Fragen, die bleiben….

Heute habe ich mir nochmal den Wortlaut der Rede von Bundeskanzlerin Merkel zu den Hinterbliebenen der Oper des NSU durchgelesen. Diese war am 23.02.2012.

Gestern gab die gleiche Bundeskanzlerin Merkel wieder eine Rede, Ausgangspunkt gestern am Evangelischen Kirchentag, über den ermordeten Regierungspräsidenten Walter Lübcke dieser ja mutmaßlich von einem Rechtsextremem erschossen wurde.

In der Rede zu den NSU Hinterbliebenen, war mit einer der Sätze „Manchmal rütteln uns Berichte über skrupellose rechtsextremistische Gewalttäter auf. Für einige Tage bestimmen sie die Schlagzeilen der Nachrichten. Manchmal bleibt auch der Name einer Stadt als Tatort im Gedächtnis. Doch oft genug nehmen wir solche Vorfälle eher nur als Randnotiz wahr. Wir vergessen zu schnell – viel zu schnell. Wir verdrängen, was mitten unter uns geschieht; vielleicht, weil wir zu beschäftigt sind mit anderem; vielleicht auch, weil wir uns ohnmächtig fühlen gegenüber dem, was um uns geschieht.“

Scheinbar hat sich immer noch nichts daran geändert, denn es wurde immer noch beschwichtigt und nicht ein Zeichen gesetzt in der Politik der Mitte. Nur einige Politiker hatten schon damals erkannt was sich zusammenbrauen könnte.

Als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland verspreche ich Ihnen: Wir tun alles, um die Morde aufzuklären und die Helfershelfer und Hintermänner aufzudecken und alle Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Daran arbeiten alle zuständigen Behörden in Bund und Ländern mit Hochdruck. Das ist wichtig genug, es würde aber noch nicht reichen. Denn es geht auch darum, alles in den Möglichkeiten unseres Rechtsstaates Stehende zu tun, damit sich so etwas nie wiederholen kann.

Muss sich jetzt nicht eine Bundeskanzlerin messen lassen mit so einem Kernsatz? Ich meine für die Hinterbliebenen der Opfer schon. Dieser Satz mit dem Helfershelfer und Hintermänner hat Sprengsatzformat, denn man kann davon ausgehen (mutmaßlich), dass diese auch mitgeholfen (diese Strukturen) haben den Regierungspräsidenten zu ermorden. Nur seit 2012 wurde die Szene nicht kleiner, sondern stärker und ist mehr und mehr gewachsen. Damals ging man quasi von drei Leuten aus, eine in sich abgeschottet Zelle. Heute weis man welche Hintermänner.- Frauen agierten. Dazu kommt eine klare Botschaft für die Szene, das bis auf Carsten S. und Beate Zschäpe alle Angeklagten in Prozess waren auf freien Fuß sind. Es gibt wohl weitere neun Beschuldigte in diesen Verfahren, doch es wäre ein Wunder, wenn gegen diese Anklage erhoben werden würde. Auch da kam der Rechtsstaat an seine Grenzen, und das dies nie wieder passieren würde gilt jetzt als Armutszeugnis.

„Wir müssen uns eingestehen, dass wir dabei zum Teil scheitern.“ Da muss man jetzt den neuen Verfassungsschutzpräsidenten Respekt zollen, der sagt „Wir sind nicht in der Lage zu sagen, wir beherrschen den Rechtsextremismus“. Wenn die Bundeskanzlerin vor der Presse erklärt, man habe von den Untersuchungsausschüssen Punkte bekommen, die man abzuarbeiten hatte. Da ist die Frage wie wirksam waren diese Punkte? Ein Punkt war ja die Aufstockung des Verfassungsschutzes. Hat es was gebracht? Jeder kann sich diese Frage selbst beantworten. Nun werden viele sagen man hatte ja die rechten nicht mehr im Blick, man sah mehr den Islamismus als Bedrohung an. Doch da hatte man auch nicht wirklich den Durchblick, wie man an dem Attentat am Breitscheidplatz sah.

Wenn auch die Bundeskanzlerin damals mahnte „Der Staat ist hier mit seiner ganzen Kraft gefordert. Doch mit staatlichen Mitteln allein lassen sich Hass und Gewalt kaum besiegen. Die Sicherheitsbehörden benötigen Partner: Bürgerinnen und Bürger, die nicht wegsehen, sondern hinsehen – eine starke Zivilgesellschaft.“ Doch wie man sieht ist es noch ein weiter Weg eine starke Zivilgesellschaft zu sein.  Denn wenn schon von Ordnungshüter Hass und Drohmails.- Faxe an eine Opfer Rechtsanwältin verschicken, mit der Unterschrift NSU 2.0. Dann läuft was gravierendes falsch in diesem Rechtsstaat. Welche Auswirkungen bei solchen „Fehltritten“ wurden bekannt? Keine der Beamten wurde vom im Staatsdienst verabschiedet. Ein Beispiel ist immer noch das der Zugführer, der ermordeten Polizeibeamtin Kiesewetter. Dieser war beim KKK, und dachte dies wäre eine Trachtengruppe. Konsequenzen gab es fast keine. Solange sowas nicht schärfer geahndete, sehe ich da schwarz.

Wenn man jetzt aber die Rede auf dem Evangelischen Kirchentag liest bzw. hört, ist dies der dritte Schlag vielleicht auch der vierte Schlag ins Gesicht der Hinterbliebenen. Dort kam der Satz der Bundeskanzlerin Merkel, wegen dem Mord an den Regierungspräsidenten Walter Lübcke „Da ist der Staat auf allen Ebenen gefordert, man nehme das sehr sehr ernst.“ Man möge jetzt gleich fragen, war es beim NSU Komplex nicht ernst genug, oder woran ist es gescheitert? Nur weil es Ausländer zum Teil waren, oder weil es ein Politiker war.  Schon traurig solche Tatsachen in Betracht zu ziehen. Gerade diese Debatten sind nicht förderlich, um eine starke Zivilgesellschaft hinzubekommen. „Sonst haben wir einen vollkommenen Verlust der Glaubwürdigkeit“.

Hat man diesen nicht schon längst, gerade bei den Hinterbliebenen der Opfer des NSU????

https://www.sueddeutsche.de/politik/ein-bild-und-seine-geschichte-als-merkel-mit-rostocker-rechtsradikalen-sprach-1.3614739

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Der Lange, in Sachsen

 

Heute könnten die Nebenkläger ihre Plädoyers halten. Zentrales Thema in Plädoyer von Rechtsanwältin Lunnebach ist der V-Mann (Johann H.) der nie entdeckt werden sollte. Eine BKA-Beamtin kam ihm auf die Spur (Phantombild), doch diese wurde von ihrem Vorgesetzten ermahnt sich auf das Trio zu konzertieren. So wurde ein V-Mann Spur totgemacht.
Genau wie diesen Fall gab es in Sachsen viele V-Männer, die noch nicht enttarnt wurden.

Einer dieser mutmaßlichen V-Mann Personen ist Jan Werner.

Seit den 90 iger Jahren war er einer der führenden Persönlichkeiten ,Verfassungsschutz berichtet das er Sektionsleiter von B&H in Sachsen.
Zusammen mit Thomas Müller (ex Starke) baute er die rechte Musikszene in Sachsen auf. Alles, was damals rechte Musik hörte, fuhr nach Sachsen. Dies hörte man immer wieder von Zeugenaussagen im NSU-Prozess bzw. auch in den Untersuchungsausschüssen.

Doch wer war dieser Jan Werner?

Ein nicht unwichtiges Detail ist, das er vom 1.4. 1996 bis zum 30.1.1997 in Erfurt beim 6. Transportbataillon 133 seine Grundausbildung bei der Bundeswehr machte.
Es ist schwer vorzustellen das er in dieser Zeit keinen Kontakt zu gleich gesinnten in der Umgebung suchte. Was wäre da nicht näher gewesen, unter anderem nach Jena oder Rudolstadt zu gehen.Oder war er auch zu den Mittwochsstammtischen zugegen, wo auch Mundlos öfters zu diesen Treffen war.

Seine Notizbücher von dieser Zeit wurden 2001 bei einer Hausdurchsuchung beschlagnahmt. Sie wurden archiviert wegen dem Landser Verfahren. Dort war Werner als Produzent für die letzte Landser CD verantwortlich. Doch ausgerechnet zwei Bundesanwälte haben diese Aufzeichnungen 2014 vernichtet. Warum oder wieso dies gemacht wurde, da die Bundesanwälte keinen Bezug zum NSU erkennen konnten.
Doch es ist erstaunlich dass der Generalbundesanwalt selber Jan Werner mit 9 weiteren Personen ein Ermittlungsverfahren in der Sache NSU am laufen hat. Sein erster Kontakt zum Umfeld des NSU bestand darin, nach einer Waffe zu fragen. Selbst die Bundesanwaltschaft geht davon aus, das es einige Bankraube begangen wurden, und deshalb hätte sich dort Jan Werner gemäß des schweren Raubes schuldig gemacht.. Aber diese Sachen sind gemäß der Verjährungsfrist schon nicht mehr strafbar. Genauso wenn Werner unterstützende Handlungen den dreien zukommen lies. Doch hatte Werner persönlichen Kontakt zu Mundlos und Zschäpe mutmaßlich hatte sogar. Er wurde in Berlin vom sächsischen Verfassungsschutz am 6.6.2000 mit einer Frau und zwei Kindern beobachtet wurde.

Das LFV ging damals aus, dass sich um die männliche Person Jan Werner handelt. Mundlos und Zschäpe hielten sich an diesen Tag in Berlin auf, um eine Synagoge mutmaßlich auszuspähen.

Auch interessant ist, dass eine Kopie seiner Aussage im Landser Verfahren 2003 im Brandschutt in der Frühlingstrasse gefunden wurde.
In der Einlassung bei der Bundesanwaltschaft wurde Werner nur oberflächlich zu Sachen befragt.
Die Frage ist warum? Keine Fragen, ob das angebliche Trio kennt, oder sonst etwas auf den Bezug zum NSU.
Er wusste eines Tages die Polizei noch mal auf ihn zu kommen würde, sagte in seiner Aussage beim

LKA Stuttgart. Dazu meinte er was ihn entlasten würde, wäre ja ab 1998 bis 2002 die Polizei wisse, was bei ihm gelaufen ist..

Ein Wink mit dem Zaunpfahl???

Der letzte Auftritt

In jeder Hinsicht war 9. 3. 2017 der letzte Auftritt im Bundestagsuntersuchungsausschuss NSU. Denn für den Ausschuss war es die letzte Sitzung in der Zeugen gehört wurden, und der Zeuge selber Bundesanwalt Dr. Herbert Diemer wird keinen vergleichbaren Fall wie den NSU auf den Tisch bekommen.

Nach dem im November 2011 der mutmaßliche NSU aufgeflogen war, übernahm der jetzige 63 jährige die Führung als Bundesanwalt für diesen Fall. Beim ihm gelangten alle Nachrichten zusammen, und wenn er selber etwas genauer wissen wollte, telefonierte Diemer auch schon, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Zu Seite standen ihm die beiden Staatsanwälte Anette Greger, die im ständigen Austausch mit dem BKA (Asservatenfunde) stand und Jochen Weingarten. In der Anfangszeit halfen auch noch 10 weitere Staatsanwälte mit das Aufkommen der Informationen abzuarbeiten. Den nichts Vergleichbaren war in der Bundesrepublik passiert.
Man habe dann schnell alles an sich gezogen, so wie die Pressehoheit, was sehr wichtig war. Auch die Sache mit den Geheimdiensten machte man alles selber, das Greger und Weingarten in Erfurt bzw. in Wiesbaden waren wegen der Temme Geschichte.

Im Laufe die Zeit konnten wir gegen 5 Beschuldigte Anklage erheben und gegen 9 andre haben wir den Beschuldigtenstatus. Und wir ermitteln gegen unbekannt weiter, falls sich neue Erkenntnisse ergeben sollten.
Der Vorsitzende C. Binninger möchte wissen, da die EG Umfeld in BAWÜ ein Netzwerk von 50 Personen ausgemacht hatte, die die drei gekannt haben sollten. Darauf gab es eine knappe Antwort. Es wäre nicht schlecht, was die EG Umfeld da ermittelt hatte. Wir haben uns die Spuren angesehen welche gut und welche nicht gut waren. Die Guten haben wir dann weiterverfolgt, und die anderen waren nicht zielführend zum NSU.
Eine sehr wichtige Frage für den Ausschuss war die Frage, ob die NSU aus nur drei Leuten bestand.
Darauf hatte auch Diemer eine Antwort, Zschäpe wäre Mittäterin gewesen aber nicht am aber nicht am Tatort und Mundlos und Böhnhardt waren die Täter, andere Personen wären nicht am Tatort gewesen.
Darauf sagte der Vorsitzende im Ausschuss, dasss keine DNA am Tatort gäbe, denn außer in Köln bei dem Nagelbombenattentat hätte man keine Beweise zu Mundlos und Böhnhardt.
Diemer meinte dazu, man habe doch die Bekenner DVD. Wie in vielen weiteren Fragen war dies für die Bundesanwaltschaft dass Wichtigste zu sein. Dazu kommen, dasss man dann Tage später die Tatwaffe eine Ceska 83 gefunden hätte, und die Waffe der Polizistin M. Kiesewetter. Dazu sind wir froh, dass wir nicht nur DNA haben, denn welchen Wert hätte dies denn. Wir können im strafprozessualen Sagen es waren zwei. Zschäpe war der Kitt, hat alles gemacht und erledigt. Doch so einfach hätten sie es sich dann doch nicht gemacht, denn nach der Frage, ob man nach dem Fund der Bekenner DVD und der Waffe fertig gewesen wäre, kam die Antwort, dass der Kas noch nicht gegessen gewesen wäre.
Man merkt Diemer merklich an das ihm solche Fragen nicht gefallen, die seine Behörde angreifen und ins schlechte Licht rücken würden. Darum kommen die nächsten Antworten unbeherrscht an. Wie auf die Frage das bei dem Mond an M. Kiesewetter und ihren Kollegen Martin Arnold, die hätten sehr viel Blut verloren. Und es gab viele Zeugen, diese sahen einige Leute mit blutverschmierten Oberteilen rings um den Tatort in Heilbronn.

Die damalige EG Parkplatz nannte die Zeugen stimmig, nur das BKA nach Nov. 2011 nicht. Die lapidare Antwort von Diemer, er wisse das nicht, aber das viel Blut verloren wurde. Das sah man ja an Mundlos seiner Jogginghose.
Diese fand man in der ausgebrannten Wohnung in der Frühlingsstraße in Zwickau. Diese Jogginghose ist für viel ein umstrittenes Beweismittel, da sich dort ein Taschentuch von Mundlos darin befand. Und am Hosenende, minimale Blutanhaftungen der toten Polizistin darauf befinden.
Auch könne er sich nicht erklären, warum die Mordserie nach 2 ½ Jahre mal unterbrochen wurde. Genau, wie 2006 nach dem Mord in Kassel aufhört mit den Ceska Morden, und dann 2007 nochmal in Heilbronn anfängt und dann bis auf die Banküberfälle nichts mehr passiert.

Dafür hat eine Erklärung, denn 2007 sollte eine Art Höhepunkt gegen den Staat werden. Also gegen die Polizei, dann man wusste, dass Uwe Böhnhardt einen Hass auf die Polizei hatte. Aber, warum dann Schluss war, keine Ahnung.
Die Abgeordneten lassen auf Sache mit den nur drei Personen nicht auf sich beruhen, und wollen wissen, weil doch auf der Bekenner DVD von einem Netzwerk von Kameraden die Sprache ist, wie sich das Dr. Diemer dies interpretiert. Dieser meint, das Netzwerk wäre ein Wunschdenken von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gewesen. Mehr Personen geht auch nicht, den sonst hätte man nicht 13 Jahre im Untergrund leben können.

Auch nach der Frage das die Morde und Banküberfalle alle in der Zeit passiert sind als die „3“ in der Polenzstraße gewohnt hätten ausgenommen die Banküberfälle 2011. Ob dies nicht komisch ist, dass Sie dann ab 2008 dann in die bürgerliche Frühlingsstraße gezogen sind. Dort habe Zschäpe alleine gewohnt und die beiden Männer wären sehr oft weg gewesen. Auch keinen Verdacht warum? Doch, vielleicht hätten die beiden Männer gewisse Sehnsucht nach einem realen Leben zuführen gehabt.
Ist denn bei der Polenzstraße keiner auf die Idee gekommen diesemal auseinander zunehmen. Denn Binninger der auch, wie sein CDU-Kollege früher Polizist gewesen ist, hätten zu RAF Zeiten die Wohnung auseinandergenommen um DNA, zu finden. Nein war die Antwort, denn wir fanden es nicht als wichtig an. Und zudem wohnt jetzt jemand dort.

Auch in der Sache mit der Hauptangeklagten Beate Zschäpe gab es scheinbar Sachen, die hätte man besser aufklären können, wenn man es gewollt hätte.
Die Fragen des Ausschusses bezüglich das Zschäpe sich mal einen Rechtsanwalt zu Rat holte als sie im Untergrund war, hätte man dort man nicht nachfragen sollen, was sie von diesem wollte. Na da hätte man ja diesen von seiner anwaltlichen Schweigepflicht entbinden müssen, war die fast entrüstete Antwort. Diemer meinte als Zschäpe vor den Haftrichter in Karlsruhe vorgeführt wurde, der Haftrichter war er selber, sagte sie ja sie hätte sich nicht, gestellt um nichts zu sagen. Da wollten die Abgeordneten dann sofort wissen, ob man die einmalige Chance ergriffen hätte. Doch Bundesanwalt Diemer meinte nur, nein wir haben uns nichts versprochen, dass sie etwas sagt. Ein großes Stauen in dem Rund des Untersuchungsausschusses. Hätte man damals eine große Chance gehabt, um viele Umstände, wie warum wurden, diese Opfer ausgesucht, und andere wichtige Themen.
Doch man hat sich nichts davon versprochen, warum bleibt ein Rätsel.

Auch auf dass Thema Frühlingstrasse dort habe keiner der 3 vom 1.11 bis zu 3.11 gewohnt. Erst ab dem 3.11 sein wieder der Pc in Betrieb gewesen. Warum weshalb hab es keine Erkenntnisse dazu, und wer mit Zschäpe in der Frühlingsstraße gewohnt habe ob Mundlos oder Böhnhardt gab es keine befriedigte Antwort. Er wisse es nicht.

Die kommenden Antworten sind immer die gleichen, auf die Fragen, warum nicht vor dem Briefkasten vor dem Wohnhaus in der Frühlingsstraße keine DIN 4 mit DVD gefunden wurden. Dieser wurde als die Löscharbeiten begangen abmontiert und an einem sicheren Ort geöffnet. Doch ein Zeuge sagte aus, dass sich keine Umschläge darin befanden.

Auch wie man weiß das es Böhnhardt und Mundlos das Attentat in der Probsteigasse in Köln waren? Ja von der CD. Dem Ausschuss fällt, da nicht mehr ein das es sich um eine DVD gehandelt hatte.
Doch dann kam wieder so eine Antwort, die jeder im Saal nicht so vermutet hätte, den die Frage war, wer für die Bundesanwaltschaft und dem BKA der wichtigste Zeuge war. Ein ganz ungeheurer wichtiger Zeuge wäre Tino Brandt gewesen. Der habe wichtige Hinweise gegeben.
Auch zu Fragen zu Ralf Marschner, der mutmaßlich Mundlos bei sich auf dem Bau arbeiten lies und Zschäpe in seinem Laden. Da wiegelte er ab, denn Marschner der V-Mann im BFV war, ist nicht eng an den Dreien dran gewesen.

Dann sind alle Mitglieder des Ausschusses ermüdet, und man merkt, wie sich einige Fragen ziehen. Das Einzige, was die Bundesanwaltschaft aufschreckte, war, dass es so schnell zu einem Haftprüfungstermin seitens des BGH gekommen ist. Aber auch was Gutes war,es denn man könnte dann gegen 5 Personen Anklage ergeben. Denn dass Zschäpe frei rumläuft wäre undenkbar gewesen.
Die letzten Fragen ist eine, ob es Vorbesprechungen gab seitens der Anwaltschaft und dem Verfassungsschutz. Erst sagte er, dass er keine Erinnerungen dazu hat, dann man hat sie einfach geladen und dann war es gut. Und dann, dass es Vorbesprechungen hatte, als es um V Mann Piatto ging und dem V Mann Helfer.

Dann ging es noch um die Geschichte um Jan Werners verschwundenen SMS. Dies wollte nur noch die Fraktion die Linken wissen. Keine Ahnung.
So ging der Letzte Untersuchungsausschusses des NSU in Berlin zu Ende.
Wie auch schon bei den anderen Staatsanwälten Weingarten und Greger könnte sich Diemer nicht mit Rum bekleckern, denn er bestätigte das, was vielen bekannt sein dürfte. Zuviel dunkle bis schwarze Löcher bei der Aufklärung des NSU. Und das es am Ende nur drei Personen sein sollen, glaub heute eh keiner mehr.
Ob es einen weiteren Ausschuss gibt, liegt auch im dunkeln….

 

In eigener Sache……

In eigener Sache……
Dieser Tage hat man andere Sachen im Kopf, als dass nächste Woche wieder der NSU- Prozess in München für zwei Tage los geht.
Da Flüchtlingsheime brennen und die Bundesregierung wieder mal ohnmächtig zusieht, was in Heidenau oder anderswo passiert. Auf Länderebene wissen die Politiker nicht mehr was sie zuerst machen sollen. Das einzige was unsere Bundeskanzlerin dazu sagt ist „das es Deutschland nicht würdig ist“ was dort passiert. Diese Aussage ist für mich eine Ohrfeige für die Leute, die Tag und Nacht dafür für die Flüchtlinge arbeiten. Was die Politiker auf Länderebene leisten, ist das was von der Bundesregierung erwartet werden müsste.
Ungeachtet dessen hat auch unsere Kanzlerin gerade bei der Gedenkfeier zu den NSU Opfern einer all umfassende Aufklärung versprochen. Was ist daraus geworden? Nichts aber auch gar nichts.
Klaus Dieter Fritsche war zu dieser Zeit Staatssekretär im Innenministerium, heute Staatssekretär im Bundeskanzleramt und für Nachdienste zuständig, er meinte im Bundestagsuntersuchungsausschuss „ es dürfe keine Staatsgeheimisse bekannt werden, die ein regieren unterminieren würde. Dieser Satz stellte quasi alles in Frage, was Untersuchungsausschüsse zur dieser Zeit herausgefunden hatten.
Nun ist letzte Woche eine neue Qualität im Hause des Verfassungsschutzes zu Tage eingetreten. Bisher wurde ein V Mannführer R.G. der einen der wichtigsten und radikalsten V Männer der rechten Szene der 90iger geführt hatte (Piatto) zwei Mal in München vernommen.
Bei der ersten Mal war dieser Herr R.G sehr einsilbig mit seiner Wortwahl. Es kam ein Nein, Ja, Vielleicht. oder das kann ich Ihnen nicht sagen, das ist nicht von meiner Aussagegenehmigung gedeckt. Manch Nebenkläger zweifelte schon an der Gesundheit des Zeugen R.G.
Nachzulesen: https://querlaeufer.wordpress.com und https://juergenpohl.wordpress.com
Als der Verfassungsschützer R.G. das zweite Mal da war (hatte einen Zeugenbebeistand dabei Butz Peters), hatte er einen Ordner dabei. In diesem Ordner sah er während der Gerichtsverhandlung immerzu nach. Die Nebenkläger wollten diesen Ordner einsehen dürfen, da diese ja nicht das Wissen hatten, wie die Behörde aus Brandenburg. Wie in der ersten Zeugenaussage zu vernehmen war, hat der Verfassungsschutz Brandenburg acht Aktenordner für die betreffende Zeit 1997 bis 1998. Diese wurden den Gericht, den Nebenklägern im NSU Verfahren und bestimmt auch in den parlamentarischen Untersuchungsausschüssen nicht vorgelegt.
Daraufhin ließ der Richter am Oberlandesgericht München Manfred Götzl den Ordner für das Gericht und für die Nebenkläger sicherstellen. Danach wurde der Zeuge R.G. vom Richter belehrt das er sich mit seinem Vorgesetzten nun in Verbindung setzen soll, um herauszufinden ob die Vermerke in diesem Ordner Sperrvermerke enthalten. Nach einer Pause konnte dies dann nicht endgültig geklärt werden.Deshalb muss der Zeuge 24.9.2015 wieder kommen. Aber ohne Ordner.
Denn wie letzte Woche bekannt wurde, sind alle Unterlagen in diesem Ordner durch eine Sperrfrist gesperrt . Die Gründe dafür sind, so wörtlich(Staatssekretär Matthias Kahl)der Bund und Deutschland Nachteile bereiten könnten, und man könnte Rückschlüsse auf Beobachtungsintensität nachrichtendienstlicher Arbeit nehmen. Also wie der gesamte Verfassungsschutz in den Jahren 1997 1998 gearbeitet haben. Dabei ist wieder interessant dass dieser Klaus Dieter Fritsche in dieser Zeit Vize Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz war.

Ach ja jetzt wird gerade bekannt das Frau Bundeskanzlerin Merkel doch nach Heidenau reist

Terminhinweise für die Woche 24.02.2015 – 26.02.2015

Dienstag, 24.02.2015

09.30 Uhr       Gabriele S.

10.15 Uhr       Isabell S.

(beide Zeuginnen: Hausbewohnerinnen Polenzstraße)

11.00 Uhr       PräsLfV Sachsen Meyer-Plath
(Führung des V-Mannes Carsten S.)

Mittwoch, 25.02.2015

09.30 Uhr       Gunther F.

13.00 Uhr       Jörg W.

(beide Zeugen: Erkenntnisse zum Waffenzugang der „rechten Szene
Chemnitz“; Erkenntnisse zu Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und zu den
Angeklagten Beate Z. und Ralf W.)

Donnerstag, 26.02.2015

09.30 Uhr       Christina H.
(Erkenntnisse zum Angeklagten Carsten S.)

11.00 Uhr       Achim F.
(Erkenntnisse zum Waffenzugang der „rechten Szene Chemnitz“;
Erkenntnisse zu Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und zu den
Angeklagten Beate Z. und Ralf W.)

Zurück in der Zukunft, oder was davon übrig blieb. 167 Prozesstag V Mann Carsten Szczepanski alias Piatto.

Bevor es losgeht, will die Verteidigung von Ralf Wohlleben einen Antrag stellen,wegen der U-Haft
und evtl. Entlassung ihres Mandaten.
Dazu kommen noch 2 Beschlüsse die der Senat zu entscheiden hatten wurden abgelehnt.
Gegen 10.01 Uhr komm es nun zu der Vernehmung des Zeugen Szczepanski alias Piatto.
Der Zeuge ist voll vermummt hat eine typische Szenejacke an, eine schwarze Perücke auf, Brat
Brille einen Bauchansatz wo sich die Geister streiten echt oder unecht. und als Zeugenbeistand eine
Rechtsanwältin Lange.
Während der Befragung reibt sich der Zeuge immer an kritischen fragen, seinen linken Daumen in
die rechte Handfläche. Sonst ist er ruhig und faltet seine Hände zusammen.
Er sagt dann das er 44 Jahre alt ist und die Landungsfähige Anschrift der Verfassungsschutz in
Brandenburg sei.
Götzl : Mir geht es Herr Szczepanski, um die Jahre 1998 bis 1999 vor allem zu den Kontakten zu
Mundlos Böhnhardt und Frau Zschäpe.
Dann lese ich die Aussagegenehmigung vor. Götzl liest diese so schnell vor, das sich Herr Heer
zweimal beschwert, er möge diese langsamer vorlesen.
Szczepanski : Ja ich muss dazu sagen, das Ganze ist schon sehr lange her. Ich habe damals für den
Verfassungsschutz Erkenntnisse geliefert auch im Bereich Blood & Honour auch aus Sachsen.
Das waren sehr viele Informationen, was jetzt im Einzelnen interessant wäre, kann ich nicht mehr
sagen.
Götzl : Mir geht es hauptsächlich um die Kontakte zu Mundlos Zschäpe Böhnhardt und zu
eventuellen anderen Personen ?
Szczepanski : Die drei Personen waren mir nicht persönlich bekannt, auch Zschäpe nicht. Kontakte
zu anderen Personen, wie Jan Werner, Thomas Starke, das Ehepaar Probst, die Personen gehörten
damals zu Blood & Honour Sachsen und dadurch interessant zur Informationsgewinnung.
Götzl : Was können Sie uns dann zu diesen Personen sagen ?
Szczepanski : In Erinnerung habe ich, die Blood & Honour Mitgliedschaft, Jan Werner war für die
Tonträgerproduktion und Konzerte zuständig, Thomas Starke war so was wie seine rechte Hand, und
das Ehepaar Prost hatte ein Szenegeschäft, das mit Tonträgern Bekleidung ausgestattet war, und
Herr Probst hat in einer Band gesungen.
Götzl : Haben Sie weiter Informationen ?
Szczepanski : Jetzt aus der Erinnerung nicht mehr, nein.
Götzl : Haben Sie Informationen zu Blood & Honour ?
Szczepanski : Blood & Honour war damals das beste organisierte Netzwerk, später Konkurrenz von
den Hammerskins, die hatten sich später gegründet. Blood Honour machten Konzerte, Produktion
von Tonträgern und waren auch politisch aktiv. Es gab sie damals in jedem Bundesland einen Blood
& Honour Verband, mal größer mal kleiner. In Sachsen war der damals aktivste und größte denk
ich.
Götzl : Welche Zuständigkeiten gab es bei Blood & Honour ?
Szczepanski : Vom kleinen Liederabend, bis Großkonzerte, es gab Fußballturniere, alles eben was
man für die Szene organisiert.
Götzl : Und politisch ?
Szczepanski : Blood & Honour war ein absoluter Hardliner Verband, da fanden sich Menschen
zusammen die nationalsozialistisch und neonazistisch eingestellt waren und die daraus keinen Hehl
gemacht haben.
Götzl : Können Sie das konkrete Verhalten der Personen schildern ?
Szczepanski : Der Standpunkt war schon durch die Mitgliedschaft und der Organisation eindeutig.
Man war weit rechts außen.
Götzl : Und wie war es mit der Struktur von Blood & Honour ?
Szczepanski : Ich hatte das Gefühl, dass Werner vor Ort ganz oben an der Spitze stand.Denke mal
er war der aktivste, er war der alles in den Händen hielt, Thomas Starke die rechte Hand der ihm
zuarbeitete.
Götzl : Sie waren für den Verfassungsschutz tätig ?
Szczepanski : Da muss ich nachdenken, die Zahlen sind mir entfallen, das muss noch in der U Haft in
Königs Wusterhausen. Ich denke das war – Pause – ich denke es war 1991. Bis zum meinem
Zeitpunkt wo ich abgeschaltet worden das war – Pause – 2000 rum gewesen sein.
Götzl : Und wie sah Ihre Tätigkeit aus ?
Szczepanski : Im Prinzip war das so, dass ich sämtliche Infos und Erkenntnisse weitergegeben habe,
das jetzt aber in Einzelheiten zuzuordnen oder einzuordnen ist mir unmöglich.
Götzl : Wann war der Kontakt zu dem Ehepaar Probst ?
Szczepanski : Der erste Kontakt zu Ehepaar Probst war, in meiner Haftzeit da hatten die mich
besucht. Wann das zeitlich war unmöglich zu sagen. Zu Beginn meiner U Haft 1992 .
Götzl : Wann haben Sie dann Jan Werner und Thomas Starke kennengelernt?
Szczepanski : Die beiden habe ich nach Probst kennengelernt,der zeitliche Abstand war nicht
wahnsinnig groß. Alles so im Abstand ab 1992 würde ich sagen.
Götzl : Auch auf dem Bezug zu Antje Probst ?
Szczepanski : Ja .
Götzl : Warum war Jan Werner ganz oben ?
Szczepanski : Sein damaliges Auftreten, er hatte die Ausstrahlung, er war das was die Informationen
anging immer die besten Informationen hatte. Den Eindruck hatte ich, er war gut vernetzt und er
kannte einen Haufen Leute.
Götzl : Und zu Thomas Starke ?
Szczepanski : Der war immer irgendwie dabei, rundherum immer verfügbar, hatte eben eine
andere Stellung als Werner, dieser hatte mehr zu sagen.
Götzl : Und das Ehepaar Probst ?
Szczepanski : Die waren durch die Band und das Geschäft in der Szene mittendrin. Die machten
aus ihrer politischen Gesinnung keinen Hehl und im Netzwerk waren sie mittendrin.
Götzl : Beide ?
Szczepanski : Ja, die hatten mir einen Arbeitsvertrag angeboten für ihr Geschäft, hatte einen festen
Kontakt zu ihnen.
Götzl : Und dort gearbeitet ?
Szczepanski : Ich habe zumindest den Arbeitsvertrag unterschrieben. Es ging dabei um den Vertrieb
von Tonträgern.
Götzl : Haben Sie dort gearbeitet ?
Szczepanski : Offiziell ja damit.
Götzl : Ich möchte auf den Arbeitsvertrag zurückkommen, wie das war ?
Szczepanski : Dieser Arbeitsvertrag war wichtig, weil dieser mir die Haftentlassung ermöglichte.

Meine Aufgabe war, CDs und Platten zu verkaufen. Mehr hab ich nicht wirklich gemacht. Herr
Probst lieferte Kartons mit CDs, der dann im Laden in Königs Wusterhausen stand. Als ich dann ins
Zeugenschutzprogramm ging, sind die Sachen vernichtet worden. Ich hatte diesen Laden schon
ein halbes Jahr. Es war alles fertig, dann ging es schon zum Ausstieg. Ich habe ihn selbstständig
betrieben, der Probst hatte ja den Laden in Sachsen, und wann das war… so um 2000.
Götzl : Haben Sie Erinnerungen an Mundlos Böhnhardt und Frau Zschäpe?
Szczepanski : Ich habe damals alles so weitergegeben wie ich die Informationen bekommen habe,
Flugblätter, Magazine , Tonträger,aber das jetzt nach 20 Jahren zu sagen was die
Erkenntnisgewinnung war, ist mir heute nicht mehr möglich.
Götzl : Mal was von Untertauchen gehört, die Vernehmung beim BKA einen Vorhalt. Frau Probst
wollte den 3 Personen ihren Reisepass zur Verfügung stellen. ( Vernehmung letztes Jahr)
Szczepanski : Hätte mich ohne der BKA Vernehmung nicht mehr erinnert, war nicht wichtig genug.
Beim BKA Erinnerung an die Aussage von Antje Probst, damals de Infoformationen
an den Verfassungsschutz weitergegeben. Durch den Vorhalt hab ich mich erinnert, aber nicht
wirklich erinnert. Unabhängig von der BKA Vernehmung keine Erinnerung an das Verschwinden der
3 Personen oder ähnliches.
Götzl : Was sagt Ihnen White Surpremacy ?
Szczepanski : Der Gedanke der weißen Vorherrschaft, das Bestreben vieler Verbände damals, nicht
nur Blood & Honour und den Hammerskins.Auch Kameradschaften haben sich das auf die Fahne
geschrieben.
Götzl : Zeitschriften mit diesen Titel ?
Szczepanski : – Überlegt – Hmmmm die Anzahl der Publikationen damals war sehr hoch,
ausschließen möchte ich das nicht. Mit Bestimmtheit kann ich es nicht sagen.
Götzl : Und die Besorgung von Waffen ?
Szczepanski : Das Thema war damals tagesaktuell, die Waffen wurden damals verherrlicht, jeder
wollte sie damals haben.Und jeder hat darüber gesprochen, es gehörte zum guten Ton in der
Szene, es war ein Statussymbol.
Götzl : Hatten Sie Infoformationen dazu wegen Waffenverkauf ?
Szczepanski : Konkret eigentlich nichts, Das war eben so wie andere über Fußball diskutieren, die
Begeisterung war einfach groß. Aus diesem Personenumfeld nicht ( Probst Starke Werner ) es gab
aber damals Herrn Greger in Berlin, der hat das versucht. Der hat quasi jeden angesprochen weil er
irgendwie Waffen haben wollte, für irgendwelche Taten vorbereiten wollte…. Ja der Herr GregerTagX
war so ein Fall für sich.
Götzl : Wurden Sie konkret darauf angesprochen?
Szczepanski : Ich konkret angesprochen wurde ? Das kann ich heute nicht mehr sagen. Jan Werner
war in der Szene, und ob er wie da Geschäfte gemacht hat kann ich nicht sagen.
Götzl : Wozu brauchte die Szene Waffen ?
Szczepanski : Ja man sprach in der Szene darüber, oder anders die Szene war der Ansicht dass das
jetztige System der BRD zusammenbricht und das man sich dann in bürgerkriegsähnlichen
Zuständen befinden würde und dann für den Tag X wollte man sich vorbereiten. Und dann zum
Mittel des Selbstschutzes gegen andere Banden, oder der Konfrontation mit den Hammerskins war
schon so fortgeschritten dass sich beide Gruppierungen bekämpft haben. Dies war auch Thema.
Aber Hauptthemen Vorbereitung zum Tag X und den Selbstschutz.
Götzl : Können Sie konkrete Situationen schildern ?
Szczepanski : Eine konkrete Situationen waren natürlich die Linke Szene die der rechten Szene
feindlich gegenübergestanden ist. In den Großstädten waren auch Banden, oder die organisierte
Rechte Szene nicht so toll fand.
Götzl : Sie sagten gerade von was den Hammerskins und auf Konfrontationen gab ?
Szczepanski : Bei den Hammerskins gab es ein riesiges Konkurrenzdenken, die Vorherrschaft auf der
Straße, bei Veranstaltungen Bandenmentalität halt.
Götzl : Welche Personen machen Sie das fest bei den Hammerskins?
Szczepanski : Ich hab es damals verbunden mit einem Herrn Hesse Mirko oder Marco oder so ? Der
war im nördlichen Sachsen / Brandenburg aktiv war.
Götzl : Nochmal auf diesen Tag X ? Was war da …
Szczepanski : Auf die Vorbereitung auf den Tag X, was passiert wenn man sich selber schützen
muss. Das System hat man verglichen mit der Weimarer Republik nicht mehr existieren wird. Sie
Waffen sollten dazu dienen sich in diesem Vakuum das dann entsteht zu schützen und natürlich die
eigene Machtposition bilden kann.
Götzl : Wurde über Überfälle gesprochen ?
Szczepanski : Aus der USA gab es dieses Buch,  Überlegt  wie hieß das noch…. Turner Tagebücher
oder so. Wie kann ich mit Geld, zu neueren größeren Waffen kommen. Das war die Lektüre damals,
ja das kann man so sagen. In diesen Buch ging es um Banküberfälle auf Geldtransporte wie man es
heute in Gangsterfilmen her kennt.
Das war aber nicht konkret in der Szene, es gab Leute die sich selbst da stellten. Aber ob Waffen
verkauft wurden wie konkret das war kann ich nicht beurteilen.
Götzl : Sprechen Sie da von der Sächsischen Szene oder der gesamten rechten Szene?
Szczepanski : Da sprech ich von der kompletten rechtsradikalen Szene. Bei Blood & Honour gab es
diese auch, entsprechend waren die Meinungen Ansichten radikal. Auch Probst Werner Starke
kannte die.
Götzl : Auch Thema Waffen gegen falls konkrete Gruppierungen gegen Ausländer ?
Szczepanski : Ich kann mich nicht erinnern.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Dieser Vorhalt ist suggestiv.
Götzl : Haben Sie die Turner Tagebücher gelesen ?
Szczepanski : Ja, das Buch ist mittlerweile uralt, das war immer so Bestandteil der Szene, das ist
immer diskutiert worden, auch von jüngeren in der Szene.
Götzl : Kennen Sie Combat 18 oder können Sie mir dazu was sagen ?
Szczepanski : Die waren Anfangs eine Saalschutztruppe, Fußball + Hooligans + Blood & Honour Mitglieder in England. Das war der harte Kern damals. Wenn Namen sagen soll? Das war der Personenkreis um Ian Steward und seiner Skrewdriver Band.
Götzl : Und auf Deutschland bezogen?
Szczepanski : Ich hatte nicht den Eindruck, das neben Blood & Honour Combat 18 wirklich eine
Rolle in Deutschland gespielt hätte.
Götzl : Gab es Aktionen von Blood & Honour in Sachsen ?

Szczepanski : Keine Erinnerung, Ich hatte ja vorrangig in Chemnitz zu tun, Probst wohnte in Limbach
Oberfrohna, das war sozusagen das Kerngebiet.
Götzl sucht in den Akten nach fragen, wirkt ein wenig hilflos oder sauer da der Zeuge sich an nichts
erinnern will oder kann…
Götzl : Können Sie sich an ein Blood & Honour in Winsdruff ?
Szczepanski : Da hat Thomas Starke gewohnt, aber ein Treffen ???
Götzl : Möchte nochmal auf die Struktur von Blood & Honour zu sprechen kommen, und wie war
die Rolle von Herrn Probst und Frau Böhm ex Probst ?
Szczepanski : Das Ehepaar Probst war im Musikgeschäft involviert. Probst war immer dabei, und das
Ding am Leben zu erhalten, und andere sind gekommen um ein Bier zu trinken. Dann mal wieder
ausgesetzt haben. Das waren Fussballfans bis rechte Skins, alles was da einpasste war dabei, auch
bei den Besuchen der Konzerten.
Die Stammtruppe war Thomas Starke, Jan Werner und das Ehepaar Probst.
Dann folgt die erste Pause bis 11.30
In der Pause ist die Stimmung sehr gespannt, da man einerseits mehr erwartet hatte, aber man
dann doch festgestellt hatte das es nur logisch ist. Dazu wird über sein Aussehen gesprochen.
Echter Bauch oder nicht etc…
Götzl : Können Sie zur Ausstattung die Sie durch den Verfassungsschutz bekommen haben an
Gegenstände sagen um was es sich gehandelt hat ? Handys vielleicht ?
Szczepanski : Ja mehrfach, es gab so eine Art Diensthandy, das dann bei der Rückkehr in die JVA
abgegeben wurde an der Pforte. Das Handy und Rufnummer haben gewechselt. Wie viel das
waren, habe ich keine Erinnerungen mehr.
Götzl : Wissen Sie Ihren Decknamen ?
Szczepanski : Ich habe meinen Namen erst nach der Enttarnung erfahren, Das war Piato.
Götzl : Vorhalt aus N… Bl… Deckblatt vom 9.9.1998 ein persönlicher Kontakt zu drei sächsische
Skinheads soll Jan Werner haben. Jan Werner soll zur Zeit den Auftrag haben den 3 Skinheads mit
Waffen zu versorgen.. Was sagen Sie dazu?
Szczepanski : Das sagt mir nichts mehr, das ist ja 16 Jahre her.
Götzls Fragen sind ziemlich auf Ratlosigkeit aufgebaut, da er nicht weiterzukommen scheint.

Götzl : Haben Sie jemals von Geldsammlungen gehört ?
Szczepanski : Bei Benefiz Veranstaltungen ja, da wurden die Eintritte gespendet. An die ehemalige
HNG , z.B Gefangene wurden mit Briefmarken beliefert.
Götzl : Vorhalt Jan Werner soll eine Waffe, von dem Geld was Blood & Honour Sachsen
bereitgestellt hat….
Szczepanski : Wenn ich das damals dem Verfassungsschutz so mitgeteilt habe, hab ich diese
Infoformationen zum damaligen Zeitpunkt auch so bekommen. Das war ein komplett anderes
Leben gewesen, das ist einfach zu lang her.
Götzl : Vorhalt, Mit der Waffe wollen dir 3 flüchtigen einen Überfall begehen, um dann eine Flucht
nach Südafrika zu finanzieren …..
Szczepanski : Keine Erinnerung daran habe.
Götzl : Dem weiblichen Teil der drei, will Antje Probst ihren Reisepass zur Verfügung stellen.
Jan Werner und Antje Probst sollen unabhängig von einander und ohne Wissen des anderen für
das Trio tätig sein.
Szczepanski : Alles was ich damals so gesagt habe stimmt dann auch, aber heute noch etwas
einzuordnen ist mir nicht mehr möglich.
Götzl : Vorhalt, 19.8.1998 selber Band, laut Anja Probst, drei sächsische Skinsheads die auf der Flucht
sind, durch wiederholter diverser Straftaten die Fälle Medien bekannt sind. Einer schreibt für White
S….

Szczepanski : Keine Erinnerung. Wenn ich durch sie damals so dem Verfassungsschutz mitgeteilt war
so. Aber zu sagen woher ich das damals die Infoformationen bekommen habe, das ist mir nicht
mehr möglich zu sagen.
Götzl : Weiter im Vorhalt, Am Rande des Konzerts erfuhr Jan Werner dass die Waffenbesorgung
noch nicht erfolgreich gewesen ist. Die Versuche werden fortgesetzt.
Szczepanski : Kann ich heute nichts dazusagen, Konzerte gab es fast jede Wochenende. Jan
Werner war dort. Aber über was wir gesprochen genau haben weiß ich nicht mehr.
Götzl : Kennen Sie einen Graupner, organisierte Konzerte durch ihn ?
Szczepanski : Nein keine Erinnerung.
Götzl :Vorhalt, die SMS mit dem Bums,Das Jan Werner eine SMS an Ihre Handynummer schreibt wo
ist der Bums ?
Szczepanski : Diese Frage kam auch beim BKA. Da ging es um die Frage nach einer SMS die meine
Initialen beinhalten soll. Vor der BKA Vernehmung hab ich davon nichts gewusst. Ich habe meine
SMS nie signiert. Natürlich kann man Bums mit einer Waffe verbinden. Das jemand für Waffen oder
einen anderen Gegenstand Bums gesagt Bums gesagt hätte keine Erinnerung.
Götzl : Verhalt aus N … Bl… 14.10.1998 Landesamt für Verfassungsschutz Brandenburg an
Landesamt für Verfassungsschutz Thüringen…
am… hab ein in Wü…. ein Treffen Blood & Honour stattgefunden, mit Thomas Starke, Ehepaar
Probst, Mucke, Laschi, Piatto und zwei Personen aus Thüringen an der Beratung teilgenommen
haben soll. Der Beschluss war Blood & Honour Sektion Sachsen aufzulösen,…
Szczepanski : Keine Ahnung, Ich war kein Blood & Honour Mitglied ich weiß nicht mehr, von einer
Auflösungserklärung weiß ich auch nichts mehr. Weiß noch das Movement Records wollte sich nicht
mehr Blood & Honour nennen.
Götzl : Und das Werner nach auf Waffensuche für die drei Neonazis ist?
Szczepanski : Keine Erinnerung.
Mittagspause…
Götzl : Kennen Sie Ralf Wohlleben, Carsten S. ?
Szczepanski : Nein
Götzl : Andre E.
Szczepanski : Nicht mehr.
Götzl : Auf welche Art Infoformationen haben Sie an den Verfassungsschutz weitergegeben ?
Szczepanski : In der Regel wöchentliche Treffen, 1 bis 2 mal auch 3 je nach dem wurden da die
Unterlagen an der V mannführer übergeben. Gedankenprotokolle Tonträger Magazine alles was
interessant sein könnte habe ich dann dem Verfassungsschutz übergeben.
Götzl : Ist der Verfassungsschutz auf Sie zugekommen damals?
Szczepanski :Nein, ich hab den Verfassungsschutz kontaktiert, ganz lapidar einen Brief geschrieben,
als ich in die JVA Königs Wusterhausen überstellt worden bin.
Götzl : Probst sagten Sie sein ein Blood & Honour Mitglied, richtig ?
Szczepanski : Ja
Götzl : Weil Herr Probst in seiner Einvernahme hier am OLG nein sagte.
Szczepanski : Ich bleibe dabei, er war Mitglied.
Götzl : Woran machen Sie das fest ?
Szczepanski : Ich mache das an Aktivitäten fest, Probst sang in einer Band die zu Blood & Honour
gehörte , da habe ich 1 +1 zusammengezählt.
Götzl : Da muss nochmal nachfragen, wie war denn Blood & Honour für Sie ?
Szczepanski : Ich denke es war keine Mitgliedschaft wo man einen Vereinsantrag auffüllt. Man
musste sich beweisen durch regelmäßiges Kommen, Unterstützung vor Ort…
Götzl : Waren sie mal selbst Beschuldigter wegen einer Langwaffe ?
Szczepanski : Ja, Da wurde eine Langwaffe übergeben in meinem Laden in Königs Wusterhausen
von Herr Lugo an Herr Menzel. Das fand in meinem Laden statt. Soweit ich das mitbekommen habe
war es eine Abgesägte Waffe, die so unzuverlässig geschossen hat, das diese zu nichts zu
gebrauchen mehr war. Lugo und Menzel gehörten auch zur rechtsradikalen Szene an.
Götzl : Kennen Sie einen Pradl ?
Szczepanski : Nein.
Götzl : Einen   ?
Szczepanski : Den kenne ich, der wohnte in der Nähe von der Stadt Brandenburg. Kannte ihn relativ
gut. War Konzert Veranstalter im Großraum Brandenburg.
Götzl : Woher kannten Sie ihn genau ?
Szczepanski : Kannte ihn von Konzerten in der Stadt Brandenburg, er hatte mich in der JVA besucht,
im Bekanntenkreis von Jan Werner den Probst und Thomas Starke. Aber wohnhaft in Brandenburg.
Und den Besuchen im letzten Teil der JVA Periode Ende der 1990.
Götzl : Waren Sie damals Freigänger ?
Szczepanski : Ich war Freigänger in den letzten eineinhalb Jahren, und da hab ich Besuche
bekommen. Diese Besuche gab es sowohl im offen bzw auch im geschlossenen Vollzug.
Götzl : Mit Hennig Klinz mal über Waffen gesprochen ?
Szczepanski : Nicht konkret, aber durch die Szene war das unvermeidlich.
Götzl : Mal von einer Möglichkeit wegen einer Besorgung einer Waffe besprochen?
Szczepanski : Nein, da hätte ich mich unglaubwürdig gemacht, hatte diese Möglichkeit nicht.
Götzl : Vorhalt, von H. Klinz, wenn du mal eine Knarre brauchst, ich kenne da Leute die das regeln
können. Das hätten Sie so gesagt.
Szczepanski : Quatsch, ich kannte solche Leute nicht. Das er mir das in den Mund legt als Aussteiger
und Verräter auf der Hand. Man kannte sich gut, haben zusammen Konzerte besucht. Kontakt war
zuletzt bis zum Abschalten im Jahr 2000 rum.
Götzl : Wie oft wurden Sie vom BKA vernommen?
Szczepanski : Das war eine große Vernehmung vom BKA.
Götzl : Wir haben Protokolle von zwei Vernehmungen
Szczepanski : An eine kann ich mich noch erinnern, die zweite wüsste ich gar nicht mehr, kann
diese nicht zeitlich ausmachen.
Götzl : Vorhalt nochmal zu Jan Werner und dem Thema mit dem Bums.
Szczepanski : Überlegt, ich wurde vom BKA gefragt. Telefone wurden immer beim Zurückkehren in
die JVA beim V Mann Führer abgegeben. Und es über die Zeit verschiedene Geräte und
Nummern.
Götzl: Weiter im Vorhalt, An dem Tag mit einem anderem Handy ausgestattet, so das ich den Erhalt
nicht sicher ist. Aber lässt auf ein Gespräch davor zum Thema schließen.
Szczepanski : Nein, wie schon beim BKA gesagt, Habe eine Erinnerung an einzelne Gespräche mit
Jan Werner. Unmöglich beim BKA. Waffen waren immer ein Thema, waren ein Statussymbol, aber
zu Jan Werner wüßt ich nicht mehr.
Götzl : Fragen vom Senat, Nein… Fragen von der Bundesanwaltschaft, Nein… Fragen von der
Verteidigung der Angeklagten, Frau Sturm bitte.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Können Sie uns sagen wie Sie in die Rechte Szene gekommen sind ?
Szczepanski : Ich war seit 15 Jahren in der rechten Szene, reingekommen bin ich über die Musik,ich
war weder bei Blood & Honour noch bei den Hammerskins Mitglied. Ich habe versucht aus beiden
Organisationen Infoformationen zu gewinnen und weiterzugeben. Bin in Westberlin geboren, und
groß geworden. Nach dem Mauerfall nach Königs Wusterhausen gezogen und in der dortigen
Szene beheimatet.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Haben Sie Kontakte außerhalb von Brandenburg gehabt ?
Szczepanski : Ja überregionale Kontakte klar. Fußballturniere Konzerte Veranstaltungen.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Auch selbst aktiv ?
Szczepanski : Ja, selbst Konzerte veranstaltet habe, wegen dem zu ein Jahr Freiheitsstrafe verurteilt
worden. In Brandenburg in Kameradschaften die auf lokaler Ebene gearbeitet, NPD auch zum
Erkenntnisgewinn.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Wie haben Sie Probst kennengelernt ?
Szczepanski : Keine Ahnung, über den Klinz oder auf einem Konzert. Besuche beantragt, war alles
relativ unkompliziert ab.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Gab es Kontakt vorher ?
Szczepanski : Ich glaube nicht, kalr gab es auch Besuch von anderen, es gab ein
Besucherkontingent , nach der Erinnerung jede 2 Woche. Der Kontakt war mit dem
Verfassungsschutz vor den Besuchen von Probst.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Welchen Auftrag vom Verfassungsschutz hatten Sie genau ?
Szczepanski : Mein Auftrag war alles was du hast vorbeibringen, nicht auf den oder die sehen.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Gab es Räumliche Schwerpunkte ?
Szczepanski : Natürlich eher Land Brandenburg war für das Landesamt für Verfassungsschutz
interessant.. Hab mir alles notiert, abgeliefert danach war es für mich abgehakt.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Wo spielten sich die Infoformationengewinne ab?
Szczepanski : In erster Linie Königs Wusterhausen bis zu meiner Enttarnung.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Wo sind sie hingegangen als Sie Freigang hatten ?
Szczepanski : War auf Konzerten, Liederabende, NPD Infoveranstaltungen oder zu meinen
Kontakten nach Königs Wusterhausen.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Wie hatten Sie Kontakt zu den Kameraden ?
Szczepanski : Austausch von persönlichen Telefonnummern, auch Infoformationen in die JVA
bekommen, auch Gefangene die der rechten Szene angehörten.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Wie sind Sie dann zu den Konzerten etc. hingekommen ?
Szczepanski : Das war unterschiedlich, mit der Bahn zu Fuss mitgefahren zu Lo… war sehr
unterschiedlich.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Wie war die Übergabe von dem Handy ? Wurden Späßen bezahlt?
Szczepanski : Annehmen von dem Handy sowie zurückgeben unmittelbar vor bzw. nach dem
Freigang. Bildlich gesprochen 100 m weiter nach der Pforte. Es gab Spaßen die bezahlt wurden,
Gegenstände nicht.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Gab es Fahrdienste ?
Szczepanski : Ja das kam auch vor, in der Stadt Berlin oder Könings Wusterhausen.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Gab es auch Hammerskins in Brandenburg ?
Szczepanski : Nein, das war eher Thema in Berlin, in Brandenburg definitiv schwächer als Blood &
Honour. War da auch kein Mitglied.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Wie oft waren Sie in dem Laden von Herr Probst ?
Szczepanski : In dem Laden von dem Probst, vielleicht 5 mal, wüsste jetzt nicht jeden einzelnen
Besuch. Das waren auch an diese freien Wochenenden, ob da auch Veranstaltungen waren,
vermag ich nicht mehr zu sagen. Besuche bei Ehepaar Probst auch fünft bis sechs mal
einschließlich Ladenbesuch.
Hab dort auch Thomas Starke und Jan Werner getroffen, auch andere Personen, erinnere mich
aber an keine Namen.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Wann haben sie Jan Werner kennengelernt ?
Szczepanski : Wann ich Jan Werner kennengelernt habe, überlegt … Keine Erinnerung
Ich weiß noch das ich Thomas Starke mal auf der Arbeit besucht habe.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Die Mitgliedschaft und Beteiligung bei Blood & Honour , bei
Veranstaltungen. Wie differenzieren Sie ?
Szczepanski : Klar weil ich seit 2000 die Seiten gewechselt habe, und seit den Tätigekeiten beim
Verfassungsschutz habe ich mit der rechten Szene gebrochen. Das war die innere Überzeugung,
mich nicht als Mitglied gesehen.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Zu den Stammtischtreffen …
Szczepanski : Stammtischtreffen in Brandenburg…. In Potsdam waren die recht stark, in Oranienburg
nicht so. In Potsdam mal die Sache mir angesehen aber in Oranienburg nicht.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Und zu Sachsen ?
Szczepanski : Zu Sachsen kann ich nichts sagen, wo sich die Szene getroffen hat, wie oft etc. Habe
nie an Stammtischtreffen teilgenommen.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Um was ging es bei diesen Treffen immer ? Was haben sie da notiert
oder so ?
Szczepanski : Es war Thema welche Konzerte Anzahl der Teilnehmer habe ich notiert. Habe die
Themen kann ich nicht mehr so sagen beim Stammtischtreffen. Haben auch Fussball gespielt , also
ganz normale Sachen. Teilweise Informationen wer anwesend war.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Welche zentralen Themen bei den Blood & Honour Treffen gab es und
wer war ab und zu Anwesend ?
Szczepanski : Gab keine Anwesenheitslisten oder so. Nicht so hoch bewertet zwanglose
Unterhaltung. In deren Verlauf dann Infoformationen geflossen sind die ich dann weitergegeben
habe.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Welche genauen Infoformationen haben weitergegeben ?
Szczepanski : Alles was irgendwie zur Szene gehörte und interessant war. Ich hab Infoformationen
gesammelt weitergegeben. Damit war das Thema erledigt ?
Rechtsanwältin Anja Sturm : Von welcher Szene waren diese Infoformationen ?
Szczepanski : Die Mehrheit der Infoformationen waren aus Brandenburg, aber keine Zahlen zu den
Stammtreffen. Waren normalerweise so 10 -20 Personen quasi Kneipenabend.
Rechtsanwältin Anja Sturm : Dann habe ich erst mal keine weiteren Fragen.
Götzl : Dann Rechtsanwalt Stahl bitte.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : nur zum Verständnis, wie war Ihre Entscheidung für den
verfassungsschutz zu arbeiten, und warum ?
Szczepanski : Wenn man 23 Stunden in der Zelle sitzt und sich intensiv mit dem vorherigem Leben
beschäftigt und dann erstmal mitbekommt das man eventuell Mitschuld war, das ein Mensch fast
sein Leben verloren hat. Wollte nie ein mehr davon sein. Ich wollte den Ausstieg komplett ohne
Versuchung nochmal reinzukommen.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Warum der Verfassungsschutz ? Der Einzige Grund ?
Szczepanski : Nein, ich versuche das was ich bislang verkehrt gemacht habe in die richtige Bahnen
zu bringen. Das sowas nie wieder passiert.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Haben Sie sich Vorteile versprochen ?
Szczepanski : Nein in dem Moment wo ich den Brief geschrieben habe nicht. Später mal überlegt,
war mir nicht wichtig.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Worum ging es Ihnen dann, nur zum Verständnis.

Szczepanski : Die Sache wiedergutmachen, die ich vorher verkehrt gemacht habe.

Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Also so eine Art Reue oder wie ?
Szczepanski : Wenn Sie das so nennen wollen ja, das war Reue ja.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Wurden Sie mal verdächtigt V Mann gewesen zu sein ?
Szczepanski : Nein nie darauf angesprochen wurde.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Oder hatte man Misstrauen gegen Sie ?
Szczepanski : Keine Erinnerung
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Haben Sie Kontakte gehalten zu anderen Personen, die nicht in der
Szene waren ?
Szczepanski : Klar
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Quasi ein Doppelleben ?
Szczepanski : Darüber nie Gedanken gemacht, ich würde sagen die wussten da, aber keine
Ahnung.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Konkret nie jemanden erzählt was von der Tätigkeit von der V Mann
Tätigkeit ?
Szczepanski : Nie
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Thema Waffen ? ehr oft von anderen , aber bei mir waren Waffen
nie Thema….
Szczepanski : Nee Lügen will ich nicht beurteilen, aber Waffen waren immer ein Thema.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Turner Tagebücher, sie sagten das war die Lektüre damals, woran
mache sie das fest ?
Szczepanski : Über Jahrzehnte immer wieder gelesen, und verkauft worden ist. Der Autor hat damit
ne Menge Geld verdient. Das Buch ist ein Dauerbrenner.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Genauer

Szczepanski :Nach jetzt 20 Jahren kann ich das nicht mehr fest machen.

Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Ich sage Ihnen das ganz ehrlich, das glaube ich Ihnen nicht.

Szczepanski : Tja, ist aber so. Ich habe die Infoformationen abgeliefert und der Fall war für mich
erledigt.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Sie sagten Dauerthema, Bitte ein Bild …?
Szczepanski : Ich kann nicht mehr tun
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Und zu Ehepaar Probst ?
Szczepanski : Kann ich nicht mehr sagen.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Zu wieviele Personen hatten Sie Kontakt ?
Szczepanski : So 50 Personen sowas, aber die Gesichter sind alle weg, habe mit dem Thema vor
vielen Jahren abgeschlossen. Der Bruch bis zur letzten Konsequenz auch bewusst versucht zu
vergessen.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Was Ihnen gelungen ist, seit wann ist Ihnen bekannt das Sie hier als
Zeuge vernommen werden sollen ?
Szczepanski : Seit ein paar Wochen.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Haben Sie vom NSU gehört ?
Szczepanski : Nicht damit befasst.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Haben Sie mitbekommen das Ihr Name in der Presse stand?
Szczepanski : Habe ich nicht mitbekommen, dass mein Name durch die Presse gegangen ist.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Dann habe ich erstmal keine weitere Fragen mehr.
Götzl : Dann zu Ihnen Herr Klemke.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Sie sagten sie haben nicht an den Sta,,gesprächen nicht
teilgenommen ?
Szczepanski : Nein.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Was haben die Eheleute Probst erzählt ?
Szczepanski : Infoformationen über Veranstaltungen, über die HNG das war Frau Probst relativ
wichtig.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Sie sagten die Blood & Honour Sachsen war das bestorganisierte
Netzwerk. Woran machen Sie dies fest ?
Szczepanski : Durch Plattenlabel, Mitteilungsblätter, Konzerte, beste Organisation und den
Aktivitäten.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Woher hatten Sie die Infoformation das Blood & Honour
Sicherheitsdienst für NPD und Veranstaltungen war ?
Szczepanski : Das hat mir Jan Werner ganz stolz erzählt.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Woher erkannten Sie dass das Ehepaar Probst damals zu Blood &
Honour gehörte ?
Szczepanski : Man erkannt das zum Teil an der Oberbekleidung, wenn man entsprechende T Shirt
trägt. Oder in der Wohnung sah es entsprechend aus. Auch Musik.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Das kann auch verfehlter Geschmack sein. Wie hieß denn die Band in
der Herr Probst sang ?
Szczepanski : Ich komm jetzt nicht auf den Namen von Probst seiner Band. Das war eine
szenetypische. Preußen Herz?? Bei Probst waren es die Kleidungsstücke. Kann aber nicht mehr
sagen.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Woran machen Sie das noch fest ? Welche Bands bei Blood & Honour
und welche bei Hammerskins ?
Szczepanski : Stand in Magazinen teil Grußworte auf Cds Botschaften etc..
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Hat sich Probst mal politisch geäußert ?
Szczepanski : Sicherlich, aber nach 20 Jahren
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Sie machen also das fest, an T Shirt Musik und an der Zugehörigkeit zur
Szene.
Möchte zu dem Arbeitsvertrag und deren Inhalt fragen ?
Szczepanski : Das war Geringfügige Stundenzahl, hab diesen in der JVA vorgelegt, die JVA alles klar
und dann war das kein Thema mehr.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : War dort ein Arbeitsort angegeben ?
Szczepanski : Überregionaler Vertrieb.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Und wie ?
Szczepanski : Dass man eben durch die Welt fährt und CDs verkauft.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Also ein Vertreter für Rechtsrock ? Hatten sie einen PKW dafür ?
Szczepanski : Ich glaube ich hatte einen PKW
Rechtsanwalt Olaf Klemke : An das Landesamt für Verfassungsschutz CDs verkauft ?
Szczepanski : Nee aber übergeben.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Nee aber den Kaufpreis erstattet ?
Szczepanski : Ja ich denke es war der Kaufpreis.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Nochmal Thema Waffen, wie zeigte man das ?
Szczepanski : Bei Blood & Honour in den Fanzines waren oft sehr deutlich also Posing, wie cool man
sich auf den Tag X vorbereiten könnte. Herr Greger in Berlin versuchte freiwillige zu finden in Berlin.
Die aktiv losschlagen könnten wenn es losginge. Das hat er mir selbst gesagt. Er bewunderte die
AWB in Südafrika.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Den Tag X Vorbereiten kann man auch mit Konserven möglich, was hat
r den konkret gesagt.
Szczepanski : Greger, hat versucht Leute anzuquatschen viele anzusprechen auf den
Veranstaltungen.
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Da hielt sich die Waffenbegeisterung ja in Grenzen.
Nebenkläger beanstanden die Befragung.
Götzl meint dies auch, darauf sagt Rechtsanwalt Olaf Klemke nur mit der Ruhe Herr Vorsitzende,
Götzl erwidert das er ruhig wäre etc…
Rechtsanwalt Olaf Klemke : Entschuldigung kommt nicht mehr vor. Keine weitere Frage erst mal.
Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Waren Sie mal auf einen Skinheadkonzert in Munzig 1998 in
Gedanken an Ian Stuart Memorial ?
Szczepanski : Meine, es gab mal ein in Brandenburg.
Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Vorhalt, das die Teilnehmer viel Alkohol zu sich genommen
haben?
Szczepanski : Ich trinke keinen Alkohol .
Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Auch damals nicht ?
Szczepanski : Nein.
Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Wenig oder gar nicht?
Szczepanski : Gar nicht

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Vorhalt, PUA Datum der U Haft Oktober 94

Szczepanski : Glaub zwei Mal in U Haft, einmal das Verfahren eingestellt, dann wieder aufgerollt
neu.

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Hatten Sie auch Kontakte zu anderen Bundesländer ?

Szczepanski : Gab Starke Blood & Honour Bewegung in Süddeutschland , ich meine in Franken. In
Norddeutschen Raum kleine Blood & Honour Gruppe.

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Wer hatte Sie angerufen, wegen dem das Sie V Mann gewesen
wären ? Vor der Enttarnung !

Szczepanski : Das war der Spiegel Reporter , dieser wisse alles mit wem ich mich treffe etc.

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Es gab keine weiteren Anrufer keiner Erinnerung ?

Szczepanski : Nein

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Sicher ?

Szczepanski : Nein.

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Einen weibliche Anruferin, Frau Probst sagte hier aus, sie hätte
sie angerufen und Sie hätten alles abgestritten.

Szczepanski : Davon weiß ich nichts mehr.

Dann 20 Minuten Pause, die dann insgesamt 40 Minuten dauert.

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Sie sagte das Sie selber Konzert organisiert hätten ? Was
machten Sie aus dem Erlös ?

Szczepanski : Selber einbehalten.
Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Vorhalt durch Menzel, das die Szene durch die V Leute
radikalisiert wurden, und allen eingeredet wurde man müsse sich bewaffnen
Was sagen Sie dazu ?

Szczepanski : Die Szene in Königs Wusterhausen war schon aufgebaut, ich war keine Führungsfigur.

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Waren Sie eine Führungsfigur ?

Szczepanski : Wage ich nicht zu behaupten.

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Welche Personen standen in König Wusterhausen wem nahe?

Szczepanski : Die meisten standen der NPD nahe.

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Waren Sie NPD Mitglied ?

Szczepanski : Ja

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Von wann bis wann?

Szczepanski : Bis meiner Enttarnung auf jeden Fall eingetreten nach meiner Haftentlassung.

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Gab es Stufen in der Mitgliedschaft bei Blood & Honour ? Wie
bei den Rockern?

Szczepanski : Nein

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Gab es Auswahlkriterien wie Minderstalter männlich weiblich?

Szczepanski : Wenn ich mich richtig entsinne gab es auch Frauen, Frau Anje Probst und die
Lebensgefährtin von Herr Kinz.

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Haben Sie mit jemanden über die Vernehmung heute

gesprochen ? Behörden ect?

Szczepanski : Nein

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Sind Ihnen Aussteigerprogramm bekannt.

Szczepanski : Exit aber damals nicht.

Rechtsanwältin Nicole Schneiders : Bis zur ihrer Enttarnung bekannt geworden.

Szczepanski : Ja

Rechtsanwalt Olaf Klemke : Warum also Verfassungsschutz ?

Szczepanski : Das war als ich die Tätigkeit ausübte eine Art Wiedergutmachung.

Rechtsanwalt Olaf Klemke : Und warum nach der Entlassung NPD Mitglied ?

Szczepanski : Naja lag auf der Hand, um möglichst viel Infoformationen finden zu können. Einen
guten Überblick zu kriegen. Usw.

Rechtsanwalt Olaf Klemke : Vor dem Eintritt mit dem Verfassungsschutz darüber gesprochen?

Szczepanski : Ja wollte sicher gehen das ich das kann bzw darf. Das war kein Problem.

Rechtsanwalt Olaf Klemke : War das ein eigener Entschluss oder vom Verfassungsschutz ?

Szczepanski : Das kann ich nicht mehr sagen, das lag doch auf der Hand.

Rechtsanwalt Olaf Klemke : Zu Ihrem selbstorganisierten Konzert. Was haben Sie da eingenommen?

Szczepanski :  Das war noch die Bands bezahlt und den Grundstücksinhaber so um die 2000 bis 3000
Euro.

Rechtsanwalt Olaf Klemke : Da wurden Sie verurteilt warum?

Szczepanski : Urteil wegen verstoß gegen das Versammlungsgesetz.

Rechtsanwalt Olaf Klemke : Da gab es ein Jahr ohne Bewährung ?

Szczepanski : Naja da gab es noch ein paar Paragraphen gab es dazu.

Rechtsanwalt Olaf Klemke : Nochmal zu der Waffe in ihrem Laden, ab wann wussten sie das ?

Szczepanski : in dem Moment als L bei mir im Laden stand.

Verteidigung von Eminger : Haben sie sich vom rechten Gedankengut verabschiedet ?

Szczepanski : Ja

Verteidigung von Eminger : Nur noch als V Mann in der rechten Szene bewegt?

Szczepanski : Ja

Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Nochmal zu Blood & Honour Sachsen, welche Erkenntnisse hatten
Sie und wie würden Sie diese Einschätzen ?

Szczepanski : Ich habe viel mitbekommen, und auch viel nicht.

Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Stichwort Blood & Honour Waffen ? Bewaffneter Arm ?

Szczepanski : Da hat mich Herr Richter gefragt, Comat 18 Fußballhooligans in Deutschland nicht so
gegeben.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Waffen gesehen?
Szczepanski : Nie.

Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Auch in diesem Verfahren hier, wurde vom bewaffneten Kampf die
Rede gewesen. Noch nie was gehört ?

Szczepanski : Nie.

Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Mit Anfang 20 V Mann in wie weit waren ihre Kontakte in derrechten Szene vorher? Oder Freundschaften ? Oder was wurde daraus dann ?

Szczepanski : Schon ja, was soll aus den Freundschaften schon werden, wenn man sich
entscheiden den cut zu machen. Harte Entscheidung , in der man auch die Freundschaften opfert.
Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Sorge das man es rauskommt, also konkrete Angst das es
rauskommt?

Szczepanski : Einmal, bei einem konspirativen Konzert, da kam ein Anruf vom Verfassungsschutz, wo
ich gerade bin, da dachte ich das kannst du jetzt nicht sagen.

Rechtsanwalt Wolfgang Stahl : Genau die Bilder suche ich, Geheimagententätigkeit die sie da
gemacht haben?
Szczepanski : Das mag ich nicht zu beurteilen, meine Aufgabe war Infoformationen sammeln.
Danach mach Götzl die erste Einvernahme des Zeugen Schluß. Er muss nochmal erscheinen….