer gewesen sein muss um öffnen der Türe zu bewegstelligen.
Quendt: Die Türe geht von außen auf
Pelke: Ja darum ja. Weil sie den Satz gesagt hatten

Erster Teil

03.11.2014 Gasteig München Geheimsache NSU und zum 155.Prozesstag

Gestern Abend gab es eine Lesung bez. einen Vortrag über das  Buch Geheimsache NSU.

Die Polizeiwaffen die im Wohnmobil gefunden wurden.

Die Polizeiwaffen die im Wohnmobil gefunden wurden.

Die Phantombilder der Zeugen

Die Phantombilder der Zeugen

Gasteig

Wohnmobil auf der Rampe

Wohnmobil auf der Rampe

Den Vortag hielten die Autoren dieses Buches Andreas Förster, Thomas Moser und Rainer Nübel ab.

Für viele der teilnehmenden Zuschauer waren undenkbar als die Autoren erzählten, das hier in Bayern auch Fehler in Punkt der Aufklärung der Morde begangen wurden. Viele sind immer noch den festen Glauben das hierzulande alles mögliche getan wurde.

Da fällt mir ein Satz ein, den Josef Wilfling in der Hauptverhandlung am Olg ein über den Mordfall Habil Kılıç in München gesagt “ Haben sie schon mal Neonazis auf Fahrrädern gesehen ? “

Andreas Förster lass aus dem Buch dann über die Geschehnisse zum 04.11.11 vor, von diesen  komischen Umstände die dort passiert ist.

Man schob das Wohnmobil auf eine Rampe, das man keine ordentliche Spurlage unmöglich machte.

Das man in der Nasszelle, die Polizeiwaffe des Martin Arnold fand. Dann gab es einen Rucksack mit Bargeld aus früheren Banküberfällen aus Zwickau und Arnstadt. Dieser Rucksack war ohne Brandeinwirkung,was an den umliegenden Funde Beweisstücke aufwiesen.

Wochen später dann, fand man bei einer weiteren Kontrolle, die DVDs die Bekennervideos des NSU. Komisch das man diese nicht beim ersten Mal gefunden wurde. Genauso ein Aspekt mit einem kleinkalibrigen Geschoss. Dieses Geschossteile wurden erst im Dez. 11 auf dem Beifahrersitz gefunden, nachdem man dieses Wohnmobil zig mal abgesucht hatte. Erst das BKA fand diese Spur. Oder sollte das BKA finden ?

Danach kam Thomas Moser mit seinem Betrag, Bundestagsuntersuchungsausschuss.

Herr Moser las aus dem Buch vor, über die Aussage von dem Staatssekretär Klaus Dieter Fritsche.

Fritsche missfiel es deutlich das man Polizeibeamte Verfassungsschützer mit Kritik Hohn Spott ausgesetzt waren. Desweiteren sagte er aus, das nicht nur Grundrechte, sondern auch für die Untersuchungsausschüsse gibt der allgemeine Vorbehalt, verfassungsrechtlicher Grenzen. Darunter fallen auch Daten von Mitarbeitern von besonders sensibler Bereiche der Sicherheitsbehörden.

Aber auch die Funktionsfähigkeit und das Wohl des Staates und seiner Behörden ist in einem Kernbereich besonderes geschützt.

Dann fiel der Satz den damals schon viele Zuhörer und Politiker schockte, “ Es dürfen keine Staatsgeheimnisse bekannt werden, die ein Regierungshandeln unterminieren.“

Also im Klartext, das Handeln einer Regierung hat oberste Priorität.

Zu letzt kam Reiner Nübel zur Sprache, der über den Mordfall Kiesewetter sprach.

Das zum Beispiel nach dem Wattestäbchen Phantom das LKA sagte das von bis zu 6 Täter auszugehen sei. 2 Wochen nach dem der angebliche ( wie wir sie zu lesen und zu hören bekommen ) NSU aufgeflogen war die Bundesanwaltschaft auf nur zwei Täter ein schwor. Also Böhnhardt und Mundlos.

Weil man fand die Waffen der beiden Polizisten fand, das Wohnmobil wurde am Tattag in der Nähe des Tatortes durch eine Ringfahndung der Polizei notiert. Dann eine Jogginghosen die 4 Jahre lang ohne zu waschen mit einem Taschentuch ( DNA Böhnhardt ) gefunden wurde in der Frühlingsstraße. Diese hatte Anhaftungen von Blut von Michelle Kiesewetter. Warum man die nicht gewaschen hatte bleibt ein Rätsel.

Zu dem fand man die Waffen in der Frühlingsstraße, mit denen die beiden Polizeibeamten er.- bzw angeschossen wurden ohne die DNA von den beiden Uwes, aber andere DNA die man bis heute verschweigt wem diese gehören.

Dann unterschlägt man wichtige Zeugenaussagen, die Täter gesehen haben. Übereinstimmend geben die Zeugen osteuropäische Täter an. Diese Zeugen geben so präzise Beschreibungen ab, wie zum Beispiel eine Frau die einen Mann sieht 10 Sec lang wie ein Mann auf der Linken Seite Blutverschmiert in ein Auto springt. Dieser müsste mutmaßlich was mit dem Mord an M. Kiesewetter zu tun haben. Denn  wer die Waffe von M. Kiesewetter an sich genommen hat, muss sich zwangsläufig die linke Seite mit Blut beschmutzt haben.

Das gleiche ist mit einem anderen mutmaßlichen Täter von dem Polizisten Martin Arnold. Da sag ein Zeuge einen Mann mit der auf der rechten Seite blutverschmiert war.

Alle Zeugen wurde als unglaubwürdig abgetan, und die erstellten Phantombilder wurden unter Verschluss gehalten.

Man hatte allen Grund nach dem 04.11 dazu, denn kein Bild hat nur ansatzweise Ähnlichkeit mit Böhnhardt und Mundlos.

Eigenes Wissen es gab selbst ein Phantombild von Martin Arnold das nicht Ähnlichkeiten mit Böhnhardt und Mundlos hatte.

Dann kam Nübel auf einen Mann zusprechen der 40 Jahre für den Verfassungsschutz gearbeitet hat.

Diese wusste schon 2003 das es einen NSU gab und er hörte den Namen Mundlos. Man glaubt ihm bis heute nicht. Das ist extrem schlimm für diesen Mann. Er kann sich deshalb an den Namen erinnern weil NSU ja eine Automarke aus Nekarsum ist. Er steht so unter Druck das er sofort in München aussagen würde.

Man muss diese Aussage vor dem Gesichtspunkt sehen, das der V Mann Thomas Richter 2005 eine CD dem Verfassungsschutz hab, die den Namen NSU/NSDAP hatte.

Also kann dieser andere Mann nicht unglaubwürdig dargestellt werden.

Danach kamen allgemeine Zuschauer fragen wie ich oben angedeutet hatte.

Zum heutigen Gerichtstermin dem 155 Prozesstag wurde ja der frühere V Mann Piatto Carsten S erwartet.

Eine Durchsage wurde dann mitgeteilt, das Frau Zschäpe aus gesundheitlichen Gründen nicht im Saal sei. Ein Arzt sollte dann Stellung nehmen.

Nach einer Weile wurde der Tag gänzlich abgesagt. Da Frau Zschäpe ja immer bei Gericht erscheinen muss um den Prozess weiterzuführen zu können.

Was ich absolut nicht mehr lustig oder was auch immer das sein soll, ist der sogenannte Terrorismussexperte Holger Schmidt vom SWR.

Der musste nach dem Prozessende twittern,Böse Zungen sagen, Beate hat heute Morbus Eisenachii .“

Ich muss sagen das soll Journalismus sein, na dann danke. Es ist nicht das erste Mal das dieser Holger Schmidt sich so dermaßen unmöglich benimmt.

Meine Gedanken zum 04.11.2011 in Eisenach und in Zwickau

Bereits zum dritten mal jährt sich der Selbstmord von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Doch war es Selbstmord?
Wie kam Frau Zschäpe zu ihrem Wissen das die zwei Uwes Selbstmord begehen, und somit wie die Generalbundesanwaltschaft in ihrer Anklageschrift ausführte „ der NSU habe somit aufgehört zu existieren „obwohl ein mutmaßliches Mitglied noch in der Bundesrepublik unterwegs war.
Wie kam es zu so einer Einschätzung der Generalbundesanwaltschaft? Wusste man das man kurz oder lang Frau Zschäpe bekommen würde, nach dem man diese 11 Jahre nicht habhaft werden konnte?

Ab wann wusste Frau Zschäpe von dem geplanten Selbstmord? War dies schon vor 12.05 Uhr?
Gab es einen Plan wenn etwas schief ginge,das welche Vorkehrungen getroffen werden um Spuren zu verwischen?
Alleine dieser Umstand gibt viele Rätsel auf ?
Ich kann mir gut vorstellen das Frau Zschäpe gewusst hat, nur mit anzünden der Wohnung reicht es nicht um alle Spuren zu eliminieren. Denn es muss auch ihr klar gewesen sein, wenn sie gewusst hat das in der Wohnung Waffen deponiert sind, diese nicht durch einen Brand verbrennen.
Des Uwes muss klar gewesen sein, das diese Waffen höchstens unbrauchbar gemacht werden können bei so einen Brand. Also wozu dieser Wohnungsbrand ? Denn in der Nachschau hatte dieser mehr Aufsehen erregt als wenn sie die Wohnung ohne großes Aufsehen verlassen hätte.

Wollte man das es zu so einem Abschluss kommt? Aber wer hat einen Nutzen davon ?
Im Brandschutt fand man unter anderem die kompletten Mietverträge der gemieteten Wohnungen in Chemnitz und Zwickau sowie der Wohnmobile sowie der angemieteten PKWs die bei der Untersuchung für was diese gebraucht wurden bisher nicht in Erscheinung getreten sind.
Zudem fand man einige DM Scheine die gestempelt waren,und seit 1999 vermutlich im Besitz der drei waren.Sowie die ganzen Presseartikel zu den Morden sowie Bombenanschlägen. Dazu eine Jogginghosen mit Blutanhaftungen der verstorbenen Polizistin M. Kiesewetter.

Wenn man rational denkt sind diese Beweise die man gefunden hat,so erdrückend aber wirft die Frage auf, warum lässt man einen Teil dieser Beweise nicht verschwinden. Man nimmt ungewöhnlicherweise die Bekennervideos die seit 2007 fertig gestellt sind mit, um sie dann in Leipzig zu verschicken. Diese Absender sind auch nicht mehr aktuell das einer der Bekennervideos zur PDS statt zu den Linken verschickt wurde. Wurden diese schon mal vorher geplant diese zu versenden?

Denn wenn Frau Zschäpe wirklich der Brandstifter gewesen sein soll, ist ihr mehr Schaden statt Nutzen entstanden. Wenn man sich vorstellt, sie erfährt von den angeblichen Selbstmord der beiden dann hat sie knapp grob 3 Stunden Zeit um die Wohnung zu verlassen ohne das es einem auffällt.
Sie hätte den Tresor mit dem Geld darin mitnehmen können,um dann die nächste Zeit erst mal untertauchen hätte können.

Stattdessen nimmt sich Frau Zschäpe laut Auswertung des BKA Zeit um ins Internet zugehen und zu surfen. Das ist alles Zeit die man für eine grünliche Spurenvernichtung gebrauchen hätte können. Oder hat sie nichts davon erfahren und erst später und wurde davon wirklich überrascht? Durch einen Anruf von einer schwedischen Handynummer die nie ermittelt werden konnte? Diese war in Eisenach sowie in der Frühlingsstraße eingeloggt.

Deshalb der vielleicht der schnelle Aufbruch, knapp 300 Euro aus dem Tresor nimmt dann das Haus anzündet und eine Reise quer durch die Republik anstrebt um ihr Ziel Jena, wo alles begann sich zu stellen.
Wenn sie ihre Großmutter noch einmal sehen wollen dann hätte sie es besser machen können ohne Brand ohne Zugfahren. Es sei denn sie wusste das man ihr auf den Fersen ist, und das man schon Uwe Mundlos als Leiche identifiziert hatte. Oder bekam sie einen Tipp über die Eltern der beiden Uwes am nächsten Tag?

Was sollte die Flucht quer durch halb Deutschland. In Hannover Holger G. treffen, in Halle den verstorbenen V-Mann Thomas Richter informieren ?

Vielleicht war Frau Zschäpe gar nicht der Brandverursacher sondern zwei andere die Arbeit erledigen mussten und dies dann nicht mit dem gewünschten Effekt? Es gab die Aussagen das Frau Zschäpe angeblicher weise ein rotes Handy dabei hatte und telefonierte. Mit wem, das ist die Frage, Zeitungen haben raus gefunden das dieses Telefon während des Brandes öfters vom Innenministerium Sachsen angerufen wurde.

War Frau Zschäpe vielleicht gar nicht zu Hause an diesen Tag,denn die einzige richtige Zeugin die Frau Zschäpe sah, denn sie gab ihr die Katzenkörbe konnte sie aber nur ansatzweise an sie erinnern. Das erste Mal richtig gesehen hatte sie Frau Zschäpe bei diesen zusammentreffen.

Was wollte eigentlich Frau Zschäpe mit dem Mitangeklagten Holger G. der mit einem Kind bei der Caravanverleih Knust dabei war?

Herr Knust wurden am OLG in München Lichtbilder gezeigt, er konnte Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos ausschließen das diese bei ihm ein Wohnmobil leihen wollte. Doch an Holger G. konnte er sich erinnern.

Die Spielsachen die man im ausgebrannten Wohnmobil gefunden hatte wurden wohl auf DNA geprüft aber bisher keinem bekannten Kind zugeordnet.
Die Frage nach dem Wohnmobil ist interessant, denn warum nahmen die zwei Uwes die Polizeiwaffen der ermordeten Polizistin Kiesewetter und dem schwerverletzten Kollegen Arnold mit?
Dazu das Geld vom letzten Bankraub in Arnstadt. Wollte man die Waffen gegen etwas anderes tauschen und ist man dann in eine Falle geraten? Es gab ja Zeugen die eine dritte Person am Wohnmobil gesehen haben sollten? Andre Kapke war ja laut Anklage auch unweit zu dieser Zeit in Eisenach gewesen sein. Zudem gibt es DNA Spuren an einem Socken Paar von Uwe Böhnhardt wo ein Weißrussischer Verbrecher darauf befand.

Es gibt mehrere Aussagen das die Insassen des Wohnmobil mit lange Haare gesehen haben, zudem das die Bankräuber einer groß und schlank war der andere kleiner und untersetzt.

Man weiß das beide Uwes groß und sportlich schlank waren. War das eine Sinnestäuschung ?
Warum hatten die zwei Uwes Angst vor zwei Polizisten die eigentlich keine Bedrohung für diese sein durften nach dieser Vorgeschichte.

Ich war bei der Befragung des Einsatzleiters Menzel im UA in Erfurt dabei. Man kann es einfach sagen dieser war die Axt im Wald um den Tatort zu verwischen. Er konnte nicht schlüssig erklären wo er genau die Waffe der M. Kiesewetter gefunden hatte, worauf er dann schlussfolgerte das es kein gewöhnlicher Bankraub war. Zudem war er schon auf der Rückfahrt der Meinung das einer der beiden Leichen Uwe Mundlos gewesen sein könnte, da er sich die Akte nach Gotha bringen lies.
Und dann kommt Kommissar Zufall nochmal zu Hilfe in dem ein Zeuge sich erinnert das in der Frühlingsstraße so ein Wohnmobil gestanden hat. Zudem gab es dann dort eine Explosion in einer der Wohnungen dort. Und so wird nach über 13 Jahren im Untergrund binnen eines Tages alles aufgeklärt.
Noch Fragen???

Demnächst möchte ich noch auf Temme Verfassungsschutz und der gleichen zu sprechen kommen.

Es sei nochmal eine Aussage meines geschätzten Kollegen und Freundes Jürgen Pohl ( http://juergenpohl.wordpress.com ) erinnert, der sich zum Mordfall Kiliç .
Diese Schwiegermutter gab an bevor sie erfahren hatte das ihr Schwiegersohn ermordet wurde schon bei der Polizei war.
Warum das so war kann ihr bis heute keiner sagen…

http://juergenpohl.wordpress.com/2013/08/07/nsu-ungeklart-und-unbeachtet-die-mordvernehmung-vor-dem-mord/



Der andere Zeuge am OLG in München

Bild Foto: Ostthüringische Zeitung

Rechts im Bild Thomas Jauch. Einer der ganz wenigen Bilder.

Mit Spannung wird die Aussage des Rechtsanwalt Thomas Jauch erwartet.

Denn dieser Zeuge wird wissen,wie man sich bei solchen Aussagen zu verhalten hat. Dem entsprechend bin ich auch gespannt wie der Vorsitzende des 6. Senat in München Manfred Götzl verhalten wird, denn wir haben es ja bei anderen Zeugen erlebt wie die das gewisse Katz und Maus Spiel drauf hatten.

Wer ist dieser Thomas Jauch?

Was man so ließt, hat dieser T.Jauch viel Größen des NSU Umfeldes juristischen Beistand geleistet.

Als Rechtsbeistand war er bei Andre Kapke und Ralf Wohlleben zuständig. Kapke war des öfteren Klient von Thomas Jauch, dieser hatte ihn in zwei Strafsachen zwischen den Jahren 1999 und 2000 vertreten.

Dann kamen zwei weitere Unterstützer hinzu, zum einem Sven Kai Rosemann, worauf laut LKA, zur Einschätzung gekommen ist, das Rosemann Unterstützer war, oder eine Bezugsquelle von Waffen war.Denn Rosemann hatte eine Ceska 83 besessen und andere Waffen, die dem Typ entsprachen,die im Brandschutt in der Frühlingsstraße bzw. im Wohnmobil gefunden wurden.

Und zum andren Andreas Rachhausen. Eine sehr interessante Figur der Frühen 90iger Jahre in Saalfeld / Rudolstadt. Andreas Rachhausen war GP Alex für das Landesamt für Verfassungsschutz in Thüringen,der frühere Leiter der Saalfelder Staatsschutzabteilung K33 meine am 11.6.2012 ( UA 5/1 Erfurt) über Rachhausen, Rachhausen war aus meiner Sicht einer der gefährlichsten Rechtsextremisten, er kam nach meinem Verständnis noch vor Tino Brandt, dem Chef des Thüringer Heimatschutzes”….

In der hiesigen Verhandlung vertrittThomas Jauch, Tino Brandt und Jürgen Länger.

Im Jahr 2000 und 2002 vertrat er die zwei B&H Mitglieder Thomas Starke und Jan Botho Werner. Diese zwei stehen auch in Verdacht die 3 Untergetauchten durch Sachleistungen unterstützt zu haben.Auch Mario Brehme hat diesen Rechtsanwalt aufgesucht als es darum ging,wegen der der Kündigung der Gaststätte Heilsberg. Diese wurde zu einem Treffpunkt im Ort Heilsberg selber durch den Thüringer Heimatschutzes. Am 11.10.1997 wurden bei einer Razzia unter anderem Waffen gefunden.

Interessant im Vorfeld dieser Razzia ist das der Onkel der erschossenen Polizisten M.Kiesewetter dort in Heilsberg Observationen gefahren. Ob er die genannte Razzia mitgemacht hat, kann er nicht mehr sagen.

Die wahrscheinlich interessanteste Frage wird sein, wenn Thomas Jauch zu der Frage Stellung beziehen muss, das er von drei Untergetauchten Beate Zschäpe,Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt 1998 aufgesucht wurde. Grund dieses Aufsuchens war, das er von Beate Zschäpe beauftragt worden sei, Akteneinsicht zubekommen in ihrem Strafverfahren.Wie es in dem Beweisantrag der Nebenklage zu entnehmen ist, hätte man trotz weiterer Gebührenzahlungen an Thomas Jauch, wäre dieser nicht mehr tätig geworden,das es den Schluss zulassen würde, das die drei sich nicht stellen wollten. (Quelle Nebenklage am 19.12.2013)

Als wichtiger Vertrauter von dem militanten Neonazi Thorsten Heise, zählt Thomas Jauch.

Nun werden wir uns überraschen lassen was an dem Mittwoch,19.3.2014 passiert.

Wir werden zu diesem Tag auch wieder ein Wortprotokoll mitschreiben.

Zwei Fragen was mich seit heute beschäftigen wird.

Ab morgen und übermorgen kommt der Nachtrag auf die letzte Woche, und was diese Woche bisher passiert ist.
Heute waren zwei ganz interessante Themen am OLG.
Die Fragen die sich stellen sind folgende. ..
Das Wohnmobil das in Heilbronn zum Einsatz kam wurde offiziell vom 16.4.2007 bis zum 19.4.2007 angemietet. Das interessante dabei ist, das der Mord und der versuchte Mord an der Polizistin Kiesewetter und an Polizisten Arnold am 25.04.2007 passierte. Was passierte in der Zwischenzeit? Das Wohnmobil wurde verlängert. Also kann man dann nicht davon ausgehen das Kiesewetter ein Zufallstreffer war wie uns die Anklageschrift glauben schenken mag. Wurde der Tat vielleicht schon eher geplant zwischen dem 16.4 und dem 19.4.2007? Irgendwas muss da passiert sein, um es dann erst genau 6 Tage später es zu verüben. Bis heute ist ja jedes Motiv unklar. Und auch die Zwei Täter Theorie kann man nicht länger aufrecht erhalten.
Nichts desto trotz will uns der Bawü Innenminister Gall dies immer noch als die wahrscheinlichste Theorie weiß machen. Mal sehen was in der nächsten Zeit da noch passiert. Ein Untersuchungsausschuss wie in Thüringen wäre von Nöten.

Nächster Fall, heute die Waffenbeschaffung von Andreas S. an Ralf Wohlleben. Wie heute der Zeuge ein Kriminalbeamter aussagte wurde die Waffe ohne Schalldämpfer übergeben. Das ist in der Anklageschrift eine ganz wichtiger Punkt. Andreas S. konnte nicht eindeutig eine Ceska erkennen. Er sagte es wäre eine Osteuropäerische Waffe gewesen mit tschechischen oder kyrillischen Buchstaben gewesen. Dabei wären 50 Stück Munition aus Messing.
Der Abholer der Waffe wäre der Carsten S. gewesen. Und wie bei einem anderem Verhör ( Frank L.)war auch diesmal ein Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten erstaunlicherweise dabei….

Weitere Informationen kommen die nächsten Tage. Also gespannt bleiben, ich bin es auch…