Die Fragen die Richter Götzl an Beate Zschäpe hat:

Persönlich könne sie das nicht beantworten mein ihr Rechtsanwalt. Desweiten möchte sie den Prozess nicht in die Länge ziehen, doch nach vier Jahren Untersuchungshaft sei Frau Zschäpe nicht mehr in der Lage dafür. Dies könne zu Missverständnisse führen oder Fehlinterpretationen, wegen den besonderen Umständen.

Götzl fragt, ob Frau Zschäpe vor 2006 Alkohol zu sich genommen hat, und wie die Wirkung war?

Götzl fragt, ob Frau Zschäpe Drogen konsumiert hatte, und welche Wirkung die Wirkung darauf war?

Götzl will wissen, ob Frau Zschäpe in ihrem Leben mal ernsthaft krank war. Also psychisch krank und dann in Behandlung war?

Auf Seite Vier hätte Frau Zschäpe vorlesen lassen, das sie in ihrer Freizeit in einer Clique gewesen ist. Wer waren die Personen die mit an der Schnecke waren?

Dazu in welcher Wohnung sie Frau Zschäpe gewohnt hat? Erst in der Ernst Zielinski Str. oder in der Schomerusstraße in Jena?

Mich würde interessieren, welche politische Einstellung Uwe Böhnhardt hatte. Dazu wie stand er zu Waffen? Und zu Gewalt? Das gleiche auch bei Uwe Mundlos?

Seite fünf, Sie schrieben das Sie als Sie Böhnhardt kennenlernten immer mehr seinen Freundeskreis zuwandten? Wer war in diesem Freundeskreis?

Seite Fünf, sie sagten das die Kameradschaft Jena aus vier bis fünf Personen bestanden. Wer waren diese Personen?

Wann stieß Tino Brandt zu Ihrer Gruppe?

Auf Seite Sechs sagten sie das Tino Brandt weitere Gruppierungen hatte. Welche waren dies?

Und was meinten Sie damit dass unser Einsatz intensiver wurde?

Was meinen Sie mit der Fälschung was in der Presse stand?

Dann Thema Garage, wer hatte dazu einen Schlüssel?

Auf Seite fünfzehn führten Sie aus, das gewisser Weiße die beiden misstrauten. Was meinen Sie mit gewisser Weise?

Auf Seite sechszehn Wie kann ich mir das vorstellen das Böhnhardt und Mundlos nach Südafrika gehen wollten?

Wie kam der Kontakt zu Rechtsanwalt Eisenecker zustande? Wie sah der aus? Wie erfolgte der telefonische Kontakt mit Ihnen?

Seite neunzehn, Was hat Ihnen Uwe Böhnhardt berichtet was vor drei Monaten passiert ist?

Seite Zwanzig Was haben Sie von Böhnhardt erfahren, warum Uwe Mundlos sagte „es sei eh alles verkackt“ man müsse es zum „knallenden Abschluss bringen“?

Sie haben dann ein Wort benützt, „Perspektivlosigkeit“ das bitte ich Sie zu erläutern.

Auf Seite einundzwanzig, Wie sah die Waffe aus?

Sie sagten dass am 18.12 eine andere Waffe benützt wurde! Worauf begründet sich Ihre Annahme?

Auf Seite zweiundzwanzig, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt haben mir unverständlich in ihren Worten gemacht, das sie mir wohl vertrauen aber nicht mehr zu 100% Worauf stützt sich Ihre Annahme?

Auf Seite dreiundzwanzig, was sprach Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt über Köln?

Welcher Umstand veranlasste Sie wegen Köln Probstteigasse nachzufragen?

Was meinen Sie mit dem Wort arbeitseilig tätig waren, während ich beim joggen…

Auf Seite fünfundzwanzig meinen Sie hätten resigniert, was meinen Sie damit?

Dann sagten Sie das wären bei den Gesprächen inhaltslosen Floskeln beantwortet worden, wie waren diese?

Wie hatte sich Uwe Böhnhardt zu Ausländerfeindliche Richtung geäussert?

Welchen Inhalt hatten die Texte die man an der Schnecke sag?
Was meinen Sie damit, dass man Sie nicht brauchte aber sie brauchen sie?
Seite Achtundzwanzig, was heißt Sie hätten stundenlang auf die beiden eingeredet? Und wie?

Seite dreiunddreißig, auf meine Frage warum habt ihr kein Waffengeschäft geraubt, bekam ich nur Ausflüchte! Welche waren dies?

Auf Seite vierunddreißig, Böhnhardt meinte da das man es vernichten sollte, so ihre Formulierung was meinen Sie damit?

Auf Seite sechsunddreißig, Wer war bei der Wohnmobilanmietung am 25.11.2011 dabei, wer fuhr mit nach Leipzig, und aus welchem Grund? Und welcher Radiosender war es wo Sie den tot der beiden gehört hatten?

Welche Umstände waren es die Sie sicher werden ließen, das die beiden tot waren?
Wie war bisher der Tag verlaufen des 04.11.20011 bei Ihnen? Hatten Sie Kontakt zu Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt?

Auf Seite vierundvierzig, anknüpfend welche Umstände es gab,das sich Uwe Böhnhardt nie einer anderen Person untergeordnet hätte?

Auf Seite fünfzig: Holger Gerlach bezeichnen Sie dort als Spielsüchtig, sind ihnen einzelheiten bekannt dazu?

Wurden Sie bei Ihrer Flucht von weiteren Personen, außer Thomas Starke, Thomas Rothe unterstützt? Und von wem?

Andre Kapke, welche Rolle hatte er zu Ihnen und zu Uwe Mundlos, und Uwe Böhnhardt?

Hatten Sie Kontakt zu Susann Eminger, und ab wann? Und wie häufig?
Was wissen Sie über die Waffen in der Frühlingsstraße?

Wo haben Sie sich im Einzelnen nach dem Brand in der Frühlingsstraße aufgehalten, und waren Sie in Eisenach?

Was wissen Sie von dem Spiel Progromliy?

Hatten Sie Infos zu dem Anschlag in Nürnberg zu einer Taschenlampe?
Haben Sie Infos zu der Tat in Heilbronn, und den beiden Opfern der Polizei?

Dann das persönliche Verhältnis zwischen Ihnen und Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, dann untereinander, und dann den zweien unter sich?
Bestand nach der Flucht aus Jena Kontakt zu Familie Böhnhardt?
Für was haben Sie und Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos die Bahncards gebraucht?

Mit welchen Namen haben sie sich untereinander angeredet?

Das waren meine Fragen, jetzt kommt die Bundesanwaltschaft.

Anette Greger, Gibt es weitere Wohnwägen Wohnungen oder Lagerhallen die benutzt wurden nach dem Untertauchen?

Gab es während des Untertauschends andere Zeugen die wir bisher nicht ermittelt haben?

Hat Frau Eminger Kenntnisse gehabt zu den Taten gehabt?

Dann noch Rechtsanwalt Hösel, Vertreten von Carsten Schulze.

Ob sie sich an die Bahnhofsgaststätte erinnern könnte mit Carsten Schulze? Berichtet sich Kaufhaus in Chemnitz?

Ob Sie sich an Carsten Schulze erinnere früher, und nach dem Abtauchen zu besuchen in Jena?

Rechtsanwalt Schamer meint, ist schade das erst der Senat die Fragen beantworten kann. Aber er hätte dazu auch Fragen. Eine Reihe von Nebenklägern schließen sich an…

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Der 235. Prozesstag…. Der Bruch?!

Der 235. Prozesstag….
Dieser ging um 9.48 Uhr los, Frau Wohlleben war auch erschienen als Zeugenbeistand für ihren Mann Ralf Wohlleben. Nachdem der Vorsitzende Richter Manfred Götzl die Anwesenheit der Prozessbeteiligten vorgelesen hatte, wollte er den ersten Zeugen aufrufen. Doch Rechtsanwalt Narath der Ralf Wohlleben vertritt hatte einen prozessualen Antrag zustellen. Zuerst möchte sich die Verteidigung von Ralf Wohlleben den Ausführungen von der Verteidigung von Beate Zschäpe in Sachen um Aufklärung in Sachen Rechtsanwalt Willms anschließen. Dann wollten sie anzeigen dass Frau Zschäpe seit dem 20.7.2015 nicht mehr ordnungsgemäß nicht verteidigt wird. Deshalb muss die Verhandlung ausgesetzt werden, die Angeklagte Zschäpe nicht ordnungsgemäß verteidigt wird. Das habe man gestern gesehen, da die Angeklagte Zschäpe und ihr Anwalt nichts von dem gestellten Antrag wussten. Es sei deshalb kein faires Verfahren mehr möglich. Nach dem Rechtsanwalt Narath ausgesprochen hatte, nahm Rechtsanwalt Grasel das Wort auf, das seine Mandantin schließt sich den Antrag an. Während Grasel dies sagte, schüttelte Rechtsanwalt sehr mit dem Kopf und erwiderte, dass sie ausdrücklich dazu keine Stellungnahme abgeben würden. Ab da an war jedem klar im Saal, dieser Riss, zwischen den Neu Verteidiger Grasel auf der einen Seite und den Alt Verteidiger auf der andren Seite ist nicht mehr zu kitten. Rechtsanwalt Heer meinte daraufhin das die fehlende Absprache nicht an ihnen liegen würde. Während dieses Satzes schüttelt Frau Zschäpe den Kopf, als Ra Heer noch hinzufügte er würde ihm die Sitzungsniederschriften geben. Dies wies dann Rechtsanwalt Grasel als Haltlos zurück. Man habe ihn nicht die Mitschriften gegeben nur vereinzelte Informationen ausgehändigt. Heer der dieser Aussage sichtlich an genervt war, erwiderte das dieser Disput in einer Würdelosigkeit kaum zu unterbieten wäre. Götzl holte sich dann Meinungen ein. OSA Weingarten meinte dazu, auch wenn die Situation suboptimal wäre, doch wäre Frau Zschäpe mit vier Verteidigern adäquat verteidigt sein würde. Narath meinte nur noch das Frau Zschäpe nicht verteidigt wird seit dem Sturm Stahl und Heer ihre Entpflichtung beantragt hätten.
Die Nebenkläger gaben Ratschläge ab, dass doch die Verteidigung Wohlleben ihre Sitzungsniederschriften Herr Grasel übergeben sollten. Worauf Wohllebens Anwalt Klemke meinte er vertrete Herrn Wohlleben und habe sich dazu Notizen gemacht. Dann hab es noch einen Ratschlag dass Herr Grasel sich aus dem Internet doch informieren könne. Zum Schluss meinte Ra. Daimagüler das wieder die Opfer in den Hintergrund treten würde, und seine Mandantschaft dies nicht gut heißen würde wie er auch. Und Frau Zschäpe sei zu Recht als Mörderin hier angeklagt.
Daraufhin verkündete Manfred Götzl dass er heute die Sitzung unterbrechen werde, und diese am Dienstag vorsetzen werdeDSC00215