Der Fall Peggy und kein Ende??

Morgen wird es genau zwei Wochen her sein, dass der NSU- Prozess zu Ende gegangen ist. Ein Kindermord, der Fall Peggy, hatte auch kurz den Prozess beschäftigt, als man Beate Zschäpe fragte ob sie davon etwas wisse. Ihre Antwort damals war, dass sie von nichts wisse. Rückblende: Am 13.10.2016 wurde bekannt, dass man bei den sterblichen Überresten von Peggy, DNA des verstorbenen Uwe Böhnhardt gefunden hatte. Zuvor im Juli 2016 hatten Pilzsammler Peggy gefunden. Im März 2017 wurde die DNA Spur zur Trug-Spur erklärt und Böhnhardt hätte nichts mit dem Mord an Peggy zutun. Man habe ein Teilchen, dass zu einem Kopfhörer im angebrannten Wohnmobil gefunden, welcher mutmaßlich Böhnhardt gehört haben sollte. Selbst im Untersuchungsausschuss in Berlin war man ratlos, wie es sein kann, dass eine solche Anhaftung vom 04.11.2011 bis zum 03.07.2016 von einem Spurensicherer in den Wald gebracht worden sein soll. Das interessante dabei war, dass sich, wenn dies sich bewahrheitet hätte, hätte es einen neuen Themenkomplex im NSU Verfahren ergeben. Der OK-Bereich. Doch da man dies relativ schnell mit der Trug-Spur abtat, war dieser neue Themenbereich zugeschüttet. Es gab ja schon oft Überschneidungen des NSU Komplexes mit dem OK Bereich. Nun zwei Jahre später, gab es nun eine Pressekonferenz in Erfurt, es ging um die LKA Tatortgruppe die Peggys Überreste gefunden hatte. Gutachter konnten genau feststellen, sogar Minuten genau wie bzw. wann der genetische Fingerabdruck des Uwe Böhnhardt den Fundort des Mädchen Peggy K. kontaminieren. Es war der 03.07.2016, hier würde man an Hand der Fotos der Spurensicherung erkennen, wie der Stoffkrümel den Weg in die Ermittlungen nimmt. Selbst die Uhrzeit konnte man feststellen, es war zwischen 13.25 und 13.26 Uhr, sagt Michael Menzel, der für die Verbrechensbekämpfung im Thüringer Innenministerium zuständig ist. Der Michael Menzel? Menzel ist im NSU- Komplex, für das Ende der beiden Uwes, eine zentrale Figur. Menzel war die Zentralfigur und für die mutmaßliche Enttarnung des NSU zuständig. In seinem Zuständigkeitsbereich fiel das Wohnmobil der mutmaßlichen Bankräuber Böhnhardt und Mundlos. Er selbst fuhr zum Tatort, um diesen mehr oder weniger auf eigne Faust zu erkunden. Das damit das Wohnmobil nicht mehr für die Spurensicherung rekonstruierbar war, wies er von sich. Spurenschonende Tatortarbeit war ein Fremdwort. Es gipfelte damit, dass er das Wohnmobil mit den beiden Leichen abtransportieren lies, und mit einer Rampe auf einen Abschlepptransporter hieven lies. Der Tatort war „verändert“. Doch ist es sehr verwunderlich, dass er beim Fall Peggy zuständig ist. Er weist auch die Kritik der Beyreuther Staatsanwaltschaft zurück, die thüringische Kriminaltechniker hätten schlampig gearbeitet. Man habe die identischen Spurensichungsgererät benutzt, wie bei dem angebrannten Wohnmobil von Böhnhardt und Mundlos am 4.11.2011 in Eisenach. Diesen Vorwurf lies Menzel nicht auf sich sitzen und sagte dazu, dass alle Standards eingehalten wurde, dass der Stofffetzen von einem Tatort zum andren Tatort übertagen wurde könne ausgeschlossen werden. Das einzige, was an beiden Tatorten gewesen ist, ein Koffer gewesen sei. Daher sei die Kontaminierung mit der DNA von Böhnhardt durch die Tatortgruppe für Menzel extrem unwahrscheinlich. Fazit: es ist weiter unklar wie das Stoffteil des Kopfhöher von Böhnhardt am 4.11.2011 in Eisenach zu den sterblichen Überresten der Peggy K. kam. Oder wollte man etwas anstoßen im NSU Komplex, was bisher sehr stiefmütterlich behandelt wurde und ein anderen Bereich durchleuchten sollte??? Kinderpornografie, OK- Bereich. Für einige Bereiche wurden ja schon die Türe leicht angestoßen. Man weiss, dass in dem angebrannten Wohnwohnmobil Kinderspielsache gefunden wurde, es wurden auch DNA abgenommen, doch die betreffenden Kinder, die es im sehr engen Umfeld des Trios gab, ergaben keine Treffer. Darum die Frage, warum nahmen Mundlos und Böhnhardt zu einem Bankraub solche Sachen mit? Sollte dies Tarnung sein? Schwer vorstellbar bei dem Waffenarsenal, welches die beiden dabei hatten, bzw. das erbeutete Geld aus dem mutmaßlichen Bankraub in Arnstadt. Noch einem Hinweis wurden auf dem Laptop von Beate Zschäpe Kinderpornografische Bilder gefunden, diese aber von der Staatsanwaltschaft Dresden eingestellt, weil der Komplex um die 10 Morde schwerer wiegt als diese Sache. Auch der Fall von 1993 in Jena Bernd Beckmann hat im erweitern Kreis etwas mit dem NSU zu tun. Die Spur führt zu einen Mitunterstützer, Enrico Theile. Die Leiche des Bernd wurde nur wenige Meter von dem Außenbootsmotor des Theile. Dieser war bei der mutmaßlichen Lieferkette der Ceska involviert. Aber man konnte ihm nichts bei dem Mord nachweisen. Theiles Boot mit dem Aussenbordmotor wurde gestohlen, der einzige, der es wusste wo es zuletzt gewesen ist, sei Böhnhardt gewesen. Dieser wurde auch als Zeuge vernommen, aber er wurde nicht als Tatverdächtiger oder als Beschuldiger geführt. Als der NSU aufgeflogen ist und Theile es lass, meinte er bei einer Aussage, Böhnhardt den Mord an den Bernd Beckmann anzuhängen. Bisher lies sich diese Spur nicht beweisen….

Um so erstaunlicher ist der Umstand das die Pressekonferenz mit Michael Menzel in den Medien untergangen ist….

Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Wie-kommt-die-DNA-Boehnhardts-an-den-Fundort-des-toten-Maedchens-Peggy-3649169.html?seite=all

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5 Jahre Aufklärung??!!!

Wie sagte Prof. Hajo Funke gestern auf einer Veranstaltung in Erfurt „Wir müssen kämpfen um diese Wahrheit herauszubekommen. Wir dürfen nicht aufhören nachzufragen.

Was man uns heute nach 5 Jahren aufgetischt hat, kann einfach nicht so stimmen. Nicht nur dass man uns Bürger belügt, nein es werden Politiker die in den Untersuchungsausschüssen sitzen regelmäßig hinter die Fichte geführt. Diese werden zu spät informiert,oder gar nichts passiert zu den Sachverhalten. Dazu kommt eine Bundesanwaltschaft die eine Aufklärung im NSU-Prozess seit 2013 systematisch blockieren möchte. Wenn es nicht eifrige Nebenkläger gäbe, wäre der Prozess schon längst zu Ende gewesen. Das Resultat wäre ernüchternd.

Man hat sofort nach Fund von Mundlos und Böhnhardt in dem Wohnmobil in Eisenach, Fehler gemacht, die man heute nicht mehr verstehen kann.
Ein Einsatzleiter aus Gotha der zum Tatort fährt, um selber nach den rechten zu sehen. Nicht genug das er sich ein Bild machen will, nein er behindert die Tatortgruppe massiv. Dieser Einsatzleiter geht ohne Schutzausrüstung in den Camper und hat eine Harke dabei. Dabei stochert er um den Leichnam von Uwe Böhnhardt umher. Wie er im Untersuchungsausschuss in Erfurt sagte, wollte er nur der Feuerwehr noch Glutnester zeigen, um das sie diese löschen könne.

Des weiteren wird dieses Wohnmobil nicht spuren schonend behandelt, sondern wird ein ums andere mal erst weggebracht von dem eigentlichen Tatort, dann in einer private Halle eines Abschleppunternehmens.
Da dieser Einsatzleiter aus Gotha schon wusste das dies ein ganz großes Ding wird, verwundert es schon, das man mit einem solchen Tatort so umgegangen wird.
Seit dem Mundlos bei der Gerichtsmedizin identifiziert wurde, wusste man das dieser mit Böhnhardt und Zschäpe seit Januar 1998 auf der Flucht war laufen im BFV die Aktenvernichter.
Der zuständige Leiter der Aktion gibt bei der BAW zu, dies mutwillig und mit Vorsatz vernichtet zu haben.

Denn er wollte den unangenehmen Fragen aus den Weg gehen, die die Öffentlichkeit haben werde.
Hatte man nicht V- Personen um Umfeld des vermeidlichen Trios?
Deshalb kamen alle wichtigen Akten in den Reißwolf. Die Konsequenzen für den Abteilungsleiter waren gering.
Das BKA machte sich nur eine These zur eigen. Es dürfe nur in Richtung der drei Böhnhardt Mundlos und Zschäpe ermittelt werden. Weitere evtl. Täter durfte es nicht geben. Dies bestätigte ein BKA Leiter im Untersuchungsausschuss in Düsseldorf. Dieser wurde gefragt, das es eine zeugin gab die beim BKA gearbeitet hatte und einen weiteren Tatverdächtiger in der Probstteigasse herausgearbeitet hatte. Dies legte sie dem Leiter vor, und dieser sagte nur, sie wissen es gibt nur die drei zu ermitteln. Es gibt keine weiteren Täter.
Diese Theorie von den drei, rächt sich jetzt im Prozess.
Doch alles ist halb so schlimm, denn die Bundesanwaltschaft hat gegen Neun weitere mutmaßliche Unterstützer ein Ermittlungsverfahren. Diese Neun wurden alle nach München vorgeladen. Jeder dieser Neun sagte, er zieht den §55 da er noch ein laufendes Verfahren anhängig ist. Diese Taktik ist bisher für die Bundesanwaltschaft gut gelaufen. Dazu kommt ein Joker. Ein Ermittlungsverfahren läuft immer gegen unbekannt. Wenn die Nebenkläger einen wichtigen Zeugen vernehmen will, dieser laut Akten nicht vernommen wurde, kommt raus das dieser schon längst vernommen wurde.
Und dann wird so getan von den Herren in rot ob das alles normal ist.
Wenn dann seitens der Nebenkläger gefragt wird, weil diese Vernehmung nicht in den Akten steht, kommt die Antwort reichen wir nach.
Eine ziemlich frustrierende Angelegenheit.

Die Politiker der Untersuchungsausschüsse haben ähnliche Sorgen, Probleme.
Der Fall Corelli ist ein Fass ohne Boden. Man kann schon von einer Salami Taktik sprechen. Seit seinem Plötzlichen tot an Zucker, wird seitens des Verfassungsschutzes alles zu getan, um Zeit zu gewinnen.
Es wurde ein Sonderermittler eingeschaltet, der legte dem Untersuchungsausschuss einen Bericht vor. Ganze 29 Seiten von 300 kann man ohne Probleme lesen. Der Rest ist geschwärzt.
Dazu kommen einige Pannen wegen Handys der der V-Mann besessen hat, und erst nach und nach gefunden wurden. Und zu letzte ist die Todesursache angezweifelt wurden…
Fortsetzung folgt…

Dazu kommen immer mal weitere Reißwolfsaktionen wie zuletzt von der Bundesanwaltschaft in Sachen Jan W. oder beim brandenburgischen Amt für Verfassungsschutz in Sachen Piato.
Man könnte die Pannen immer weiterführen.

Doch wer glaubt bei dem Satz, den der damaliger Vize Präsident des Bundesamt für Verfassungsschutz im ersten Untersuchungsausschuss gemacht hatte.
Herr Fritsche meinte dazu, Es dürfen in diesen Fall keine Staatsgeheimnisse bekannt werden, die ein Regierungshandeln unterminieren würde.
Dies ist ein Freibrief für alle die mit der Sache auf Behördenebene zu tun haben.

Es ist unsere Pflicht, um dieser Wahrheit zu kämpfen, diese antworten zu dulden. Auch im Hinblick der Hinterbliebenen der Opfer haben wir das. Denn das Netzwerk NSU gibt es noch, und diese haben schon einen neuen Feind.

Flüchtlinge….

Sechster Zeuge Frank Nennstiel Einsatzleiter 04.11.2011 Berufsfeuerwehr Eisenach. Erster Teil. Fragestellerin D. Marx

Sechster Zeuge Frank Nennstiel Einsatzleiter 04.11.2011 Berufsfeuerwehr Eisenach
Marx: Erst mal herzlich Willkommen Herr Frank Nennstiel, entschuldigen Sie das wir Sie warten haben lassen, es geht leider nicht schneller. Das Beweisthema ist Ihnen ja bekannt, und wir haben von Herr Klaus erfahren dass sie gemeinsam alle heute angereist sind. Belehrung über die Wahrheitspflicht.
Sie haben die Gelegenheit über den Einsatz hier zu berichten und danach stellen wir ergänzende Fragen an Sie, oder wir fangen gleich mit Fragen an wie es Ihnen lieber ist.
Nennstiel: Das ist mir eigentlich egal.
Marx: Ja dieser Einsatz, soll ich Fragen?
Nennstiel: Ja bitte!
Marx: Also Herr Nennstiel dieser Einsatz begann ja als ein relativ normaler Einsatz, haben wir von andren Kollegen gehört die wir hier vernommen haben. Es gab von der Leitstelle die Mitteilung..
Nennstiel: Von der Rettungsleitstelle den Einsatzbefehl wegen PKW Brand
Marx: PKW Brand? Rettungsleitstelle. PKW Brand dann die Adresse und dann haben Sie sich in Bewegung gesetzt. Was uns im Laufe des Tages verwundert hat die Polizisten die die Anforderung die Feuerwehr praktisch veranlasst haben Schüsse gehört im Wohnmobil der eine Polizist hat auch gesagt hat die Aufforderung im Wohnmobil zu gucken ob jemand vorhanden ist. Weil er Geräusche wie von einem Stuhl gehört was uns dann sehr wundert und dann von dieser Vormeldung die Frage gibt später mal die Polizei nach dieser Vorlage Schüsse und da ist jemand in diesen Wohnmobil und dann brennt das Wohnmobil gehört da nicht nur die Feuerwehr sondern auch der Rettungsdienst?
Nennstiel: Für uns hieß es nur PKW Brand, als wir dazu kamen qualmte aus der Hütte? raus und es war jede Menge Polizei vertreten waren in der Straße ein Fahrzeug von der Polizei sind da eingewiesen worden. Von Personen war zu diesem Zeitpunkt nichts, und es war auch nichts von Schüsse oder etwas anderen die Rede.
Marx: Ja, das ist ärgerlich genug das haben uns die Kollegen auch schon gesagt, das sie erst hinterher nach dem Einsatz.
Nennstiel: Im Laufe des Einsatzes
Marx: Im Laufe des Einsatzes, Sie wurden ja der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr gewesen, wer hat Sie eingewiesen und was wurde Ihnen gesagt?
Nennstiel: Eingewiesen haben sie uns dahingehend, wo das Fahrzeug steht da haben wir uns dorthin begeben. Wir sind mit dem Fahrzeug in unmittelbarer Nähe gefahren und haben mit den Löscheinsatz begonnen, und als wir mit dem Löscheinsatz begonnen hatten kam einer der Beamten wir sollten ein bisschen Obacht geben oder vorsichtig sein da hätte sich noch vorhin noch nen Knall hatte Schüsse gegeben. Da habe ich meine Leute informiert sie möchten etwas zurückhaltend. Das Ding war dann so verbrannt der kommt freiwillig raus mit Husten oder der lebt nicht mehr. Eins von beiden geht nur. Dann haben wir weiter gelöscht. Dann war keine starke Rauchentwicklung mehr da, wir wollten die Türe öffnen die ließ sich nicht öffnen die waren alle komplett verriegelt die von der Fahrzeug Front war, die waren komplett verschlossen und die Tür zum eigentlichen Wohnmobil war verschlossen. Man hat dann mit der Brechstange um auf zumachen um dann die Restablöschung durchführen zu können. Irgendwann ging die Hintere Türe von alleine auf nun ob die durch das Feuer und durch das Löschwasser abgekühlt hat entzieht sich meiner Kenntnis. Nicht der Sache nachgegangen. Dann wurde die hintere Türe geöffnet wo sich die Fahrräder befanden und die eigentliche Wohnmobiltüre war ja dann offen konnten nachschauen ob wirklich noch was brennt. Bin dann einmal rein und hab einmal nachgeschaut, der eine lag direkt neben mir in Fahrtrichtung rechts die Füße zuerst und der zweite saß im Heckteil von hinten. Möbel die da eingebaut sind so eine Art Schrank oder was das war da saß der auf dem Boden mit dem Kopf nach unten. Beide schlimm aus geschaut??? Mehr kann ich nicht sagen.
Marx: In so einem Moment müsste man als erstes schauen ob die Personen noch leben
Nennstiel: Nach dem was ich da gesehen haben war das eindeutig, nachdem ziemlich starken Verletzungen im Kopfbereich zumindest der im hinteren Bereich bei den anderen sah schon schöner aus???
Marx: Sie sind dann als erster in das Wohnmobil rein gegangen nachdem die Tür …
Nennstiel: Ich habe die Türe aufgemacht und hab nachgeschaut ob was anderes ist die beiden lagen am Boden
Marx: Sie selber haben die Türe aufgemacht sie sagten es relativ leicht?
Nennstiel: Erst ging sie gar nicht auf, und dann auf einmal ließ sich die Türe ganz leicht warum auch immer öffnen.
Marx: Warum auch immer. Sie haben kein Werkzeug mitgebracht?
Nennstiel: Bei der hinteren Tür nicht.
Marx: Sie sagten, sie ging leicht auf. Das heißt dass die nicht verschlossen gewesen ist.
Nennstiel: Wie ich zuerst gesagt habe erst ging sie gar nicht auf und wollte sich nicht öffnen lassen das ich meinen Mitarbeiter gesagt habe soll ein Brecheisen holen. Und als wir die hinterste Türe öffnen wollten und auf einmal ging sie auf warum auch immer dies entzieht sich meiner Kenntnis das eine Verriegelung oder durch die Wärme verklemmt war und deshalb nicht öffnen ließ oder durch die Löschmittel abkühlen lies das weiß ich nicht.
Marx: Als Einsatzleiter haben Sie Erfahrung auf die Abkühlung zurückzuführen sein eine verschlossene Tür die sich dann wieder öffnen ließ und vorher hat man gedacht sie sein verschlossen…
Nennstiel: Oder es ist etwas an der Elektronik, das andere entzieht sich meiner Kenntnis wie das Fahrzeug aufgebaut war.
Marx: So ein Wohnmobil
Nennstiel: Bei einem normalen PKW gibt es Zentralverriegelung. Nur Fahrer und Beifahrertüre nur einer eigentlichen Fahrzeugfront ließen sich nicht öffnen dies waren verriegelt.
Marx: So eine Art Zentralverriegelung gibt es auch bei Wohnmobilen das ist davon nicht betroffen, na gut das muss man noch klären. Sie haben am Anfang gesagt im Lauf des Löscheinsatzes erfahren dass da paar Schüsse gefallen sind. Nicht nur Knallgeräusche sondern auch Schüsse. Und gedacht egal da drin kann keiner mehr uns gefährlich werden…
Nennstiel: Wie sich die Gesamtlage zum Augenschein, Brand aus dem Dach raus der Innenbereich so stark verraucht. Da hätte ohne Außenumluft unabhängige Atemgeräte mit Sicherheit keiner gestanden????
Marx: Wer hat Ihnen das gesagt das es sich nicht nur um Knallgeräusche…
Nennstiel: Ein Beamter kam vorbei, ich weiß nicht wer das war.
Marx: Sie sagten es seinen viele als Sie gekommen sind. Sie waren als erstes mit Ihren beiden Löschzügen am Ort. Dann kamen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, da sagten Sie das ne Menge Polizei da war.
Nennstiel: Es war an jeder Ecke ein Streifenwagen gestanden.
Marx: An jeder Ecke ein Streifenwagen waren auch schon Personen ausgestiegen und haben schon um den Brandherd zuzusagen herum oder in sicherer Entfernung.
Nennstiel: In sicherer Entfernung, es war direkt an der Straße ein Streifenwagen der hat uns schon eingewiesen. Genau kann ich Ihnen auch nicht sagen wie viel Leute da waren???
Marx: So Pi mal Daumen? 10 20?
Nennstiel: Ich würde mal sagen höchstens 5 6 Beamte da waren schon vor Ort.
Marx: Waren das Beamte mit Uniform?
Nennstiel: Das waren welche mit Uniform
Marx: Waren zivile vor Ort?
Nennstiel: Das kann ich Ihnen nicht sagen, das entzieht sich meiner Kenntnis.
Marx: Bei der Einweisung wurde Ihnen nichts gesagt wegen möglichen Personen?
Nennstiel: Nö. Brennendes Wohnmobil
Marx: Als das dann sozusagen die Tür dann auf ging wussten sie ja dann auch, haben sie erzählt bekommen, da sind Schüsse gefallen, sie wussten es aber nicht sicher aber mussten damit rechnen das Personen in diesem Fahrzeug befinden…
Nennstiel: Wenn ich Sie Unterbrechen darf, wir hatten das soweit unter Kontrolle bevor wir die Türe aufgemacht haben, da war das Feuer von unserer Seite her von außen her gelöscht. Das was wie von außen sahen. Deshalb konnten wir die Türe ganz normal öffnen. In der Zeit waren dann schon waren schon viel Beamte aufgetaucht von der Polizei die meisten die da zukamen und die sagten uns dann wir sollten den Schaden gering wie möglich halten. Es handelt sich eventuell um entsprechendes Tatortfahrzeug wie man das nennt wegen Spurensicherung und so weiter. Wir haben dann die Türe geöffnet rein und dann kam der Herr Menzel aus dem Hintergrund und der sagte alles zurück, das ist ihre Sache.
Marx: Das war Herr Menzel der Ihnen quasi den Löscheinsatz endgültig abgeblasen hat,mit dem wir sind jetzt dran.
Nennstiel: So in etwa.
Marx: Wissen wie weit Sie im Wohnmobil rein gegangen waren?
Nennstiel: Einmal so beim ersten 50 60 cm drin gestanden von der Türe 50 cm.
Marx: Die beiden Personen gesehen und aus deren Zustand geschlossen das die schon tot sind?
Nennstiel: Ja
Marx: Wie ging es dann weiter mit Ihrem Einsatz?
Nennstiel: Ich habe es in Augenschein genommen, das von meiner Seite her kein Brandherd da ist wo es dringend erforderlich ist Löschmittel darauf machen muss. Und haben dann unsere Fahrzeuge dann nur in Bereitschaft gelassen das es für den Fall das es noch an einer Ecke ausbrechen könnte. Dann ging die Hupe los an dem Fahrzeug die dann endlos gehupt hat worauf wir dann die Seitenscheibe Fahrer seitig noch aufgebrochen haben also eingeschlagen haben um die Motorhaube zu öffnen bis wir dann festgestellt haben das eigentlich die Batterie nicht im Motorraum befand sondern auf der rechten Seite im Fahrgastraum Fußraum. Da haben wir die Batterie abgeklemmt da war die Sache für uns dann erledigt, das andere hat die Polizei alles soweit erledigt. Wir waren dann nur noch beim Abdecken Planen usw. dass das Fahrzeug abtransportiert werden konnte.
Marx: Das wäre meine nächste Frage gewesen. Sie haben geholfen die Kameraden von der Berufsfeuerwehr das Fahrzeug abzudecken weil es dann abgeholt wurde. Ist Ihnen bekannt können Sie das erinnern wann das genau die Mitteilung das Fahrzeug wird jetzt an einem andren Ort gebracht?
Nennstiel: Nein
Marx: Aber Sie haben den Auftrag bekommen das Fahrzeug zu verpacken zum Abtransport..
Nennstiel: Das kam im Laufe der Zeit raus dass das Fahrzeug weggeschleppt soll, es war ja Wohngebiet. Zu weiteren Untersuchungen in eine andere Gelegenheit gebracht wird quasi in eine Halle und das die Firma Tautz beauftragt wurde das Fahrzeug abzuschleppen. Da nichts weiter verloren geht und nichts weiter passiert wollte man das Fahrzeug in Planen, das obere Dachbereich war ja offen durch das Feuer und die Seitenscheibe war ja auch offen das haben wir dann auch durch Abdeckplane offen gelassen.
Marx: Die Abdeckplane wer hat diese zu Verfügung gestellt?
Nennstiel: Ich war der Meinung das die Firma Tautz
Marx: Das Abschleppunternehmen mitgebracht???.
Nennstiel: Ja. Wir haben dann quasi nur unterstütz wie wir die Plane drüber kriegen verzurrt oder verklebt wurde.
Marx: Dann ist Autotür?? Gesichert worden, aber da kann bei so einem Transport, haben Sie was im innern des Fahrzeugs gesichert? Also wurde es so gelassen.
Nennstiel: Das wurde alles so gelassen da war ja die sogenannte Tatortermittlungsgruppe die waren ja schon vor Ort von innen und haben alles in Augenschein genommen. Was die nun gesichert haben vor dem Abtransport das entzieht sich meiner Kenntnis.
Marx: Aha, haben Sie das schon mal erlebt das die Tatortgruppe das Fahrzeug wo anders hin gebracht?
Nennstiel: Nachdem sie fertig waren gab…
Marx: Sie waren ja nicht offenbar nicht fertig ich meine in Ihrem Bericht von Herr Klaus geschrieben hat und uns vorliegt und vorhin auch bestätigt hat war nicht nur die Frage was da drinne bleibt ?????? und sie mussten ja sogar noch mitfahren zur Firma Tautz wegen der Brandschutztechnischen Absicherung des Transports. Das heißt ja war zu befürchten dass das Feuer wieder ausbrechen könnte.
Nennstiel: Die weitere Ablöschung konnten wir ja nicht machen. Normalerweise hätten wir es nochmal richtig gewässert. Aber da der Schaden so gering wie möglich gehalten werden sollte, es war zwar aus aber 100% sicher gehen konnte keiner.
Marx: Dann frage ich als blutiger Laie wenn ich ein Fahrzeug wo noch Glutnester drin sind und dann in Plastikfolie verpacke verklebe..
Nennstiel: Wenn es nicht mehr qualmt, was soll ich jetzt sagen. Wenn es nicht mehr qualmt dann ist keine großartige Hitze mehr. Dann geht man davon aus das es aus ist. Aus Sicherheitsmaßnahme bleibt man noch halbe Stunde länger und gibt nochmal ordentlich Wasser drauf dann ist man sicher das es aus ist. Was wir in dem Falle nicht durften weil das ja schon ein Tatort wegen den Sicherungsmaßnahmen war der die Spur durften wir ja nicht weiter kein Wasser mehr.
Marx: Klar. Ich glaube das Sie das nicht veranlasst haben, das ist Veranlassung ja die Sache der Polizei, war es ist doch komisch Fahrzeug das nicht ausgekühlt ist in Plastik verpackt wird und wo anders hingebracht wird. Das ist meine Wertung das müssen Sie nicht kommentieren. ?? Jetzt kommen wir noch zur Einsatzdokumentation, ein Beschlagnahmeprotokoll vorliegen. Sie hatten auch Fotos gemacht wer hat die Fotos gemacht, Sie selber.
Nennstiel: Die Fotos habe ich selber gemacht, den Brandherd fotografiert habe im vorderen Bereich des Fahrzeugs, das nur die Küche oder was das sein soll der Fahrerraum, was im vordere Drittel des Fahrzeuges war.
Marx: Also Sie haben Aufnahmen gemacht, des Fahrzeug inneren das heißt das Sie dort rein gegangen sind und nach dem die Türe auf ging und von dieser Perspektive aus haben Sie Fotos gemacht.
Nennstiel: Richtig.
Marx: Sie haben sich aber aufs vordere Drittel mehr oder weniger beschränkt
Nennstiel: Ich habe mich nur auf den eigentlichen Brandherd bzw. was die Auswirkung des Feuers war, mehr hab ich nicht.
Marx: Was war der Brandherd.
Nennstiel: Ich gehe davon aus das irgendwas im Küchenbereich war. Was genau kann ich Ihnen nicht sagen.
Marx: Also das der Brand in der Küche entstanden ist.
Nennstiel: Weil das in unmittelbaren hinter dem Fahrerbereich entstanden ist das war wie ne Küche oder Kochecke und ich gehe davon aus dass da der Brandherd war. Ob das nun angesteckt worden ist oder was anderes kann ich nicht sagen.
Marx: Das können Sie nicht sagen, mir oder uns aufgefallen ist die Unterlagen die wir bisher hier haben keine Ermittlung haben zur Brandursache finden. Keine kriminal technische Untersuchung zur Herstellung. Also Untersuchung wie ein Brand entsteht. Das ist normalerweise wie hier jetzt mit Personenschaden hinzukommt ist Ihnen was bekannt geworden das es eine brand technische Untersuchung gegeben hat später?
Nennstiel: Nee, ich bin davon ausgegangen das die Tatortermittlungsgruppe da wie auch immer das da entsprechendes dabei war????
Marx: Nun wissen wir ja das Sie ja die SD Karte aus Ihrem Foto…. zu Verfügung stellen durften oder mussten. Das Protokoll und dann hat uns Herr Klaus heute mit der Mitteilung überrascht das die Karte an sie zurückgekommen ist aber gelöscht.
Nennstiel: Naja das wurde mir dann auch bekannt. Aber einige Zeit später.
Marx: Wann kam die Karte zurück.
Nennstiel: Das entzieht sich meiner Kenntnis. Wir hatten eine neue Karte gekriegt, wir hatten eine andere Karte gekriegt die noch auf der Wache zu liegen war das der Fotoapparat wieder einsatzbereit war. Wann diese Karte irgendwann zurück kam keine Ahnung.
Marx: Hat man Ihnen eine Begründung gegeben warum die Fotos einfach so gelöscht wurden?
Nennstiel: Wir haben das Beschlagnahmeprotokoll bekommen das die SD Karte beschlagnahmt wird und warum die die Fotos gelöscht worden sind ….
Marx: Das ist ein unüblicher Vorgang Sie sind ja nicht von der Presse oder so ja das sollte man auch nicht tun sie sind ja Beamter der Berufsfeuerwehr sie sind ja ein Teil einer Behörde da kann man ja auch sagen ihr dürft die Fotos nicht verwenden ist nur zur Verschwiegenheit verpflichtet, also ist das schon sehr merkwürdig.
Nennstiel: So kenn ich das eher aber warum das gleich beschlagnahmt wurde das haben andre Leute zu verantworten.
Marx: Man könnte sich eine Kopie ziehen, sie waren zuerst drinne also mal sehen ob wir die Fotos verwenden können für die Ermittlungen.
Nennstiel: Man hätte auch nur per Amtshilfeersuchen über eine Anfrage über die Amtsebene stellen müssen, vielleicht wollte er die ganze Kamera? Keine Ahnung.
Marx: Sie sind ja derjenige der sozusagen der beim Protokoll beschrieben wird das die Karte eingezogen wird, Unterschrift die kann ich jetzt nicht heißt das jetzt Kellner oder Kölner? Das könnte ein Ö sein.
Nennstiel: Das war ein Beamter der mit mir das Beschlagnahmeprotokoll machen sollte.
Marx: Aha, gab es einen Dialog auch mit dem Beamten der Ihnen diese Karte abgenommen hat, Sie sagten vielleicht wollte der auch die Kamera.
Nennstiel: Er wollte die ganze Kameraausstattung.
Marx: Ach so dann dachten Sie dann reiche ich die Karte….
Nennstiel: ich wollte es ihm es erst gar nicht geben weil das ja für meine Einsatzdokumentation brauche. Worauf er sagte er möchte die ganze Kamera. Ich sagte wenn es der Wunsch ist.
Marx: Dann haben Sie die Kamera ausgehändigt und er hat Ihnen die Kamera zurückgegeben ohne die SD Karte?
Nennstiel: Nach der Diskussion haben wir dann die haben wir die Kamera wiederbekommen und die SD Karte wurde vorher raus genommen dafür das Beschlagnahmeprotokoll bekommen. Das dauert eine gute Stunde bis die Einsicht kam das wir die Kamera wiederbekommen wieder bekommen haben. Das war nicht leicht.
Marx: In dem Protokoll steht das von der Freiwilligen Feuerwehr das am Ende das die Freiwillige Feuerwehr nochmal ihren Bericht schreiben das niemand von der freiwilligen Feuerwehr mit keinen gesprochen hat am Einsatzort außer mit der Berufsfeuerwehr und den Polizeibeamten. Gab es eine besondere Ermahnung zur besonderen Verschwiegenheit was sie ohnehin schon von Berufswegen sein sollten.
Nennstiel: Eigentlich nicht.
Marx: Ok dann gebe ich erst mal weiter an die Fragerunde weiter, Herr Kellner.